Irene Luft auf der Mercedes Benz Fashion Week in Berlin

16. Februar 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Man kommt einfach zu nichts, der Tag mit seinen 24 Stunden ist zu kurz, die Zeit rennt wie im Flug und überhaupt… Bitte eine Runde Mitleid! Nein, Quatsch, was ich eigentlich sagen will, es wartet noch der ein oder andere Bericht auf Euch. Unter anderem von der Berliner Fashionweek, auf der ich zwischen Mailand und der Reise ins Tennengau einen kurzen Abstecher einlegte. Am Morgen in den Zug und abends wieder zurück – dank der neuen schnellen ICE-Verbindung (München-Berlin) überhaupt kein Problem. Ab geht die Luzie!
In Berlin angekommen ging es für mich dann gleich zur Show von Irene Luft, immer ein Highlight und feste Größe in der deutschen Modeszene. Vor der Show konnte ich zunächst einen Blick Backstage werfen, und schon mal ein bisschen „spitzen“, was sich Irene diese Saison überlegt hat. Dann hieß es Plätze einnehmen und los ging’s. Das Thema ihrer Show war „No Respect“, was meiner Meinung nach in ihren Kreationen super zum Ausdruck kam. Schaut einfach selbst:

Irene Luft auf der Fashion Week in Berlin - Januar 2018

Irene Luft auf der Fashion Week in Berlin - Januar 2018

Irene Luft auf der Fashion Week in Berlin - Januar 2018

Irene Luft auf der Fashion Week in Berlin - Januar 2018

Irene Luft auf der Fashion Week in Berlin - Januar 2018

Irene Luft auf der Fashion Week in Berlin - Januar 2018

Irene Luft auf der Fashion Week in Berlin - Januar 2018

Irene Luft auf der Fashion Week in Berlin - Januar 2018

Irene Luft auf der Fashion Week in Berlin - Januar 2018

Irene Luft auf der Fashion Week in Berlin - Januar 2018

Viel Spitze, Tüll und Transparenz und dazu Leder. Aber auch geniale Stickereien, die mich an die großen italienischen Modehäuser erinnern – toll! Farbtechnisch wieder sehr viel Schwarz (typisch für Irene) und dazu Rot als Kontrast. Wie man es von der Münchner Designerin gewohnt ist, auf der einen Seite sehr feminin, aber mit toughen Elementen. Zum Thema trugen die Models passendes Make-Up mit schwarz unterlaufenen Augen. Ein weiteres Highlight war die Musik – auch hier sehr stimmig!
Persönlich hat mir die Show noch einen klitzekleinen Tick besser gefallen, als die in der Vergangenheit. Gerade weil das Gesamtkonzept so super gepasst hat. Ihr wisst ja, für mich ist dies ein wichtiger Punkt. Summa summarum: Eine Mega-gelungene Show – Danke!

Schnee, Schnee und nochmals Schnee – das Tennengebirge im Salzburger Land (Teil 2)

12. Februar 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , ,

…die Wettervorhersage vom Vortag bestätigte sich. Es hatte wieder die ganze Nacht über geschneit! Dafür sollte dann der zweite Tag der Pressereise ins Tennengebirge Wettertechnisch etwas ruhiger werden.
Nachdem es an Tag 1 etwas sportlicher zur Sache ging, stand an Tag 2 der Genuss stärker im Vordergrund. Nach dem Frühstück ging es nach Kuchl zur Bio-Hofkäserei Fürstenhof. Beim Rundgang konnte man – ohne zunächst viel über den Hof zu wissen – schon erkennen, dass Wert auf Nachhaltigkeit gelegt wird. Auch dieser Hof hat eine lange Tradition, sogar die erzbischöflichen Landesfürsten aus Salzburg machten hier Halt und kehrten ein. Wahrscheinlich wussten sie damals schon, was gut ist. Und mit guter Kulinarik kann man mich ja immer locken. Aber, wie so oft hieß es: „erst die Arbeit, dann das Vergnügen“. Da wir uns in einer Käserei befanden, durften wir selbst Käse herstellen. Zugeschaut hatte ich bereits im schönen Lungau, doch heute stand selbst Hand anlegen auf dem Programm.

Käsezubereitung in der Bio-Hofkäserei Fürstenhof im Tennengau bzw. Salzburger Land

Käsezubereitung in der Bio-Hofkäserei Fürstenhof im Tennengau bzw. Salzburger Land

Käsezubereitung in der Bio-Hofkäserei Fürstenhof im Tennengau bzw. Salzburger Land

Ja, alles Handarbeit und sehr spannend, was aus Milch, Lab und Geduld Leckeres entstehen kann. Was mich bei den unterschiedlichsten Milchprodukten immer wieder fasziniert, ist die Tatsache, dass man z.T. herausschmecken kann, was die Kuh gegessen hat. Funktioniert natürlich nur mit Rohmilch, aber alleine die Tatsache, dass es möglich ist: Faszinierend! Übrigens wurden zahlreiche Käsesorten vom Fürstenhof bereits bei österreichischen Wettbewerben ausgezeichnet. Das ist noch nicht alles, denn auch soziale Aspekte spielen eine wichtige Rolle, wie das Wohnen in einer Art Mehrgenerationenhaus.

Mit dem selbst gemachten Käse im Gepäck ging es zum Mittagessen zum Jadorferwirt. Die Gerichte im Traditionsgasthaus werden mit Produkten aus der Region zubereitet und als besonderes Schmankerl sollte man bei einem Besuch unbedingt die Fischgerichte ins Auge fassen.

Fisch im Jadorferwirt im Tennengau bzw. Salzburger Land

Wusstet Ihr eigentlich, dass das Lied „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ in diesem Jahr 200 Jahr alt wird? 1818 erklang das wohl bekannteste Weihnachtslied zum allerersten Mal. In Hallein, unserem nächsten Stopp, lebte Franz Xaver Gruber, der die Melodie zum Gedichttext von Joseph Mohr schrieb. Und genau deshalb begaben wir uns auf die Spuren des Liedes und erkundeten den Ort Hallein. Zum Jubiläum wird im Sommer übrigens im ehemaligen Wohnhaus Grubers ein „Stille-Nacht-Museum“ eröffnet, wo man einiges rund um die Komposition erfahren kann.
Aber nicht nur das beliebte Weihnachtslied macht Hallein aus, wir erfuhren bei unserem Rundgang noch viel mehr, z. B. zum Thema Salzgewinnung, ein wichtiger Faktor in der Vergangenheit.

Führung zu Stille Nacht! Heilige Nacht! im Tennengau bzw. Salzburger Land

Führung zu Stille Nacht! Heilige Nacht! im Tennengau bzw. Salzburger Land

Nachdem der Tag kulinarisch begann, sollte er auch mit einem kulinarischen Highlight enden. Entlang der „Via Culinaria“ kann man im Salzburger Land unterschiedliche Genusswege entdecken. Und auch der Tennengau ist eine dieser Genussregionen. Nachdem wir uns den Tennengauer Almkäse am Vormittag haben schmecken lassen, besuchten wir nun Döllerers Wirtshaus, das mit zwei Hauben gekrönt ist. Wir wurden von Andreas Döllerer höchstpersönlich empfangen und durch die Räumlichkeiten geführt. Inklusive Küche und den hauseigenen Weinkeller, der ca. 300 Jahre alt ist und ohne (zusätzliche) Kühlung auskommt. Im Gegensatz zu Andreas zweitem Restaurant – „Döllerers Genießerrestaurant“ (drei Hauben) mit seiner Cuisine Alpine-Küche – werden im Wirtshaus traditionelle Gerichte serviert.

Andreas Döllerer im Weinkeller von seinem Restaurant im Tennengau bzw. Salzburger Land

Gericht im Döllerers Wirtshaus im Tennengau bzw. Salzburger Land

Gericht im Döllerers Wirtshaus im Tennengau bzw. Salzburger Land

Nachspeise im Döllerers Wirtshaus im Tennengau bzw. Salzburger Land

Das Credo des Haubenkkochs ist, traditionelle Speisen noch etwas besser zu machen und auf die kulinarische Vielfalt der Region zu setzen. Was soll ich sagen? Das Essen war natürlich super lecker! Und vielleicht kann Andreas Gedanken lesen. Ich sage nur: ein Kressetopf zum selbst schneiden und garnieren! Für mich als vermutlich größtem Kresseliebhaber nördlich der Alpen ein Traum. Die Familientradition des Hauses muss ich wahrscheinlich gar nicht mehr erwähnen, ebenso wie die eigene Hausmetzgerei, solch eine Liebe zu Lebensmitteln begeistert mich ja immer sehr. Lieber Andreas, mich würde es sehr freuen, Dich einmal bei Kitchen Impossible sehen!

Gesättigt und zufrieden ging es zurück ins Lammertal und schnell ins Bett. Vorher noch ein Blick ins Wetter, den ganzen Tag herrschte ruhiges Wetter mit leichten Schneefällen, die Vorschau versprach aber erneuten Schneefall!
Eigentlich war am nächsten Tag noch eine kleine Wanderung auf die Postalm (das zweitgrößte zusammenhängende Almgebiet Europas (nach der Seiseralm in Südtirol)) geplant. Aber bei Lawinenwarnstufe vier war dies nicht möglich und so stapften wir noch eine alternative Runde durch den Schnee. Fast nebenbei erfuhren wir von Franz, der sich einfach bestens auskennt in der Region, dass im Tennengau die höchsten Bäume Österreichs stehen. Muss am Klima und dem Boden liegen. Für einen Holzwurm wie mich ja eine sehr spannende Info. Richtig sehen konnten wir sie im Schneetreiben allerdings nicht, was somit bedeutet, dass ich unbedingt nochmals in den schönen Tennengau muss (sowieso!).

Wanderung im Tennengau bzw. Salzburger Land

Wanderung im Tennengau bzw. Salzburger Land

Bevor ich aber an ein Wiederkommen denke, stand das Thema Abreise an. Was mehr Zeit in Anspruch nahm, als ursprünglich angedacht. Fast 1,5 Stunden benötigte ich, um das Auto vom Schnee zu befreien. Zwischendurch dachte ich kurz darüber nach, einfach noch ein paar Tage dran zu hängen, denn ein Ende des Ausbuddelns war kaum abzusehen. Schnee soweit das Auge reicht. Aber irgendwann war es doch geschafft.

Verschneites Auto im Tennengau bzw. Salzburger Land

Auto vom Schnee befreien - Tennengau bzw. Salzburger Land

Abfahrt vom Alpengasthof Lämmertal im Tennengau bzw. Salzburger Land

Es war wieder eine herrliche Zeit im Salzburger Land mit vielen schönen Erlebnissen und Erinnerungen. Und einer für mich bis dato ganz unbekannten Region, die mir sehr gut gefallen hat. Dankeschön an alle Beteiligten für die Organisation, viele Einblicke und spannende Infos!

Schnee, Schnee und nochmals Schnee – das Tennengebirge im Salzburger Land (Teil 1)

6. Februar 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , ,

Im Salzburger Land war ich ja schon das ein oder andere Mal unterwegs, am schönen Hochkönig oder im entschleunigenden Lungau. Nun wurde ich wieder eingeladen, und zwar in den Tennengau. Genauer gesagt nach St. Martin im Tennengebirge. Ganz ehrlich, ich musste mich vorher erst einmal informieren, wo genau das Tennengau überhaupt liegt. Kurz gesagt: Immer der Tauernautobahn (A10) entlang und dann links abbiegen. Gesagt, getan! Persönlich gefällt mir die Strecke. Fahrgefühl fast wie an der Ligurischen Küste nur ohne Meer, dafür mit Schnee. Jedenfalls Mitte Januar.
Nach Abfahrt von der Autobahn ging es weiter auf der Bundesstraße: Die Schneehöhe passte sich ganz langsam an. Will heißen, dass es nach und nach immer mehr Schnee gab. Das endgültige Ziel war der Alpengasthof Lämmerhof, der im Lammertal (einem Seitental des Tennengebirges) liegt. Laut Navi also von der Bundesstraße abfahren und zack, gleich waren noch einige Zentimeter mehr Schnee vorhanden. Half aber nichts, denn das Ziel war noch nicht zu sehen. Also immer weiter im Text, bzw. musste ich zwischendurch zusätzlich das Navi auf dem Smartphone anwerfen. Es wurde nämlich noch weißer, die Straße noch etwas enger und der Schnee immer höher. Ich war skeptisch, ob ich wirklich noch richtig lag. Zwei Navis konnten aber schließlich nicht irren und Schneeerfahrung mit dem Auto hab ich, also immer weiter. Nach einer Brücke ging es rechts zum Lämmerhof, Auto parken – „Sie haben Ihr Ziel erreicht“. Viel Schnee, schön ruhig und mitten in herrlicher Landschaft! Der erste Gedanke war „Ja, das könnte mir sehr gut gefallen“. Und natürlich musste ich sofort los, die Umgebung bei einem kleinen Spaziergang erkunden.

Fahrt zum Alpengasthof Lämmerhof im Tennengau bzw. Salzburger Land

Schnee und Sonne im Tennengau bzw. Salzburger Land

Schnee und Sonne im Tennengau bzw. Salzburger Land

Die Region begrüßte mich mit strahlendem Sonnenschein. Das sollte sich in den nächsten Tagen ändern. Dazu aber später mehr. Mich macht ja die Kombination aus Bergen und Schnee sehr glücklich.
Am Abend, bei einem leckeren Essen im Alpengasthof, lernte ich die Gruppe näher kennen und wir wurden in das Programm der folgenden Tage eingeweiht. Ich freute mich schon, denn eine Schneeschuhwanderung war gleich der erste Punkt auf dem kommenden Tagesprogramm. Auch wenn ich im Inneren ein Schneekind bin, eine Schneeschuhwanderung hatte ich bis dato noch nicht gemacht. Der nächste Tag kam und nach einer kurzen Einweisung hieß es „ran an die Teller“ (Schneeschuhe). Die ursprüngliche Route konnte wegen der hohen Lawinengefahr nicht begangen werden, denn es hatte die ganze Nacht weiter geschneit. Was mich zu Beginn etwas verwundert hat, denn das Lammertal liegt auf ca. 950 Höhenmetern und somit doch gar nicht so hoch, für Alpenverhältnisse. Die Gebirgszüge in der Umgebung machen es aber möglich, denn sie wirken quasi wie ein Trichter und irgendwo muss der Niederschlag ja schließlich hin. Eine Ausweichroute für unsere Schneeschuhtour war jedenfalls schnell gefunden.

Schneeschuhwandern im Tennengau bzw. Salzburger Land

Schneeschuhwandern im Tennengau bzw. Salzburger Land

Schneeschuhwandern im Tennengau bzw. Salzburger Land

Schneeschuhwandern im Tennengau bzw. Salzburger Land

Schneeschuhwandern im Tennengau bzw. Salzburger Land

Schneeschuhwandern im Tennengau bzw. Salzburger Land

Der kleine Rundweg war einfach nur traumhaft. Wir haben viel gelacht und auch viel gelernt. Stichwort „richtiges“, d.h. kraftschonendes, Gehen im Tiefschnee oder auch Infos zur Lawinenrettung. Diese Stille im Wald, nur die Natur und sonst nichts ist einfach genial!
Allerdings auch etwas anstrengend. Und genau zum richtigen Zeitpunkt tauchte dann <ganz merkwürdigerweise> ein Berghof auf. Und wie es der Zufall will, gab es dort auch ein leckeres traditionelles Mittagessen. Der Gasthof Wildau befindet sich in Familienhand und wurde bereits um 1241 erstmals erwähnt. Die ganze Familie Quehenberger ist mit Leib und Seele dabei. Wir durften eine kleine Weinverkostung im uralten Gewölbekeller genießen, anschließend in den Schnapskeller und zum Abschluss noch einen Blick in die originalen Gästezimmer von damals werfen.

Zimmer im Berghof Wildau im Tennengau bzw. Salzburger Land

Essen im Berghof Wildau im Tennengau bzw. Salzburger Land

Wenn wir nicht noch einen weiteren Programmpunkt gehabt hätten, wären wir vermutlich noch lange in den verschiedenen Räumen verweilt. So ging es aber sportlich weiter, Rodeln war angesagt. Das ist im Nachbarort Abtenau (Karkogels) bestens möglich. Die Gondel bringt Mensch und Maschine (also den Rodel) schnell nach oben, so dass es ganz leicht möglich ist, mehrfach die Strecke zu genießen. Was wir natürlich auch in Anspruch nahmen, versteht sich ja von selbst!

Rodeln im Tennengau bzw. Salzburger Land

Nach dieser Aktion ging es zurück zum Lämmerhof. Frisch machen und später mit einer Gesamtleistung von 2 PS durch herrliche Winterlandschaft zum Abendessen gleiten. Wir wurden direkt vor unserem Domizil von zwei Kaltblütern samt Kutsche empfangen. Gleichmäßiges Hufgetrappel, Atmen der Pferde, viel Schnee, kuschelige Decken und idyllischer Wald – man musste nicht viel reden, sondern vor allem genießen. Für den Rückweg gab es zwei Varianten, eine schnelle (Taxi) oder die gemächlichere per Pferd. Selbstverständlich wählte ich die Kutsche, wie oft kommt man schon in den Genuss?! Romantikgedönse hin oder her, herrlich wars!

Zwischenbericht vom Wetter: Natürlich hat es (mit wenigen kleinen Unterbrechungen) den ganzen Tag geschneit und auch in der Nacht sollte es noch weiter schneien. Was das dann für Tag 2 hieß, erfahrt Ihr in Kürze hier.

Canali und Brunello Cucinelli für den kommenden Winter 2018/19 – Milano Moda Uomo

2. Februar 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Wenn man an italienische Herrenmode denkt, kommt man an zwei weiteren Namen nicht vorbei. Zum einen ist es Canali und zum anderen Brunello Cucinelli. Im Rahmen von Präsentationen auf der Milano Moda Uomo zeigten beide Marken ihre neuen Kollektionen für den kommenden Winter 2018/19.

Der Canali Showroom befindet sich gleich um die Ecke von unserem Hotel, im neu errichteten „Samsung District“ im Viertel Porta Nuova. An dieser Stelle muss ich mal erwähnen, dass ich die architektonische Verbindung zwischen alt und neu in Mailand mag. Auf der einen Seite alte Kirchen und Palazzi , auf der anderen sehr moderne Gebäude wie z.B. das Bosco Verticale oder der Samsung District.
Der Bereich rund um den Diamond Tower ist zwar noch nicht ganz fertig, aber schon sehr schön geworden.

Aber nun zurück zur Mode. In dieser Gegend fand also die Präsentation von Canali im Rahmen eines Cocktail Empfangs statt. Das Motto der aktuellen Kollektion ist „Light of Dawn“ und die Stimmung der Morgendämmerung zieht sich durch die gezeigten Kreationen. Wenn der Tag langsam erwacht und die Sonne den Nebel verdrängt – auch das mag ich, zuschauen, wie eine Stadt langsam aufwacht. Der eigens dafür designte Showroom spiegelte das gut wider mit einem Mix aus Licht und Schatten. Die Farbpalette der Kollektion wechselt zwischen Blau-, hellen Bordeaux- und Grün-Nuancen, charakteristische Muster wie Fischgrät, Hahnentritt oder kleine Mikro-Karos finden sich auf Anzügen, ultraleichten Blazern oder Mänteln und die Stoffe sind wie gewohnt sehr hochwertig und z.T. exklusiv für Canali produziert, ich sage nur megaweiches Kaschmir, ein Traum!

Canali für den kommenden Winter 2018/19 – Milano Moda Uomo

Canali für den kommenden Winter 2018/19 – Milano Moda Uomo

Canali für den kommenden Winter 2018/19 – Milano Moda Uomo

Canali für den kommenden Winter 2018/19 – Milano Moda Uomo

Die Silhouette lässt an manchen Stellen die 20er-Jahre aufblitzen, sehr elegant und definitiv ein Highlight in jeder Herrengarderobe!

 

Ein Highlight in jeder Herrengarderobe sind auch die Kreationen von Brunello Cucinelli. Auch hier wurde wieder zur Präsentation in den schicken, hauseigenen Showroom geladen. Irgendwann muss ich Euch einmal den Innenhof zeigen, ein grünes Kleinod in der Stadt. Ihr merkt, nicht nur die Mode begeistert mich, sondern auch der Rahmen drumherum, was einfach immer extrem passend ist.

Wenn man Brunello Cucinelli kennt, weiß man, dass seine Mode klassisch und gleichzeitig sportiv ist. Definitiv könnte ich mir bei vielen Stücken vorstellen, sie selbst zu tragen, weil sie mir so gut gefallen. So auch in dieser Kollektion für den Herbst-/Winter 2018/19. Inspiriert ist sie von den 70er Jahren, jedenfalls in Farben und Materialien, nicht, was die Silhouette angeht. Mit viel Cord, Leder und Strick, der modern und leicht verfilzt daher kommt, das Ganze in Military Green, einem dunklen Rot oder auch Altrosa, aber auch die typischen hellen Farbtöne sind wieder zu sehen. Ein Hauch von Vintage ganz modern umgesetzt, z.B. mit Destroyed-Jeans, Karo-Mustern und Jogging-Looks, aber natürlich mit der gewissen Brunello Cucinelli Note.

Bei den Schuhen taucht das Bergsteigerthema wieder auf, gefällt mir gut!

Brunello Cucinelli für den kommenden Winter 2018/19 – Milano Moda Uomo

Brunello Cucinelli für den kommenden Winter 2018/19 – Milano Moda Uomo

Brunello Cucinelli für den kommenden Winter 2018/19 – Milano Moda Uomo

Brunello Cucinelli für den kommenden Winter 2018/19 – Milano Moda Uomo

Brunello Cucinelli für den kommenden Winter 2018/19 – Milano Moda Uomo

Alles ein bisschen neuer, frischer, aber nach wie vor klassisch-sportlich Brunello Cucinelli. Und das ist einfach nur gut so!

ETRO „Dandy Detour“ für den Winter 2018/19 – Milano Moda Uomo

30. Januar 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Zum 50. Jubiläum gab es im Hause ETRO diesmal etwas Außergewöhnliches, eine Präsentation im Palazzo del Ghiacco, wo sonst die Modenschauen des Labels stattfinden. Unter dem Motto „Dandy Detour“ lud ETRO ein, sich die neue Herbst-Winter Kollektion 2018/19 anzuschauen und öffnete gleichzeitig die Türen für eine Reise durch gesammelte Erinnerungen, Inspirationen, Reisemitbringsel und das Zuhause des „Dandy“.

Im ehemaligen Showspace – der übrigens riesig ist – führte ein Weg durch verschiedene Stilrichtungen und Themen bzw. Räume aus den letzten Jahrzehnten. Ob rockig, ob orientalischer „Indian Summer“ (wie im letzten Sommer) oder klassischer Gentleman, es war alles vorhanden, was die Marke ETRO ausmacht und spielerisch in das Set eingebaut.

ETRO „Dandy Detour“ für den Winter 2018 - Milano Moda Uomo

ETRO „Dandy Detour“ für den Winter 2018 - Milano Moda Uomo

ETRO „Dandy Detour“ für den Winter 2018 - Milano Moda Uomo

ETRO „Dandy Detour“ für den Winter 2018 - Milano Moda Uomo

ETRO „Dandy Detour“ für den Winter 2018 - Milano Moda Uomo

ETRO „Dandy Detour“ für den Winter 2018 - Milano Moda Uomo

ETRO „Dandy Detour“ für den Winter 2018 - Milano Moda Uomo

ETRO „Dandy Detour“ für den Winter 2018 - Milano Moda Uomo

ETRO „Dandy Detour“ für den Winter 2018 - Milano Moda Uomo

ETRO „Dandy Detour“ für den Winter 2018 - Milano Moda Uomo

Die Location ähnelte quasi einer Auktionshalle, voll mit tollen Sachen, die neben den Modeliebhabern auch die Herzen von Holzwürmern und Interiorfans höher schlagen lassen. Es waren nämlich nicht nur die Models in der neuen Kollektion zu sehen, sondern gleichzeitig auch viele verschiedene Möbel und Dekorationsstücke, welche sogar käuflich zu erwerben waren. Richtig schöne und z.T. alte italienische Stücke. Irgendwann brauche ich wahrscheinlich doch einmal ein Schloss oder einen Palazzo, den man anschließend schön einrichten kann. Gut, vorher wahrscheinlich auch noch einen Lottogewinn…

Die Kollektion mit viel Jacquard, schönen Mänteln, Bomberjacken und typischen ETRO-Farben und Mustern wurde sehr interaktiv präsentiert. Die Models waren am Karten spielen oder am Zeichnen, man konnte ihnen Fragen zu ihren Outfits stellen etc. pp. Ein Moodboard zeigte die Inspirationsquellen, und in einem Videobereich konnte man alle vergangen Shows noch einmal anschauen.
Dazu Klaviermusik und ein leckeres italienisches Buffet, die Präsentation lud definitiv ein zum länger Verweilen, Herumstöbern, in verschiedenen Stimmungen schwelgen und sich von toller Mode inspirieren lassen ein.

Es war mal wieder typisch, dass die Zeit viel zu kurz war und der nächste Termin quasi auf der Matte stand. Denn vermutlich hätte man sich einige Stunden aufhalten können, um immer weitere Details entdecken zu können.

Einfach eine tolle und gelungene Präsentation!

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