Zirben-Zauber am Dach Tirols – Gastbeitrag

23. Juli 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , ,

Die Zirbe ist der Trendbaum schlechthin. Am Hochzeiger im Pitztal kann man ihn in all seinen Facetten kennenlernen. Und in Workshops den eigenen Zirbenschnaps kreieren

Der Anfang ist klar. Man nehme drei bis vier Zapfen und vierteile sie. Doch danach fangen die Fragen schon an. Sollen die Zirbenviertel in Korn eingelegt werden oder in Wodka? Obstler oder weißer Rum? Gehört zwingend eine Zimtstange dazu oder eher Vanille? Brauner oder weißer Kandiszucker? Gewürznelken vielleicht? Oder nichts von allem? Sogar bei der Lagerung des Angesetzten gehen die Meinungen auseinander. Die einen schwören auf Tageslicht, weil so die Kraft der Sonne in den Schnaps ziehen soll, die anderen haben es lieber dunkel. Aber ob nun in Wodka, mit Zimt oder im Hellen, in einem sind sich die Experten dann wieder einig: Das Schwierigste und Anstrengendste beim selbstgemachten Zirbenschnaps ist das Warten. Etwa vier Wochen dauert es, bis der rote Saft der Zirbe ausgetreten ist und sie ihr unverwechselbares Aroma entfaltet hat. Mit oder ohne Licht. Sehr zum Wohle! Oder: sane cum cembra!, wie der Lateiner sagt. Gesund mit Zirbe.

Zirbenbaum am Hochzeiger c Albin Niederstraser

zirbenapfen c Kunz PR

Am Hochzeiger im Pitztal, das über eines der größten geschlossenen Zirbenwälder Nordtirols verfügt, kann man all das und noch viel mehr lernen, ausprobieren und sogar mit nach Hause nehmen. Noch bis zum 23. August findet im Zeigerrestaurant ein Zirben-Kulinarik-Workshop statt. Interessierte können unter fachkundiger Anleitung ihren eigenen Zirbenschnaps ansetzen und dem Küchenteam bei der Verarbeitung und Zubereitung der Zirbe zuschauen. Denn aus der „Königin der Alpen“, wie die Zirbe auch genannt wird, kann man nicht nur Schnaps machen, sondern auch Zirbensuppe, Zirbensenf und Zirbenöl. Schon einmal Zirbencappuccino probiert? Oder eine Zirbenmarinade für den Grillabend? Kostproben gibt es vor Ort. Und, ach ja: Im Zeigerrestaurant am Hochzeiger nimmt man für den Zirbenschnaps Korn und nichts weiter. Außer die geviertelten Zirbenzapfen natürlich und vielleicht ein bisschen Kandiszucker.

Gleich neben dem Restaurant an der Mittelstation der Hochzeiger-Gondelbahn befindet sich der vor zwei Jahren eröffnete Zirbenpark – ein ebenso unterhaltsamer wie lehrreicher Rundweg, auf dem man alles über diese besondere Kieferart erfahren kann. Auf einem Kilometer Strecke sind 14 abwechslungsreiche Erlebnisstationen aufgebaut. Es fängt damit an, dass man seinen eigenen Zirbenkern in den Waldboden setzt, so wie es der Tannenhäher macht. Dieser Vogel, auch Gratsch gerufen, sorgt für das Überleben und die Weiterverbreitung  der Zirbe, wenn auch unfreiwillig. Er pickt die Kerne aus den Zapfen und versteckt sie für schlechte Zeiten im Boden. Allerdings findet er nur 80 Prozent seiner gebunkerten Kerne wieder. Zur Ehrenrettung des Tannenhähers muss man aber sagen, dass es rund 10.000 Verstecke sind, die sich der arme Vogel zu merken hat. Da kann schon mal der eine und der andere Kern aus dem Blick geraten. Außerdem wächst nur so eine neue Zirbe. Dem vergesslichen Tannenhäher sei Dank.

Keimlinge c Hochzeiger Bergbahnen Chris Walch

Die Zirbe wächst so langsam wie kein anderer Nadelbaum und blüht nur alle sechs bis zehn Jahre mit ihren fuchsiaroten Zapfen. „Bis auf 2200 Meter Höhe ist die Zirbe anzutreffen“, sagt Ernst Partl, der Geschäftsführer des Naturparks Kaunertal, zu dem das Pitztal gehört. Es ist die Kampfzone des Waldes, hier überleben nur die genügsamsten Bäume. Dafür ist die Zirbe extrem langlebig, sie kann bis zu 1.000 Jahre alt werden.

Im Sägewerk von Sepp Reinstadler in Jerzens, das als das Zirbendorf im Pitztal gilt, wird gerade ein Baum angeliefert. „Der hat locker seine vierhundert Jahre auf dem Stamm“, sagt der Chef. Gute Ware. Reinstadler war lange Zeit der Bürgermeister von Jerzens, danach hat er sich voll und ganz der Zirbe verschrieben. Mit seiner Frau Roswitha betreibt er das Sägewerk und mehr. Sie stellen naturreines, ätherisches Zirbenöl in ihrer hauseigenen Destillerie her, ansonsten verkaufen die beiden in ihrem Laden am Sägewerk alles, was die Zirbe hergibt. Und das ist eine Menge. „Früher hat man das Holz einfach verfeuert oder im Wald liegen lassen“, sagt Sepp Reinstadler.

Das passiert heute nicht mehr, dafür ist die Zirbe viel zu kostbar. Sie verströmt das aromatische Pinosylvin – ein Enzym, das auf die menschlichen Zellen wirkt, nachgewiesenermaßen beruhigt und die Herzfrequenz senkt. Klinische Studien belegen, dass man in Zirbenbetten oder mit Zirbenkissen tiefer schläft und pro Nacht rund eine Stunde Herzschläge einspart. Auch Asthmatiker wissen Zirbenholz zu schätzen. Die Zirbe ist der Trendbaum schlechthin. Zirbenbetten, Zirbenkissen – die Preise haben sich in den vergangenen Jahren vervielfacht. Immerhin kann man nach dem Workshop im Zeigerrestaurant seinen eigenen Zirbenschnaps machen. Zapfen, Korn, Kandis. Und dann: warten.

Zirbenjause c hochzeiger.com Daniel Zangerl

Zirbenschnaps c hochzeiger.com Poeham

 

Die Zirben-Kulinarik-Workshops finden bis 23. August jeweils donnerstags im Zeigerrestaurant statt. Die Teilnahme ist gratis, wer seinen selbstgemachten Zirbenschnaps mit nach Hause nehmen möchte, zahlt 15 Euro. Anmeldungen bis zum Vortag telefonisch unter +43 (0)664/ 610 43 21. www.hochzeiger.com, www.pitztal.com

 

Über das Pitztal:
Das Pitztal gilt als eines der schönsten und wildesten Seitentäler der Ostalpen. Es liegt zwischen Ötztal und Kaunertal und besticht durch familiäre Atmosphäre ebenso wie durch die Abgeschiedenheit seiner Bergwelt. Wer mag, erkundet die intakte Natur zu Füßen des höchsten Tiroler Gletschers (3440 m) auf eigene Faust oder schließt sich geführten Wanderungen an, die den ganzen Sommer über angeboten werden. Bei zahlreichen Festen sind Kultur und Brauchtum hautnah spürbar. In den vier Gemeinden Arzl, Wenns, Jerzens und St. Leonhard leben insgesamt 7400 Einwohner.

 

Weitere Infos: Tourismusverband Pitztal, Unterdorf 18, A-6473 Wenns
Tel. +43 (0) 54 14 86999, www.pitztal.com

Gastbeitrag von Björn Wirth

Sommer, Sonne, Kaktus – hallo Frühling

3. Mai 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , , ,

Nachdem wir in diesem Jahr relativ lange kühle Temperaturen gehabt haben, hat nun schon Ende April quasi der Sommer Einzug gehalten. Von einem Extrem ins andere! Aber gerade jetzt kann ich Sommer, Sonne und Sonnenschein gebrauchen, denn das ist für eine offene Fahrt mit dem Fiat 124 Spider einfach das ideale Wetter.

Fiat 124 Spider

Natürlich werde ich Euch demnächst wieder ausführlich über den Fiat berichten. Versteht sich doch von selbst! Was ich gemerkt habe: ganz wichtig für eine gemütliche Cabriofahrt ist eine Kappe, zum Schutz von Frisur bzw. vor rotem Kopf, eine Strickjacke, wenn es etwas frischer wird, evtl. ein Schal (wobei ich außerhalb des Winters eher kein Schalträger bin) und eine passende Sonnenbrille.
Hier noch ein kleiner Tipp, falls die Sonne einmal nicht zu sehen sein sollte, auf dem „etwas anderen“ Twitter Account des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bekommt Ihr jeden Morgen ein aktuelles Bild von der Sonne zu sehen. Somit kann sich niemand mehr beschweren! Gut, für einen Blick auf das allmorgendliche Satellitenbild braucht man natürlich keine Sonnenbrille. Dennoch zeige ich Euch einen meiner aktuellen Favoriten, die „Lowdown 2“ von Smith, eine Unisex-Sonnenbrille:

Smith Lowdown 2

Smith Lowdown 2

Neben neun neuen Farben sind die Modelle mit rutschfesten Nasenpads versehen, die auch bei schweißtreibenden Aktivitäten oder an heißen Tagen in der Sonne nicht verrutschen. Vermutlich bin ich nämlich nicht der einzige, der das Verrutschen der Brille hasst! An dieser Stelle bin ich froh, dass ich (noch) kein dauerhafter Brillenträger bin. Also noch… das Alter… Ihr wisst schon! Wobei die Lowdown auch mit Korrekturgläsern kompatibel wäre. Außerdem ist sie auch in einer neuen, schmaleren Version erhältlich: der Lowdown 2 Slim.

Zu Cabrio und Sonnenbrille bin ich ja ein Fan von so richtig schönen, klassischen Outfits. Eine schicke Lederjacke zum Beispiel oder ein Polohemd. Und Blau bzw. Denim gehen ja auch immer! Seit ich in Nürnberg gewohnt habe, gehe ich zum Shoppen gerne zu Crämer&Co. Jetzt komme ich nicht mehr so häufig hin, kriege aber noch regelmäßig den Newsletter, den ich ab und an in der Flut der Newsletter mal durchschaue. So auch in den letzten Tagen, ich muss feststellen, dass sie das Angebot ziemlich erweitert haben. Ist dies Offline auch der Fall? Oh, da fällt mir ein… ich war schon lange nicht mehr in Nürnberg!

Apropos Shopping, diese GEOX-Schuhe habe ich auf dem Pressday in München entdeckt. Super bequeme Nebula, die aber leider erst ab kommenden Herbst/Winter zu haben sind. Verstehe ich nicht, denn aus Erfahrung kann ich Euch sagen, dass man Nebula-Schuhe durchaus ganzjährig tragen kann!

Geox Nebula Sneaker FallWinter 2018/19

Es wird also mal wieder Zeit, die Frühjahrsgarderobe aufzupeppen!

Hallo Apokalypse!

20. April 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , ,

Nachdem in den letzten Tagen das Thema „Apokalypse“ um die Ecke kam und sowohl Sven Dietrich als auch Hr. Buddenbohm schon ein paar Sätze über evtl. hilfreiche Fähigkeiten verloren hatten, saßen wir gestern Abend im Biergarten und – was man halt im Biergarten so macht – sinnierten über das Thema. Zuerst stand das „Team Apokalypse“ bei dasnuf vor der Tür, aber das lassen wir aufgrund des Ausgangs der Geschichte mal außen vor. Sorry, liebe Patricia, Du verstehst das sicherlich.

Zurück zu unseren Gedanken im vollbesetzten Biergarten. Vielleicht haben wir den direkten Nachbarn etwas verwirrt, er schaute das ein oder andere Mal etwas merkwürdig herüber. Aber hey, so etwas muss rechtzeitig geplant werden!
Zunächst sollte man sich über die beste Örtlichkeit klar werden. Also weg von zu vielen Menschen und raus aufs Land. Der Spessart liegt nahe und somit auch meine Heimat. Da kenne ich mich aus! Alternativ haben wir das Sauerland bzw. Jackys nordhessische Heimat im Hinterkopf. Genug Fläche, um landwirtschaftlich tätig werden zu können bzw. etwas Wald in der Nähe schaden sicherlich nicht. Nun gut, wir sind uns nicht ganz einig und müssten das im eventuellen Fall der Fälle noch einmal spontan durchdenken.

Potentielle Fähigkeiten waren ein längeres Thema. Als (alter) Holzwurm sind schnitzen, sägen per Hand oder Motorsäge, drehen und andere handwerkliche Tätigkeiten kein Thema. Ich kann außerdem Wasser stauen (das Dämme bauen habe ich an der Nordsee perfektioniert), möglicherweise Tiere ausnehmen, wenn es darauf ankommt, und Feuer machen.

olschi und Socke

Jacky fiel als erstes ihre Insektenphobie ein, Akademikerin und Schreibtischtäterin, Gruß an Patricia/dasnuf an dieser Stelle. Wobei sie sich gut Sachen merken und organisieren kann. Check √. Außerdem kann sie supergut passende GIFs zu jeder Lebenslage heraussuchen. Hilfreich für die Apokalypse? Nun ja, manch einer findet die Bespaßung mit Hilfe von GIFs durchaus bedeutend, das kommt immer wieder mal zu kurz. Aber viel besser, sie kennt (berufsbedingt) die Ernährungsnotfallversorgungspläne. Also, was man in einem Prepperlager (Far Cry 5 lässt grüßen) alles lagern sollte. Quasi eine praktische Liste zum Abhaken. Medizinische Grundkenntnisse (theoretisch) sind aus dem Studium auch vorhanden, vielleicht lassen sich diese praktisch weiter ausbauen. Ein leckeres Salatdressing zu unseren selbst gesammelten Kräutern ist ebenfalls kein Thema. Denn schon auf den Galeeren in der Antike hieß es: Hat die Besatzung gut gespeist, überlebt es sich einfacher! <- oder so in der Art. Da wir viele Kräuter bzw. Salat anbauen müssten, ist das Dressing natürlich ein ganz wichtiger Punkt.

Apropos anbauen. Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Beeren sind wichtig. Wenn Fläche und genügend Wasser vorhanden sind, kein Thema. In meinem Heimatdorf kenne ich mindestens drei Quellen. Spricht für den Spessart. Priorität Nr. 1 ist Trinkwasser! Hühner und vielleicht auch Ziegen oder Schafe wären super. Erfahrung in Tierhaltung hat keiner von uns. Müsste aber machbar sein. Fallen stellen, angeln und jagen kann ich (theoretisch – bzw. zählt jahrelange Computerspielerfahrung?). Bei Pilzen wird es schon etwas schwieriger. Wir brauchen also definitiv noch einen Pilzexperten in der Runde.

Das größte Problem wird der Winter sein. Neben Kartoffeln einlagern müssen wir uns mit Räuchern, Pökeln und Einkochen beschäftigen. An Salz fehlt es in unserem Haushalt definitiv nicht (ultimativer Tipp, schmeißt eine Hauseinweihungsparty und Ihr habt Salz für die nächsten Jahrzehnte!)
Alles Nützliche wird mitgenommen, sollte dafür ausreichend Zeit bleiben. Beispielsweise Werkzeug, aber spontan fällt mir auch noch ein Fernglas ein. Sei deinem Gegner immer einen Schritt voraus. Aber der Winter lässt mich nicht in Ruhe. Ideal, wenn ein Holzofen vorhanden ist. Falls wir eine neue Hütte bauen müssten, wird eine Feuerstelle eingeplant. Im Winter könnte ich ein Iglu (falls genügend Schnee bzw. Eis vorhanden ist) bauen. Erfahrungen aus dem Ötztal.

Die Frage ist allerdings dann doch „wie geht es weiter?“ Schließt man sich einer Gruppe an oder bleibt für sich? Pilzkenner oder Kräuterexperten unter Euch?

25 Jahre Innovation und Uhrmacherkunst – ‚Masterpieces‘ von Maurice Lacroix

5. Januar 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , ,

Wisst Ihr noch, als Bill Clinton zum 42. Präsidenten der USA gewählt wurde? Der Airbus A330 zum Erstflug startete? Oder nach 32jähriger Bauzeit endlich der Main-Donau-Kanal eröffnet wurde? Nein?
Dann aber als Rage Against the Machines ihr erstes Album veröffentlicht haben und die Band „Fettes Brot“ gegründet wurde!? Genau – es war das Jahr 1992! (Ich wusste, mit Musik kriege ich Euch… ;))

1992, ein Jahr, in dem ich mich wahrscheinlich mehr mit Handball beschäftigte und noch nicht so sehr für Mode oder Accessoires interessierte. Dabei war 1992 auch in diesem Bereich ein spannendes Jahr. So stellte die Schweizer Uhrenmanufaktur  Maurice Lacroix die Uhr „Cinq Aiguilles“ vor, die mit ihren fünf koaxialen Zeigern eine echte Besonderheit war. Und gleichzeitig der Start einer exklusiven Reihe uhrentechnischer Innovationen. Die „Cinq Aiguilles“  war die erste Uhr, die den Namen ‚Masterpiece‘ trug, und mit ihr war eine neue Kollektion geboren.

Die „Masterpieces“ entwickelten sich zu einer Reihe hochwertiger mechanischer Uhren, welche zugleich auch noch erschwinglich(er) sind. Im Lauf der letzten 25 Jahre kamen einige außergewöhnliche Exemplare hinzu, ein Highlight für jeden Uhrenliebhaber.

Maurice Lacroix 25 Jahre Masterpiece Craftsmanship

Maurice Lacroix 25 Jahre Masterpiece MP25 then and now

Maurice Lacroix 25 Jahre Masterpiece

Maurice Lacroix 25 Jahre Masterpiece

Maurice Lacroix erwies sich in den vergangenen 25 Jahren immer wieder als Vorreiter und entwickelte Uhren, die sich von der breiten Masse abhoben, gleichzeitig aber auch höchste Standards erfüllten. Ungewöhnliche Mondphasen, retrograde Anzeigen oder ein quadratisches „Rad“, das Square Wheel mit viereckigem Räderwerksystem, sind nur ein paar Beispiele.
2006 wurde das erste Kaliber in der historischen Manufaktur in Saignelégier entworfen und gefertigt. Der Codename war „Chronograph ML106“ und ihm folgten 14 weitere mit Hand- oder Automatikaufzug. Mit der „Gravity“ wurden 2014 typische Uhrmacherkonventionen auf den Kopf gestellt, eine Uhr mit umgedrehtem Uhrwerk, die ihre Silizium-Komponenten auf der Zifferblattseite zur Schau stellte. Wie gewohnt äußerst innovativ. Die Kompetenzen aus der Fertigung der „Masterpieces“ kamen natürlich nachfolgend immer auch den anderen Kollektionen des Schweizer Uhrenherstellers zugute.

Zum 25jährigen Jubiläum der Masterpiece-Kollektion kamen 2017 nun die „Double Retrograde“ und die „Masterpiece Skeleton“ hinzu und wer weiß, was die nächsten Jahre noch so alles folgen wird. Denn „Erfolg ist eine Reise, kein Ziel!“, so lautet das Motto von Maurice Lacroix.
Schweizer Uhrmachertradition und Handwerkskunst par excellence!

Der Mann von heute – Man Of Today Edition

5. Dezember 2017 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , ,

Gerüche beeinflussen uns Menschen. Das war schon immer der Fall und wird auch immer der Fall sein, so schnell ändert sich unser Gehirn schließlich nicht. Und wieso auch? Nicht umsonst heißt es in einer Beziehung „ich kann dich gut riechen.“ Oder danach „ich kann dich einfach nicht mehr riechen.“

Entsprechend weit reicht auch die Geschichte des Parfums zurück. Bereits im 10. Jahrhundert wurden verschiedene Düfte bzw. Wässerchen hergestellt, manchmal bewusst, manchmal eher durch Zufall. Diese verbreiteten sich und landeten schließlich auch in Europa. Im Mittelalter, als Körperhygiene für viele noch ein Fremdwort war, parfümierten sich die Damen und Herren, die es sich leisten konnten, ohne Ende. Ganz getreu dem Motto: Viel hilft viel! Einige Damen und Herren sind heute noch genau dieser Meinung. Und das obwohl es eine funktionierende Wasserversorgung gibt! Man muss ja nicht alles verstehen.

Das richtige Parfum zu finden, ist nicht immer leicht. Gerade wenn man (so wie ich) keinen festen Lieblingsduft hat. Zwar ist die grobe Richtung bekannt, im feinen kommt es aber dann auf Nuancen und die (Tages-)Stimmung, die Jahreszeit oder auch die Großwetterlage an. Bei mir spielt auch der Anlass eine Rolle. So habe ich einen ganz besonderen Duft im Schrank stehen (BRIONI), welcher nur zu besonderen Anlässen getragen wird.
Generell sind eher die frisch-fruchtigen Düfte etwas für meine Nase, manchmal darf es aber auch was ganz anderes sein. Aktuell steht neben dem Eau de Parfum „Pour Homme“ von Missoni der Duft „Boss Bottled Man Of Today Edition“ von Hugo Boss im Spiegelschrank.

Man Of Today Edition - Hugo Boss

Warum genau dieser Duft? Für mich passt er gut zur Jahreszeit und ist schön vielschichtig. Die Kopfnote basiert auf Apfel, die Herznote ist u.a. Zimt und die Basis Holz/Vanille. Ihr wisst ja, Holz ist für mich (fast) immer gut und ja, der Duft passt und somit auch die „Man Of Today Edition“, übrigens eine limitierte Edition. Aber – wie wir ja wissen – nicht übertreiben. Manchmal ist weniger dann doch mehr.

Generell ist es aber immer schön, wenn ein guter Duft in der Nase kitzelt. Sei es unterwegs oder zu Hause, bei mir hebt das definitiv die Stimmung. Wie ist es mit Euch?

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