Der Mann von heute – Man Of Today Edition

5. Dezember 2017 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , ,

Gerüche beeinflussen uns Menschen. Das war schon immer der Fall und wird auch immer der Fall sein, so schnell ändert sich unser Gehirn schließlich nicht. Und wieso auch? Nicht umsonst heißt es in einer Beziehung „ich kann dich gut riechen.“ Oder danach „ich kann dich einfach nicht mehr riechen.“

Entsprechend weit reicht auch die Geschichte des Parfums zurück. Bereits im 10. Jahrhundert wurden verschiedene Düfte bzw. Wässerchen hergestellt, manchmal bewusst, manchmal eher durch Zufall. Diese verbreiteten sich und landeten schließlich auch in Europa. Im Mittelalter, als Körperhygiene für viele noch ein Fremdwort war, parfümierten sich die Damen und Herren, die es sich leisten konnten, ohne Ende. Ganz getreu dem Motto: Viel hilft viel! Einige Damen und Herren sind heute noch genau dieser Meinung. Und das obwohl es eine funktionierende Wasserversorgung gibt! Man muss ja nicht alles verstehen.

Das richtige Parfum zu finden, ist nicht immer leicht. Gerade wenn man (so wie ich) keinen festen Lieblingsduft hat. Zwar ist die grobe Richtung bekannt, im feinen kommt es aber dann auf Nuancen und die (Tages-)Stimmung, die Jahreszeit oder auch die Großwetterlage an. Bei mir spielt auch der Anlass eine Rolle. So habe ich einen ganz besonderen Duft im Schrank stehen (BRIONI), welcher nur zu besonderen Anlässen getragen wird.
Generell sind eher die frisch-fruchtigen Düfte etwas für meine Nase, manchmal darf es aber auch was ganz anderes sein. Aktuell steht neben dem Eau de Parfum „Pour Homme“ von Missoni der Duft „Boss Bottled Man Of Today Edition“ von Hugo Boss im Spiegelschrank.

Man Of Today Edition - Hugo Boss

Warum genau dieser Duft? Für mich passt er gut zur Jahreszeit und ist schön vielschichtig. Die Kopfnote basiert auf Apfel, die Herznote ist u.a. Zimt und die Basis Holz/Vanille. Ihr wisst ja, Holz ist für mich (fast) immer gut und ja, der Duft passt und somit auch die „Man Of Today Edition“, übrigens eine limitierte Edition. Aber – wie wir ja wissen – nicht übertreiben. Manchmal ist weniger dann doch mehr.

Generell ist es aber immer schön, wenn ein guter Duft in der Nase kitzelt. Sei es unterwegs oder zu Hause, bei mir hebt das definitiv die Stimmung. Wie ist es mit Euch?

Empfehlung: Tübingen im Zeichen der Schwarzwälder Kirschtorte – ChocolART

30. November 2017 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , ,

Heute habe ich eine Empfehlung für Euch: Die Torten-Backshow und einen Kaffeehaus-Rundgang auf der chocolART in Tübingen.

„Wie jetzt?“ Die treuen Leser wissen natürlich, wovon ich hier spreche. Die chocolART ist ein Schokoladenfestival im schönen Tübingen. Dieses findet jährlich Anfang Dezember statt, in diesem Jahr vom 05. bis 10. Dezember, und es dreht sich alles um das braune (Hüft-)Gold. Persönlich klappt es bei mir diesmal leider nicht mit einem Besuch, aber ich kann Euch nur empfehlen, einmal dort vor Ort zu sein. Mein letzter Besuch liegt schon etwas zurück, aber es war wirklich klasse! Man kann probieren, Weihnachtsgeschenke kaufen und die adventliche Atmosphäre genießen.
Vermutlich wird auch dieses Jahr wieder die Hölle los sein, also früh aufstehen lohnt sich! Bzw. ein bisschen Ruhe und Geduld mitbringen, denn wenn es dunkel wird, kann man die illuminierten Häuser bestaunen. Ach, es gibt so viel zu entdecken und zu probieren. Wenn ich mich zurückerinnere, überwog komischerweise am Abend die Gelüste nach etwas Herzhaftem. Schokolade, bzw. Süßkram, gab es über den Tag verteilt genug <- positiv gemeint.

ChocolART in Tübingen

Kulinarisch gesehen gibt es noch eine süße Spezialität in der Gegend, um die man einfach nicht herum kommt. Ich meine die echte Schwarzwälder Kirschtorte. Mächtig, aber auch sehr lecker! Ich durfte ja schon mal einen Schwarzwälder-Kirschtorten-Backkurs beim Profi absolvieren, eine kleine Herausforderung, welche ich aber glaub ich ganz gut gemeistert habe.

Schwarzwälder-Kirsch-Backkurs-mit-Georg-Klumpp-vom-Café-am-Eck-in-Baiersbronn

Schwarzwälder-Kirsch-Torte-vom-Café-am-Eck-in-Baiersbronn

Warum also nicht beide Spezialitäten miteinander kombinieren? Also Schokolade genießen auf der chocolART in Kombination mit einer Torten-Backshow und einem Kaffeehaus-Rundgang. Schließlich wurde in Tübingen (genauer gesagt im Café Walz) 1930 die Schwarzwälder Kirschtorte erfunden! Wer also am Samstag, 09. Dezember, vor Ort ist, der sollte sich die erste Schwarzwälder-Kirschtorten-Backshow nicht entgehen lassen. Was bekannt ist: ein Profi-Konditor, eine Jungbäckerin und eine Seniorbäckerin werden vor Publikum Torten nach ihrem eigenen Rezept zubereiten. Die Show beginnt um 14:30 Uhr in der HIRSCH Begegnungsstätte (Hirschgasse 9, Cafeteria 2. OG) und im Anschluss (um 15:30 Uhr) wird ein geführter Rundgang durch die historische Tübinger Kaffeehaus-Geschichte angeboten (inklusive einem Stück Schwarzwälder Kirschtorte und mehr, aber Achtung, Buchung erforderlich). Ich bin ja ein Fan von solchen Führungen, das wird bestimmt gut!

Wer vor Ort ist, darf mir gerne hinterher berichten. Würde mich sehr freuen und vielleicht klappt es nächstes Jahr wieder mit einem eigenen Besuch auf der chocolART.

Italienischer Trend für den Herbst/Winter – Cord

24. November 2017 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , , ,

Das Thema „Cord“ ist eigentlich (und uneigentlich auch) ein Thema, welches in regelmäßigen Abständen immer wieder aufflackert. Gut, im Sommer wird „Cord“ verständlicherweise etwas vernachlässigt, da mögen wir es luftig-leicht, aber da wir auf der Nordhalbkugel unserer Erde leben, haben wir aktuell nun einmal Herbst/Winter. Dementsprechend sind die Temperaturen niedriger und wer nicht frieren mag, schwört auf Lagenlook. Cord ist hier super einsetzbar – und vom Arbeitsklamotten-Image brauchen wir gar nicht mehr anzufangen, oder?

Wenn es bei mir um Mode geht, schaue ich ja immer gerne nach Italien, wie Ihr wisst. Heute genauer gesagt zu Brunello Cucinelli und der aktuellen Herbst/Winter Kollektion. Diese beinhaltet nämlich den „Sea Island Corduroy“. Dabei handelt es sich um eine spezielle Baumwolle, die in der Karibik wächst. Das dortige tropische Klima lässt die Fasern der Pflanze sehr lang, dünn, glänzend und widerstandsfähig werden. Und da es nur wenige Orte auf der Welt gibt, wo diese Baumwolle wachsen kann, ist die Produktion sehr limitiert. Für Cord eignet sich diese Baumwolle durch ihre Feinheit und ihren Glanz besonders gut. Und so hat es Brunello Cucinelli umgesetzt:

Brunello Cucinelli - Fall Winter 2017 - Cord

Brunello Cucinelli - Fall Winter 2017 - Cord

Brunello Cucinelli - Fall Winter 2017 - Cord

Brunello Cucinelli - Fall Winter 2017 - Cord

Der Cord wird in Erdtönen bis hin zu Kaminrot gefärbt. Neben Hosen und Sakkos gibt es auch einen zweireihigen Mantel und eine leger geknöpfte Jacke. Es handelt sich dabei natürlich nur um eine kleine Auswahl der ganzen Herbst-/Winter-Kollektion, versteht sich ja von selbst.
Ein toller Look, auch wenn bei den Herren die modischen Umsetzungen nicht immer einfach sind , aber auf jeden Fall etwas ganz Besonderes und italienisch schick.

Es gibt allerdings noch einen weiteren Trend, der mir für diesen Winter sehr gut gefällt: Bei Brunello Cucinelli tragen die Models Boots zu vielen Look. Passt super, wie ich finde!
Sneakers zum Anzug sind ja schon vor einer Weile salonfähig geworden, auch im (milderen) Winter. Diese hier sind mal was anderes und passen zu ganz unterschiedlichen Outfits:

Z Zegna Techmerino Sneaker - red

Z Zegna Techmerino Sneaker - white

Gerade im Herbst/Winter ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es frisch und nass wird, so dass man denken könnte, Sneakers seien vielleicht doch nicht die richtige Wahl. Aber hier gibt es Abhilfe, denn z. B. sind die Sneakers von Z Zegna aus Techmerino und somit wasserabweisend. Alternativ kann ich Euch auch GEOX empfehlen. Persönlich trage ich super gerne die GEOX Nebula und das auch jetzt im November ohne Probleme. Und bis der erste Schnee in unsere tiefen Lagen kommt, dauert es ja wahrscheinlich noch ein bisschen. Anyway, hallo Herbst und hallo Winter!

Die 70er haben angerufen – Der 7. Sinn

21. November 2017 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , ,

Wie Ihr wisst, bin ich ein typisches Landkind. Und da war natürlich nicht immer so viel los, aus Teenagersicht gesehen. „Wir hatten ja nüscht!“ – mal ganz überspitzt dargestellt. Ein Auto auf dem Dorf war also Pflicht, sei es um zur Arbeit zu fahren, sei es zum Einkaufen, sei es um Freunde zu besuchen oder abends zum Weggehen. Der Führerschein und das Auto (bzw. das Auto der Eltern) waren quasi ein Heiligtum. So war (und ist?) das Landleben einfach. Daraus resultierte aber auch, dass die Freunde zusammenhielten, sich absprachen und man sich aufeinander verlassen konnte. Fand am Wochenende eine Party statt (bei uns der berühmt-berüchtigte Beat-Abend), wurde immer ein Fahrer ausgeguckt. Dieser durfte das nächste Mal natürlich nicht selbst fahren und so wurde immer „durchgewechselt“. Absprachen wurden eingehalten und es klappte (fast) immer ohne Probleme. Notfalls wurde schon mal ein kleiner Umweg genommen bzw. die Transportmöglichkeiten bis ins Äußerste strapaziert, aber niemand blieb zurück. Schließlich konnte es jeden selbst einmal treffen. Es war schon eine schöne Zeit!

Straße im Spessart - Winter

Mercedes Benz GLS 500 im Spessart

Und ja, ich bin in einem Alter, in dem ich mich sogar fast noch an Zeiten ohne privates Fernsehen erinnere, also so zu Beginn der 80er Jahre. RTL, Sat1 und ProSieben kamen erst Mitte/Ende der 80er auf den Markt. ARD, ZDF und das BR Fernsehen waren angesagt. Samstag Abende mit der ganzen Familie „Wetten dass“ gucken oder mal mit meinem Vater die Sportschau, das war jedes Mal toll.
Was mich persönlich damals noch begleitet hat, ist „die Mutter der Verkehrserziehungssendungen“ – Der 7. Sinn! Alleine schon die Titelmusik ist bis heute in vielen Köpfen geblieben. Gepaart mit der Stimme von Egon Hoegen (der Mann, der sich nie verspricht) waren die kurzen Clips definitiv ein Hingucker!
Einige Fahrer könnten eine Auffrischung ihres Verkehrswissens durch solch ein Format übrigens auch heute sehr gut gebrauchen! Das Netz wäre aber natürlich nicht das Netz, wenn nicht alles auffindbar wäre! Auch ein Revival vom „7. Sinn“. Etwas Recherche und ein paar Klicks hier und da später landet man beim Youtubekanal der DA Direkt. Unter dem Motto „Mit allen Sinnen“ gibt es kurze Clips basierend auf dem bekannten Format:

Gut gemacht, ein klasse Revival! Apropos, einfach einmal durchklicken, denn weitere Videos warten. Ich sage nur „Flirten mit Passanten – Ablenkung garantiert“ und freue mich schon auf viele weitere Clips! Im Video ist ein schöner, alter Opel Rekord zu sehen. Herrlich! Mein erstes Auto war ja ein roter Opel A-Corsa. Dem ich heute noch nachtrauere. Aber das ist wieder eine andere Geschichte, welche vielleicht irgendwann zur Sprache kommt. In diesem Sinne: Immer schön vorsichtig fahren!

Armani/Dolci – Weihnachtsstimmung aus Italien

17. November 2017 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , ,

Seid Ihr auch schon in Weihnachtsstimmung? Ich schimpfe ja immer über alle, die viel zu früh dran sind. Aber langsam aber sicher ist es soweit. Die ersten Lebkuchen stehen schon lange in den Läden und auch das Wetter stimmt sich auf die Vorweihnachtszeit ein. Der erste Schnee grüßte bereits dezent und mein Skifahrerherz schlägt höher. Persönlich freue ich mich jedes Jahr auf diese „stade“ Zeit. Falls Ihr jetzt denkt: „Spinnt er?! Das ist doch Stress pur!“ Nun, es kommt immer darauf an, was man draus macht. Jeder ist für sich selbst verantwortlich und resultierend auch für seinen eigenen Stress. Amen!

Egal ob ruhige oder stressige Zeit, etwas Süßes hilf immer ein Stückchen weiter! Traditionell kommt da vor Weihnachten Armani mit seinen „Dolci“ ins Spiel. Die jährlichen „Kollektionen“ sind immer eine Rede (oder Sünde) wert! So auch dieses Mal. Ausgewählte Rohstoffe und feinste, traditionelle Verarbeitung sorgen für äußerst leckeren Geschmack (<- wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann). Natürlich kommen die Dolci mit einer sehr schönen, weihnachtlichen Verpackung in tiefrot mit etwas Glitzer.

Armani Dolci Natale 2017 Pandoro e Praline

Armani/Dolci Natale 2017 Panettone

Neu in diesem Jahr ist die „Panettone“ – ein typisch Italienisches Gebäck, welches traditionell zu Weihnachten kreiert wird – die in limitierter Auflage mit Safran erhältlich ist. Entweder vor Ort im Concept Store in Mailand oder, wer in der Vorweihnachtszeit nicht zum Weihnachtsshopping nach Milano kommt (was allerdings schön wäre), einfach direkt online.

Apropos Süßes, bei uns in der Familie gibt es traditionell wieder Schokladinchen (im fränkischen auch Heinerle genannt). Kennt Ihr die? Die erste Ladung wurde schon angefertigt, was insbesondere meine Oma mit Ihren (fast) 97 Jahren freut. Sie ist eine ganz Süße – von irgendwem muss ich die Lust nach Süßigkeiten ja schließlich auch geerbt haben!

Oma

Also, genießt die (leckere) Weihnachstzeit und Ihr wisst ja, alles, was aus Töpfen oder von Besteck geschleckt wird, während man Essen zubereitet, enthält keine Kalorien, denn es ist ja Teil der Essenszubereitung und somit eine Tätigkeit!

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