Merry Christmas / Frohe Weihnachten

24. Dezember 2016 | Keine Kommentare | Schlagwörter: ,

Merry Christmas! - Schweinfurt im Schnee

Nun ist es soweit, 24 Tage haben wir darauf hin gefiebert, uns das Warten mit täglich neugierigen Blicken hinter die Adventskalendertürchen verkürzt, den ein oder anderen Glühwein – alternativ Kinderpunsch – alternativ heißen Kakao – verzehrt und jetzt ist er endlich da: Heiligabend! Wie bei vielen von Euch steht auch bei mir heute die Fahrt zur Familie an. „Driving home for christmas…“ Apropos, schon seit Ende November laufen hier die diversen Weihnachtsplaylists rauf und runter. Ich freue mich jetzt tierisch auf gemeinsame Stunden mit der „buckligen Verwandtschaft“, leckeres Essen und vor allem (wohlverdiente) Entspannung.

Daher mache ich es hier heute kurz und knapp: Ich wünsche Euch ein schönes, besinnliches, ruhiges, stressfreies, lustiges und gemütliches Weihnachtsfest im Kreise Eurer Familien und Freunde. Lasst es Euch gut gehen – und genießt die schöne Zeit.
Frohe Weihnachten – Merry Christmas!

English:
The last 24 days went by so fast! We’ve had one or the other mulled wine, opened the doors of the Advent calendar every morning quite curiously and now it is there: Christmas Eve! Today I’m ‘driving home for Christmas’ (by the way one of my favorite songs for Christmas time) and I’m looking forward to some time with family and friends, delicious food and well-deserved relaxation.
So I send you warmest holiday wishes for you and your families, have a peaceful and wonderful merry Christmas and enjoy the magic of the holidays.

Was haben tödlicher Männerschnupfen und Halloween gemeinsam?

23. Oktober 2016 | Keine Kommentare | Schlagwörter: ,

Ein paar Tage habt Ihr nichts von mir gehört, aber fast hätte mich der tödliche Männerschnupfen dahingerafft. Die Männer unter uns werden es kennen, die Nase läuft ununterbrochen, einfaches Luft holen entspricht in etwa der Anstrengung eines Marathonlaufs und der Druck auf den Ohren zwingt den Körper auf die Couch bzw. ins Bett. Ein einziges Drama! Dazu noch der matschige Kopf – nichts geht mehr! Da sind wir aber auch schon bei einem anderen Thema, der matschige Kopf, der für den ultimativen Zombiefaktor sorgt.
Der Oktober ist nämlich nicht nur typischer Erkältungsmonat, sondern auch der Monat, in dem wir Halloween feiern. Und das tun wir in diesem Jahr zum ersten Mal in unserem Häuschen. Dementsprechend müssen diverse Vorbereitungen getroffen werden.

Vorbereitungen für Halloween

Vorbereitungen für Halloween

Organisation ist alles, ein gruseliges Buffet steht auf dem Programm, unheimliche Deko ist ein Muss und natürlich ein entsprechendes Outfit. Da gilt es, einiges zu planen. Aber jetzt bin ich zum Glück wieder einigermaßen fit und wer Lust hat, kann mir auf meinen verschiedenen Kanälen folgen, um live bei den Vorbereitungen (und sicher auch beim ein oder anderen Partymoment) dabei zu sein.
Falls Ihr übrigens noch ultimative Halloween-Tipps habt, gerne her damit – in die Kommentare, per Mail oder schickt einfach Eure Eule… wie auch immer, ich freu mich drauf!

 

P.S: Wer schon ungeduldig auf die nächsten Berichte des Italien-Roadtrips wartet, wird nicht enttäuscht werden. Die nächsten Tage geht es auch damit weiter.

Apfelernte – Grüße aus der Kindheit

27. September 2016 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , ,

Die Nächte werden kühler, es wird schon ziemlich früh dunkel, aber tagsüber scheint noch herrlich die Sonne. Wir Unterfranken können uns über diesen Sommer definitiv nicht beschweren! Und genau dieser schöne Sommer ist dafür verantwortlich, dass 2016 ein ziemlich guter Weinjahrgang werden soll. Genauso wie dieser Sommer dafür verantwortlich ist, dass die aktuelle Apfelernte sehr gut ausfällt. Und im zweiten Schritt folgt daraus, dass mich dieser Sommer sehr an meine Kindheit zurückerinnern lässt.

Als Zwerg ging es immer über „die Höh“ (also nuff und nå auf nahödderisch) zu unseren Apfelbäumen. Es waren fünf bis sieben Stück an der Zahl und sie hingen fast immer voll. So habe ich es zumindest im Hinterkopf. Auch damals gab es schon einen Herbst (unglaublich, gell) und es war an der Zeit, die Äpfel zu ernten, um daraus Apfelsaft zu pressen, Apfelmus zu machen und leckeren Apfelkuchen zu backen. Die ganze Familie (inklusive der Omas) war mit dabei und für uns Kinder war es immer eine tolle Aktion. Los ging es am frühen Morgen – gut, das war jetzt nicht soo prickelnd, aber da musste man durch. Während des Pflückens konnten wir dann probieren, auf die Bäume klettern und natürlich immer auch ein bisschen Blödsinn machen. Außerdem wurde daraus ja Apfelsaft! Hey, gibt es etwas Besseres als frisch gepressten Apfelsaft?

So ungefähr 30 Jahre später… nein, sagen wir lieber 25 Jahre später, ist das Thema Apfelernte bei mir wieder ganz aktuell. Wie der Zufall so will haben wir uns vor ein paar Wochen mit einer Bekannten getroffen, der ein Grundstück am Rand der Stadt gehört. Auf diesem wurde Anfang des letzten Jahrhunderts Wein angebaut, bis die Grundstücke zu privaten Gärten mit kleinen Häuschen umgewandelt wurden. Das Stück Land wurde gehegt und gepflegt und in den Kriegszeiten konnte man froh sein, dass ein kleines bisschen Platz zur Selbstversorgung vorhanden war.

Apfelernte - Gruesse aus der Kindheit

Apfelernte - Grüße aus der Kindheit

Die (mittlerweile 93jährige) Mutter unserer Bekannten hat dort neben viel Gemüse auch einige Apfelbäume gepflanzt. Und nun ratet mal, wer sich heute darüber freuen kann!? Richtig, wir dürfen die Äpfel ernten und selbstverständlich auch nutzen. „Wenn Ihr Äpfel braucht, könnt Ihr gerne welche pflücken!“ Das war die Aufforderung. Das „Problem“ dabei ist, es sind 10 Apfelbäume, die extrem voll mit Äpfeln hängen. Und wenn ich sage „voll“, dann meine ich auch „voll“. Also, alle Äpfel zu essen wird etwas schwierig, auch wenn Lageräpfel mit dabei sind. Aber für was haben wir denn unser Haus, bzw. genug Platz im Haus!? Hehe! Genau – damit sind wir wieder bei der Apfelernte meiner Kindheit: leckerer Apfelsaft lässt grüßen!

Voller Apfelbaum - Apfelernte - Grüße aus der Kindheit

Voller Apfelbaum - Apfelernte - Gruesse aus der Kindheit

Apfelernte - Grüße aus der Kindheit

Mittlerweile waren wir zwei Mal vor Ort und haben ca. 250kg Äpfel geerntet. Also ein paar vom Boden aufgesammelt und die meisten direkt von den Bäumen gepflückt. Ohne große Anstrengung erstmal nur die, die wir ohne Leiter und Kletterei erreichen konnten. Die Bäume hängen trotzdem noch megavoll, ganz grob geschätzt sind es noch 2-3 Tonnen Äpfel. Wir werden also mit Sicherheit nochmals die Erntemaschine – also die eigenen Hände – „anwerfen“ und die ein oder andere Fuhre pflücken.

Wisst Ihr, was genial ist? Die Äpfel kann man hier vor Ort bei einer Kelterei gegen Saft eintauschen (ungefähr im Verhältnis 2 kg Äpfel: 1 l Saft). Also entweder kann man sofort Apfelsaft aus der Region mit nach Hause nehmen, alternativ einen gesonderten Termin ausmachen, um seinen ganz eigenen Saft in 5-Liter-Boxen pressen zu lassen oder eine „Saftkarte“ anlegen, um sich die nächsten Monate nach und nach immer wieder Saft abzuholen. Somit ist das ganze Jahr gesichert bis zur nächsten Apfelernte. Zudem hat man wieder einen kleinen Beitrag für Nachhaltigkeit, den eigenen ökologischen Fußabdruck und die Region getan. Zwar sind es immer nur kleine Schritte, aber auch mit vielen kleinen Schritten kann man eine große Strecke zurücklegen.

Also, wer vorbeikommt, kriegt gerne ein leckeres Glas Apfelsaft oder –schorle serviert – und wer sich früh genug ankündigt, vielleicht auch ein Stück frisch gebackenen Apfelkuchen dazu.

Der Pirelli Kalender 2017

8. September 2016 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , ,

Einer der bekanntesten Kalender, nein, vermutlich DER bekannteste Kalender weltweit, wurde geshootet – der Pirelli Kalender 2017. Und zwar von keinem Geringeren als Peter Lindbergh. Der Starfotograf hat geschafft, was vor ihm noch keiner schaffte. Er durfte nämlich zum dritten Mal (nach 1996 und 2002) hinter der Kamera stehen. Nun gibt es erste Bilder.

Behind The Scenes - Pirelli The Cal 2017 by Peter Lindbergh

Lindbergh wählte für die kommende Ausgabe von „The Cal“, Frauen mit starker Persönlichkeit und Ausstrahlung. So gehören z.B. die Oscar-Gewinnerinnen Kate Winslet, Nicole Kidman, Penelope Cruz, Lupita Nyong’o oder Helen Mirren zu seiner Auswahl. Die Damen traten in verschiedenen Städten vor die Linse, Berlin war ebenso dabei wie London, New York, Los Angeles oder Le Touquet in Frankreich.

Behind The Scenes - Pirelli The Cal 2017 by Peter Lindbergh

Behind The Scenes - Pirelli The Cal 2017 by Peter Lindbergh

Behind The Scenes - Pirelli The Cal 2017 by Peter Lindbergh

Behind The Scenes - Pirelli The Cal 2017 by Peter Lindbergh

Wie Ihr schon erahnen könnt, ist die Devise „weniger ist mehr“. Also weniger nackte Haut, dafür aber mehr Ausdruck! Das war ja auch schon im letzten Jahr der Fall. So kann man z.B. Uma Thurman mit ganz natürlichem Lächeln und ohne viel Make-Up bewundern. Ein Markenzeichen von Peter Lindbergh, der Seele und Persönlichkeit zeigen will in möglichst natürlichem Zustand.

Wieder eine tolle Arbeit von Pirelli (und natürlich vom ganzen Team um Peter Lindbergh). Die Kalender-Fans werden begeistert sein! Wer übrigens noch weiter hinter die Kulissen schauen will oder sich durch die 43 bisherigen Ausgaben des berühmten Kalenders klicken möchte, dem sei die Seite www.pirellicalendar.com empfohlen.

English:
One of the world’s most famous calendars is ‘the Cal’, the Pirelli Calendar. And none other than Peter Lindbergh was the photographer of the 2017 edition. The first glimpse has been unveiled now. Hollyood actresses Kate Winslet, Nicole Kidman, Penelope Cruz, Lupita Nyong’o or Helen Mirren were shot in different cities like Berlin, London, New York, Los Angeles or Le Touquet in France. For Peter Lindbergh, who shot the calendar in 1996 and 2002 already, a strong personality and charism are very important. Therefore his idea is to show real natural beauty. As you can see: less is more. Less naked skin, but more expression. Great work by Pirelli and the whole team around Peter Lindbergh! If you want to get more behind the scenes information or want to scroll through one of the last 43 calendars just have a look at the website (www.pirellicalendar.com).

All Pics: © From the Backstage of Pirelli Calendar 2017 by Peter Lindbergh – pictures of Alessandro Scotti

Klassiker am Handgelenk – Uhren von Thomas Earnshaw

26. Juli 2016 | Ein Kommentar | Schlagwörter: , , ,

Eine elegante Uhr am Handgelenk ist auch in Zeiten von Smartphones und Smartwatches ein Muss für echte Uhrenliebhaber (für die jüngere Generation: dabei handelt es sich um die Dinger am Arm, die einem die Zeit anzeigen können). Ob Taucher-, Flieger- oder Outdoorchronometer, edles Designstück, Wecker oder einfacher Zeitmesser –  Fans klassischer Uhren kennen sie alle und nennen meist mehr als nur ein Exemplar ihr Eigen.

Normalerweise sind es die Schweizer, die einem in den Kopf kommen, wenn man an hochwertige Uhrenmanufakturen denkt. Heute werfen wir unseren Blick allerdings mal nicht in die Alpen, sondern auf die Insel (und das nicht aus politischen Gründen), ins Vereinigte Königreich zu Thomas Earnshaw.

Wusstet Ihr, dass Thomas Earnshaw (1749–1829) einer der berühmtesten Uhrenmacher der Welt war? Ganz ehrlich, mir war das bisher unbekannt! Er gilt als Vater der Chronometer und fertigte u. a. Uhren für die Expeditionen Alexander von Humboldts. Die damaligen Expeditionen waren nicht ohne und ein  mariner Zeitmesser durfte natürlich nicht fehlen.
In dieser Tradition fertigt das Label Thomas Earnshaw auch heute Uhren in feinster Uhrmacherkunst. Hierzu gehören sowohl Automatik-, als auch mechanische Uhren. 2016 gab es einen Relaunch der Marke mit ihren vielen unterschiedlichen Uhrenlinien.
Ich durfte mir davon ein Exemplar aussuchen und ich sage Euch, die „richtige“ Uhr zu finden ist mindestens genauso schwer, wie die richtige Lampe zu finden!

Uhren von Thomas Earnshaw

Uhren von Thomas Earnshaw

Diese hier ist die „GRAND CALENDAR“ (ES-8043-02), ein eher klassisches Modell, und ich bin ziemlich begeistert. Bisher wurde sie noch nicht ausgeführt, was aber mit Sicherheit bald kommen wird. Ihr wisst schon, der richtige Anlass sollte ja schließlich auch gegeben sein. Uhrenauswahl ist ja so ein emotionales Ding, wenn nämlich der Bauch sagt „Ja, gefällt ganz gut“ (fränkische Begeisterung in ihrer höchsten Form), dann gefällt sie einfach – Punkt!

English:
Even in times of smartphones and smartwatches fans of classic chronometers can’t live without one. Speaking about watch manufacturing, Switzerland comes up to your mind usually. But today let’s take a look at the UK, where you can find beautiful watches as well. The brand Thomas Earnshaw underwent a relaunch this year and comes up with different lines. Did you know that Thomas Earnshaw (1749-1829) is revered as a legend and pioneer in the field of horology and was one of the most famous watch makers in the world? He made watches for Alexander von Humboldt and his expeditions. Against this background the brand Thomas Earnshaw still produces chronometers today. I had the chance to choose one exemplar and I can tell you – choosing the right watch is as difficult as choosing the right lamp! My new watch is the ‘GRAND CALENDAR’ (ES-8043-02), a plain and classic model and I’m totally happy with it. What do you think?
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