Mit dem Jeep Grand Cherokee SRT8 in die Berge

17. April 2017 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Wie hier versprochen, kommt nun der (Fahr-)bericht zum Jeep Grand Cherokee SRT8. Fangen wir allerdings vorne an und das gleich mit einer Frage: Wie kommt es überhaupt, dass es dieser Jeep wurde? Tja, daran ist Herr D. B. von Autowelt Beständig schuld. Wir unterhielten uns über den GLS und er meinte „Du musst unbedingt einmal den SRT fahren!“ Gut, das muss man mir nicht zweimal sagen, bei der nächsten Möglichkeit (nämlich der Reise nach Hochkönig) war es soweit.

Jeep Grand Cherokee SRT8 - Autowelt Beständig

Jeep Grand Cherokee SRT8 - Autowelt Beständig

Jeep Grand Cherokee SRT8 - Autowelt Beständig

Gerade zu Beginn war der Vergleich zum GLS irgendwie allgegenwärtig. Nicht nur wegen seiner Form, sondern auch wegen der ähnlichen Daten. Die Hardfacts schauen so aus:

– V8 Motor mit 468 PS (344 KW)
– in 5,0 Sekunden von 0 auf 100km/h
– Höchstgeschwindigkeit von 257 km/h
– Permanenter Allradantrieb
– 8-Stufen-Automatikgetriebe
– ein Gewicht von etwas mehr als 2,4 Tonnen
– und Abmessungen von 4,85m (Länge), 1,94m (Breite) und 1,75m (Höhe)

Soweit erst einmal zu den grundlegenden Daten. Aber Theorie ist schön und gut, das echte Leben findet in der Praxis statt und zwar auf der Straße bzw. zunächst auf der Autobahn. Kurz aufs Gaspedal getippt und die 2,4 Tonnen schieben sich ungezähmt nach vorne – ein Traum! Noch dazu der typische, satte V8 Sound, der das Wageninnere aufleben lässt. Das erfreut den geneigten Zuhörer ungemein!

Irgendwann kommt natürlich der Punkt, an dem die Bremse betätigt werden muss. Logisch! Die Brembo-Bremsanlage zwingt „den Kleinen“ sowas von in die Knie. Und das, ohne dabei das Gefühl zu haben, dass der 2,4 Tonner zu schieben beginnt (für meinen Geschmack übrigens etwas besser gelöst als beim GLS). Ebenso schnell ist er auch wieder auf Betriebstemperatur. Gut, den Test auf der Autobahn hat er schon einmal bestanden, aber ein Jeep wäre natürlich kein Jeep, wenn er nur gerade Strecke von A nach B fahren würde.

Nachmittags kamen wir in der Region Hochkönig an, genauer gesagt im beschaulichen Hinterthal. Die Strecke plätscherte etwas dahin, kein Pass, keine Kehren, kein Schnee auf der Straße… das musste geändert werden. Es ist schließlich ein Jeep!
Auf der Hauptstraße zu unserem Hotel erregte das Schild mit der Aufschrift „Steigung“ und „Achtung“ meine Aufmerksamkeit. Da mussten wir hin! Die Steigung war für den SRT natürlich kein Problem, wäre ja sonst auch noch schöner. Über einen kleinen Pass kamen wir dann auch noch zu etwas Schnee, Schotterstraßen und einer Reihe Pistenbullys, die auf dem Weg waren, ihre Arbeit zu verrichten. Für den SRT überhaupt kein Problem, denn das Fahrwerk passt sich ganz automatisch den Gegebenheiten an.

Jeep Grand Cherokee SRT8 - Autowelt Beständig

Jeep Grand Cherokee SRT8 - Autowelt Beständig

Jeep Grand Cherokee SRT8 - Autowelt Beständig

Jeep Grand Cherokee SRT8 - Autowelt Beständig

Jeep Grand Cherokee SRT8 - Autowelt Beständig

Um ihn direkt mit dem GLS zu vergleichen, müsste man eigentlich genau die gleiche Strecke fahren (inkl. der Innenstadt von Mailand). Irgendwie fällt es mir schwer, einen Vergleich zu ziehen. Gut, der SRT ist etwas kürzer als der GLS, der mit unglaublichem Platzangebot und Comfort punktet. Dafür ist der Jeep sportlicher, was bei mir für etwas mehr Fahrspaß gesorgt hat. Wer auf Sport, Comfort und Offroad steht, der sollte zum SRT greifen.

Es ist übrigens super, dass lokale Händler, wie die Autowelt Beständig offen für solche Kooperationen sind. Ein dickes Dankeschön geht hier an das ganze Team und alle Verantwortlichen!

Mit dem Mercedes-Benz GLS 500 nach Mailand

22. Februar 2017 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , , ,

Schon Ende des letzten Jahres kam mal wieder der Wunsch nach einer Fahrt in den Schnee auf. Was ich unter anderem auf meinem Twitter-Kanal äußerte. Zwar bekam ich einige Antworten, darunter auch: „Ich kenne jemanden mit einer Schneekanone!“, aber so richtig konnte keiner helfen. Frau Holle scheint doch schwer erreichbar zu sein.
Anyway, die Zeit verging und die Planungen für die Mailänder Männermodewochen gingen an. Mensch, da war doch die Idee: Mit dem Auto einen Zwischenstopp in den Alpen einlegen, dort klappt es bestimmt mit 1-2 Tagen Schnee!
Im Januar ging es dann zu Mercedes-Benz nach Stuttgart, um „unser“ Fahrzeug für die nächsten Tage abzuholen. Ursprünglich war ein GLE 43 Coupé angedacht. Was, wer die Straßen Mailands kennt, schon eine ziemlich passable Größe hat. Vor Ort wurde es dann allerdings spontan sogar ein Mercedes-Benz GLS 500 4M – quasi die Queen Mary 2 unter den SUVs.
Das Gefühl schwankte zwischen „Genial!“ und „hmmmm…“. Denn natürlich kommt bei diesem Auto ein wenig Respekt auf. Aber fahrtechnisch habe ich schon ganz andere Dinge gemeistert als kleine Mailänder Straßen. Vor uns stand er nun also, der GLS 500:

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 4M nach Mailand

Bevor die Reise beginnt, hier erst einmal die Hardfacts:
– V8 Motor mit 455 PS (335 KW)
– in 5,3 Sekunden von 0 auf 100km/h
– Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h (elektr. abgeriegelt)
– Permanenter Allradantrieb
– 9G Automatikgetriebe
– ein Gewicht von etwas mehr als 2,4 Tonnen
– und Abmessungen von 5,13m (Länge), 2,14m (Breite) und 1,85m (Höhe)

So viel zu den Details und die anfängliche (ganz leichte) Skepsis lockerte sich bereits nach den ersten Metern. Definitiv ein Fahrgenuss! Und für meinen Wunsch nach einer Fahrt in den Schnee ist der GLS 500 perfekt, denn die Temperaturen waren im Minusbereich und der Winter hatte die Alpen fest im Griff. Das sollte mit diesem Auto überhaupt kein Problem mehr darstellen, denn für den GLS gibt es keine Probleme, es gibt nur Lösungen!
Das spürten wir auch schnell, als es ans Verstauen des Reisegepäcks ging. Was vom praktischen Schneeoutift bis zu diversen Looks für die Milano Moda Uomo so einiges umfasste. Kein Problem – der GLS ist nämlich als 7-Sitzer ausgelegt, der sich aber zack, per Knopfdruck, umklappen lässt und schon verschwindet die hintere Rückbank und es ist extrem viel Stauraum vorhanden. Sehr unkompliziert und super praktisch!

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Alles war verstaut, die Autobahn Richtung Süden konnte kommen! Im „Comfort“-Fahrmodus fährt es sich quasi wie von der Couch aus – Ruhe und Bequemlichkeit überwiegen. Sobald man den Modus auf „Sport“ wechselt, kommt eine Raubkatze zum Vorschein, welche die 2,4 Tonnen ordentlich beschleunigt und eigentlich immer weiter voran möchte. Das Gewicht wiederum spürt man, wenn die Bremse getätigt werden muss. Trotz des Gewichts überhaupt kein Problem.

Seit einigen Blogposts/Tweets oder was auch immer dürftet Ihr wissen, dass ich Passstraßen bzw. die Straßen abseits der großen Hauptverkehrsadern bevorzuge. So ging es dann auch zu unserem ersten Etappenziel: Neustift im Stubaital. Warum gerade dorthin? Es liegt ungefähr auf der Hälfte der Strecke nach Mailand und ist nicht zu weit von der Brenner Bundesstraße entfernt, aber trotzdem ruhig und idyllisch. Bevor es am nächsten Tag weiter ging, hieß es erst einmal ausruhen und die Berge genießen.

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Richtig, über Nacht hatte es etwas geschneit, was es natürlich noch besser machte. Mein Wunsch schien gehört worden zu sein! Apropos Schnee – so eine Standheizung ist schon etwas sehr Feines (<– nur mal so am Rande erwähnt). Und Schnee in Kombination mit dem GLS ist schon eine sehr schöne Sache, das geht vorwärts, ohne Wenn und Aber. (wird quasi nur noch getoppt von einem Pistenbully 600, wer entdeckt einen im Video?)

 

Weiter im Text, schließlich war Mailand das Ziel! Also die italienische Landesgrenze überqueren und auf die Autostrada! Mit max. 130 km/h ging es weiter, da juckt natürlich schon der Fuß über dem Gaspedal, wenn man so viele PS unter dem Hintern hat. Aber die Carabinieri warten nur darauf, das lassen wir mal lieber. In Mailand angekommen war der Verkehr überschaubar, also für italienische Verhältnisse, aber der „Milano Traffic Badge“ wurde ja bereits im Oktober erfolgreich freigeschaltet. Ab ins Hotel, Auto in die Garage und die Fashion Week konnte kommen.
Am einfachsten kommt man mit der Metro von Show zu Show, ohne ewig im Stau zu stecken. Aber am Sonntag mussten wir doch mal mit dem GLS 500 in die Innenstadt, es war ein bisschen Zeit und es herrschte strahlender Sonnenschein. Man muss dazu sagen, dass es nur am Wochenende erlaubt ist, ohne spezielle Plakette die Innenstadt zu befahren. Ansonsten heißt es entweder zahlen oder Pech gehabt.

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Nun ja, man sollte vielleicht nicht unbedingt mit einem Ozeanriesen in einen kleinen Fischerhafen fahren. So ist es zumindest in der Seefahrt. Auf dem Rückweg zum Hotel gab es noch einen kleinen Abstecher ins schöne Viertel Brera auf der Suche nach einem hübschen Fotospot.
Die Italienkenner werden es wissen: Die Straßen in Italien können (merkwürdigerweise) immer enger werden und der Italiener parkt sein Auto an den unmöglichsten Stellen. Noch dazu besteht so ein Altstadtviertel aus diversen Einbahnstraßen. Aber wenn man rein kommt, muss man auch irgendwo wieder rauskommen!
Tja, in Italien ticken die Uhren etwas anders und die 2,14m Breite des GLS sind nicht unbedingt ideal für Fahrten in historischen Altstädten. Die erste Engstelle konnte mit Schrittgeschwindigkeit und Abstandssensoren gut genommen werden. Allerdings parkt der Italiener, wie bereits erwähnt, in jeder Mauerritze. So natürlich auch in unserem Fall. Da standen wir nun in Engstelle Nummer 2, mitten in Brera, rechts und links Häuser, ein parkendes Auto und kein Platz. Rückwärts fahren war trotz der ganzen Sensorik und 360°-Kamera keine Option. Ich war ja froh, dass ich überhaupt so weit gekommen war! Die Nachmittagstermine warteten auch nicht, also Flucht nach vorne! Die Türen konnten wir aus Platzmangel nicht mehr öffnen, was ein Aussteigen und den Weg lotsen unmöglich machte. Also, 3x tief ein- und ausatmen, die Spiegel (elektrisch) einklappen und ganz (!) langsam nach vorne tasten. Gott sei Dank sind an einem Sonntagvormittag in Brera immer nette Italiener anzutreffen, die gerne zur Hilfe eilen und uns ganz professionell heraus lotsten mit italienischer Mentalität und einem leichten Schmunzeln („was macht der Deutsche auch mit so einem Schiff in unseren engen Gassen!“) Ich werde ihnen auf ewig dankbar sein! Ein nicht eigenes Auto in fremder Umgebung, rechts und links nur noch 2,5cm Platz und man musste noch anderen Menschen vertrauen – Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, wie erleichtert ich war, als wir wieder im Hotel ganz ohne Blessuren ankamen! Yeah, der „Milano Traffic Badge 5“ wurde soeben freigeschaltet!

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Die Milano Moda Uomo ging vorbei und die Heimreise musste wieder angetreten werden. Dieses Mal mit einem Zwischenstopp in St. Ulrich in Gröden. Bei der Ankunft war es schon dunkel, die Temperaturen leicht im Minus und das Navi zeigte den Weg. Der urige Bauernhof lag etwas oberhalb des Ortes. „Wie war die Anreise?“ begrüßte uns die Gastgeberin und nach einem kurzen Plausch fügte sie hinzu: „Ihr seid sicher außenherum hochgefahren?“ – „Ähm…nein, die direkte Strecke.“ (steil nach oben) – „Oh…ah… die ist ganz schön steil“ (schaut das Auto an), „aber mit dem sicherlich kein Problem!“.

Nach einer super Nacht und genialem Frühstück mussten wir leider schon wieder weiter. Das Wetter war herrlich und wir entschieden uns spontan für die Überquerung des Grödner Jochs. Wenig Verkehr, etwas Schnee und herrliche Sicht auf die Berge – was will man mehr?!

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Mit dem Mercedes Benz GLS 500 nach Mailand

Auf der Alpennordseite hatte es einiges mehr Schnee und es schneite auch noch etwas, was dem GLS aber auch völlig schnuppe war. Ich kann es nur nochmal wiederholen: Fahreigenschaften fast wie eine Pistenraupe! Den Fahrmodus zwischendurch auf „Schnee“ gestellt und es fährt sich perfekt!
Natürlich benötigt die V8 Maschine etwas mehr Sprit, keine Frage. In Italien hatte ich ihn, mit normaler Fahrweise, auf knapp über 11 Liter Super auf 100km gebracht. Ich war allerdings überrascht, dass es nicht mehr war.

Fazit: Ein tolles Auto mit perfekt abgestimmter Technik, die allerdings ihren Preis hat, gleichzeitig aber das Reisen sehr angenehm macht. Ja, persönlich bin ich ziemlich entspannt angekommen. Vielen Dank an Mercedes-Benz für die tolle Unterstützung!

Die leise Katze – der Jaguar I-PACE

25. November 2016 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , ,

Katzen gehen immer – so die einhellige Meinung im Internet. Auf der einen Seite süß und flauschig, auf der anderen Seite aber mit ganz eigenem Kopf. Jeder, der eine Hauskatze hat, wird es verstehen – Katzen sind ganz besondere Tiere. Gleiches gilt für den großen Bruder, den Jaguar. Er legt das gleiche Verhalten an den Tag, wie die kleine Schwester. Ob Jaguar oder Hauskatze, Katzen sind einfach Katzen!

Katze und quasi Jaguar

Katzen hier auf dem Blog? „Du setzt doch bloß auf schnelle Klicks“! Das könnte man jetzt denken, aber so ist es nicht. Warum ich Euch das erzähle? Nun, das hat zwei Gründe. Zum einen geht es auch im Straßenverkehr das ein oder andere mal um „jagen“ und „spielen“. Wen hat es nicht schon mal gereizt, ein (vermeintlich) schnelleres Auto abzuhängen, man lässt den rechten Fuß fallen und zack, weg ist man. Das wird sich in Zukunft sicherlich nicht ändern. Was sich jedoch ändert: Es wird leise passieren. Quasi wie bei einer Katze. Und damit sind wir schon beim zweiten Grund. Dem Jaguar. Denn am Jaguar I-PACE wird bei der Auswahl an Elektrofahrzeugen in Zukunft kein Weg vorbei führen.
Aktuell handelt es sich noch um eine Studie, aber es ist ein Anfang. Das Jaguar I-PACE Konzeptfahrzeug wurde jetzt auf der Auto Show in Los Angeles vorgestellt. Und sooo lange muss man sich gar nicht mehr gedulden, denn die Markteinführung ist für 2018 geplant.

(Raub-)Katze bleibt (Raub-)Katze, der I-PACE sprintet von 0 auf 100km/h in rund vier Sekunden. Einige werden nun sagen „Jaja, aber die Reichweite…“. Aber die ist auch nicht ohne (also für ein Elektrofahrzeug), denn sie ist mit 500km angegeben, was für den normalen Gebrauch durchaus ausreichend ist. Dazu eine Batterie mit Schnellladefunktion und die beiden E-Motoren von 295 kW (400 PS) und 700 Nm Drehmoment sind ebenfalls hausgemacht.

Jaguar I-PACE Concept - Front

Jaguar I-PACE Concept

Jaguar I-PACE Concept - Rear

Ian Callum, Designdirektor bei Jaguar, meint: „Das I-PACE Konzept steht für die nächste Generation von Elektrofahrzeugen. Das futuristische Cab-forward-Design, bei dem die Insassen weiter vorne sitzen als gewöhnlich, und das wunderschöne Interieur sind das Produkt aus authentischer Jaguar DNA, zeitgenössischer Handwerkskunst und hochmoderner elektrischer Antriebstechnik. …“.
Das bestätigen die ersten Bilder. Innen mit Premium Ausstattung versehen vom großen Panoramaglasdach bis zu wunderbar geformten Sitzen, britische Handwerkskunst pur. Selbstverständlich kommen auch die digitalen Komponenten, wie z. B. zwei Touchscreens, nicht zu kurz. Es soll schließlich stimmig sein.

Jaguar I-PACE Concept Innen

Jaguar I-PACE Concept Innen

Alles in allem bedeutet das: futuristisches Design, die Performance eines Sportwagens und die Geräumigkeit eines SUVs. Neben der Vespa könnte nun auch ein Jaguar stehen – ich hätte mit Sicherheit nichts dagegen!

English:
Cats are always a good idea, especially in the internet. Cats are cuddly and headstrong at the same time and therefore something special. Every cat-owner might agree. The same fascination we have with cats we also have with the bigger brother, the Jaguar. And here we have today’s link.
At the Los Angeles Auto Show the new Jaguar I-PACE concept was presented for the first time in a special worldwide VR-presentation. The concept will bring the Jaguar performance to electric vehicles. It can offer a range greater than 500km on a single charge as the high tech Lithium Ion battery has a capacity of 90 kWh.
With 700Nm of instant torque available, I‑PACE Concept’s two electric motors together produce 400PS of power, reaching 100km/h in around 4 seconds. A cat still remains a cat! Inside, I‑PACE Concept is as spacious as it is sporty. It comes with five full seats and luxurious rear passenger legroom, a large panoramic roof and of course two touch screens for the digital support. British craftsmanship combined with newest technology.
Even it is a concept at the moment, we don’t have to wait too long, as it shall be available in 2018. And then we can test the driving experience. Besides the Vespa, there could be a Jaguar right now.

Right on track – Lotus Elise Race 250

17. August 2016 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , ,

Mich ärgert es ja noch immer etwas, dass ich damals meinen kleinen, roten Opel Corsa A mit seinen 45PS verkauft habe. Ihr kennt das, die Beziehung zum ersten eigenen Auto ist schon etwas Besonderes. Er brachte mich immer ans Ziel und das sogar mal nur auf 3 Zylindern. Damals war man auch noch etwas unüberlegter und prügelte die kleine Rennsemmel von Neuhütten nach Lohr in unter 10 Minuten durch den Spessart. Gott sei Dank ist man(n) heute doch etwas schlauer und vernünftiger! Bei einem Leergewicht von ca. 750kg waren die 45PS absolut ausreichend (für das erste, eigene Auto). Ob daher meine heutige Liebe zu schnellen Sportwagen kommt?

Einen davon habe ich heute für Euch unter die Lupe genommen, den Lotus Elise Race 250. Vorab gesagt: er ist leider nur für die Rennstrecke konzipiert. Was zum einen sicherlich gut so ist, zum anderen natürlich schade. Denn ich stelle mir den 900kg leichten Rennwagen mit seinen ordentlichen 246 PS gerade auf der Strecke von Neuhütten nach Lohr vor… ach nein, lieber nicht. ;)

Lotus-Eise-Cup-250-R

Elise-Cup-250-R-Static-Front

Elise-Cup-250-R-Rear-Static

Lotus ist ja bekannt für seine leichten Sportwagen und hat gehörige Erfahrung in der Herstellung von Rennwagen. Mit der Elise Race 250 wird nun laut Jean-Marc Gales (dem CEO der Group Lotus) das schnellste Modell herausgebracht, das dort jemals produziert wurde.
Die Leichtbauweise ist typisch für Lotus, da geht es um jedes Gramm, das sich in der Konstruktion einsparen lässt. Genau das war auch bei der Elise wieder der Fall, schließlich sollen die Rundenzeiten schneller sein, als bei allen anderen. Der Motor bringt eine Leistung von 246 PS, dazu gibt es 6-Gang-Getriebe, ein Carbon-Fibre Aero-Package, leichte Carbon-Sitze und auch leichtere Felgen. Wie gesagt, Gewichtsersparnis ist einer der Hauptaspekte.

Das Modell kommt nun pünktlich zum 50. Jubiläum des Lotus-Werkes in Hethel, Norfolk, heraus, also eine klassische Geburtstagsedition. Und für die Fans des Wagens, es gibt auch eine „normale“- also straßentaugliche – Variante des Lotus Elise. Die sicherlich mal zu testen wäre.

English:
My first car was a small, red Opel Corsa A type, which brought me reliably from A to B. Sometimes the pedal hit the metal, as it was very light, the few PS were faster than they should be. Maybe there my love for race cars began. Today I checked out one of them, the Lotus Elise Race 250. The latest race car from Lotus distils the famous company’s engineering expertise into one track-orientated package.The arrival of the new Elise Race 250 coincides with the 50th celebrations for the founding of the famous factory in Hethel, Norfolk. Jean-Marc Gales, CEO of Group Lotus plc, commented, “Lotus was established to build race cars and with 68 years’ experience, no one knows more about extracting the best performance possible. The Elise Race 250 is the fastest, most focused Elise we’ve ever produced.” Developed through Lotus’ extensive motorsport experience, at the core of the new car lies the company’s famous Lotus’ aluminium vehicle chassis technology. Packing a supercharged, 1.8-litre 4-cylinder engine with a 6 speed manual gearbox, the Elise Race 250 boasts 243 hp (246 PS) at 7200 rpm and an impressive 250 Nm of torque between 3500 rpm and 5500 rpm. The Lotus Elise Race 250 also features a full aero package, including front splitter, rear diffuser, floor extensions and a rear wing. So every aspect of the Lotus Elise Race 250 has been optimized to help slash lap times. I’m sure we can see that soon on the race track!

Zwei brandneue Fahrzeuge von Cadillac

19. Juli 2016 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Heute ist mal wieder Zeit für etwas „Carporn“! Cadillac (bekannt aus Funk- und Fernsehen… ähm, bzw. u.a. von diesem und diesem Blogpost) stellte in Berlin zwei brandneue Fahrzeuge vor: den CT6 und den XT5.

New Cadillac XT5 and CT6

Der XT5 ist das neue Crossover-Modell von Cadillac, quasi der Nachfolger vom SRX. Den SRX konnten wir bereits in der Schweiz testen und ja, er fuhr sich wirklich gut. Halt ein normaler Crossover. Der neue XT5 ist nun aber um ganze 68kg leichter und soll für noch mehr Fahrspaß sorgen. Er kommt mit neu entwickeltem V6-Motor (314 PS), serienmäßigem 8-Gang-Automatikgetriebe und Allrad mit variabler Kupplung. Dazu eine Menge neuer Technologien wie Spiegel mit Rückfahrkamera oder das „Continuous Damping Control System“ in der Premium und Platinum-Version des XT5, eine automatische Anpassung des Fahrwerks in Echtzeit. Was sich übrigens noch mehr auf den Komfort auswirken soll – aber ich muss ihn erst selbst testen, um das final bestätigen zu können. Toll ist, dass der XT5 außen zwar etwas kleiner ist, innen dafür aber umso mehr Platz bietet. Ein echtes Raumwunder!

New Cadillac XT5

Kommen wir nun zum Cadillac CT6. „CT6 – ist das der Nachfolger vom CTS?“ – Nein, ist er nicht! Der CT6 ist das neue Aushängeschild von Cadillac in Europa und „ein vollkommen neuer Ansatz, den nur Cadillac bieten kann“, so Johan de Nysschen, der Präsident von Cadillac.
Die Limousine soll dem Fahrer noch mehr Luxus und gleichzeitig auch Sportlichkeit bieten. Das geschieht unter anderem durch eine der aktuell fortschrittlichsten Karosserie-Konstruktionen. Diese ist aus einem Aluminium-Materialmix gemacht. Damit ist der CT6 etwa 100 kg leichter als ein vergleichbares Fahrzeug, in dem überwiegend hochfester Stahl verwendet wird. Abmessungen und Platzangebot entsprechen übrigens in etwa der BMW 7er Serie, die Fahrleistung erreicht die des Cadillac CTS.
Weitere Hard-Facts: Der CT 6 hat einen ebenfalls völlig neu entwickelten 3,0-Liter-Twin-Turbo-V6-Motor bietet 417 PS (307 kW) und ein Drehmoment von 555 Nm. Zudem ermöglicht die Zylinder-Deaktivierungstechnologie bei einem V6-Turbomotor sowie das 8-Gang-Automatikgetriebe ein noch effizienteres Auftreten. Features wie variabler Allradantrieb, aktive Hinterachslenkung und automatisierte Haltefunktion gehören quasi zum Standardprogramm. Ach, selbstverständlich darf auch die Konnektivität, die wir bereits aus dem ATS kennen, nicht fehlen.

New Cadillac CT6

Übrigens kommen beide neuen Modelle ab September auf den europäischen Markt. Preislich liegt der XT5 zwischen 48.800 und 66.800 Euro und der CT6 zwischen 73.500 und 94.500 Euro. Ja, sicherlich keine Schnäppchen. Verglichen mit anderen Marken in dieser Klasse erhält man aber eine Menge Auto, das Preis-Leistungs-Verhältnis passt. Design, Dynamik und Technologie: Ich hoffe natürlich, dass ich beide demnächst einmal testen kann, um Euch dann noch etwas ausführlicher darüber zu berichten.

 

English:
Today it’s time for some ‘carporn’ again! Cadillac – you can read more about some of their models here and here – presented two new vehicles for the European marked: the CT6 and the XT5. The XT5 is the new cornerstone of a new series of crossovers. It is approximately 68 kg lighter than the outgoing SRX and comes with a new V6 engine, which delivers 314 horsepower (231 kW) and 368 Nm of torque, and advanced all-wheel drive. Besides that there is a lot of new tech and design, like a rear camera mirror or innovative signature lightning technology.
The CT6 sedan is Cadillac’s new flagship model, which comes with advanced technology and design as well. It features one of the industry’s most advanced automotive body structures, an aluminum-intensive architecture that incorporates 11 different materials to achieve strength, performance and efficiency thresholds that make it 99kg lighter than a comparable vehicle using predominantly high-strength steel.  The all-new Cadillac 3.0L Twin Turbo engine offers 417 horsepower (307 kW) and 555 Nm of torque, making it among the most power-dense V-6 engines in the segment.
Both models offer the familiar Cadillac style and comfort and will be available from September 2016. Design, dynamic and technology – I hope to drive them both soon, that I can tell you more about the driving experience.
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