Sommer, Sonne, Kaktus – hallo Frühling

3. Mai 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , , ,

Nachdem wir in diesem Jahr relativ lange kühle Temperaturen gehabt haben, hat nun schon Ende April quasi der Sommer Einzug gehalten. Von einem Extrem ins andere! Aber gerade jetzt kann ich Sommer, Sonne und Sonnenschein gebrauchen, denn das ist für eine offene Fahrt mit dem Fiat 124 Spider einfach das ideale Wetter.

Fiat 124 Spider

Natürlich werde ich Euch demnächst wieder ausführlich über den Fiat berichten. Versteht sich doch von selbst! Was ich gemerkt habe: ganz wichtig für eine gemütliche Cabriofahrt ist eine Kappe, zum Schutz von Frisur bzw. vor rotem Kopf, eine Strickjacke, wenn es etwas frischer wird, evtl. ein Schal (wobei ich außerhalb des Winters eher kein Schalträger bin) und eine passende Sonnenbrille.
Hier noch ein kleiner Tipp, falls die Sonne einmal nicht zu sehen sein sollte, auf dem „etwas anderen“ Twitter Account des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bekommt Ihr jeden Morgen ein aktuelles Bild von der Sonne zu sehen. Somit kann sich niemand mehr beschweren! Gut, für einen Blick auf das allmorgendliche Satellitenbild braucht man natürlich keine Sonnenbrille. Dennoch zeige ich Euch einen meiner aktuellen Favoriten, die „Lowdown 2“ von Smith, eine Unisex-Sonnenbrille:

Smith Lowdown 2

Smith Lowdown 2

Neben neun neuen Farben sind die Modelle mit rutschfesten Nasenpads versehen, die auch bei schweißtreibenden Aktivitäten oder an heißen Tagen in der Sonne nicht verrutschen. Vermutlich bin ich nämlich nicht der einzige, der das Verrutschen der Brille hasst! An dieser Stelle bin ich froh, dass ich (noch) kein dauerhafter Brillenträger bin. Also noch… das Alter… Ihr wisst schon! Wobei die Lowdown auch mit Korrekturgläsern kompatibel wäre. Außerdem ist sie auch in einer neuen, schmaleren Version erhältlich: der Lowdown 2 Slim.

Zu Cabrio und Sonnenbrille bin ich ja ein Fan von so richtig schönen, klassischen Outfits. Eine schicke Lederjacke zum Beispiel oder ein Polohemd. Und Blau bzw. Denim gehen ja auch immer! Seit ich in Nürnberg gewohnt habe, gehe ich zum Shoppen gerne zu Crämer&Co. Jetzt komme ich nicht mehr so häufig hin, kriege aber noch regelmäßig den Newsletter, den ich ab und an in der Flut der Newsletter mal durchschaue. So auch in den letzten Tagen, ich muss feststellen, dass sie das Angebot ziemlich erweitert haben. Ist dies Offline auch der Fall? Oh, da fällt mir ein… ich war schon lange nicht mehr in Nürnberg!

Apropos Shopping, diese GEOX-Schuhe habe ich auf dem Pressday in München entdeckt. Super bequeme Nebula, die aber leider erst ab kommenden Herbst/Winter zu haben sind. Verstehe ich nicht, denn aus Erfahrung kann ich Euch sagen, dass man Nebula-Schuhe durchaus ganzjährig tragen kann!

Geox Nebula Sneaker FallWinter 2018/19

Es wird also mal wieder Zeit, die Frühjahrsgarderobe aufzupeppen!

50 Jahre Ready-to-Wear von Ermenegildo Zegna

26. April 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Man soll die Feste feiern, wie sie fallen! Und deshalb wird in diesem Jahr der Beginn der Ready-to-Wear Kollektionen von Ermenegildo Zegna gefeiert. Zum Anlass des Jubiläums wird es eine Ausstellung im historischen „Casa Zegna“ in Trivero geben. Ihr wisst ja vielleicht, der Ort, an dem Zegna 1910 mit seiner Wollweberei den Grundstein des Unternehmens legte.
Die Ausstellung mit dem Namen „Uomini all’Italiana 1968“ verspricht einen Blick in die Ursprünge von Zegnas ‚Ready to wear‘ Linie von 1968 bis in die späten 70er. Besucher können in diesem Rahmen die Geschichte der hochwertigen Textilproduktion kennenlernen, Einblicke in die Entwicklung der Schneiderkunst erhalten und die weitere Entwicklung Zegnas zur internationalen Luxus-Lifestyle-Marke. Viele Stücke aus dem historischen Archiv des Unternehmens, wie Fotografien, Vintage-Materialien, Outfits und vieles mehr, erzählen bestimmt spannende Geschichten.

Aldo and Angelo Zegna at Pitti Uomo, 1986

Reparto taglio e confezione alla IN.CO. di Novara, 1974-1975

CASA ZEGNA Uomini all'italiana

CASA ZEGNA Uomini all'italiana

CASA ZEGNA Uomini all'italiana

CASA ZEGNA Uomini all'italiana

CASA ZEGNA Uomini all'italiana

Ein Blick zurück in die letzten 50 Jahre. 1968 war der Zeitpunkt, in dem Angelo und Aldo, die beiden Söhne von Ermenegildo Zegna, beschlossen, das sehr erfolgreiche Textilgeschäft des Unternehmens um den Bereich ‚Ready-to-Wear‘ zu erweitern. Sie modernisierten das Schneiderhandwerk auf Basis von Kreativität, Handwerkskunst und Innovation, ohne dabei auf die Qualität wertvoller, exklusiver Stoffe – etwas, das Zegna ausmacht – zu verzichten. Angelo und Aldo machten sich daran, den eleganten italienischen Stil weltweit populär zu machen und unterstrichen die Bedeutung von Passform und Tragbarkeit. Dabei gingen sie einen innovativen Weg: Zu einer Zeit, als Ready-to-Wear stark standardisierte Größen bedeutete, konzentrierten sie sich auf individuelle Körpertypen, Haltungen und Geschmäcker und schufen ein bis dato einzigartiges Konzept. Ein Beispiel sind die drei unterschiedlichen Jacket-Proportionen – GR22, GR33 und GR44 -, passend für unterschiedliche Figurtypen.
Angelo und Aldo positionierten Zegna zur Lifestyle-Marke, deren Ready-to-Wear-Angebot über Franchise-Geschäfte vertrieben und 1976 bei der PITTI gezeigt wurde. Eine gute Verbindung zweier Welten, die industrielle Produktion mit der traditionellen Handwerkskunst, was keinen Widerspruch bedeuten muss.

Die Ausstellung „Uomini all’Italiana 1968“ ist vom 6. Mai bis 28. Oktober 2018 jeden Sonntag geöffnet. Ein Besuch lohnt sich mit Sicherheit (und ließe sich doch vielleicht mit einem Urlaub im schönen Piemont verbinden?!).

Irene Luft auf der Mercedes Benz Fashion Week in Berlin

16. Februar 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Man kommt einfach zu nichts, der Tag mit seinen 24 Stunden ist zu kurz, die Zeit rennt wie im Flug und überhaupt… Bitte eine Runde Mitleid! Nein, Quatsch, was ich eigentlich sagen will, es wartet noch der ein oder andere Bericht auf Euch. Unter anderem von der Berliner Fashionweek, auf der ich zwischen Mailand und der Reise ins Tennengau einen kurzen Abstecher einlegte. Am Morgen in den Zug und abends wieder zurück – dank der neuen schnellen ICE-Verbindung (München-Berlin) überhaupt kein Problem. Ab geht die Luzie!
In Berlin angekommen ging es für mich dann gleich zur Show von Irene Luft, immer ein Highlight und feste Größe in der deutschen Modeszene. Vor der Show konnte ich zunächst einen Blick Backstage werfen, und schon mal ein bisschen „spitzen“, was sich Irene diese Saison überlegt hat. Dann hieß es Plätze einnehmen und los ging’s. Das Thema ihrer Show war „No Respect“, was meiner Meinung nach in ihren Kreationen super zum Ausdruck kam. Schaut einfach selbst:

Irene Luft auf der Fashion Week in Berlin - Januar 2018

Irene Luft auf der Fashion Week in Berlin - Januar 2018

Irene Luft auf der Fashion Week in Berlin - Januar 2018

Irene Luft auf der Fashion Week in Berlin - Januar 2018

Irene Luft auf der Fashion Week in Berlin - Januar 2018

Irene Luft auf der Fashion Week in Berlin - Januar 2018

Irene Luft auf der Fashion Week in Berlin - Januar 2018

Irene Luft auf der Fashion Week in Berlin - Januar 2018

Irene Luft auf der Fashion Week in Berlin - Januar 2018

Irene Luft auf der Fashion Week in Berlin - Januar 2018

Viel Spitze, Tüll und Transparenz und dazu Leder. Aber auch geniale Stickereien, die mich an die großen italienischen Modehäuser erinnern – toll! Farbtechnisch wieder sehr viel Schwarz (typisch für Irene) und dazu Rot als Kontrast. Wie man es von der Münchner Designerin gewohnt ist, auf der einen Seite sehr feminin, aber mit toughen Elementen. Zum Thema trugen die Models passendes Make-Up mit schwarz unterlaufenen Augen. Ein weiteres Highlight war die Musik – auch hier sehr stimmig!
Persönlich hat mir die Show noch einen klitzekleinen Tick besser gefallen, als die in der Vergangenheit. Gerade weil das Gesamtkonzept so super gepasst hat. Ihr wisst ja, für mich ist dies ein wichtiger Punkt. Summa summarum: Eine Mega-gelungene Show – Danke!

Armani/Dolci – Weihnachtsstimmung aus Italien

17. November 2017 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , ,

Seid Ihr auch schon in Weihnachtsstimmung? Ich schimpfe ja immer über alle, die viel zu früh dran sind. Aber langsam aber sicher ist es soweit. Die ersten Lebkuchen stehen schon lange in den Läden und auch das Wetter stimmt sich auf die Vorweihnachtszeit ein. Der erste Schnee grüßte bereits dezent und mein Skifahrerherz schlägt höher. Persönlich freue ich mich jedes Jahr auf diese „stade“ Zeit. Falls Ihr jetzt denkt: „Spinnt er?! Das ist doch Stress pur!“ Nun, es kommt immer darauf an, was man draus macht. Jeder ist für sich selbst verantwortlich und resultierend auch für seinen eigenen Stress. Amen!

Egal ob ruhige oder stressige Zeit, etwas Süßes hilf immer ein Stückchen weiter! Traditionell kommt da vor Weihnachten Armani mit seinen „Dolci“ ins Spiel. Die jährlichen „Kollektionen“ sind immer eine Rede (oder Sünde) wert! So auch dieses Mal. Ausgewählte Rohstoffe und feinste, traditionelle Verarbeitung sorgen für äußerst leckeren Geschmack (<- wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann). Natürlich kommen die Dolci mit einer sehr schönen, weihnachtlichen Verpackung in tiefrot mit etwas Glitzer.

Armani Dolci Natale 2017 Pandoro e Praline

Armani/Dolci Natale 2017 Panettone

Neu in diesem Jahr ist die „Panettone“ – ein typisch Italienisches Gebäck, welches traditionell zu Weihnachten kreiert wird – die in limitierter Auflage mit Safran erhältlich ist. Entweder vor Ort im Concept Store in Mailand oder, wer in der Vorweihnachtszeit nicht zum Weihnachtsshopping nach Milano kommt (was allerdings schön wäre), einfach direkt online.

Apropos Süßes, bei uns in der Familie gibt es traditionell wieder Schokladinchen (im fränkischen auch Heinerle genannt). Kennt Ihr die? Die erste Ladung wurde schon angefertigt, was insbesondere meine Oma mit Ihren (fast) 97 Jahren freut. Sie ist eine ganz Süße – von irgendwem muss ich die Lust nach Süßigkeiten ja schließlich auch geerbt haben!

Oma

Also, genießt die (leckere) Weihnachstzeit und Ihr wisst ja, alles, was aus Töpfen oder von Besteck geschleckt wird, während man Essen zubereitet, enthält keine Kalorien, denn es ist ja Teil der Essenszubereitung und somit eine Tätigkeit!

Luca Larenza Spring/Summer 2018 – Milano Moda Uomo

21. Juli 2017 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Aus Berlin geht es quasi wieder zurück nach Mailand. Ja, wir springen etwas hin und her, da ihr aber jung, dynamisch und spontan seid, ist das für Euch natürlich kein Problem. Hintergrund dieser Hüpferei ist, dass es noch einiges aus Mailand zu berichten gibt. Zum Beispiel die Präsentation von Luca Larenza und seiner neuen Kollektion für das kommende Jahr. Abseits von den imposanten Mailänder Palästen, in denen die Präsentationen sonst häufig stattfinden, kam Luca auf die originelle Idee, seine Kollektion in einem Teppichladen zu zeigen. Schon im Vorbeigehen konnte man dort zwei Models im Schaufenster stehen sehen.

Luca Larenza Spring/Summer 2018 – Milano Moda Uomo

Luca Larenza Spring/Summer 2018 – Milano Moda Uomo

Luca Larenza with models Spring/Summer 2018 – Milano Moda Uomo

Luca ist bekannt für seine durchaus farbenfrohen Kollektionen. Bereits in der Vergangenheit zeigt er genau diesen bzw. seinen Stil. In der 2018er Frühjahr/Sommer-Kollektion wird es sehr sportlich und erinnert an amerikanischen Highschool-Sport. Denim, Tennissocken und Stirnbänder, gerippte Jerseys und Shorts zum Schnüren, Sportswear in Kombination mit unkonventioneller Eleganz, oder, wie er selbst sagt „surrealistische Sportswear“. Luca verschmilzt z.B. die Biker-Jacke mit der Bomberjacke aus den 90ern mit 3D-Stickereien und verschiedenen Mustern. Seine T-Shirts und Sweatshirts sind mit vielen Details versehen, tolle Blautöne und Sneakers runden den kompletten Look sehr gut ab. Wirklich kreativ und ein sehr sympathischer Luca Larenza, bei dem ich auf der Milano Moda Uomo immer sehr gerne vorbeischaue. Bis zum nächsten Mal!

English:
Jumping back to Milan and the Milano Moda Uomo, because there is still a lot I would like to show you. One is the presentation of Luca Larenza and his new collection for spring/summer 2018. It took place in a very unique location, a rug store, and just as creative was the collection. Luca is known for his colorful and detailed designs. This time it gets sporty. Elements of sportswear are translated into high-end-ready-to-wear pieces. Luca imagines pieces unconventionally, e.g. he deconstructs the biker’s jacket and merges it with the 90ies bomber jacket. A reference of American Highschool culture. The collection includes typical knitwear with intarsia pattern, T-shirts and sweatshirts with great attention to the detail and trousers in structured denim. Shades of blue and sneakers make the look complete. ‘Surrealist sportswear’ is the motto. Totally creative and free-spirited and a very sympathetic Luca Larenza, I always love to meet at the Milano Moda Uomo. See you next time.
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