Manschettenknöpfe für den Mann von Welt

18. Juni 2012 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Heute habe ich einen kleinen Geheimtipp für Euch. Ihr erinnert Euch an die Hochzeit und das ganze Drumherum in der Nähe von Wien? In diesem Zusammenhang hatte ich eine gute Idee. Eigentlich schwirrt mir diese Idee schon sehr lange durch den Kopf und taucht ab und zu wieder auf, meist im Rahmen irgendwelcher Feierlichkeiten. Manches setzt sich einfach in meinem Kopf fest – ganz komisch. ;) Und nachdem es dann wieder auftaucht, wird es irgendwann auch in die Tat umgesetzt. So!

 

Ihr könnt Euch den Teil mit „um was geht es eigentlich?“ sicherlich schon denken. Richtig, es handelt sich um Manschettenknöpfe. Eigentlich wollte ich schon länger welche haben, doch bisher hat sich die Gelegenheit irgendwie noch nicht ergeben oder mein Hirn hatte etwas anderes zu tun, als mich daran zu erinnern – ich kann es Euch nicht sagen.

Egal, durch einen schönen Zufall bin ich auf knöpfbar gestoßen und musste mich dort ausgiebig umschauen. Alleine das Design der Homepage hat mich zum Stöbern animiert – ich mag`s schlicht und übersichtlich. Zudem bin ich natürlich auch gleich fündig geworden.

 

Manschettenknöpfe - Klein

Manschettenknöpfe - Groß

 

Manschettenknöpfe peppen ein Outfit auf und sind zudem ein schönes Schmuckstück. Manch einer von Euch hat vielleicht ein schönes Erbstück zu Hause, das als Accessoire zum festlichen Anzug passt?! Ob klassisch oder auch ganz zeitgemäß zur EM z. B. in schwarz/rot/gold, alles ist möglich.

Ich persönlich habe mich für ein Paar klassischer Manschettenknöpfe in schwarz/silber entschieden. Gold ist nicht sonderlich meine Farbe und schwarz geht auch immer – also eine sehr schöne Kombi. Kurze Zeit später lagen diese bereits auf meinem Schreibtisch und ich war begeistert. Schaut Euch einfach selbst einmal im Shop um – ich kann es Euch nur empfehlen!

Fazit: Eine super sinnvolle Investition fürs weitere Leben und ich habe schon die ein oder andere Idee, wann die Manschettenknöpfe zum Einsatz kommen.

 

English:

Today I have an insider tipp for you. Actually I have this special idea buzzing in my head for a long time, but haven’t implemented it until now.
Anyway, in this post I show you my new cufflinks from ‚knöpfbar‘ – a nice online-shop for cufflinks with a clear design – I like it! There I found a pair of classic black/silver cufflinks. I am more into the elegant, classic style than into fancy motives.

A few days after my order I got the cufflinks and I was really happy! I think it`s a good investment for future events and I have quite a few ideas where I can wear them.

Hochzeit, Outfit und Empfehlungen

13. Juni 2012 | 3 Kommentare | Schlagwörter: , , , , , ,

Ihr erinnert Euch vielleicht, ich wurde vor ein paar Monaten (ohje, die Zeit vergeht einfach viel zu schnell) zu einer Hochzeit eingeladen. Diese fand nun auch im schönen Pamhagen, einer kleinen Gemeinde im Burgenland/Österreich, noch irgendwo hinter Wien, statt.

 

Wer mir bei Twitter folgt, kann diesen Absatz überspringen, denn Ihr wisst bereits, dass ich gefragt wurde, ob ich nicht als Trauzeuge tätig sein wollte und auch zusagte. Zudem kündigte ich Euch vor der Zeremonie an, was ich in meiner wichtigen Funktion anziehen wollte. Die Reaktion daraufhin war, dass einige Follower gern ein Outfitbild sehen wollten. Als gutmütiger und eigentlich schüchterner Mensch sagte ich: „Ok, Ihr habt mich überzeugt – dauert aber noch etwas“. Heute ist es endlich soweit!

 

Vorher möchte ich allerdings noch ein paar Worte zur Hochzeit selbst verlieren.
Ich war ja schon auf ein paar Hochzeitsfeiern, aber hey – es war eine richtig geile Feier, wenn nicht sogar die beste bisher! An dieser Stelle ein dickes DANKE an das Brautpaar. Von der Location über die Gäste bis hin zum Essen passte einfach alles.
Gerne möchte ich Euch die Örtlichkeiten dieser Traumhochzeit ans Herz legen. Getraut wurde im VILA VITA Pannonia auf einer kleinen Insel im dazugehörigen See – sah übrigens fast aus wie in der Karibik, also wenn man sich die Palmen dazu denkt. Gefeiert wurde später in einer schönen großen Festhalle mit einem klasse DJ. Ich würde diesen gerne auch empfehlen, allerdings hat nur seine Agentur eine eigene Webseite.
Zusätzlich muss ich einfach auch noch den Fotografen August Lechner empfehlen – super professionell und klasse Bilder geschossen. Nicht umsonst ist er 2012 schon fast ausgebucht. Ich liebe einfach so eine Professionalität und das Achten auf Kleinigkeiten, wie es DJ und Fotograf getan haben! <3

 

Steg und Insel

 

Zurück zum Outfit – das hatte der kleine olschi an:

 

Outfit olschi

Rote Socken

 

Der Blazer ist von CG – Club of Gents, die Hose ist von Hiltl, das Hemd von Robert Talbott, die Fliege von Patrizia Pepe und die Schuhe von Hamlet. Nicht zu vergessen, die roten Socken von Hugo Boss. Do you like it?

 

English:

A few months ago I’ve got the invitation to a wedding and have been asked to be the best man. This wedding was in Pamhagen – near Vienna in beautiful Austria some days ago. I wanted to write about it earlier but you know – time is money.
If you are following me on twitter you might already know that some followers asked for an outfit post and – here you go!

But first I want to write a little bit about the great wedding – I would say it was the best wedding I have ever been. The ceremony took place on a little island (which looked like a Caribbean island) and the party (with a great DJ) in a festive room of „VILA VITA Pannonia“. At least I have to advise the photographer called August Lechner. I love those professional works of all together! Yeah!
Back to my Outfit – I was wearing a CG – „Club of Gents“ blazer, a pair of „Hiltl“ trousers, a „Robert Talbott“ shirt, a „
Patrizia Pepe“ bow tie and „Hamlet“ Shoes. Don`t forget the red „Hugo Boss Socks“. Do you like it?

New York City – Tipps und Tricks (Teil 3)

29. Februar 2012 | 2 Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Weiter geht es im Text. Nachdem wir nun sehr viel gesehen haben, kommen wir einmal zu den – mitunter elementar wichtigsten- Dingen in New York City – dem Einkaufen.

Bargeld wird zum Shoppen nicht unbedingt benötigt, denn die Kreditkarte will richtig heiß gemacht werden. Langsam! Nicht sofort losrennen, denn es gibt vor dem Shoppen noch einiges zu beachten. Die meisten von uns kommen ja wieder zurück nach Deutschland und müssen auch am Zoll vorbei. Die dortigen Mitarbeiter sind in der Regel recht freundlich, machen nur ihren Job und es gilt das alte Sprichwort „Wie man in den Wald ruft, so schallt es auch wieder heraus“. Wer bist zu einem Warenwert von 430 Euro eingekauft hat, der darf getrost durch den grünen Durchgang tappern. Keine Angst, wer „drüben“ etwas mehr eingekauft hat. Wer unter 700 Euro bleibt, sollte durch den roten Durchgang gehen und der Differenzbetrag zwischen den 430 und 700 Euro wird pauschal mit 17,5 Prozent besteuert (soweit ich weiß, kommt noch eine kleine Bearbeitungsgebühr dazu – kann mich aber auch irren). Der ein oder andere wird nun lächeln, denn unsere Umsatzsteuer liegt bekanntlich bei 19 Prozent. Mehr sollte nicht eingekauft werden, denn oberhalb dieses Betrags wird es schnell recht teuer. Und wer trotz dieser Vorgaben durch „Grün“ tappert und dabei erwischt wird, ist selbst schuld.

Die Mehrwertsteuer im Bundesstaat New York beträgt übrigens 8,375 Prozent, was ja relativ gering ist.

 

Nachdem nun endgültig alle Unklarheiten beseitigt sind, kann der Shoppingmarathon beginnen.
Ihr seid bestimmt auf die ganzen Tipps und Tricks gespannt – ich fange aber lieber „ganz normal“ an. Ganz klassisch, die 5th Ave – die teuerste Einkaufsmeile der Welt (also miettechnisch gesehen). Selbstverständlich sind die Flagshipstores der verschiedenen Designer zu finden: Gucci, Louis Vuitton, Prada, Armani, Abercrombie & Fitch, Tommy Hilfiger, Diesel aber auch Tiffany & Co und viele andere. Normalerweise tapper ich nicht so gerne durch die 5th, denn diese ist immer voll von Touris. Allerdings „muss“ ich zu Tommy Hilfiger – es ist der größte Tommy Laden in NYC (evtl auch der ganzen USA – I don`t know). Hier finden wir die neuesten Kollektionen zu relativ günstigen Preisen (im Vergleich zu Europa) – wenn noch ein Sale dazu kommt, umso besser! Das japanische Unternehmen Uniqlo befindet sich auch in der 5th Ave und dort bekommt man recht günstig normale Klamotten. (übrigens sind auch H&M und Zara auf der 5th vertreten, allerdings kann man sich den Besuch dort sparen, denn es ist kaum ein Unterschied zu den europäischen Filialen)
Wer Nachwuchs erwartet, einen Zwerg dabei hat oder das Kind im Mann erwecken will, sollte zu FAO Schwarz tappern, die Augen werden garantiert größer – Spielzeug ohne Ende aus jedem Bereich!
Direkt vor FAO befindet sich auch ein Glaskasten mit Obstsymbol, wo man völlig überteuerte Technik bekommt- dieser schaut von außen zwar recht gut aus, sollte dennoch gemieden bzw. nur das ‚free Wifi‘ davor genutzt werden. ;) Wer übrigens ganz allgemein Technik rund um die 5th und auch den Times Square Technik in einem der vielen Elektroläden kauft, ist selbst schuld – teurer geht es nicht mehr, schaut lieber außerhalb dieser Touri-Ecken danach. Aber denkt dran, je mehr Technik, desto weniger Klamotten können eingekauft werden, weil die Freimengengrenze schneller erreicht ist. Denkt einmal darüber nach. ;)

 

5th Avenue in New York City

Lego Statue of Liberty - FAO Schwarz in New York City

Christmas Tommy Hilfiger Shop in New York City - 5th Avenue

 

Weiter im Text. Wenn wir zufällig in der Nähe vom Ground Zero sind, entdecken wir dort das Century 21 – ein riesiges Outlet mit Klamotten zu Schnäppchenpreisen! Sämtliche Designermarken sind auf mehreren Ebenen vertreten und locken zum Shoppen. Die Damen werden sich über die große Taschenauswahl freuen, aber auch die enorme Auswahl an Sonnenbrillen ist überwältigend. Ja, die Männer kommen auch nicht zu kurz, denn von Anzügen, Hemden, Krawatten, Socken und noch vieles mehr, ist alles zu finden. Man muss zwar in dem Gewühl ein bisschen nach den Highlights suchen, aber ich kann jetzt schon wetten, dass beim Anschauen des Kassenzettels ein Lächeln zu erkennen sein wird. Kleiner Tipp zu Century 21: Nicht am Wochenende (Sa. und So. geöffnet) besuchen und sonst möglichst früh am Morgen vor Ort sein. Wer das nicht beachtet, darf sich nicht wundern, dass es etwas voller ist.
Da wir nun schon bei Outlets sind, lege ich Euch die Jersey Gardens ans Herz. Diese liegen allerdings in Jersey und sind nur per Bus zu erreichen – mir ist zumindest keine andere Möglichkeit bekannt. Aus diesem Grund war ich auch noch nicht selbst dort. Die Preise sollen aber nochmals etwas günstiger als im Century 21 sein.

 

Century21 door in New York City

 

Ich persönlich tapper gerne durch SoHo und decke mich mit Klamotten, Schuhen und allem anderen ein. Einfach den Broadway Richtung Uptown laufen und schon findet man ein Geschäft neben dem anderen. Neben Ben Sherman und den üblichen Verdächtigen sind hier auch kleinere Labels und Shops vertreten. Motto beim ersten NYC Besuch: Wenn Dich schon das Schaufenster anspricht, rein in den Laden. Du weißt nie, ob Du hier nochmals vorbei kommst!
Für die Jeansträger unter uns empfehle ich die Kette „OMG“ – Jeans von Levis, Calvin Klein und Konsorten zu richtig guten Preisen (ca. 50-90 $ pro Jeans). Kleiner Tipp: seine eigene Größe sollte bekannt sein, man sollte auch ungefähr wissen, was gesucht wird und sich bloß nicht beim Anprobieren hetzen lassen. Die Verkäufer sagen zu jeder getesteten Jeans „Nice!“ oder „I like it“, auch wenn es noch so bescheuert ausschaut.
Da wir schon in SoHo unterwegs sind, sollten wir auch bei Aldo und Steve Madden reinschauen. Mädels, diese beiden Tipps sind etwas für Euch! Schuhe, Schuhe und nochmals Schuhe! Noch dazu in allen Varianten, von High Heels über Stiefel bis hin zu Sneakers ist alles dabei. Zusätzlich zu der Auswahl an Schuhen gibt es bei Aldo noch Accessoires.
Wer noch nicht genug Schuhe hat, tappert weiter zum Converse Shop am Broadway. Hier gibt es fast alle Chucks und die weiteren Converse Produkte zu einem super Preis. Wem die Auswahl nicht reicht, der kann seinen Schuh selbst designen und hat somit etwas Einmaliges. Tipp: Gleich am Anfang der Reise hintappern und selbst designen, da es ca. 2 Tage dauert, bis der Schuh fertig ist. Für einen Chucks- oder Conversefan ist ein Besuch ein absolutes Muss!

Was mir an dieser Stelle einfällt: Für diejenigen, die es etwas größer brauchen, habe ich auch einen kleinen Tipp – JCPenney in der 100 West 33rd Street hat eine große Auswahl an tragbarer und günstiger Mode in großen Größen.

 

Ein persönliches Shopping Highlight von mir ist die Bleecker Street. Richtig schöne, kleine Läden und vor allem nicht so überlaufen. Dort befindet sich auch mein Lieblingshutladen Goorin Bros. Wer Hüte mag, der ist hier genau richtig! Ah, ich muss wieder rüber, mir fehlen noch ein paar Hüte. ;)
Wer darf in der Bleecker Street nicht fehlen: Der erste und einzige Karl Lagerfeld Store der Welt! Seine Kollektion wird zwar ausschließlich online (über net-a-porter) vertrieben, dennoch kann man diese vor Ort live anschauen und auch andere „Kleinigkeiten“ erwerben, welche es nur dort gibt. Ein Traum für jeden Karl Fan!
Außerdem ist z.B. noch ein Marc by Marc Jacobs Shop zu finden. Rein in die gute Stube, denn es gibt T-Shirts für ca. 25 Dollar! Ja, es gibt auch Einzelstücke, welche „etwas“ mehr kosten, wer es etwas exklusiver mag.

 

Goorin Bros. - Bleecker Str. in New York City

Karl Lagerfeld entrance in New York City

 

Einige werden sich jetzt wundern, warum nichts über den Meatpacking District geschrieben wurde. Der District ist sicherlich schick, doch bisher hat er mich nicht vom Hocker gerissen. Ich bin noch immer eher für SoHo und Bleecker Street. Außerdem habe ich hier nur einen ganz ganz kleinen Teil aufgezählt, es gibt ja noch so viel mehr! (Die Kaufhäuser Macys, Bloomingdales oder Saks, die tollen Buchläden, amerikanische Lebensmittel und und und…!) Und zusätzlich ändert sich vieles auch sehr schnell. Es ist schließlich die Stadt, die niemals schläft!

 

Fazit: Shop ‘til you drop! Los gehts!

New York City – Tipps und Tricks (Teil 2)

24. Februar 2012 | 2 Kommentare | Schlagwörter: , ,

…also, wir sind im Hotel angekommen, Zimmer ist super, jeder war schon auf der Toilette und nun kann die große Stadt kommen. Mittlerweile dürfte es ja später Nachmittag in NYC sein und schlafen wird sowieso überbewertet!

Nun kommt es darauf an, wo wir untergebracht sind und ob sich ein Subway-Ticket lohnt. Ich persönlich bin ein Fan der New Yorker U-Bahn, dem Rumpeln und der Smartphonedichte. Ich bevorzuge ein 7 Tage Ticket der Metro für aktuell 29$ pro Nase, denn ich habe keine Lust, mich jeden Tag um ein neues Ticket zu kümmern. (Übrigens kann man auch durchaus in der U-Bahn mitten in der Nacht einschlafen – alles schon ausprobiert (also zumindest Richtung Brooklyn – Richtung Harlem wäre ich etwas vorsichtiger)).

Metro in New York City

Was muss man in New York unbedingt gesehen haben? Ist natürlich schwierig, denn woher soll ich wissen, was Euch so interessiert!?! ;)
In einigen Reiseführern steht, dass man unbedingt die Freiheitsstatue von nah und das Empire State Building von oben gesehen haben muss. Wer sich so einen Käse einfallen lässt, weiß ich auch nicht. Die Freiheitsstatue ist immer überlaufen und Wartezeiten von 2 Stunden und mehr sind keine Seltenheiten. Lieber mit der Staten Island Ferry vorbei tuckern (ist übrigens mit unserem U-Bahn Ticket kostenlos) und die Liberty Lady vom Boot aus bewundern.
Wie schon erwähnt, das Empire State Building muss man auch nicht „besteigen“, es reicht, einen Blick in die Lobby zu werfen. Warum? Da oben zieht es wie Hechtsuppe. Im Ernst, lieber Richtung Rockefeller Center und das „Top of the Rock“ in 259 Meter Höhe erklimmen. Von dort oben hat man nämlich einen sehr guten Blick AUF das Empire State Building und Richtung Downtown. Im Gegenzug aber auch einen schönen Blick auf den Central Park. Ich glaube sogar, dass der Eintrittspreis zum Top of the Rock etwas günstiger ist, als das Empire (kann mich aber auch irren).
Des Weiteren werden immer wieder Helikopterrundflüge angeboten, was man meiner Meinung nach nicht unbedingt benötigt – gehen viel zu schnell vorbei, man bekommt nichts neues zu sehen (wenn man schon oben auf dem General Electric Building = Top of the Rock war) und ist zudem viel zu teuer.

Empire State Building Lobby

Natürlich fahren wir (falls wir dort nicht wohnen) mit der Linie A oder C nach Brooklyn, steigen allerdings bei der U-Bahn Haltestelle „High St“ aus und tappern Richtung East River, kommen im Brooklyn Bridge Park an und genießen die Skyline von Manhattan Downtown. Für die Foursquare-Liebhaber unter uns, ein Check-In beim Dumbo-Karussell (free WiFi) ist Pflicht!
Da wir „zufällig“ nun auch in der Nähe der Brooklyn Bridge sind, könnten wir auch über diese zurück nach Manhattan tappern. Irgendwie ist es schon ein „Muss“, obwohl der Fußweg z.B. durch den Lärm der fahrenden Autos unter dem Fußgängerweg am Anfang etwas unangenehm ist, dennoch bin ich begeistert, wenn das Begrüßungsschild des Bürgermeisters ins Blickfeld rutscht.

Welcome to Manhattan

In Manhattan angekommen befinden wir uns schon im ersten Park, dem City Hall Park – und wenn wir schon bei Parks sind, sollten die anderen auch nicht zu kurz kommen. Beginnen wir beim größten Park, der Lunge von New York, dem Central Park. Im Park begegnet man jeder Menge Personen, entweder auf dem Fahrrad, joggend, mit Inlinern oder einfach beim Spazieren gehen. In den wärmeren Monaten des Jahres sind auch verschiedene Künstler anzutreffen oder es wird ein Baseballmatch ausgetragen. Man muss einfach einmal dort gewesen sein, um die Atmosphäre zu genießen. Es gibt noch einige weitere schöne Parks in NYC, alle aufzuzählen wäre etwas zu viel verlangt, dennoch möchte ich meine zwei Lieblingsparks erwähnen.

Zum einen haben wir den High Line Park im Westen von Manhattan. Dieser Park ist etwas ganz besonderes, er ist auf einer oberirdischen, stillgelegten U-Bahn Strecke angelegt. Dieser Park ist auch im Winter ein Highlight, da die Sonne schön auf die Sitz- und Liegeplätze prasselt. Mein persönliches Highlight ist allerdings der Bryant Park direkt hinter der New York Public Library (auch hier unbedingt mal einen Blick reinwerfen). 2009 fand im Park noch die New Yorker Fashion Week statt, im Winter befindet sich eine Eislaufbahn darin und in der Vorweihnachtszeit ist ein Weihnachtsmarkt aufgebaut. Selbstverständlich gibt es auch hier Free WiFi und ich genieße immer die Zeit für eine kleine Pause, um die beruhigende Atmosphäre aufzusaugen.

Skyline Downtown New York City - Brooklyn

Feet on the Brookly Bridge

Bryant Park in Winter - New York City

High Line Park in New York City

Central Park - New York City

Für die Männer oder technikbegeisterten Damen oder als Alternative für einen Regentag habe ich auch noch ein kleines Highlight im Westen direkt am Hudson River (Pier 86 in Höhe 46. Straße). Es handelt sich um einen stillgelegten Flugzeugträger, ein U-Boot und eine Concorde, welche ausgiebig besichtigt werden können. Natürlich gibt es noch gefühlte tausend weitere Museen in der Stadt: The Metropolitan Museum of Art, Guggenheim Museum, Skyscraper Museum, um nur ein paar zu nennen, es ist sicherlich für jeden Geschmack was dabei!

Flugzeugträger in New York City

Wir waren lange genug an Land, das Wetter ist klasse und wir begeben uns nun wieder Richtung Wasser, um die herrliche Skyline bewundern zu können. Die Circle Line Touren kann ich bestens empfehlen. Man tuckert 2 oder auch 3 Stunden auf dem East- und dem Hudson River durch die Gegend (übrigens kommt man auch an der Freiheitsstatue vorbei) und lässt sich die verschiedenen Bauwerke erklären. Wer etwas schneller unterwegs sein möchte, der nimmt „The Beast“ und rast im Speedboot über den Hudson.

Beast in New York City

Für die ganzen Sehenswürdigkeiten lege ich Euch den „New York Pass“ ans Herz. Dieser beinhaltet Rabatte, Touren und ca. 70 freie Eintritte zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten und/oder die Benutzung des sogenannten „Fast Track“, mit dem man Warteschlangen überspringt und einiges an Zeit spart. Noch dazu gibt es einen kleinen Stadtführer. Tipp: Wer diesen rechtzeitig bucht (es gibt immer wieder Aktionspreise), kann zusätzliche Rabatte einsammeln.

Zurück auf dem Festland geht es selbstverständlich auch einmal nach Chinatown und Little Italy. Ob tagsüber oder in der Nacht, man ist einfach in einer eigenen Welt und kommt aus dem Staunen nicht mehr raus. Von außergewöhnlichem Essen bis zu jeglichem Kitsch ist aber auch wirklich alles zu finden. Tipp: Bestellt Euch irgendwann einmal etwas zu essen in einer Nebenstraße in Chinatown – bei mir musste ein Gast mein Englisch ins Chinesische übersetzten, damit ich überhaupt etwas bestellen konnte.

Chinatown in New York City

Es gibt mit Sicherheit noch hundertausende andere Sehenswürdigkeiten und Dinge, welche noch zu tun sind, doch vorerst muss es reichen, denn wir wollen auch noch etwas shoppen gehen. Was und wo wird in Teil 3 verraten.

New York City – Tipps und Tricks (Teil 1)

23. Februar 2012 | 3 Kommentare | Schlagwörter: , ,

Kinder der Nacht, mittlerweile war ich ja schon öfter in New York City und werde häufig auf Twitter gefragt, was ich so empfehlen könnte. Der Mensch ist ein faules Tier und damit ich nicht jedem Einzelnen eine Mail schreiben muss, lieber ein allgemeiner Post zu „meiner“ Stadt.

New York von oben

Als allererstes muss der passende Flug gefunden werden. Per Schiff dauert es nun mal etwas länger und man bekommt nur Wasser zu Gesicht – will ja keiner. Günstige Angebote gibt‘s eigentlich (fast) immer, zumindest wenn man flexibel ist. Am besten die Fluglinien (z.B. Lufthansa, Singapur Airlines oder KLM/Delta) nach Angeboten durchstöbern und schnell buchen. Bisher bin ich noch immer unter 450 Euro/Nase für Hin- und Rückflug (direkt) geblieben. Aufenthaltsdauer 6-9 Tage sollten möglichst drin sein – ich persönlich ziehe nämlich immer den An- und Abreisetag ab.
Zwar kommen die Flüge in der Regel am Vormittag an, bis man allerdings in der Stadt ist, dauert es etwas. Zurück muss man, je nach Uhrzeit (Rush Hour) auch ausreichend Zeit einplanen.

Flieger A380

Taxi in New York City

So, Teil eins (der Flug) ist erledigt und jetzt ist das Hotel dran. Es scheiden sich in dieser Kategorie die Geister, denn man kann es niemanden Recht machen. Allgemein gesagt, die Hotels sind recht sauber, die „normalen“ Zimmer sind allerdings eher klein (liegt an den hohen Wohnungspreisen).
Von der 4-Sterne Bleibe bis hin zur privaten Unterkunft war bei mir bisher alles dabei. Preislich war ich auch immer zufrieden, da man auch bei den Hotels gute Angebote im Vorfeld erwischen kann.

Noch ein paar Worte zur Auswahl der Bleibe. Hotels in Manhattan sind meist ein bisschen teurer, allerdings kann man dort alle Highlights gut zu Fuß erledigen. Hat man nicht viel Zeit oder ist zum ersten Mal in der Stadt, würde ich diese Variante empfehlen.
Wer etwas mehr von NYC (welches nicht nur Manhattan ist) mitbekommen möchte, der sollte sich ruhig in Brooklyn, Queens oder Staten Island einquartieren. Kleiner Tipp: Hotel sollte nicht zu weit zur U-Bahn Station liegen. Auch wenn es bei Google Maps nah ausschauen sollte, gelaufen wird in NYC noch genug.
Noch ein Tipp: Frühstück ist bei den Hotels meist nicht enthalten, kann aber häufig dazu gebucht werden. Meiner Meinung nach wird das überhaupt nicht benötigt, tappert lieber in eines der vielen Lokale und genießt den amerikanischen Flair, da hier auch viele Einheimische regelmäßig frühstücken. Alternativ sind in vielen Straßen Stände mit Bagels, Donuts oder Obst verbreitet, wo man was für das schnelle Frühstück findet.
Ich werfe nun ein paar Hotelnamen in die Runde: Marriott Downtown (85 West Street at Albany Street), Affinia 50 (155 East 50th Street), Holiday Inn Express Brooklyn Downtown (279 Butler Street, Brooklyn) oder bei Airbnb nach einem privaten Gästezimmer schauen.

The Plaza Hotel in New York City

Somit hätten wir die Hotelfrage auch geklärt, selbstverständlich füllen wir die ESTA Genehmigung im Vorfeld aus (mindestens ein paar Tage vor dem Flug), dann die Zollbescheinigung im Flieger und tappern nach der Landung zu den Damen und Herren der Homeland Security. Es könnte durchaus sein, dass es etwas länger dauert, bis man endgültig einreisen darf. Zwischen 20min und 3 Stunden Wartezeit war bei mir alles schon dabei.

Koffer schnappen und raus an die Luft. Auf dem Weg dahin könnte man schon in die erste Tourifalle tappen und beim erstbesten Chauffeur einsteigen, der sich anbietet, um zum Hotel zu kommen. Nix da, wir nehmen doch lieber ein Yellow Cap und fahren zum Flatpreis von 45$ ohne (!) Mautgebühren und Trinkgeld zum Hotel. Wir sind ca. 55$ los, dennoch ist das die günstigste Alternative, statt mit dem Erstbesten los zu tuckern.
Selbstverständlich kommt man auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hin, ich rate davon allerdings ab, denn die U-Bahnen in NYC haben zwar ein großes Schienennetz und fahren zu jeder Tages- und Nachtzeit, sind allerdings recht eng und man bekommt leichte Probleme mit den Koffern – Aufzüge sind auch Mangelware. Ach übrigens, das Taxi kann auch per Kreditkarte gezahlt werden – hier werfe ich mal das Wörtchen „Service“ in den Raum.

Hotdogstand in New York City

Tauscht für Euren Aufenthalt nicht zu viel Geld um, denn Bargeld ist relativ unwichtig und wird nur für Trinkgelder, Kleinkram unter 5-10$ oder am Hotdogstand benötigt. Auch im Supermarkt ist es üblich, mit Karte zu zahlen und falls das Bargeld doch gezückt wird und Kleingeld übrig bleibt, die Obdachlosen freuen sich über das Münzgeld.

Wenn der Taxifahrer unser Hotel gefunden hat, checken wir gemütlich ein, überprüfen das Zimmer und machen uns fertig, um die Highlights der Stadt zu erkunden. Meine Tipps dazu erfahrt Ihr in Teil 2.

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