Hallo Apokalypse!

20. April 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , ,

Nachdem in den letzten Tagen das Thema „Apokalypse“ um die Ecke kam und sowohl Sven Dietrich als auch Hr. Buddenbohm schon ein paar Sätze über evtl. hilfreiche Fähigkeiten verloren hatten, saßen wir gestern Abend im Biergarten und – was man halt im Biergarten so macht – sinnierten über das Thema. Zuerst stand das „Team Apokalypse“ bei dasnuf vor der Tür, aber das lassen wir aufgrund des Ausgangs der Geschichte mal außen vor. Sorry, liebe Patricia, Du verstehst das sicherlich.

Zurück zu unseren Gedanken im vollbesetzten Biergarten. Vielleicht haben wir den direkten Nachbarn etwas verwirrt, er schaute das ein oder andere Mal etwas merkwürdig herüber. Aber hey, so etwas muss rechtzeitig geplant werden!
Zunächst sollte man sich über die beste Örtlichkeit klar werden. Also weg von zu vielen Menschen und raus aufs Land. Der Spessart liegt nahe und somit auch meine Heimat. Da kenne ich mich aus! Alternativ haben wir das Sauerland bzw. Jackys nordhessische Heimat im Hinterkopf. Genug Fläche, um landwirtschaftlich tätig werden zu können bzw. etwas Wald in der Nähe schaden sicherlich nicht. Nun gut, wir sind uns nicht ganz einig und müssten das im eventuellen Fall der Fälle noch einmal spontan durchdenken.

Potentielle Fähigkeiten waren ein längeres Thema. Als (alter) Holzwurm sind schnitzen, sägen per Hand oder Motorsäge, drehen und andere handwerkliche Tätigkeiten kein Thema. Ich kann außerdem Wasser stauen (das Dämme bauen habe ich an der Nordsee perfektioniert), möglicherweise Tiere ausnehmen, wenn es darauf ankommt, und Feuer machen.

olschi und Socke

Jacky fiel als erstes ihre Insektenphobie ein, Akademikerin und Schreibtischtäterin, Gruß an Patricia/dasnuf an dieser Stelle. Wobei sie sich gut Sachen merken und organisieren kann. Check √. Außerdem kann sie supergut passende GIFs zu jeder Lebenslage heraussuchen. Hilfreich für die Apokalypse? Nun ja, manch einer findet die Bespaßung mit Hilfe von GIFs durchaus bedeutend, das kommt immer wieder mal zu kurz. Aber viel besser, sie kennt (berufsbedingt) die Ernährungsnotfallversorgungspläne. Also, was man in einem Prepperlager (Far Cry 5 lässt grüßen) alles lagern sollte. Quasi eine praktische Liste zum Abhaken. Medizinische Grundkenntnisse (theoretisch) sind aus dem Studium auch vorhanden, vielleicht lassen sich diese praktisch weiter ausbauen. Ein leckeres Salatdressing zu unseren selbst gesammelten Kräutern ist ebenfalls kein Thema. Denn schon auf den Galeeren in der Antike hieß es: Hat die Besatzung gut gespeist, überlebt es sich einfacher! <- oder so in der Art. Da wir viele Kräuter bzw. Salat anbauen müssten, ist das Dressing natürlich ein ganz wichtiger Punkt.

Apropos anbauen. Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Beeren sind wichtig. Wenn Fläche und genügend Wasser vorhanden sind, kein Thema. In meinem Heimatdorf kenne ich mindestens drei Quellen. Spricht für den Spessart. Priorität Nr. 1 ist Trinkwasser! Hühner und vielleicht auch Ziegen oder Schafe wären super. Erfahrung in Tierhaltung hat keiner von uns. Müsste aber machbar sein. Fallen stellen, angeln und jagen kann ich (theoretisch – bzw. zählt jahrelange Computerspielerfahrung?). Bei Pilzen wird es schon etwas schwieriger. Wir brauchen also definitiv noch einen Pilzexperten in der Runde.

Das größte Problem wird der Winter sein. Neben Kartoffeln einlagern müssen wir uns mit Räuchern, Pökeln und Einkochen beschäftigen. An Salz fehlt es in unserem Haushalt definitiv nicht (ultimativer Tipp, schmeißt eine Hauseinweihungsparty und Ihr habt Salz für die nächsten Jahrzehnte!)
Alles Nützliche wird mitgenommen, sollte dafür ausreichend Zeit bleiben. Beispielsweise Werkzeug, aber spontan fällt mir auch noch ein Fernglas ein. Sei deinem Gegner immer einen Schritt voraus. Aber der Winter lässt mich nicht in Ruhe. Ideal, wenn ein Holzofen vorhanden ist. Falls wir eine neue Hütte bauen müssten, wird eine Feuerstelle eingeplant. Im Winter könnte ich ein Iglu (falls genügend Schnee bzw. Eis vorhanden ist) bauen. Erfahrungen aus dem Ötztal.

Die Frage ist allerdings dann doch „wie geht es weiter?“ Schließt man sich einer Gruppe an oder bleibt für sich? Pilzkenner oder Kräuterexperten unter Euch?

Hoch auf dem gelben Wagen… im ÖPNV

5. April 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , ,

Mobilität hin, Mobilität her. Wir alle wollen super flexibel von A nach B kommen. Am liebsten möglichst unabhängig und kostengünstig (nach Meinung mancher am besten gleich umsonst, schließlich ist sowieso alles zu teuer und es geht es uns enorm schlecht und überhaupt… Ihr kennt die „Ichhabanallemwasauszusetzen-Nörgler“). Wobei die Diskussion um kostenlosen bzw. vergünstigten öffentlichen Nahverkehr in Zeiten von Feinstaub, Dieselgate, überfüllten Autobahnen und Co. sicherlich berechtigt ist.

Heute möchte ich daher mal meinen persönlichen Senf zum ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr) abgeben, genauer gesagt zum Busverkehr. Schließlich gehört auch dieser zur Sparte „Mobilität“. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes aus dieser Woche nutzten letztes Jahr so viele Personen öffentliche Verkehrsmittel wie nie zuvor, nämlich 31,5 Millionen Fahrgäste pro Tag. Beginnen wir erst einmal mit der Bahn. Auch hier meckert (fast) jeder über die Unpünktlichkeit, Zugausfälle, die Unzuverlässigkeit usw. Man könnte noch manches aufzählen und auch ich war davor nicht gefeit. Seit 2011 ist aber einiges an Wasser den Main hinuntergeflossen und bei der Bahn hat sich manches geändert. Ich finde, Bahnfahren an sich ist angenehmer geworden. Gerade als Geschäftskunde kann ich mir die Vorteile der Bahn zu Eigen machen. Arbeiten von unterwegs ist kein Problem mehr, WLAN funktioniert relativ gut und innerdeutsch sind die Verbindungen von Großstadt zu Großstadt durchaus in Ordnung. Ausnahmen gibt es natürlich immer. Meiner Meinung nach muss man innerhalb Deutschlands nicht in ein Flugzeug steigen. Viel schneller ist man nicht unterwegs (rechnet man Warte- und Zubringerzeiten mit ein), kostengünstiger meistens auch nicht und umweltschonender sowieso nicht.

Anyway, ich wollte ja eigentlich nicht über den Schienen-, sondern über den Busverkehr sprechen. Vorab sei gesagt, dass ich aus pendlerischen Gründen momentan nur über Schweinfurt sprechen kann. Keine Metropole, sondern gemütliche Mittelstadt.

eTicket Stadtwerke Schweinfurt

Bus - Schweinfurt - innen

Nach unserem kunkel&kohl Umzug vor einiger Zeit gehöre ich nun quasi auch wieder zu den Pendlern. Vorher hatte ich eine Wegstrecke von max. 7 Min Fußweg (je nach „Umweg“), jetzt mindestens 12 Min (je nach Fahrzeug und Verkehrslage). Im Vergleich zu früheren Zeiten bzw. dem, was andere pendeln müssen, ist das natürlich nichts! Nein, mich stört es auch nicht, denn die Zeit wird genutzt, z. B. um den bevorstehenden Tag bzw. vergangenen Arbeitstag gedanklich auf- bzw. abzuarbeiten. In der wärmeren Jahreszeit bzw. bei schöner Wetterlage und je nach Lust und Laune kommt die Vespa ins Spiel. Dafür habe ich sie ja! Im Winter und bei unpassendem Wetter nutze ich neuerdings aber auch sehr gerne den Bus. Ja, auch ich war zu Beginn etwas skeptisch. Wie funktioniert das? Wer fährt alles mit? Lauter komische Menschen? Klappt das mit dem Ticket? Finde ich die richtige Haltestelle? Muss ich ewig warten? Und überhaupt – all diese Fragen, wenn man neu in der Materie ist.
Außerdem komme ich aus dem digitalen Zeitalter (behaupte ich jetzt einfach mal). Tickets auf Papier ist sowas von 1995. Und Tickets per Plastikkarte dann vielleicht 2003. Gut, Papiertickets kann man natürlich immer noch lösen, muss man aber nicht. eTicket sei Dank! Gut, das „e“ ist etwas irreführend, denn „e“ ist nur der NFC-Chip auf der (Plastik-)Karte und vielleicht noch die monatliche Übersicht der getätigten Fahrten per Mail. Aber vielleicht ist es irgendwann auch in Schweinfurt möglich, per Smartphone bzw. Bahnapp zu buchen/zahlen? Das neue eTicket ist immerhin schon mal besser als nichts. Der für mich perfekte Tarif ist die sogenannte „Flexikarte“. Fahren wann ich möchte (ohne Zettelwirtschaft und grübeln „rechnet sich eine Wochenkarte? Oder diesen Monat sogar eine Monatskarte?“) und transparente Abrechnung. Es wird immer der für mich günstigste Tarif abgerechnet und wenn ich gar nicht fahre, zahle ich auch nichts. Da kommt sogar – trotz Plastikkarte – Freude auf!

Die erste Fahrt stand an, eine leichte Aufregung vor der neuen Situation war vorhanden. Selbstverständlich wurde vorher der Fahrplan abgecheckt. Hey, alle 20min fährt ein Bus auf meiner Linie. Zum zentralen Busbahnhof benötige ich keine 3 Minuten Fußweg und ebenso von der Haltestelle im Hafen zum Schreibtisch. Ganz ehrlich, besser geht es nicht. Und dann war sie da, die erste Fahrt mit dem Bus! Völlig überraschend grüßte der Fahrer, erklärte sogar die Handhabung des eTickets und fuhr pünktlich los. Das kann doch nicht normal sein! Ich erwartete grummelige Busfahrer, umständliches Handling und nervige Mitfahrer. Aber die Zielhaltestelle wurde ohne Probleme erreicht und es klappte alles reibungslos! Fahrt Nummer eins war somit geschafft und auch die Rückfahrt stellte kein Problem dar.
Ein paar (Test-)Fahrten später war Busfahren schnell Alltag geworden, Feintuning an der eigenen Zeitplanung wurde vorgenommen und dank interaktivem Liniennetzplan und GPS der Busse wurde das Timing nun so perfektioniert, dass so gut wie keine Wartezeiten entstehen. Digitales Zeitalter sei Dank! Flexible Arbeitszeiten sind zudem großartig, um die persönlichen Präferenzen (voller, mittlerer oder (fast) leerer) Bus anzupassen. Und dann geht es auch noch darum, die Möglichkeit nutzen zu können, „aufs Smartphone zu schauen“ beim Pokemon Go zocken. Apropos Pokemon Go! Freunde, es gibt nichts Besseres, als mit dem Bus in der Stadt zu fahren. Zu Fuß gehen ist natürlich eine Option, welche aber bei der Wegstrecke eben doch keine ist. Im Vergleich zu Auto und Vespa ist der Bus dafür einfach genial. Nur da ist es möglich, Kilometer zurückzulegen, an Pokestops zu drehen und noch dazu seltenere Pokemons zu fangen – so zumindest auf meiner Route. Da auf „meiner“ Strecke verschiedene Haltestellen der Großindustrie sind, steigen ab und zu internationale Personen ein und aus. Klingt im ersten Zug ganz normal, doch für mich persönlich hat es ein gewisses Flair von Großstadt.

Fazit der ganzen Geschichte: Fahrt mehr Bus, es ist nicht schlimm! Nein, ernsthaft: Natürlich gibt es auf verschiedenen Strecken Verbesserungsbedarf, aber ich persönlich kann mich überhaupt nicht beschweren und finde Busfahren mittlerweile super praktisch, günstig(er) und noch dazu entspannt. Doch, abschließend ein Punkt, den ich mir wünsche: Liebe Stadtwerke, rüstet die Flotte auf Nachhaltigkeit (sprich Elektro-Busse) um. Lasst die großzügigen Förderungen nicht verstreichen und denkt zudem auch noch an die heimische Industrie!

Der Jeep Compass Limited im Alltagstest

28. März 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Wir bleiben beim Thema Auto. Nach dem Fiat Fullback Cross war kurze Zeit später der Jeep Compass Limited mit einem Alltagstest an der Reihe. Die Marke Jeep ist jedem ein Begriff und in meinem Kopf schlummerte noch die Tour mit dem Grand Cherokee SRT, die vor fast genau einem Jahr stattfand. Damals war ich echt begeistert. Wird es mit der Neuauflage des Jeep Compass wohl auch wieder der Fall sein?!

Irgendwann war es also soweit und der „kleine Bruder“ des Cherokee stand auf dem Hof und wollte ausgiebig gefahren werden. So ganz in schwarz, mit schicken Felgen (19“), auf den ersten Blick ein schöner kompakter SUV.

Jeep Compas Limited in den Wehranlagen in Schweinfurt

Jeep Compas Limited - Felgen

…und ab geht die wilde Fahrt. Nein, zuerst kommen gewohnheitsmäßig die Hardfacts vom Testfahrzeug:

– 103 kW (140 PS) 1.4 MULTIAIR
– max. Drehmoment bei 103 Nm bei 5000 U/min
– Frontantrieb (!)
– Höchstgeschwindigkeit 192 km/h
– 6-Gang-Schaltgetriebe
– Leergewicht: ca. 1,5 Tonnen
– Maße: 4,40m (Länge) x 1,81m (Breite) x 1,62m (Höhe)
– Navigations- und Soundpaket (Uconnect 8.4, Beats Audio Sound System)
– Preis des Testwagens: 34.450,00 Euro

Optisch, also von außen gesehen, ein sehr schickes Modell. Nicht zu groß und nicht zu klein. Vor der ersten Fahrt werden natürlich die verschiedenen Einstellungen angepasst. Als erstes war der Sitz dran. Nun ja, der Anfang war schon fast ein kleines Drama. Wer baut denn bitteschön „Kindersitze“ im Fahrzeug ein? Sorry, aber das geht nicht! Also grundsätzlich bequem, aber für meine 1, 86 m einfach viel zu klein. On top kam beim Testmodell noch dazu: Ein Jeep mit Frontantrieb?! Der erste Gedanke war: Das kann die nächsten zwei Wochen ja heiter werden.

Aber der Compass fuhr sich gleich auf den ersten Metern ziemlich gut und auch der Anzug im höheren Drehzahlbereich war völlig ausreichend. Also positiv denken, die zwei Wochen haben ja erst begonnen und schließlich hat jeder eine zweite Chance verdient.

Jeep Compas Limited - innen

Jeep Compas Limited - innen

Auf der Fahrbahn macht der Jeep Compass genau das, was er soll, er fährt wirklich ruhig und sicher und von der Geschwindigkeit her kann ich bei seinen 140 PS nichts bemängeln. Sogar der integrierte Spurhalteassistent und ich wurden Freunde. Richtig, in der Vergangenheit hatte ich das bei anderen Fahrzeugen bemängelt, aber hier passt die Abstimmung gut.

Positiv aufgefallen ist mir zudem die Inneneinrichtung und vor allem das Infotainment System, denn die Bedienung des großen Touchscreens (z. B. von (Sitz-)Heizung, Radio, Navi…) geht intuitiv super leicht. Ganz unter uns, da können sich viele Hersteller etwas abschauen! Wenn ich die bisher getesteten Autos Revue passieren lassen, muss ich ungelogen sagen, dass die Handhabung der Bedienelemente in diesem Test-Jeep einfach perfekt ist.
So Dinge wie genügend Stauraum und Handhabung muss ich nicht extra erwähnen, denn das stimmt bei Jeep ebenfalls. Trotz der 1,5 Tonnen, der Abmessungen und der 103 KW ist der Verbrauch bei dem getesteten Modell relativ gering.

Jeep Compas Limited - Front

Jeep Compas Limited

Jeep Compas Limited

Jeep Compas Limited - back

Jeep Compas Limited - Spiegel

Wie schon beim SRT, gilt auch beim Jeep Compass das Motto: Preis-Leistung ist ausgeglichen und stimmig. Optional bietet Jeep für den Compass ja auch die Allrad-Variante an, für den, der die Offroad-Möglichkeiten nicht missen mag, das wäre dann wahrscheinlich auch meine Wahl.

Fazit: Wie in einer Beziehung – am Anfang sind noch leichte Anfangsschwierigkeiten vorhanden und später hält es dann ein Leben lang. Ja, wir beide haben uns angefreundet und als die Zeit um war, war ich schon etwas traurig, dass ich den Jeep wieder abgeben musste. Definitiv ein moderner und alltagstauglicher SUV.

Limitierter Weekender als Hommage an 70 Jahre Land Rover

22. März 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Im letzten Post ging es um den Fiat Fullback Cross. Einem Pickup, der perfekt für raue Gegenden geschaffen ist. In Kürze werde ich Euch dann den Jeep Compass ein bisschen näher vorstellen. Vorher geht es heute allerdings nicht um Fahrzeuge an sich, sondern eher um das Zubehör. Und auch nicht um konkretes KFZ- Zubehör, sondern mal wieder um Schickes für den Fahrer.

Wie ich schon das ein oder andere Mal berichtet habe, bin ich ein großer Fan von Roadtrips. Gedanklich plane ich da schon das ein oder andere, zum Beispiel an meinen Lieblingssee in Jokkmokk oder nach Ammarnäs zum Potatisbacken (deutsch ‚Kartoffelhügel‘), gerne auch mal weit weg von zu vielen Menschen in die schwedische Einöde. Auf meiner musikalischen Hitliste gehört übrigens unbedingt der Song „Flying Through The Air“ von Oliver Onions in diese/meine Gedankenwelt. (Ihr wisst schon, aus dem Kultfilm „Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle“ mit Bud Spencer und Terence Hill aus dem Jahr 1972.) Und das mit einem schönen, gerne auch älteren Geländewagen, z.B. mit einem Land Rover. (- als Alternative direkt mit einer Douglas DC-3 fliegen?)

Ihr merkt schon, ich habe klare Vorstellungen vom idealen Roadtrip. Und dazu gehört das passende Gepäck. Koffer? Ja klar – am besten mit einem neuen, bunten Koffer Offroad unterwegs, vielleicht noch im Anzug? Was ein Quatsch! Das Outfit und Gepäck muss zur Reise passen und darf – nein, es muss – einfach genauso „rau“ oder robust sein wie der Rest des Trips. Da stelle ich mir so was vor, wie es vor ein paar Tagen passenderweise in mein Postfach flatterte. „Ein lederner Freund für rough roads und tough loads“ die Kreis Ledermanufaktur fertigt einen limitierten Weekender als Hommage an 70 Jahre Land Rover.

Limitierter Weekender als Hommage an 70 Jahre Land Rover

Perfekt, oder? Die Tasche ist handgefertigt aus britischem Sattelleder, unempfindlich, mit stabilem Canvas-Schulterriemen. Und perfekt für die Freunde des gepflegten Abenteuers: in den abnehmbaren Adressanhänger ist ein Land Rover Multitool integriert, falls man unterwegs ein nützliches Werkzeug braucht, übrigens in Form des kultigen Defenders. Ganz ehrlich, wer von uns kann KEIN praktisches Multitool gebrauchen?

Und dann nicht lange über einen Parkplatz nachdenken müssen, halten, wo man möchte und ganz cool und bestimmt den Weekender über die Schulter werfen und los geht‘s. Trotzdem im Hinterkopf haben, dass es sich dabei um einen limitierten Weekender handelt. Da ist der Preis von 1.948,00 Euro sicherlich gerechtfertigt. Das Erlebnis bzw. das Ergebnis zählt!

Limitierter Weekender als Hommage an 70 Jahre Land Rover - Details

Limitierter Weekender als Hommage an 70 Jahre Land Rover - Details

Der Fiat Fullback Cross im Test

4. März 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , ,

Die letzten Tage hatte ich die Möglichkeit, den Fiat Fullback einem ausgiebigen Alltagstest zu unterziehen. Ein Pickup in Zeiten von Diskussionen rund um Diesel, Fahrverbote und Co? Ihr wisst, dass ich ein Fan von zukunftsweisender Mobilität bin. Und trotzdem sage ich Ja.

Vor ein paar Tagen war es also soweit. Ein Anruf kam mit den Worten „Wir würden dann morgen zwischen 10 und 12 Uhr kommen und den Fiat Fullback bringen“. Gesagt – Getan. Welcher Fullback es genau werden sollte, sah ich erst bei der Ankunft. Denn es gibt drei verschiedene Varianten: Der „Fullback Extended Cab“, der „Fullback Double Cab“ und der „Fullback Cross“. Es wurde der neue Fiat Fullback Cross, ein robuster Allrad-Pickup.

Bei Fiat denken viele zuerst an Kleinwagen; der Fiat Panda bzw. Fiat 500 ist jedem ein Begriff, doch „Fullback“ und „Cross“? Was ist das denn? So war die Resonanz von vielen, mit denen ich über den Wagen sprach. „Bauen die Italiener etwa noch andere Autos, als die kleinen Flitzer?“ Ja, sie bauen! Der Fullback Cross (Sondermodell) ist der erste Pickup von Fiat überhaupt.

Fiat Fullback Cross

Fiat Fullback Cross - Front

Wie gewohnt erst einmal die Hardfacts vom Fiat Fullback Cross-Modell:

– 133 kW (181 PS) 2,4-l-Turbodiesel Motor (aus Aluminium gefertigt)
– max. Drehmoment bei 430 Nm bei 2500 U/min
– zuschaltbarer Allradantrieb
– Höchstgeschwindigkeit 177km/h
– 5-Gang-Automatikgetriebe (mit Schaltwippen)
– Elektronische Differenzialsperre
– Stoßfänger und Unterfahrschutz
– Gewicht: ca. 1,9 Tonnen
– Maße: 5,30m (Länge) x 1,81m (Breite) x 1,77m (Höhe)
– Nutzlast: knapp 1 Tonne
– Rückfahrkamera
– 7“-Touchscreen CD-Radio mit Navigation, digitalem Radioempfang, DAB und USB-Anschluss

Fiat Fullback Cross

Fiat Fullback Cross

 

Gut, da stand er nun und wollte entsprechend bewegt werden. Zu Beginn ging es erst einmal durch die Stadt. Wobei man da ganz klar sagen muss: Sorry, aber in den städtischen Straßen bzw. für den städtischen Verkehr ist er eher semi geeignet. Was aber überhaupt nicht schlimm ist, denn sein Schwerpunkt liegt einfach außerhalb. Wobei ich dazu sagen muss, ich hätte es sogar unpraktischer erwartet. Will heißen, dass ich z. B. vom Wendekreis und der Rückfahrkamera positiv überrascht wurde. Aber enge Parkplätze und schmale Straßen sind einfach nicht sein optimales Umfeld, dazu kommt sein dann doch knapp zweistelliger Verbrauch. Fazit: Stadt kann er schon auch, zumindest wenn es sein muss.

Seine Bestimmung liegt halt einfach Outdoor. Konzipiert für Draußen, für Offroad und für Lasten. Quasi ein perfektes Arbeitstier. Und ja, das kann er gut! Unebenheiten sind für ihn kein Problem. Schotterpisten, gefrorene (und vermutlich auch matschige, was ich aber in der diesjährigen eisigen Winterdrama-Februarzeit nicht testen konnte) Waldwege sind für ihn auch kein Problem. Genau da fühlt er sich wohl. Langsam – was Offroad einfach DIE Fahrweise ist – bewegt er sich an fast jeden Ort. Ein „geht nicht“ gibt es nicht. Das ist genau das, was der Fullback braucht.

Fiat Fullback Cross - Offroad im Schnee

Fiat Fullback Cross - Offroad im Wald

Fiat Fullback Cross - Offroad

Fiat Fullback Cross - Offroad

Egal welches Terrain, er bewegt sich unaufhaltsam vorwärts, ohne dass die Reifen durchdrehen und ohne quasi mit der Wimper zu zucken. Sichere Fahrt auf allen Untergründen. I like!

Auch einem Langstreckentest habe ich den Fullback unterzogen. Unterwegs auf der Autobahn ist es eher ein gemütliches Reisen. Und dann entweder mit kleinem Gepäck für die Rückbank oder gleich die richtig große Montur auf der Ladefläche. Wer auf das Klopfen eines Dieselmotors steht, wird begeistert sein. Denn er ist schon etwas lauter. Ich persönlich erwarte bei so einem Auto auch keine perfekt gedämmte Fahrerkabine. Im Gegensatz dazu sind die Sitze wieder genau das Gegenteil. Ob es der Seitenhalt ist oder die elektrischen Verstellmöglichkeiten sind, die Sitze sind super bequem und unerwartet hochwertig. Und das auch auf längeren Strecken. Ein leicht rustikales, aber stimmiges Innenleben.

Fiat Fullback Cross - innen

Fiat Fullback Cross - Ladefläche

Fiat Fullback Cross

Das Innenleben gepaart mit dem Drang nach schweren Tätigkeiten, Offroadstrecken und Natur -> dafür wurde er geschaffen. Ein ideales Nutzfahrzeug also, was mich positiv überrascht hat.

Aufwärts