Der neue McLaren Grand Touring

11. Juni 2019 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Für längere Touren oder z. B. Fahrten auf der Autobahn denken die wenigstens gleich an McLaren. Jetzt einmal ganz unabhängig vom nötigen Kleingeld. Wenn, dann hat man eher einen SUV oder Kombi mit viel Platz und Stauraum vor Augen. Natürlich dürfte er auch gern etwas mehr unter der Haube haben, keine Frage. Aber warum nicht alles in Kombination: Stauraum, Luxus und ordentlich Leistung?!
Das bietet der neue, superleichte McLaren GT. Quasi ein Sportwagen für die Langstrecke. Designtechnisch müssen wir uns gar nicht weiter unterhalten. Innen und außen einfach nur sehr stimmig und ein Hingucker sondergleichen.

Die Ladekapazität beträgt 570 Liter, also Platz für Golfausrüstung, Ski und vieles mehr. Das passende Kofferset für den Urlaub plus Fahrtmodus „Comfort“ gibt es natürlich auch. Also nur so am Rande erwähnt. Aber für die Zielgruppe des Grand Tourers sicherlich interessant.

Wer es sportlich mag, liegt beim neuen McLaren Grand Touring selbstverständlich ebenfalls richtig. Der Vierliter-V8-Ottomotor mit Biturboaufladung bringt den GT in 9.0 Sekunden von 0 auf 200km/h. Und bietet eine maximale Geschwindigkeit von 326km/h. Gut, das ist dann eher etwas für die Rennstrecke. Passenderweise wäre hier der Fahrtmodus „Track“. Wer sich nun fragt, wie das maximale Drehmoment von 630 Nm auf den Belag kommt: Per 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe und Hinterradantrieb. Ach noch etwas. Der Motor hat eine Leistung von 456 kW oder auch 620 PS. Das sind natürlich nur ein paar Eckdaten. Alle, also wirklich ALLE Daten, gibt es auf der Seite von McLaren.

Nun kommt sicherlich die Frage nach dem Preis: Dieser beginnt bei sportlichen 198.000 Euro und ist nach oben offen. Je nach gewünschter Ausstattung.
Definitiv ein Highclass Sportwagen für die Langstrecke und für die, denen es nicht schnell und luxuriös genug sein kann.

Autonomer Fahrbus – ein Blick in die Zukunft

19. März 2019 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Aktuell ist bei uns eher die E-Mobilität ein Thema, doch die Hersteller und Zulieferer sind schon einen Schritt weiter. Autonomes Fahren ist das Stichwort. Am besten in Kombination mit elektrischem Antrieb. Nun werden sicherlich von manchen die Standard-Argumente kommen, „Wie schaut es mit der Sicherheit aus?“ oder „Aber die Reichweite…“ oder was weiß ich noch alles.
Geht mir ja schon etwas auf den Keks, denn bei der aktuellen Technik fragt ja auch kaum jemand nach solchen Aspekten. Ihr könnt davon ausgehen, dass die Entwickler sich dessen bewusst sind und darüber so ihre Gedanken machen. Ich persönlich gehe sogar einen Schritt weiter, denn ich gehe davon aus, dass autonome Fahrzeuge unsere Sicherheit im Verkehr verbessern werden.

Ein mögliches Beispiel für zukünftiges Fahren wurde von ein paar Tagen in Helsinki vorgestellt, „Gacha“, der autonome Fahrbus für alle Wetterbedingungen. Ihr werdet vielleicht erstaunt sein, denn Kooperationspartner sind die japanische Lifestylekette „Muji“ und das finnische Unternehmen für autonomes Fahren „Sensible 4“. Wobei das so erstaunlich auch wieder nicht ist, denn beide Unternehmen stehen für eine zukunftsweisende und nachhaltige Philosophie. Nun also entwickelten sie zusammen den „Gacha“. Bereits ab April wird er in einigen finnischen Städten auf Pilotfahrten unterwegs sein.

Muji entwickelte das Design, die Technik kommt von Sensible 4. Der japanische Einfluss im Design ist deutlich zu erkennen (und natürlich Geschmacksache), Front- und Heckpartie fehlen und auch die Innenausstattung ist weich und abgerundet und bietet Platz für 10 Sitz- und 6 Stehplätze.

Getestet wurde der Gacha im finnischen Lappland unter wechselnden Wetterbedingungen und zum Teil auf unmarkierten Straßen. Das Problem bisher war nämlich, dass autonome Fahrzeuge nur bei idealen Wetterbedingungen fahren konnten. „Die GACHA-Entwicklung begann, als das Team von Sensible 4 mit der damals ersten Generation von Roboterbussen arbeitete und feststellte, dass sie auch bei leichtem Regen überhaupt nicht funktionieren, ganz zu schweigen unter den typischen Winterbedingungen, die das Jahr über in Finnland vorherrschen.“ so Harri Santamala, der CEO. Der Gacha ist mit hochpräziser Positionsbestimmung und Hinderniserkennung ausgestattet und ermöglicht somit das ganze Jahr über autonomes, wetterunabhängiges Fahren.

Noch ein paar Fakten: Er soll eine autonome Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h haben, kommt mit elektrischem 4WD Antrieb und einer Reichweite von ca. 100km. MUJI und Sensible 4 planen derzeit, die erste GACHA-Flotte für den Einsatz auf öffentlichen Straßen im Jahr 2020 für verschiedene Städte in Finnland und im Ausland zu produzieren und streben an, dass selbstfahrende Shuttle-Flotten im Jahr 2021 in einigen Städten schon als Teil von bereits bestehenden ÖPNV-Netze betrieben werden.

Eine spannende Vision, ich bin gespannt, ob auch deutsche Städte mit im Boot sind. Persönlich würde ich mich darüber natürlich freuen. „Einfach machen“ ist das beste Motto und seien wir doch mal ehrlich, es ist großartig, wenn Visionen umgesetzt werden.

Bilder: Justus Hirvi/Bonzu & MUJI

Bereit für den Sommer – der neue Bentley Continental GT Convertible und Bentayga Speed

4. März 2019 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Mit dem ersten klitzekleinen Ausblick auf den Frühling steigt die Lust auf „oben ohne“ fahren. Wobei dafür ja fast jede Jahreszeit geeignet ist. Gerne erinnere ich mich noch an die Zeit zurück, als ich bei strahlendem Winterwetter in meinem damaligen Cabrio offen gefahren bin. Gut eingepackt und mit Sitzheizung durchaus möglich. Aber gut, lassen wir die Vergangenheit ruhen und schauen lieber in die Zukunft. Und nach Großbritannien. Von dort kommt nämlich ein extrem stilvolles Grand-Tourer Cabrio: der Bentley Continental GT Convertible.

Bentley feiert in diesem Jahr 100 Jahre Firmengeschichte. Und da kommt das neue Continental GT Cabrio genau richtig, denn es verkörpert quasi den Kern der Marke Bentley. Laut Adrian Hallmark (Chairman und Chief Executive) ergänzt er eine hoch gelobte Modellfamilie, „das wohl stärkste und technologisch fortschrittlichste Produktportfolio, das die Welt je unter dem Dach einer einzelnen Luxusmarke vereint gesehen hat“.
Sagen wir mal so…, es ist schon etwas dran, ein Cabrio mit maximaler Geschwindigkeit von 333 km/h und einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3,8 Sekunden. Das schafft Bentley mit seinem 6,0-LiterW12-Motor, der mit einem Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe verbunden ist. So erhält man eine Leistung von 635 PS mit einem Drehmoment von 900 Nm.
Das Verdeck lässt sich innerhalb von 19 Sekunden öffnen bzw. schließen. Und das bis zu einer Fahrgeschwindigkeit von 50 km/h. Natürlich per Knopfdruck! Und wer es ganz schick haben möchte: Erstmals wird es auch ein Tweed-Verdeck geben.

Auch das Interieur ist aus edelsten Materialien handgefertigt. Alles andere würde nicht in die Tüte kommen und wirkt (vermutlich, ich habe es selbst noch nicht live gesehen) bei geöffnetem Verdeck und Sonne so richtig. Hochwertiges Leder und edle Furnierhölzer (z.B. Koa oder Eukalyptus) aus nachhaltigem Anbau – als Holzwurm finde ich diese Handwerkskunst einfach genial. Allein das Rohmaterial ist eine Augenweide und dann noch die schwierige Verarbeitung: Traumhaft! Die Mittelkonsole ist normalerweise passend zum unteren Bereich der Armaturentafel gehalten, kann aber auf Wunsch individuell gestaltet werden. Bei den sogenannten „Genfer Streifen“ kommt ein Verfahren aus der Uhrenmanufaktur zum Einsatz. Es nennt sich „Finissage“. Mehrere 5mm breite Aluminiumstreifen werden leicht schräg geschliffen, so dass ein dreidimensionaler Effekt erreicht wird. Die Herstellung würde ich gerne einmal live und in Farbe sehen. Ach was sag ich, am besten alle Arbeitsschritte bitte.

Natürlich kommt die weitere Ausstattung nicht zu kurz, sei es das Soundsystem mit 650 Watt bei 10 Lautsprechern oder 2200 Watt bei 18 Lautsprechern, die 20fach verstellbaren Komfortsitze inkl. Lüftungs- Heiz- und Massagefunktion (auf Wunsch übrigens mit von Hand gesetzten Kreuzstichnähten) oder das Bentley Rotating Display. Es mangelt an nichts und der Fahrer kann selbst entscheiden, ob er es modern oder doch lieber klassisch mag. Persönliche Wünsche sind überhaupt kein Problem, es lässt sich alles individualisieren – eine weitere Stärke von Bentley!

Der 6,0-LiterW12-Motor ist übrigens nicht nur im GTC eingebaut, sondern auch im neuen SUV Bentley Bentayga Speed. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 306 km/h, neuen, verbesserten Carbon-Keramik-Bremsen und einer imposanten Optik. Selbstverständlich ist der Bentayga Speed allradgetrieben mit einer elektronischen Differenzialsperre und bis zu acht Fahrdynamik-Modi ausgestattet.

Das Interieur ist hier ebenfalls handgefertigt und kommt z.B. mit einem beleuchteten Speed-Schriftzug an der Einstiegsleiste und neue Designelemente an Tür und Türgriff. Erstmals wurde auch Alcantara-Materialien in einem Bentayga verwendet. 22fach anpassbare Vordersitze mit Massagefunktion und eine Stimmungsbeleuchtung unterstreichen den Luxus.

Jetzt kommt mit Sicherheit die Frage: „Was kosten sie überhaupt?“ Ganz ehrlich: Keine Ahnung! Einen offiziellen Preis gibt es bei Bentley nicht. Das ist natürlich verständlich bei der Vielzahl an Optionen und Individualisierungsmöglichkeiten. Und wir sprechen hier schließlich von einer Luxusautomobilmarke. Aber mit großer Sicherheit auch live und in Farbe traumhafte Fahrzeuge. Und man wird ja wohl noch träumen dürfen…

Tempolimit auf der Autobahn?

31. Januar 2019 | Ein Kommentar | Schlagwörter: , ,

Aktuell ist das Thema Tempolimit auf der Autobahn in aller Munde. Ein Diskurs ist schon fast nicht mehr möglich, da die jeweiligen Meinungen so gefestigt sind. Zwischen „Rasern“ und „Schleichern“. Vielleicht ist es in unserer heutigen Zeit aber einfach so. Don`t know.

Doch zuerst, finde ich, sollte man differenzieren und nicht alle Fahrer über einen Kamm scheren. Schon gar nicht auf der Autobahn. Denn da gibt es …

die Brummis: Mit Ihren 40-Tonnern fahren sie (meistens) auf der rechten Spur und alles ist gut. Falls einer doch einmal überholen muss, dann ist es halt so. Persönlich bin ich ein Freund der LKW-Fahrer. Sie haben nämlich einen Job zu erledigen. Geschwindigkeit zwischen 85 und 95km/h.

die Sonntagsfahrer: Die Autobahn ist nicht gerade ihr Revier. Sie fühlen sich hier unwohl und fahren daher eher defensiv. Bei einer dreispurigen Strecke ist die Mitte ihrer Meinung nach genau richtig. Selbst wenn die rechte Spur frei ist, es könnte in 18km ein Hindernis (sprich: LKW) auftauchen. Dann müsste man ja reagieren. Von daher lieber gleich in der Mitte bleiben. Ihre Geschwindigkeit liegt häufig zwischen 90 und 120km/h.

der „normale“ Fahrer: Er kennt die Regeln der Straße. Fährt meist vorausschauend, fühlt sich wohl, lauscht der Musik. Wenn möglich, fährt er rechts bzw. zum Überholen entsprechend links. Alles kein Problem. Seine Geschwindigkeit liegt so zwischen 120-150km/h.

der Vertriebler oder „Businesskasper“: Das Firmenauto ist sein zu Hause und er muss schnellstmöglich von A nach B kommen. Bremsen ist nervig, die Mittelspurschleicher sowieso und die LKW gehören am besten gar nicht auf die Autobahn. Die linke Spur gehört ihnen und die Geschwindigkeit liegt zwischen 160-220km/h. Bzw. was das Fahrzeug so hergibt. Und die nervigen anderen Fahrzeuge auf der Autobahn.

der „Adrenalinjunkie“: Er fährt auf die Autobahn, um es mal so richtig krachen zu lassen. Er riskiert viel, benutzt gerne Lichthupe und/oder Blinker. Seine Geschwindigkeit ist „schneller, immer schneller“.

Selbstverständlich gehört zu jedem Typ Fahrer auch eine entsprechende Fahrzeugkategorie, vom Kleinwagen über den SUV bis hin zur sportlichen Limousine (anscheinend nicht immer mit Blinkern bzw. Blinkerflüssigkeit ausgestattet, dafür mit stark ausgeprägten Scheinwerfern für Lichthupen) und nicht zu vergessen, getunte Fahrzeuge so gut wie jeder Kategorie und richtig teure Luxuskarossen mit vielen PS.

Aber Spaß und Klischee beiseite. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber häufig bestätigen sich meine Eindrücke. Entstanden während vieler Kilometer Fahrt auf deutschen Autobahnen. Die Betonung liegt auf dem Wort „deutschen“. Im nahen Ausland, z. B. in Österreich, Italien oder den Niederlanden,  sieht es anders aus. Gefühlt sind hier diese Schubladen viel kleiner. Warum? Es gibt eine Geschwindigkeitsbegrenzung!

Ein Faktor, der für mich eine super wichtige Rolle spielt. Wie Ihr bereits mitbekommen habt, bin ich des Öfteren mit dem Auto unterwegs, bzw. teste auch gerne einmal hochmotorisierte Fahrzeuge. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es keinen Spaß macht. Kurzfristig gesehen. Wenn man ohne Druck und Zeitstress fahren kann, auf leeren Straßen oder gar extra gesperrten Strecken. In der Regel verbringen wir auf unseren Fernstraßen aber doch eine gewisse Zeit. Haben ein Ziel, das wir evtl. in einem bestimmten Zeitraum erreichen wollen und sind selten allein auf leeren Straßen unterwegs. Somit überwiegt für mich der Aspekt eines möglichst niedrigen Stresslevels.

Vielleicht ist es auch altersbedingt, dass man etwas ruhiger wird?! Jedenfalls finde ich eine Geschwindigkeitsbeschränkung durchaus eine gute Sache, man fährt entspannter und weniger gestresst, weil sich (fast) alle daran halten, kommt trotzdem nicht später irgendwo an, als wenn man dauernd zwischen Gas geben und doch wieder abbremsen müssen wechselt etc.pp.
Eine Sache noch. Was mich schon immer nervt, sind die „Businesskasper“, die meinen, sie wären alleine auf der Straße, nur weil sie ihr Zeitmanagement nicht im Griff haben. Vielleicht liegt es auch gar nicht daran, sondern am Provisionsmodell des Unternehmens. Mir persönlich auch ziemlich schnuppe. Vorausschauendes und rücksichtsvolleres Fahren geht anders. Ganz zu schweigen vom Faktor Umwelt. Was Studien dazu sagen, kann und möchte ich nicht beurteilen. Geht es nach unserem Verkehrsminister Andreas Scheuer, spielt die Verschmutzung keine große Rolle. Alleine die Feststellung: „Fahr ich schnell(er), muss ich früher tanken.“ hebelt doch seine These aus. Ein nächster Punkt für eine Begrenzung sind schwere Unfälle. Ein nicht unerheblicher Teil könnte verhindert werden. Selbst wenn nur eine einzelne Person durch eine Geschwindigkeitsbegrenzung am Leben bleibt, ist diese doch schon ein Erfolg.

Von daher Tempolimit auf der Autobahn? Die Antwort kann für mich nur „JA“ sein!

Die Jeep Winter Experience 2018 in Champoluc

13. Januar 2019 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , , , , ,

Das Jahr 2018 war schön, anstrengend und auch herausfordernd. Und ich habe einige tolle Reisen unternommen. Kurz vor Jahresende ging es zum Abschluss noch zwei Tage nach Italien. Genauer gesagt mit Jeep ins schöne Aostatal zur Winterexperience.
Start war am Flughafen in Turin, denn dort standen nach Ankunft bereits die aktuellsten Jeep- Modelle (der Renegade, der Compass, der Cherokee, der Grand Cherokee, der Wrangler UND der 717 PS Grand Cherokee Trackhawk) zum Fahren bereit. Wenn man schon einmal die Auswahl hat, dann musste es zu Beginn gleich der Grand Cherokee Trackhawk sein, mit dem die Reise Richtung Aostatal fortgesetzt wurde. Schließlich hat man nicht jeden Tag das Vergnügen, solch einen leistungsstarken Allrad in den Bergen zu testen. (Zwischen-)ziel der Fahrt war das Forte di Bard. Aber nicht zu Fuß, sondern natürlich mit dem Fahrzeug ging es hinauf. Ein paar äußerst enge Kehren später wurde das Fort erreicht.

Richtig, pillepalle war gestern! Der 6,2 Liter Kompressor-V8 (welcher übrigens bereits im Dodge Challenger SRT Hellcat erprobt wurde) treibt den Trackhawk ohne Ende nach vorne. Also zumindest in der Beschleunigung, denn mehr war auf den italienischen Straßen nicht drin. In Italien sollte man nämlich wirklich nicht zuuu schnell unterwegs sein, die Carabinieri haben ihre Augen quasi überall.
Selbstverständlich besitzt der Trackhawk einen Allradantrieb, bringt 868Nm auf die Straße und ist in 3,7s auf 100km/h. Da geht schon einiges! Und ja, er findet sich auch in engen (italienischen) Straßen zurecht! Trotz seiner 2,5 Tonnen kann der Grand Cherokee Trackhawk, wenn er (bzw. der Fahrer) will. Das ist Kraft mit Dynamik kombiniert.
Nach einem leckeren Essen ging es weiter zum Resort Camp Zero am Fuß des Monte Rosa, unserer Basis für die Jeep Winterexperience. Für die Sportfans unter Euch: Im Hotel gibt es sogar eine eigene Kletterwand und im Winter die Möglichkeit des Eiskletterns. Aber deshalb waren wir nicht hier, also wieder zurück zu den Fahrzeugen. Ein Wechsel des Modells stand an und meine Wahl fiel auf den Renegade Trailhawk. Klein(er) aber dadurch natürlich auch wendiger. Leider gab es zu diesem Zeitpunkt (noch) keinen Schnee im Aostatal, von daher fiel der Offroad-Test im Schnee zunächst aus. Mit seiner größeren Bodenfreiheit bietet er nämlich echt gute Geländetauglichkeit. So ging es stattdessen auf die sich höher schlängelnden, kurvigen Straßen und der Renegade fuhr sich auch dort super. Persönlich kenne ich den Renegade schon länger von einer Bekannten und fand ihn von Anfang an gut, gerade weil er für jede Gelegenheit geeignet ist, auch wenn die Optik nicht jedermanns Sache ist.
Den Abend ließen wir mit gutem Essen und guten Gesprächen ausklingen. Aber nicht irgendwo, sondern mit einer Snowmobil-Fahrt zum Hotellerie de Mascognaz. Die Chalets sind ein Traum!

Neuer Tag, neues Auto! So unsere inoffizielle Devise. Den Trackhawk und den Renegade hatten wir schon. Den Grand Cherokee SRT und den Compass habe ich bereits ausgiebiger getestet. Von daher reizte mich vor allem der Wrangler Rubicon. Perfekte Wahl, denn uns stand ein kleiner Offroad-Parcour zu Verfügung. Beziehungsweise eher ein paar verschneite Feldwege. Für den Wrangler natürlich gar kein Problem (eher nach dem Motto: „Für so ein bisschen Schnee weckst du mich?“), der bietet einfach noch viel mehr Potential.
In der Nacht kam etwas Neuschnee dazu, von daher hat es gleich noch mehr Spaß gemacht und die Landschaft drumherum ist einfach nur grandios.

Modernisiertes Design, aber die bewährten Jeep-Eigenschaften, für mich ist der Wrangler zu Recht eine Ikone des Allrad-Spezialisten. Da noch Zeit vorhanden war, testeten Sebastian vom Blog passiondriving und ich aber auch den Compass und den Cherokee noch etwas aus.

Zurück zum Flughafen ging es nochmals mit einem Wrangler. Somit konnte ich ihn zusätzlich auf der Autobahn testen. Der Wrangler ist zwar fürs Gelände konzipiert, kann aber auch hier sehr gut mithalten, mein Favorit an diesen zwei Tagen. Wobei alle getesteten Modelle On- und Offroad eine gute Figur machen und mit ihrer Ausstattung überzeugen. Allrad, Berge, etwas Schnee und leere Straßen, da macht es einfach noch mehr Spaß, mit einem passenden Auto zu fahren! Schauen wir noch kurz in die Zukunft. Denn schließlich ist Deutschland (neben Italien) ein sehr wichtiger Absatzmarkt für Jeep in Europa. Ab 2020 wird es auch bei Jeep Plugin Hybrids geben. Vermutlich zunächst beim Compass und beim Renegade. Und auch der Gladiator wird bald nach Europa kommen. Von daher bleiben wir gespannt auf die Zukunft!

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