Ausflug in die Lokalpolitik: Kommunalwahl Liste 5, Platz 24 – Das bin ich

6. März 2020 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , ,

In Kürze stehen in Bayern die Kommunalwahlen an. Bereits 2017 hatte ich einen Blogpost zum Thema Lokalpolitik verfasst. Meckern kann man natürlich immer, doch das war eigentlich noch nie mein Motto. Sondern handeln ist angesagt. Das war u. a. ein Grund, warum ich selbst politisch aktiv wurde und vor ein paar Jahren in die SPD eingetreten bin. Warum die SPD? Von allen demokratischen Parteien vertritt diese meine Ansichten am besten. Meiner Meinung nach kämpft die SPD am ehesten gegen rechtsradikale Parteien, deren Namen ich hier nicht nennen möchte.
Natürlich ist auch in „meiner“ Partei nicht alles Gold, was glänzt und mir gingen die teilweise unschlüssigen Entscheidungen der Bundes-SPD gehörig auf den Keks. Keine Frage. Lokalpolitisch ist das aber immer eine andere Sache. Ich möchte Schweinfurt mitgestalten und weiter nach vorne bringen. Deshalb habe ich mich auch für die Kommunalwahl 2020 auf die Liste zur Stadtratswahl aufstellen lassen. Für alle, die etwas mehr wissen möchten, stelle ich mich daher kurz vor:

Das bin ich:

Geboren bin ich in Aschaffenburg, aufgewachsen im Spessart (in der Nähe von Lohr am Main). Nach einem Zwischenstopp in der fränkischen Hauptstadt Nürnberg ging es für mich vor ca. 10 Jahren zurück nach Unterfranken, genauer gesagt (wie Ihr schon vermuten werdet) nach Schweinfurt. Mit meiner Partnerin wohne ich seitdem in der Nähe vom schönen Martin-Luther-Platz. Falls mein Alter (warum auch immer) eine Rolle spielen sollte: Ich bin 42 Jahre alt.
Beruflich bin ich gelernter Schreiner und IT-Systemkaufmann. Des Weiteren habe ich mittlerweile zwei Firmengründungen hinter mir. Einmal die Selbständigkeit mit meinem eigenen Blog (der nun seit mehr als 10 Jahren existiert) und dazu die Agentur kunkel&kohl.
Für mich spielt ehrenamtlich tätig sein eine wichtige Rolle. In meiner Tätigkeit als Hauptschöffe am Landgericht Schweinfurt kann ich mich einbringen und erhalte einen Blick in viele unterschiedliche Bereiche. Des Weiteren bin ich bei den Wirtschaftsjunioren Schweinfurt und im DAV (Deutscher Alpenverein) und liebe – neben den Bergen – (gute) Schokolade.

So viel in Kürze zu meiner Person. Was allerdings viel wichtiger ist: Was sind meine Ziele für Schweinfurt?

Meine Ziele:

Mobilität: Neben der Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer auf allen Ebenen, ist die Förderung von Sharing-Angeboten und Elektromobilität für mich ein Teil der Lösung. Eine gesamtheitliche, zukunftsweisende Strategie muss geschaffen werden, um die Qualität der ganzen Stadt zu steigern und alle Verkehrsteilnehmer einzubeziehen.

Förderung der Wirtschaft: Bekannterweise ist die Großindustrie ein wichtiger Hauptbestandteil der Wirtschaftskraft für Schweinfurt. Damit dies so bleibt, müssen perfekte Rahmenbedingungen geschaffen werden. Aber auch der Gründergeist sollte gefördert werden. Langfristig gesehen werden Arbeitsplätze gesichert und ein gutes (Arbeits-)Klima wird geschaffen.

Tourismus: Touristisch gesehen hat Schweinfurt einiges zu bieten und dies sollten wir auch zeigen. Ich habe immer wieder gehört „Wo liegt denn Schweinfurt?“. Und das möchte ich ändern. Wir sollten uns nicht unter den Scheffel stellen, sondern offensiv werben! Davon profitieren übrigens auch wiederum die Einzelhändler.

Umwelt: Schweinfurt muss grüner werden! Weg von Betonwüsten und hin zu lebenswerten Plätzen. Denn „grün“ ist unsere Zukunft und macht unsere Stadt noch lebenswerter. Da ich selbst direkt in der Innenstadt wohne, fällt mir immer wieder auf, dass an manchen Stellen doch mehr Bäume und Co. nötig wären. Ich wünsche mir umgesetzte Visionen ähnlich der Begrünung des Bosco Verticale in Mailand.

Digitalisierung: Da ich selbst im Bereich Digitalisierung tätig bin, finde ich es wichtig, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Abbau der Bürokratie, Transparenz in Rathaus und Verwaltung und den Bürger abholen, wo ER ist, ist ein weiterer Schwerpunkt. Auch ein Punkt, um das Vertrauen in die Politik (zurück)zugewinnen.

Jetzt kommt ein Aufruf für die Schweinfurter Bürger/innen (der Rest darf natürlich auch gerne weiterlesen): Meinen Namen findet ihr auf Liste 5, Platz 24 und über Eure drei Stimmen freue ich mich! So viel zu meiner persönlichen Wahlwerbung.
Das Wichtigste überhaupt ist aber: Geht wählen und schützt unsere Demokratie!

„Wissenschaftlich begleitetes Trinken“– im Schöffenamt

5. Februar 2020 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

„Wissenschaftliches Trinken“ stand im Rahmen meiner Tätigkeit als Schöffe auf dem Programm. Wie kommt man dazu? Alkoholkonsum spielt in Gerichtsverhandlungen oft eine Rolle und nicht selten kommt es vor, dass Werte von 1,5 Promille und mehr erreicht werden. Sollte es da zu einem Unfall kommen, ist in den meisten Fällen die Physik Sieger im Duell Fahrzeug vs. Kurve. Was den Alkoholkonsum des Fahrers angeht, hört man dann im Anschluss durchaus interessante Angaben vor Gericht. Wahrscheinlich hat jeder von uns auch eigene Erfahrungen mit Alkohol gesammelt und seine Schlüsse daraus gezogen, aber die wenigsten wissen konkret, wie der Körper reagiert.
Von „unserem“ Gericht flatterte vor einiger Zeit das Angebot ins virtuelle Postfach, an einem „wissenschaftlich begleiteten Trinkversuch“ teilzunehmen, um eben mehr zu erfahren über die Reaktionen des Körpers. Die Begeisterung war bei vielen (Mit-)Schöffen recht groß, denn die Veranstaltung war schnell ausgebucht. Verständlich, denn wann bekommt man schon die Gelegenheit, an solch einer Selbsterfahrung teilzunehmen und u.a. verschiedene Situationen in einem Fahrsimulator auszuprobieren?

Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit dem BADS e.V. (Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr) und der Landessektion Bayern-Nord durchgeführt. Außerdem mit dabei war ein Präventionsprojekt der Stadt Schweinfurt „HaLT – Hart am LimiT“. Hier gab es einen kleinen Exkurs in die Welt der Jugendlichen. In unserem Einzugsgebiet kommen pro Jahr ca. 80 Jugendliche ins Krankenhaus mit Verdacht auf Alkoholvergiftung. Mit diesen wird in den folgenden Tagen gesprochen und ggf. Unterstützung angeboten. Ihr wisst schon, der frühe Vogel fängt den Wurm. Wer jetzt allerdings denkt: „Ich habe es schon immer gesagt, die Jugend von heute…“, der irrt. Das Verhalten von früher zu heute hat sich nämlich gar nicht großartig geändert. Und wenn ich zurück denke… früher im Spessart… ach, das lassen wir jetzt lieber. ;) Kommen wir lieber zurück zum Thema „HaLT“, das Präventionsprojekt gibt es an verschiedenen Standorten in Bayern, vielleicht gibt es ja auch ähnliches in anderen Bundesländern?

Neben dieser Vorstellung erhielten wir einen kleinen Vortrag aus der Rechtsmedizin mit Infos rund um den Alkoholkonsum, was die ein oder andere subjektive Wahrnehmung durchaus in anderes Licht rückte. Jedes Glas Bier oder Wein setzt in unserem Körper verschiedene Prozesse in Bewegung, abhängig von Körpergewicht, Trinkmenge und auch einem gewissen „Trainingseffekt“. Und wie bei einer Kontrolle der Alkoholgehalt genau festgestellt und zurückverfolgt werden kann, bekamen wir ebenfalls erklärt. Zu behaupten „Ich habe nur 2 Bier getrunken“ kann man durchaus bei einer Alkoholmessung von 1,1 Promille angeben, man darf sich dann allerdings nicht wundern, wenn die Blutprobe wartet. Falls man sich überhaupt noch wundern kann.  Super spannend und wir konnten/sollten dabei unsere mitgebrachten Alkoholika trinken.

Nachdem wir eine gewisse Menge getrunken hatten, hatten wir die Möglichkeit, in einem Fahrsimulator unter verschiedenen Bedingungen zu fahren. Bereits zu Beginn konnte jeder einmal den Fahrsimulator testen, entweder im nüchternen Zustand, oder mit voreingestelltem Promillewert. Nun also nach realem Alkoholkonsum. Das Alkoholmessgerät zeigte bei mir einen Wert von 0,5 Promille an. Also der Grenzwert im Straßenverkehr (ohne erkennbares Anzeichen von Fahrunsicherheit). Rein in den Sitz und los geht die (Test)Fahrt. Das Wetter war trocken, es war Nacht und ich war mit einem „normalen“ Fahrzeug (ABS+ESC) unterwegs. „Ist doch easy!“ Kam mir jedenfalls so vor. Tja… die Auswertung sagte etwas anderes: 2x Blinker nicht betätigt, 1x Abstand zum Vordermann zu gering (der kam aber auch nicht in die Gänge!), 2x zu schnell, 1x STOP-Schild nicht beachtet, 1x Verkehrsteilnehmer gefährdet und 1x Unfall. Mehr muss man dazu nicht sagen!

Fazit: Eine super Erfahrung – vielen Dank an die Orga – und egal, ob 0,5 oder 1,6 Promille Alkohol – das Auto bleibt stehen! Punkt!

Aus dem Schöffenleben – das erste Urteil

23. Juli 2019 | 2 Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Wieder einmal stand eine Gerichtsverhandlung für mich als Schöffe auf dem Programm. Die übliche Ladung flatterte rechtzeitig ins Haus. Eine kleine Änderung bzw. ein Zusatz machte mich kurz stutzig, statt einem Termin, wie in der Vergangenheit üblich, waren gleich zwei Termine vermerkt. Allerdings beide am gleichen Tag, von daher kein großer zusätzlicher Aufwand. Als Schöffe muss man einkalkulieren, dass ein Fall länger dauern kann und sollte den Gerichtstag sowieso nicht anderweitig verplanen.

Früh beim ersten Fall ging es wieder einmal um eine Berufung, was am Landgericht ziemlich häufig ist. Dieses Mal kam die Berufung „nur“ von Seiten der Staatsanwaltschaft. In den Fällen, in denen ich bisher beteiligt war, hatte immer die Verteidigung Berufung eingelegt und die Staatsanwaltschaft direkt im Anschluss reagiert und nachgezogen. Die Verteidigung, um eine geringere Strafe zu verhandeln, die Staatsanwaltschaft, um mindestens die selbst Strafe aus erster Instanz zu halten oder sogar eine höhere einzufordern.
Der Angeklagte hatte insgesamt vier Straftaten begangen. Zwei unter Alkoholeinfluss (ein Unfall ohne Personenschaden und mit Alkohol auf dem Fahrrad erwischt worden) und zwei weitere kleinere Dinge. Aus den vier Einzelstrafen wurde eine Gesamtstrafe gebildet. Es handelte sich um eine Geldstrafe, welche nicht unerheblich war. Soweit in Ordnung. Allerdings hat der Richter im Amtsgericht damals nicht bedacht, dass die Gesamtstrafe höher sein muss, als die höchste Einzelstrafe. In unserem konkreten Fall war sie allerdings genau gleich hoch, was so nicht sein darf, wie ich an diesem Tag gelernt habe. Theoretisch hätte es gereicht, wenn sie nur einen Euro höher gewesen wäre, war sie aber nicht. Daher die Berufung der Staatsanwaltschaft. Nach kurzer Verhandlung zogen wir uns zurück, einigten uns schnell und unser Urteil wurde anschließend durch den Vorsitzenden verkündet. Insgesamt eine etwas höhere Gesamtgeldstrafe. Da war es also – „mein“ erstes Urteil!

Der Tag war noch nicht zu Ende, eine weitere Verhandlung wartete kurz darauf. Erfahrungsgemäß ging ich wieder von einer Berufung aus. Und so war es dann auch. Konkret ging es um eine Körperverletzung. Ein Mann hatte im Streit seine Ehefrau in der Öffentlichkeit geschlagen und ein Zeuge hatte dies mitbekommen (so die Kurzform).
In erster Instanz hatte der Angeklagte eine Freiheitsstrafe ohne Bewährung erhalten und fand diese ungerechtfertigt. Deshalb auch die Berufung der Verteidigung. Aus taktischen Gründen ging die Staatsanwaltschaft ebenso in Berufung. Aus der Vorinstanz war bekannt, dass der Angeklagte ein eher aufbrausender Typ sein sollte, auch während der Verhandlung. Vielleicht war deshalb ein Justizbeamter auf dem Gang postiert. Bei unserem Termin war er jedenfalls deutlich ruhiger. Es lief alles auf eine erneute Verurteilung hinaus. Wobei man der Fairness halber sagen muss, dass es ohne den Zeugen (der sehr glaubhaft war) sicherlich zu einem Freispruch gekommen wäre. Stichwort: Aussage gegen Aussage. Keine der Parteien (Verteidigung/Staatsanwaltschaft) wollte/konnte die Berufung zurückziehen und somit wurde das zweite Urteil an diesem Tag gefällt, es blieb bei der Verurteilung des Angeklagten.

Persönliches Fazit: Als Laie empfand ich die zwei Verhandlungen anstrengend. Weniger vom Inhalt, sondern eher konzentrationsbedingt. Das Abwägen von zig unterschiedlichen Aussagen und Beweisen, hineindenken und gedanklich umschalten etc. Aber trotzdem wieder sehr interessant, Schöffe zu sein macht mir enorm viel Spaß und ich freue mich auf den nächsten Termin, der schon in 2 Wochen wieder ansteht.

Die Outdoor by ISPO

4. Juli 2019 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , ,

Vielleicht kennt ihr bereits die ISPO? Falls nein: Es handelt sich um eine der größten Messen für den Bereich Sportartikel und Sportmode, die u.a. im Januar in München stattfindet. Zusätzlich gibt es noch die „OutDoor by ISPO“, die, wie der Name schon vermuten lässt, eine Plattform für die Outdoor-Branche darstellt. Vom 30. Juni bis 3. Juli fand Europas größte Outdoormesse mit einem ganz neuen Konzept nun zum ersten Mal in München statt.

Da mich ja sowohl das Thema Reisen als auch das Thema Outdoor beschäftigen und auch auf dem Blog eine größere Rolle spielen, konnte ich mir den Besuch der Messe natürlich nicht entgehen lassen. Aktuell sind für dieses Jahr noch ein paar Gipfel eingeplant, also wenn Wetter und Körper mitspielen. Man weiß ja nie. Daher wird trainiert und ich schaue auch noch nach ein paar Teilen für die optimale Ausrüstung. Wie ich meinen Körper fit mache, erzähle ich Euch gerne demnächst mal in einem separaten Blogpost.

Insgesamt waren über 1000 Aussteller aus 35 Ländern vor Ort und verteilten sich auf neun Messehallen. Die OutDoor by ISPO stand unter dem Motto „There’s a perfect outdoor for everyone“. Das passt genau, denn gefühlt zieht es immer mehr Leute in diesen Bereich mit ganz unterschiedlichen Vorlieben und Ansprüchen. Persönlich habe ich den Boom erfahren, als ich einen Schlafplatz für zwei Personen auf einer Berghütte buchen wollte, ein paar Monate im Voraus. Es war schon schwierig, überhaupt noch ein Plätzchen zu finden und das sogar noch VOR dem Sommerstart der Hütte. Auch im näheren Umfeld steigt das Interesse an Outdoor-Aktivitäten – Stand-Up-Paddeling, Wandern, Bouldern, Laufen, Bergsteigen… um nur ein paar zu nennen.

Genau das spiegelt sich auch auf der Messe wider. Die Themen reichten von den klassischen Outdoor-Aktivitäten über Trailrunning, Wassersport und Co. bis hin zu Adventure Travel und Bike.
Über alle Segmente hinweg war ein Thema allgegenwärtig: Nachhaltigkeit. Diese ist längst zu einem absoluten Muss für die gesamte Outdoor-Branche geworden bzw. war ja in vielen Bereichen auch schon immer großes Thema.
Neben den bekannten Branchengrößen wie z.B. Thule waren kleinere Aussteller ebenso vertreten wie verschiedene Gemeinschaftsstände. So haben sich z.B. Unternehmen aus Oregon (im Westen der USA) zusammen getan, dem „Outdoor-Mutterland Nordamerikas“, wie sie selbst sagen. Da hätten wir z. B. FixnZip, die sich auf defekte Reißverschlüsse spezialisiert hat. Eine Nähmaschine schleppen die wenigsten mit auf Reisen, von daher ist dieses Tool eine perfekte kleine und handliche Lösung! Auch Six Moon Designs war am Oregon-Stand vertreten, ein Unternehmen, welches ultraleichte Zelte auf den Markt bringt. Egal ob in Form eines Ponchos, der anschließend zum Zelt „umgebaut“ wird, oder ein „normales“ Zelt – alles super leicht. Das hätte ich bei unserem Jungs-Trip zur Wanderung des Kungsleden brauchen können. Keine Menschen weit und breit, einfach zelten – ein Traum!

Neuartige Sensoren und Technologien finden ebenfalls immer breiteren Einsatz im Outdoor-Bereich, u.a. bietet Recco Sensoren an, die beispielsweise im Rahmen eines Lawinenunglücks Leben retten können. Trackingsysteme bzw. -Sensoren bleiben ein großes Thema für ganz unterschiedliche Einsätze. Ich bin ziemlich begeistert von meiner Suunto Uhr und finde es ein sehr spannendes Feld, das sicherlich noch viel mehr Möglichkeiten bietet.

Aber auch die „Klassiker“ dürfen nicht fehlen. Dazu zähle ich Ausrüstungsgegenstände wie Helme, Schuhe oder Regenhosen und -jacken. Ein Anbieter ist Dachstein, die früher bereits ziemlich bekannt waren, dann aber etwas vom Markt verschwunden sind. Nun ist Dachstein wieder stärker im Fokus und bringt langjährige Expertise mit, aber auch neue innovative Ansätze.
Ein weiteres Highlight für mich war Direct Alpine, die Outdoor-Bekleidung herstellen. Und zwar nicht irgendwelche, sondern mit super vielen Details, die gerade im Hochgebirge sehr hilfreich sein können. Mega durchdacht bzw. selbst erprobt. Ein Reißverschluss, der im Hals- bzw. Mundbereich nicht mittig angeordnet ist, sondern etwas versetzt. Warum? Weil es im Hochgebirge schnell sehr kalt werden kann und der Reißverschluss somit nicht durch den Atem festfrieren kann. Um nur ein Beispiel zu nennen.

Persönliches Fazit von der Outdoor by ISPO: neben Herstellern, die mit viel Liebe und Leidenschaft hinter ihren Produkten stehen, findet man immer wieder Neuigkeiten und Verbesserungen. Zusätzlich gab es ein interessantes Rahmenprogramm mit „Erlebnis-Faktor“. Und nicht nur das Fachpublikum wird angesprochen, mit den OutDays gab es im Rahmen der OutDoor ISPO 33 Events und Aktionen in München und dem Münchner Umland bis in die Alpen hinein für Jedermann.

Die nächste Outdoor by ISPO findet vom 28. Juni bis 1. Juli 2020 statt – wir sehen uns!

50 Jahre Mondlandung – Zippo – Collectible Of The Year 2019

1. Juni 2019 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , ,

Damals, am 21. Juli 1969, betraten die beiden US-Amerikaner Neil Armstrong und Buzz Aldrin bekanntermaßen zum ersten Mal den Mond (ja, ich weiß, die Landung selbst erfolgte bereits am 20. Juli, auch wenn der ein oder andere Aluhutträger das bezweifeln mag).
„Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit“ soll Neil Armstrong gesagt haben, als er den Mond betrat. Ich selbst bin ja total fasziniert vom Weltraum, z.B. was Astroalex im Rahmen seiner Mission gezeigt hat oder man auf den Social Media Kanälen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt erfahren kann. Beeindruckend. (Stichwort „Leuchtkuli“) Die Mondlandung verfolgten damals übrigens auch schon ca. 500 bis 600 Millionen Menschen per Liveübertragung am Fernsehgerät.

Nach Adam Ries(e) feiern wir in diesem Jahr also 50jähriges Jubiläum genau dieser Landung auf dem Mond. Ein Meilenstein der Geschichte, welcher eher aus politischem Drang geschah. Anyway, heute freuen wir uns darüber und genauso können sich die Sammler schöner Dinge unter Euch freuen.
Denn zu diesem Jubiläum gibt es ein Limited Edition Feuerzeug aus dem Hause Zippo, das „Collectible of the year 2019“.

Das Feuerzeug ist auf 14.000 Stück limitiert. Auf der Vorderseite ist ein Astronaut abgebildet, der die Erde wiegt, während sie über die Mondoberfläche steigt. Das ganze Feuerzeug funkelt in Anlehnung an die Galaxie. Noch ein kleines (aber gleichzeitig wichtiges) Detail: Es handelt sich beim Material um ein sogenanntes Armor® Gehäuse, welches 1,5x dicker ist, als die üblichen Zippo Gehäuse. Dies ermöglicht eine tiefere Gravur und somit eine detaillierte Oberflächenstruktur und ganz besondere Haptik. 30 Jahre Garantie sind bei Zippo selbstverständlich, das Motto „es funktioniert, oder wir reparieren es kostenfrei“ gilt. Zudem gibt es das Sammlerstück in einer hochwertigen (Geschenk)Box.

Natürlich wollt Ihr nun den Preis wissen, kenne Euch doch. Dieser liegt bei 169,00 Euro, was ich für das limitierte Exemplar nicht zu viel finde. In Relation gesehen sind 14.000 Stück ja nur ein Wimperschlag bei über 550 Millionen verkauften Modellen. Einmal ganz vom schicken Design abgesehen. I like.

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