Das Training beginnt!

7. Juni 2017 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , , ,

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Antwort: Weil es das ultimative (Reise-) Gesetz so will. Oder die persönliche Bucket-List. Es gibt so viele schöne Ecken auf der Welt, die erkundet werden wollen. Also nicht jetzt und sofort, eher immer eins nach dem anderen.

Heißt? Der nächste Roadtrip ist in Planung, und die Vorbereitungen beziehen sich diesmal nicht nur auf die optimale Route und die tollsten Übernachtungsmöglichkeiten.
Wie bereits in dem ein oder anderen Blogpost erwähnt, ist das Ötztal meine zweite Heimat. Ob Hahlkogel, Gamskogel, Kreuzspitze oder Wildspitze – es ist einfach eine sehr schöne Region mit vielen tollen Gipfeln. Die Besteigung des Similauns steht übrigens noch aus. Zwar wurde der Berg schon mehrfach ins Visier genommen, aber jedes Mal machte das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Richtig, es gibt eigentlich kein schlechtes Wetter…, nur ist es in den Bergen vielleicht doch etwas anders. Wenn es „schlecht“ ist, dann ist es leider wirklich schlecht und bei über 3000 Höhenmetern vielleicht doch ganz sinnvoll umzudrehen – auch wenn es noch so bitter sein mag. Sicherheit geht vor! Von daher steht der Similaun nach wie vor auf meiner persönlichen To-Do-Liste. Wie übrigens auch der Kibo im Kilimandscharo-Massiv, aber das ist wieder ein anderes Thema. Anyway, im September geht es nun also unter anderem für ein paar Tage ins schöne Ötztal und ich freue mich schon sehr darauf! Unterwegs werden wir mit einem sehr schicken Auto sein, welches gut durch die Serpentinen getrieben werden kann. Mehr möchte ich aber an dieser Stelle noch nicht verraten.

Ausblick auf den Gamskogel von Huben aus

Neben dem Fahrspaß steht vor allem Erholung auf dem Programm. Und Erholung geht in den Bergen einfach super. Die Ruhe der Natur genießen und dabei den Körper anstrengen. Will heißen: Wanderschuhe anziehen, Rucksack packen und ab in die Höhe. Zwar wird es sicherlich nicht gleich der Similaun werden, aber dafür gibt es noch andere schöne Gipfel, Almen und Hütten, die es zu erreichen gilt. Man soll es ja nicht gleich übertreiben, vor allem wenn man die letzten Jahre so gut wie gar nicht in der Höhe unterwegs war. Daher wird aktuell schon ein bisschen im schönen Franken trainiert und die Wanderschuhe eingelaufen.

Weinberge in Franken

Aussicht auf Mainberg

Auf der Burgruine Stollberg

Super schöne Wanderwege gibt es auch in Franken, die zwar nicht auf über 2000m liegen, aber dennoch einiges zu bieten haben. Inklusive Steigungen und Gefälle, Forststraßen und Pfade, Wälder und Weinberge. Wie schön, dass es mittlerweile verschiedene Apps gibt, die dabei nützlich sind und z.B. den Verlauf der Route aufnehmen. Ich nutze besonders gerne die App „bergfex/Touren“. Auswertungen nach Distanz, Durchschnittsgeschwindigkeit, Tempo, Auf- und Abstieg… lassen sich im Anschluss detailliert anzeigen. So kann man auch leicht einen individuellen Trainingsplan erstellen. <- also wer das möchte.
Was ich zudem noch empfehlen kann, wenn man häufiger in den Bergen unterwegs ist, ist der DAV (Deutscher Alpenverein). Ich selbst bin schon seit über 25 Jahren Mitglied. Alle Vorteile aufzuzählen würde den Rahmen sprengen, aber auch hier erhält man zahlreiche Infos zu Touren, Vorbereitung etc. Am besten einfach mal selbst ein Bild machen.

Bis September ist ja noch ein bisschen Zeit, da wird sicherlich noch die ein oder andere Tour gelaufen, bevor es in die Alpen geht! Man kann schließlich nicht früh genug mit der Vorbereitung anfangen.

Craftbeer, Ski und noch mehr Genuss – Hochkönig im SalzburgerLand

3. April 2017 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , , ,

Nachdem wir ja im Februar erst im schönen Salzburger Land waren, zog es uns jetzt, nur wenige Wochen später, schon wieder in dieses schöne Fleckchen Österreichs. Der Grund? Nun, kurz gesagt: Ski und Bier! Natürlich nur aus beruflichen Gründen, versteht sich ja von selbst.
Mit dem Jeep Grand Cherokee SRT8 (ausführlicher Bericht folgt) ging es in die Region Hochkönig. Strahlendes Kaiserwetter erwartete uns – ich sag es Euch, ein Traum. Unser Hotel in Hinterthal lag quasi direkt an der Skipiste. Was will man mehr?!

Hochkönig im Salzburger Land

Hochkönig im Salzburger Land

Hochkönig im Salzburger Land

Da das Wetter so toll war, wurde erst einmal eine kleine Erkundungstour eingelegt. Hochkönig ist bekannt für seine Gipfel, familienfreundliche Pisten, idyllische Almen und gemütliche Hütten. Einen Teil davon konnten wir an diesem Wochenende selbst erleben. Am ersten Abend ging es in die benachbarte Almbar, um dort lecker zu speisen. Was unsere südlichen Nachbarn extrem gut können: tolles Essen (und Schnaps, aber das führen wir an dieser Stelle lieber nicht weiter aus). Nicht umsonst ist das SalzburgerLand Genussregion Österreichs! Der Abend war nur ein kleiner Vorgeschmack auf die nächsten Tage, denn an diesem Wochenende stand in Hochkönig das erste Craftbeer Festival der Alpen auf dem Programm.

Zuerst einmal wurde es aber sportlich. Die Skier warteten schon auf ihren Einsatz, die Königstour zu erkunden. Diese ist nicht ohne, denn die Route umfasst insgesamt 5 Gipfel, 32km und 6.700 Höhenmeter. Dafür wird man mit einem super Panorama belohnt. Nicht umsonst wurde die Königstour auch schon zur besten Skirunde der Alpen gekürt! Wir teilten die Tour, die man als guter Skifahrer durchaus an einem Tag schaffen kann, wetterbedingt auf zwei Tage auf. Im Tal hatte es an die 20°C, was dem Schnee nicht sonderlich gefiel. Gegen Mittag waren die Verhältnisse nicht mehr so toll, so dass wir den Nachmittag anderweitig nutzten. Persönlich hatte ich auch nichts dagegen, denn nach fast 7-jähriger Skipause waren die Oberschenkel doch etwas am Glühen.

Hochkönig im Salzburger Land - Königstour

Hochkönig im Salzburger Land - Königstour

Hochkönig im Salzburger Land - Königstour

Hochkönig im Salzburger Land - Königstour

Ausruhen zählt nicht. Passend zum Craftbeer Festival stand der erste „Bierprogrammpunkt“ an. Wir besuchten die kleine, aber äußerst feine Gasthausbrauerei „Palfen Craftbier“ im Gasthof Hubertus in Saalfelden. Der Gastgeber und Brauer Reinhard zeigte uns seinen Braukeller und erklärte uns alles rund um das Brauen seiner leckeren Biere. Angefangen hat er übrigens als „Kochtopfbrauer“, was sich aber (zum Glück für uns) zu einem kleinen professionellen Betrieb gemausert hat. Reinhard braut in seinem Keller verschiedene Sorten (Helles, Dunkles, Rotes, Weizen und saisonale Biere) und verwendet dafür nur Biomalz und Biohopfen aus dem Mühlviertel. Ein sehr sympathischer Brauer – erstens braut er sehr gutes Bier (was alleine schon reicht) und zweitens war die Brotzeit (mit selbst geräuchertem Fisch und Schinken vom selbst geschossenen Hirsch) einfach nur hervorragend! Wie Ihr wisst, liebe ich es sehr, wenn Wert auf Qualität, Regionalität und bewusstes Essen und Genießen gelegt wird. Und als Franke kommen leichte Heimatgefühle auf, denn solch kleine Gasthausbrauereien findet man bei uns schließlich auch.

Palfen Craftbier - Hochkönig im Salzburger Land

Palfen Craftbier - Hochkönig im Salzburger Land

Zurück im Hotel (danke an den netten Taxifahrer und seine vielfältigen Infos zur Region) ging es gleich weiter im Programm. Und – Ihr ahnt es – wieder mit einem Craftbeerbrauer. Die Crew von „Hoppebräu“ aus dem bayerischen Waakirchen hat einige Crafbiere im Angebot, die ganz nach bayerischem Reinheitsgebot gebraut sind. Von der „Wuide Hehna“ bis hin zum „Fuchs Teufelswild“ waren verschiedene Geschmacksrichtungen mit ganz unterschiedlichen (Frucht-)Noten durch den Aromahopfen dabei. Für mich hat der „Fuchs“ am besten geschmeckt. Was sicherlich nicht an den 8,2% vol. lag, sondern weil er mich einfach geschmacklich überzeugt hat. Vergleichbar mit einem leckeren Wein zum Fleischgericht <- was wir später auch in genau dieser Kombination testen durften. Der Franke sagt: „A draum“!

Hoppebräu - Hochkönig im Salzburger Land

Essen - Hochkönig im Salzburger Land

Früh am nächsten Tag rief die bestens präparierte Piste, schließlich wollte der zweite Teil der Königstour erkundet werden. So macht Skifahren richtig Spaß – auch die schwarzen Pisten! Bei herrlichstem Wetter waren auch die Skihütten gut besucht. Was sicherlich daran lag, dass das Craftbeer Festival in vollem Gange war. An 13 Skihütten gab es Kostproben leckeren Bieres von insgesamt 13 Brauereien. So lässt es sich aushalten! Unter anderem waren neben den bereits erwähnten die Brauereien Kaltenhausen, das Rieder Bier (im Champagner Style) und noch einige mehr dabei. Passend zum Bier wurden wir mit leckerem Essen versorgt. Apropos leckeres Essen – Hochkönig ist die erste vegan zertifizierte Skiregion Österreichs (und wahrscheinlich sogar die erste in Europa). Jede Hütte bietet mindestens ein veganes Gericht an. Kulinarisch gesehen also auch voll im Trend.
Abends ging es zum gemütlichen Hüttenabend mit den Craftbeerbrauern, in netter Runde konnte man in Ruhe quatschen und sich die Infos direkt von den Experten holen. Selbstverständlich durfte auch hier der ein oder andere Schluck Craftbeer nicht fehlen. Bei der „Deantnerin“ war die Brauerei „Steamworks Brewing“ vor Ort, im Gepäck hatten sie ein Bier mit Kaffee- und Schokoladennote. Hört sich erstmal gewöhnungsbedürftig an, schmeckte aber super. I like!

Steam Craftbier - Hochkönig im Salzburger Land

Die Kombination aus Craftbeer-Verkostung, Ski und österreichischen Genüssen vor herrlicher Kulisse passt auf jeden Fall super (solange jedenfalls alles im Rahmen bleibt). Wir kommen bestimmt wieder, gerne mal im Sommer zum Wandern, aber was sich im Winter in Hochkönig erfüllen könnte, ist mein Wunsch, einmal Pistenbully zu fahren. Denn das ist hier als Co-Pilot möglich.
Danke an das ganze Team von Hochkönig Tourismus und SalzburgerLand Tourismus!

Pistenbully - Hochkönig

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee

2. März 2017 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , , ,

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee

Die ideale Umgebung für eine kleine Auszeit ist für mich die Kombination aus Bergen und Wasser. Besser entspannen geht kaum! Deshalb war ich gleich begeistert, als die Einladung an den Wolfgangsee im österreichischen Salzkammergut in meinem Postfach landete. Eine sehr gute Idee! Das Weiße Rössl – wer kennt es nicht – ein 4-Sterne Superior-Hotel direkt am See, rief für ein entspanntes Wochenende. Im ersten Moment hat man natürlich Peter Alexander im Kopf, dazu die Ohrwürmer aus der weltberühmten Operette und denkt vielleicht an ein eher altmodisches Ambiente. Weit gefehlt! Sehr modern, mit sämtlichem Komfort und trotzdem immer mit der Tradition des Hauses verbunden. Die perfekte Kombination aus Alt und Neu – wirklich toll!

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Beim Wahnsinnspanorama aus unserem Kaiserzimmer (mit gleich zwei Balkonen in Richtung See), dem schönen SPA im See, dem perfekten Service, welcher so aussieht, dass alle Wünsche erfüllt werden, aber ohne aufdringlich zu sein!? Geschlafen haben wir wie Babies, und das gleich von der ersten Nacht an. Was sicherlich auch an der hauseigenen Expertin zur Optimierung von Schlafumgebungen liegt (Dr. Iris Berger, die Schwester der Rössl-Wirtin Gudrun Peter).
Ebenfalls ein Pluspunkt des Familienunternehmens: die Wertschätzung der Mitarbeiter, die immer wieder durchklingt und die Atmosphäre des Hauses entscheidend ausmacht. Deshalb hat man als Gast auch das Gefühl, sehr gut aufgehoben zu sein. Da können sich einige Betriebe ein Scheibchen abschneiden!

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Zimmer

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Zimmer

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Zimmer

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Empfang

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Kamin

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Mitarbeiter

Der SPA-Bereich bietet alles, was man von einem verwöhnenden Wellnessaufenthalt erwartet. Sauna, Dampfbäder, so ziemlich alle denkbaren Behandlungen und als Besonderheit: das Seebad (31 Grad) und der erste schwimmende Whirlpool der Welt gleich daneben (37 Grad). Ich sag’s Euch, im Whirlpool liegen mitten im See, dazu das Bergpanorama mit leichtem Schneehauch genießen – ein Traum! Wer mag, kann natürlich jederzeit auch direkt in den Wolfgangsee hüpfen, aber man muss es (im Winter) ja nicht gleich übertreiben – es reicht völlig aus, wenn der dicke Zeh die Wassertemperatur fühlt.

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Spa

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Spa

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Spa

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Spa

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Spa

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Spa

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Spa

Nicht zuletzt kommen wir zu einem ganz besonderen Highlight: dem Essen! Mit gutem Essen kann man mich ja SEHR glücklich machen. Im Rössl fängt das schon morgens mit dem Frühstücksbuffet an: selbstgepresster Orangensaft, hausgemachte Marmeladen, Honig von Imkern aus der Region und sogar direkt aus der Wabe, Hörnchen aus der eigenen Patisserie, österreichische Käse- und Wurstauswahl oder warme Gerichte, die auf Wunsch direkt vor der Nase gebrutzelt werden. Hmmm! In der Wintersaison gehört ein kleines Lunch im Benatzkystüberl zur Rösslpension dazu. Aber davon bitte nicht zu viel verzehren, es muss unbedingt Platz für das 4-Gänge-Menü am Abend bleiben!
Abends hat man die Auswahl zwischen verschiedenen Vorspeisen, Suppen, dem Salatbuffet, einem vegetarischen-, Fisch- oder Fleischhauptgericht, Desserts und wenn dann noch Platz ist, eine Auswahl vom österreichischen Käsebrett. Dazu feinster Wein aus dem Felsenkeller oder eigens gebrautes Bier. Samstags gibt es das „Wolfgangibuffet“ mit österreichischen Spezialitäten und passender Stubenmusi. Ein Erlebnis! Die Küchencrew rund um Hermann Poll ist jung und kreativ, aber schon mit einer Haube im Gault Millau ausgezeichnet, und das völlig zu Recht!
Was mich – neben der Verwendung hochwertiger, regionaler Produkte und tollen Geschmackskreationen – total begeistert hat: die Patisserie! Logo, für mich als Schokoladenfan nicht wirklich verwunderlich. Chefpatissier Gerhard Spreitzer zaubert mit seinem Team fantastische Desserts, Kuchen, Mehlspeisen und – oberlecker – selbstgemachte Pralinen. Ganz ehrlich und unter uns: Vielleicht waren es bisher die besten Pralinen, welche ich verkosten durfte.

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Essen

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Essen

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Essen

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Essen

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Essen

Was gibt es noch zu sagen? So vieles, das Weisse Rössl ist Romantik-Hotel, hat diverse Auszeichnungen, u.a. mit dem Spa Award 2016, der Top Ten der „Restaurants am Wasser“, einer Auszeichnung für ausgezeichneten Schlaf und „Best of Austria“ Hotel, es gehört zur Alpinen Gesundheitsregion Salzburgerland und, und, und…

Verzeiht mir meine uneingeschränkte Schwärmerei. Aber warum sollte ich krampfhaft irgendwelche Nachteile suchen, wenn es für mich ein perfekter Aufenthalt war? Ich habe schon einige tolle Hotels besucht, aber das Weiße Rössl ist definitiv eines der besten bisher, weil einfach das Rundum-Paket stimmt. Hierher kommen wir ganz bestimmt wieder! Im Sommer und der Adventszeit werden tausende von Gästen durch St. Wolfgang geschleust, das müssen wir definitiv nicht haben. Aber gerade der ruhige Februar ist eine perfekte Zeit, um zu relaxen und den Whirlpool auch mal für sich allein zu haben. Und das dann auch in günstigeren Arrangements.

„Tritt ein und vergiss Deine Sorgen“ – ein Motto, das im Weissen Rössl komplett gelingt. Auszeit für Körper und Seele! Vielen Dank an das ganze Team für eine megatolle, entspannende und verwöhnende Zeit!

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee

Mit dem Mercedes-Benz GLS 500 nach Mailand

22. Februar 2017 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , , ,

Schon Ende des letzten Jahres kam mal wieder der Wunsch nach einer Fahrt in den Schnee auf. Was ich unter anderem auf meinem Twitter-Kanal äußerte. Zwar bekam ich einige Antworten, darunter auch: „Ich kenne jemanden mit einer Schneekanone!“, aber so richtig konnte keiner helfen. Frau Holle scheint doch schwer erreichbar zu sein.
Anyway, die Zeit verging und die Planungen für die Mailänder Männermodewochen gingen an. Mensch, da war doch die Idee: Mit dem Auto einen Zwischenstopp in den Alpen einlegen, dort klappt es bestimmt mit 1-2 Tagen Schnee!
Im Januar ging es dann zu Mercedes-Benz nach Stuttgart, um „unser“ Fahrzeug für die nächsten Tage abzuholen. Ursprünglich war ein GLE 43 Coupé angedacht. Was, wer die Straßen Mailands kennt, schon eine ziemlich passable Größe hat. Vor Ort wurde es dann allerdings spontan sogar ein Mercedes-Benz GLS 500 4M – quasi die Queen Mary 2 unter den SUVs.
Das Gefühl schwankte zwischen „Genial!“ und „hmmmm…“. Denn natürlich kommt bei diesem Auto ein wenig Respekt auf. Aber fahrtechnisch habe ich schon ganz andere Dinge gemeistert als kleine Mailänder Straßen. Vor uns stand er nun also, der GLS 500:

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 4M nach Mailand

Bevor die Reise beginnt, hier erst einmal die Hardfacts:
– V8 Motor mit 455 PS (335 KW)
– in 5,3 Sekunden von 0 auf 100km/h
– Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h (elektr. abgeriegelt)
– Permanenter Allradantrieb
– 9G Automatikgetriebe
– ein Gewicht von etwas mehr als 2,4 Tonnen
– und Abmessungen von 5,13m (Länge), 2,14m (Breite) und 1,85m (Höhe)

So viel zu den Details und die anfängliche (ganz leichte) Skepsis lockerte sich bereits nach den ersten Metern. Definitiv ein Fahrgenuss! Und für meinen Wunsch nach einer Fahrt in den Schnee ist der GLS 500 perfekt, denn die Temperaturen waren im Minusbereich und der Winter hatte die Alpen fest im Griff. Das sollte mit diesem Auto überhaupt kein Problem mehr darstellen, denn für den GLS gibt es keine Probleme, es gibt nur Lösungen!
Das spürten wir auch schnell, als es ans Verstauen des Reisegepäcks ging. Was vom praktischen Schneeoutift bis zu diversen Looks für die Milano Moda Uomo so einiges umfasste. Kein Problem – der GLS ist nämlich als 7-Sitzer ausgelegt, der sich aber zack, per Knopfdruck, umklappen lässt und schon verschwindet die hintere Rückbank und es ist extrem viel Stauraum vorhanden. Sehr unkompliziert und super praktisch!

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Alles war verstaut, die Autobahn Richtung Süden konnte kommen! Im „Comfort“-Fahrmodus fährt es sich quasi wie von der Couch aus – Ruhe und Bequemlichkeit überwiegen. Sobald man den Modus auf „Sport“ wechselt, kommt eine Raubkatze zum Vorschein, welche die 2,4 Tonnen ordentlich beschleunigt und eigentlich immer weiter voran möchte. Das Gewicht wiederum spürt man, wenn die Bremse getätigt werden muss. Trotz des Gewichts überhaupt kein Problem.

Seit einigen Blogposts/Tweets oder was auch immer dürftet Ihr wissen, dass ich Passstraßen bzw. die Straßen abseits der großen Hauptverkehrsadern bevorzuge. So ging es dann auch zu unserem ersten Etappenziel: Neustift im Stubaital. Warum gerade dorthin? Es liegt ungefähr auf der Hälfte der Strecke nach Mailand und ist nicht zu weit von der Brenner Bundesstraße entfernt, aber trotzdem ruhig und idyllisch. Bevor es am nächsten Tag weiter ging, hieß es erst einmal ausruhen und die Berge genießen.

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Richtig, über Nacht hatte es etwas geschneit, was es natürlich noch besser machte. Mein Wunsch schien gehört worden zu sein! Apropos Schnee – so eine Standheizung ist schon etwas sehr Feines (<– nur mal so am Rande erwähnt). Und Schnee in Kombination mit dem GLS ist schon eine sehr schöne Sache, das geht vorwärts, ohne Wenn und Aber. (wird quasi nur noch getoppt von einem Pistenbully 600, wer entdeckt einen im Video?)

 

Weiter im Text, schließlich war Mailand das Ziel! Also die italienische Landesgrenze überqueren und auf die Autostrada! Mit max. 130 km/h ging es weiter, da juckt natürlich schon der Fuß über dem Gaspedal, wenn man so viele PS unter dem Hintern hat. Aber die Carabinieri warten nur darauf, das lassen wir mal lieber. In Mailand angekommen war der Verkehr überschaubar, also für italienische Verhältnisse, aber der „Milano Traffic Badge“ wurde ja bereits im Oktober erfolgreich freigeschaltet. Ab ins Hotel, Auto in die Garage und die Fashion Week konnte kommen.
Am einfachsten kommt man mit der Metro von Show zu Show, ohne ewig im Stau zu stecken. Aber am Sonntag mussten wir doch mal mit dem GLS 500 in die Innenstadt, es war ein bisschen Zeit und es herrschte strahlender Sonnenschein. Man muss dazu sagen, dass es nur am Wochenende erlaubt ist, ohne spezielle Plakette die Innenstadt zu befahren. Ansonsten heißt es entweder zahlen oder Pech gehabt.

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Nun ja, man sollte vielleicht nicht unbedingt mit einem Ozeanriesen in einen kleinen Fischerhafen fahren. So ist es zumindest in der Seefahrt. Auf dem Rückweg zum Hotel gab es noch einen kleinen Abstecher ins schöne Viertel Brera auf der Suche nach einem hübschen Fotospot.
Die Italienkenner werden es wissen: Die Straßen in Italien können (merkwürdigerweise) immer enger werden und der Italiener parkt sein Auto an den unmöglichsten Stellen. Noch dazu besteht so ein Altstadtviertel aus diversen Einbahnstraßen. Aber wenn man rein kommt, muss man auch irgendwo wieder rauskommen!
Tja, in Italien ticken die Uhren etwas anders und die 2,14m Breite des GLS sind nicht unbedingt ideal für Fahrten in historischen Altstädten. Die erste Engstelle konnte mit Schrittgeschwindigkeit und Abstandssensoren gut genommen werden. Allerdings parkt der Italiener, wie bereits erwähnt, in jeder Mauerritze. So natürlich auch in unserem Fall. Da standen wir nun in Engstelle Nummer 2, mitten in Brera, rechts und links Häuser, ein parkendes Auto und kein Platz. Rückwärts fahren war trotz der ganzen Sensorik und 360°-Kamera keine Option. Ich war ja froh, dass ich überhaupt so weit gekommen war! Die Nachmittagstermine warteten auch nicht, also Flucht nach vorne! Die Türen konnten wir aus Platzmangel nicht mehr öffnen, was ein Aussteigen und den Weg lotsen unmöglich machte. Also, 3x tief ein- und ausatmen, die Spiegel (elektrisch) einklappen und ganz (!) langsam nach vorne tasten. Gott sei Dank sind an einem Sonntagvormittag in Brera immer nette Italiener anzutreffen, die gerne zur Hilfe eilen und uns ganz professionell heraus lotsten mit italienischer Mentalität und einem leichten Schmunzeln („was macht der Deutsche auch mit so einem Schiff in unseren engen Gassen!“) Ich werde ihnen auf ewig dankbar sein! Ein nicht eigenes Auto in fremder Umgebung, rechts und links nur noch 2,5cm Platz und man musste noch anderen Menschen vertrauen – Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, wie erleichtert ich war, als wir wieder im Hotel ganz ohne Blessuren ankamen! Yeah, der „Milano Traffic Badge 5“ wurde soeben freigeschaltet!

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Die Milano Moda Uomo ging vorbei und die Heimreise musste wieder angetreten werden. Dieses Mal mit einem Zwischenstopp in St. Ulrich in Gröden. Bei der Ankunft war es schon dunkel, die Temperaturen leicht im Minus und das Navi zeigte den Weg. Der urige Bauernhof lag etwas oberhalb des Ortes. „Wie war die Anreise?“ begrüßte uns die Gastgeberin und nach einem kurzen Plausch fügte sie hinzu: „Ihr seid sicher außenherum hochgefahren?“ – „Ähm…nein, die direkte Strecke.“ (steil nach oben) – „Oh…ah… die ist ganz schön steil“ (schaut das Auto an), „aber mit dem sicherlich kein Problem!“.

Nach einer super Nacht und genialem Frühstück mussten wir leider schon wieder weiter. Das Wetter war herrlich und wir entschieden uns spontan für die Überquerung des Grödner Jochs. Wenig Verkehr, etwas Schnee und herrliche Sicht auf die Berge – was will man mehr?!

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Auf der Alpennordseite hatte es einiges mehr Schnee und es schneite auch noch etwas, was dem GLS aber auch völlig schnuppe war. Ich kann es nur nochmal wiederholen: Fahreigenschaften fast wie eine Pistenraupe! Den Fahrmodus zwischendurch auf „Schnee“ gestellt und es fährt sich perfekt!
Natürlich benötigt die V8 Maschine etwas mehr Sprit, keine Frage. In Italien hatte ich ihn, mit normaler Fahrweise, auf knapp über 11 Liter Super auf 100km gebracht. Ich war allerdings überrascht, dass es nicht mehr war.

Fazit: Ein tolles Auto mit perfekt abgestimmter Technik, die allerdings ihren Preis hat, gleichzeitig aber das Reisen sehr angenehm macht. Ja, persönlich bin ich ziemlich entspannt angekommen. Vielen Dank an Mercedes-Benz für die tolle Unterstützung!

Mailand, Mode und Mercedes-Benz

11. Januar 2017 | 2 Kommentare | Schlagwörter: , , , , ,

Es ist Anfang Januar, man ist noch mehr oder weniger geschafft vom Feiertagstrubel, Silvesterparties und Co. und freut sich über ein paar Tage Ruhe. Jedenfalls war es bei mir in diesem Jahr so, daher war es die letzten Tage auch hier auf dem Blog etwas ruhiger, aber auf meinen Social Media Kanälen konntet Ihr ja trotzdem das ein oder andere mitbekommen.

Anyway, back to Business. Treue Blogleser wissen, was kommt. Gleich Anfang Januar steht nämlich immer die Milano Moda Uomo, die Männer-Fashionweek in Mailand, auf dem Programm. Heißt? Nun, morgen geht es schon los Richtung Italien. Mit dem Mercedes GLS 500 4M fahren wir Richtung Süden und testen mal seine Eignung beim Weg durch die Alpen und dann auch im italienischen (Stadt-)verkehr. Die ersten Meter auf deutscher Autobahn war ich jedenfalls schon mal begeistert vom Komfort und Ausstattung.

Mercedes-Benz GLS 500 4M - Innen

Und am Freitag geht es dann los mit dem Modetrubel, was immer Stress und Spaß gleichzeitig ist, ich freue mich jedenfalls schon wieder sehr auf aktuelle Modetrends, bekannte Gesichter und Bella Italia. Natürlich halte ich Euch auf allen Kanälen auf dem Laufenden, hier ist jedenfalls schon mal der Milano Moda Uomo – Schauenplan.

Ciao!

English:
After a few quiet days around the holiday season (I needed some days off this year), it’s back to business again. Who reads here regularly might know, what is coming. At the beginning of January the Milano Moda Uomo, men’s fashion week in Milan, is on my schedule. Tomorrow we are starting our trip south and this time we are driving with the new Mercedes GLS 500. We have the chance to test it on our way through the alps and in the Italian traffic. The first miles on the German Autobahn I have been already impressed by its comfort and equipment.
And then on Friday fashion-time is starting, I’m looking forward to new trends, meeting friends and Bella Italia. And I will keep you updated on all my social media channels. Here you can find the Milano Moda Uomo – Schedule of the fashion shows and presentations. See you soon – Ciao!
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