Heilige Landschaft Pfaffenwinkel: Unterwegs als Pilger (Teil 1)

16. November 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

„Heilig“, „Pilgern“ – dreht er jetzt völlig durch? Einige erstaunte Kommentare fielen schon, als ich von meinen letzten Reiseplänen erzählte. Aber fangen wir einfach (wie immer) von vorne an, denn man muss schon das große Ganze sehen. Quasi wie in der Politik.
Also, die Region Pfaffenwinkel liegt in Oberbayern zwischen den beiden Flüssen Lech und Loisach. Eine herrlich hügelige Gegend und bei guter Wetterlage sind die Alpen zu sehen. Der Name Pfaffenwinkel stammt übrigens von der hohen Dichte an Kirchen und Klöstern. In kaum einer anderen Region Deutschlands befinden sich nämlich so viele davon – insgesamt sind es 159 Kirchen und jede Menge Klöster dazu. Die Kirchenoberhäupter wussten schon, wo es schön ist! Auch wenn der Begriff „Pfaffe“ in der heutigen Zeit eher negativ angehaucht ist, so war er vor einiger Zeit doch positiv angesehen. Und so war der Name „Pfaffenwinkel“ geboren.

Rumgekommen bin ich ja schon in einigen Ecken. An dieses Fleckchen Erde kann ich mich allerdings nicht erinnern. Meine Eltern bzw. Großeltern schon, ich war wahrscheinlich noch viel zu klein. Von daher war ich neugierig, als ich in den Zug ab München Richtung Weilheim stieg, was mich wohl erwarten würde. Gerade weil ich mich mit dem Thema „Pilgern“ ja auf etwas für mich Neues einlassen wollte. Aber da ich ja immer offen für alles bin und gerne in schöner Landschaft wandere, was sollte da schon schief gehen!? Die Zugstrecke ist übrigens echt toll, vorbei am Starnberger See immer Richtung Alpen. Alleine der Gedanke an die näherkommenden Berge zaubert mir ja immer ein Lächeln auf die Lippen. Auch wenn das Wetter sich (mal wieder) nicht gerade von der besten Seite zeigte. Die eingefleischten Leser wissen Bescheid – Stichwort: Kärnten, Pitztal oder auch Südtirol – der Wettergott war 2018 nicht auf meiner Seite.
Geplant war zum Start der Pressereise ein Rundflug mit einem (Motor-)Segelflieger, um einen Überblick über den Pfaffenwinkel zu bekommen. Dieser musste auf Grund der Wetterbedingungen aber verschoben werden. Als Alternative haben wir das Kloster Wessobrunn besucht. Ein Kloster mit sehr langer Geschichte, welche am besten auf der verlinkten Seite nachzulesen ist. Solche imposanten Gebäude sind natürlich nicht leicht zu unterhalten, von daher stand das Kloster irgendwann zum Verkauf. Was will man mit einem Kloster und gefühlt hunderten von Zimmern anfangen? Man macht einfach Büro- und Produktionsfläche daraus, ohne aber die Struktur selbst zu verändern. Gesagt, getan und so erwarb Unternehmerin Martina Gebhardt dieses prächtige Bauwerk für ihr Naturkosmetik-Unternehmen.

Ausblick vom Schloss Wessobrunn im Pfaffenwinkel

Stuckgang im Schloss Wessobrunn im Pfaffenwinkel

Stuck im Schloss Wessobrunn im Pfaffenwinkel

Selbstverständlich wurde der prachtvolle Stuck erhalten und einige Teile wieder restauriert. Martina Gebhardt hat dafür den richtigen Riecher und den passenden Background als Architektin. Früher wurden übrigens viele Kunsthandwerkern und Künstler (großteils Stuckateure) im Kloster ausgebildet. Die „Wessobrunner Schule“ hat(te) zu Recht einen sehr guten Ruf. Was man heute selbst als Laie noch erkennen kann.

Am nächsten Morgen ging es zum Start unserer Tour auf den Hohen Peißenberg. Die Region Pfaffenwinkel ist ein Paradies für Wanderer mit unterschiedlichen Themenwegen, von kleineren Rundtouren bis hin zu Mehrtageswanderungen. Im Rahmen unserer Pressereise begaben wir uns ein Stück auf den Pilgerwanderweg „Heilige Landschaft Pfaffenwinkel„, der in drei Schleifen aufgeteilt ist. Alle drei starten bzw. enden am Hohen Peißenberg, verlaufen durch wunderschöne Natur und beinhalten verschiedene „spirituelle“ Stationen auf dem Weg. Wir nahmen die Westschleife mit dem Namen „Wilde Flüsse“ durch die Ammerschlucht, insgesamt ausgelegt auf 7 Tagesetappen und 76 km.
Unsere erste Station war die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt, eine Doppelkirche, durch die wir eine interessante Führung erhielten. Eine Rarität befindet sich u.a. im Turm, denn hier gibt es noch eine Uhr, die täglich per Hand aufgezogen werden muss.

Aussicht im Nebel am Hohenpeißenberg - Pfaffenwinkel

Schleifen in der heiligen Landschaft Pfaffenwinkel

Um sich beim Pilgern entspannen zu können bzw. voll darauf einzulassen, sich nur auf sich selbst und das Laufen zu konzentrieren, macht es Sinn, sich mit erfahrenen Pilgerbegleitern auf den Weg zu machen. Bei uns war das Gabriele Hoss-Reinhard, die uns gleich zu Beginn ein paar Tipps und Tricks sowie einen Stempelpass für die kommenden Tage mit auf den Weg gab. Das Wetter war zwar noch immer nicht besser, aber davon ließen wir uns nicht abhalten. Nieselregen, dichte Wolken und ein kalter Herbstwind konnten uns nicht stoppen. Vom Hohen Peißenberg ging es in der ersten Etappe durch die Ammerschlucht bis zum Kloster Rottenbuch.
In der herrlichen Herbstlandschaft mit leichten Auf- und Abstiegen war es einfach nur schön und das Wetter wurde auch zunehmend besser, so konnten wir sogar zwischendurch in Ruhe picknicken.

Wandern in der heiligen Landschaft Pfaffenwinkel

Wandern in der heiligen Landschaft Pfaffenwinkel

Wandern in der heiligen Landschaft Pfaffenwinkel

Wandern in der heiligen Landschaft Pfaffenwinkel

Wandern in der heiligen Landschaft Pfaffenwinkel

Wandern in der heiligen Landschaft Pfaffenwinkel

Wandern in der heiligen Landschaft Pfaffenwinkel

Am Ziel angekommen, holten wir uns unseren Stempel in der Kirche, welche zum Kloster Rottenbuch gehört. Bevor wir dieses genauer unter die Lupe nehmen konnten, musste aber erst gemeinsam gespeist werden. So schauts nämlich aus, ohne kulinarische Stärkung geht es natürlich nicht! Das Kunstcafé Rottenbuch ist definitiv eine Empfehlung wert. Und wenn ihr schon vor Ort seid, dann probiert unbedingt den „Almburger“! Sehr gut gestärkt ging es wieder zurück zur Pfarrkirche Mariä Geburt. Dort wurden wir sehr herzlich von Pfarrer Josef Fegg in Empfang genommen. Er erklärte uns alles rund um das Gebäude und was zur Kulturgeschichte dazu gehört. Spannend und wirklich sehr interessant. Noch dazu konnten wir Fragen stellen, die man vielleicht noch nicht unbedingt in einer Kirche stellt, er beantwortete alles ganz geduldig.

Almburger im Kunstcafe Rottenbuch - Pfaffenwinkel

Führung in der Pfarrkirche Mariä Geburt im Paffenwinkel

Führung in der Pfarrkirche Mariä Geburt im Paffenwinkel

Die Zeit rannte und die müden Knochen verlangten nach einer Ruhepause. Schließlich waren es laut Plan 13,9km, 343hm und 4,5h reine Gehzeit auf der ersten Etappe. Fühlte sich sogar etwas mehr an. Aber zu anspruchsvoll bzw. schwer fand ich die Etappe nicht, sie hat halt den ein oder anderen Auf- bzw. Abstieg, ist aber durchaus mit mittlerer Kondition machbar. Verdient ging es also zu unseren Schlafquartieren, wo wir, da wir schon pilgertechnisch unterwegs waren, entsprechend auf verschiedene Pilgerunterkünfte aufgeteilt wurden. Richtig gemütlich war es bei Familie Keller. Eine schnuckelige Ferienwohnung mit super Gastgebern. Nochmals vielen Dank für den selbstgemachten Holundersirup! Für Pilgertag Nummer 1 hieß es also: Gute Nacht!

 

In Kooperation mit der Region Pfaffenwinkel – Herzlichen Dank!

Ein Besuch in Kärnten – Wandern und Genuss (Teil 2)

11. Oktober 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , ,

Der aktuell perfekte goldene Oktober eignet sich ideal zum Wandern. Bzw. zur Kombination aus Wandern und Genuss. Von daher wird es uns am Wochenende wahrscheinlich in die Rhön ziehen. Oder in die Fränkische Schweiz. Mal gucken, irgendwas im heimischen Umkreis auf jeden Fall. Obwohl ich natürlich auch gerne in Richtung meiner geliebten Berge aufbrechen würde.
Nach Kärnten zum Beispiel, wo aktuell ja noch der Hüttenkult läuft. Aber nicht nur deshalb kann ich Euch einen Besuch in Österreichs südlichstem Bundesland empfehlen.

Bei unserem letzten Aufenthalt besuchten wir die Region Villach und den Faaker See, eine Gegend, die echt für jeden etwas zu bieten hat. Sogar für manche, an die man nicht gleich als erstes denken würde. Wir waren nämlich kurz vor Europas größtem Motorradfestival, der European Bike Week, dort, und entsprechend waren schon die ein oder anderen Harleyfahrer unterwegs (am Festivalwochenende waren es dann über 100.000!).
Die Gegend lockt aber natürlich nicht nur Motorradfahrer zur Bikeweek. Man kann in Kärnten super wandern, klettern, biken oder einfach relaxen und die Ruhe genießen. Lecker essen, schwimmen oder Burgen und kleine Städte erkunden. Und im Winter Ski fahren oder Schneeschuhwandern im Dreiländereck oder auf der Gerlitzen Alpe. Alles nicht zu extrem und dafür für fast jedermann geeignet. Und wem zigtausende Harleyfahrer zu viel sind, der meidet ganz einfach dieses eine Wochenende im Jahr.

Faaker See - Wandern und Genuss in Kärnten

Faaker See - Wandern und Genuss in Kärnten

So kann es übrigens ohne Regen und Nebel aussehen (Region Villach Tourismus – Michael Stabentheiner):

Region Villach Tourismus_Michael Stabentheiner_Faaker See

Für Familien mit Kindern hat sich die Region Villach z.B. spezielle Wanderrouten wie die „Fuchsfährte“ überlegt, bei der man an verschiedenen Stationen spielen und Rätsel lösen kann. Sucht man hingegen lieber die Ruhe, dann gibt es wunderschöne Orte mit „Kraftquellen“, an denen man auftanken und einfach die Natur genießen kann, zum Beispiel im Naturpark Dobratsch, dem mystischen Berg der Gegend. Oder bei einem Besuch der Thermalquellen in der Kärntentherme.

Auch Übernachtungsmöglichkeiten gibt es für so ziemlich jeden Geschmack. Von Campingplätzen direkt am See über Ferienwohnungen bis hin zu zahlreichen Pensionen und Hotels.
Wir waren die ersten Nächte im familiengeführten Karnerhof untergebracht, direkt am Faaker See und mit eigenem Strandbad. Sehr gastfreundlich, herrliche Lage, schöner Wellnessbereich und mit Blick auf die umliegenden Berge (wenn denn das Wetter mitspielt, was es bei uns ja leider nicht getan hat).
Ein Highlight im Karnerhof ist definitiv die sehr gute Küche des Hauses. Und unbedingte Empfehlung das Salatbuffet! Hier kredenzt Hans Melcher, Seniorchef des Hauses, regelmäßig die erntefrischen Salate und von ihm selbst kreierten Salatdressings, die man sich direkt am Buffet von ihm zusammenstellen lassen kann – megalecker! Egal ob die Kürbisvariante oder das Nussdressing des Hauses – toll, toll und toll! So was erfreut ja mein kleines Genießerherz. Die zugehörige Götzlstube ist übrigens mit 2 Hauben ausgezeichnet und gilt als eines der besten Restaurants in Kärnten.

Außenpool im Kranerhof in der Region Villach

Zugang zum Faaker See vom Kranerhof in der Region Villach

Kaminecke im Kranerhof in der Region Villach

Essen im Kranerhof in der Region Villach

Essen im Kranerhof in der Region Villach

Die letzte Nacht waren wir dann im Alpinhotel Pacheiner eingeladen, oben auf der Gerlitzen Alpe direkt am Gipfel auf 1900 Metern Höhe. Ursprünglich war es eine Berghütte, die sich nach und nach über einen Alpengasthof bis hin zum heutigen Hotel entwickelte. Die Wanderwege bzw. Skipisten beginnen direkt vor der Tür. Wenn man denn etwas sehen kann! Der Nebel war bei uns so dicht, dass wir nach wenigen Metern den Versuch der Wanderung lieber wieder abgebrochen haben. Dafür ging es dann in den Infinitypool mit Blick ins Ungewisse.

Infinitypool am Alpinhotel Pacheiner

Sitzecke am Alpinhotel Pacheiner

Aussicht am Alpinhotel Pacheiner

Sternwarte auf der Gerlitzen in Kärnten

Teleskop der Sternwarte vom Alpinhotel Pacheiner

Instrument Mars in der Sternwarte vom Alpinhotel Pacheiner

Die Gerlitzen ist ein Eldorado für Paraglider. Und für noch eine Zielgruppe, mit der ich gar nicht gerechnet hatte, nämlich Modellflieger! Letzteren steht im Hotel sogar ein eigener „Bastelraum“ zur Verfügung. Gute Idee! Was allerdings richtig genial war, war eine Führung durch die Hoteleigene Sternwarte. Ich bin ja nicht erst seit AstroAlex ein Fan von Weltall, Sternen und Planeten. Quasi genauso wie Hans Köchl, Astrofotograf und Astronom aus Leidenschaft, der uns einen super interessanten Vortrag hielt und wahrscheinlich noch die halbe Nacht unsere vielen Fragen beantwortet hätte und im Anschluss die Sternwarte zeigte (aber Ihr wisst ja mittlerweile, der Nebel…). Zur Pacheiner Sternwarte gehört eines der größten, öffentlich zugänglichen, Teleskope Österreichs und das besondere an der Gerlitzen Alpe ist die außergewöhnlich gute Lage mit einem einzigartig dunklen Himmel, der schon nah an die Bedingungen in Namibia herankommt. Der geübte Sternegucker weiß, was das bedeutet.

Nun ja, vielleicht haben wir beim nächsten Mal mehr Glück mit Aus- und Weitblicken. Schließlich hat man in der Gegend tolle Möglichkeiten mit den Karawanken oder den Kärntner Nockbergen, wo man an klaren Tagen bis zum Großglockner schauen kann. Der Alpe Adria Trail läuft übrigens auch durch die Region, mit Ausblick auf die schönen Seen. Der steht übrigens auch noch auf meiner Bucket-List.

Wenn das Wetter nicht mitspielt, gibt es genug Alternativen, nicht nur Wellness und Genuss, man kann zum Beispiel auch den Zitrusgarten von Michael Ceron besuchen, der seit über 20 Jahren Zitrusbäume aus der ganzen Welt sammelt und mittlerweile Europas größte Zitrussammlung zusammengestellt hat. Das haben wir uns aber für das nächste Mal aufgehoben, schließlich hat ein Tag nur 24 Stunden.
Was ich übrigens noch genial finde, sind die Möglichkeiten, die man mit der „ErlebnisCARD“ hat. Die bekommt man gratis und kann damit neben kostenlosen Programmpunkten (wie Schnupperklettern, Führungen, freien Eintritten oder dem Radlbus), auch kostenlos den ÖPNV nutzen. Eine gelungene Mischung aus Nachhaltigkeit und Kundenservice, oder?

Also wie Ihr seht, geht es in Kärnten sowohl sportlich, als auch gemütlich und erholsam zu. Je nach Lust und Laune. Und mit leckeren regionalen Spezialitäten ist das Rundumpaket perfekt!

 

In Kooperation mit Kärnten, Region Villach – Vielen lieben Dank!

Die Churfranken Genuss-Tour (Teil 2)

19. September 2018 | 2 Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

… und hier ist auch schon Teil 2 der Genuss-Tour nach Churfranken. Im ersten Teil ging es bereits etwas alkoholisch zur Sache. Nennen wir es lieber: „Genuss mit leichter Alkoholnote“. Klingt doch schon viel besser. Am folgenden Morgen soll man ja bekanntlich damit anfangen, womit man den Abend vorher beendet hat. Es ging dementsprechend in die Nachbargemeinde Miltenbergs, nach Kleinheubach, zum Weingut „Fürst Löwenstein“. In einem Nebengebäude des wunderschönen Schlosses Löwenstein sind der Weinverkauf und die Degustation des Weinguts untergebracht.
Als Einschub eine kleine Anekdote, die ich schon länger mit Fürst Löwenstein verbinde: Neben dem Weinbau gehört zum Unternehmen auch eine aktive Forstwirtschaft. Ein großer Teil davon entsprechend im Spessart, unter anderem im Hafenlohrtal. Ein kleines Refugium für Flora und Fauna ganz in der Nähe meines Heimatortes. Dort befindet sich übrigens auch mein Lieblingsbaum – eine Eiche, frei stehend und etliche Jahrzehnte auf der Rinde. Fast wäre sie für immer verschwunden gewesen, denn die Bayerische Staatsregierung hatte den Bau einer Talsperre geplant. Dies konnte aber nach zahlreichen Protesten, u.a. von Fürst Löwenstein, verhindert werden. Und das obwohl die Staatsregierung lukrative und hochwertige Angebote machte, um das Land zu kaufen. Für Natur und meine Lieblingseiche natürlich super.

Schloss Löwenstein in Kleinheubach - Churfranken

Kommen wir aber zurück zum Wein. Fürst Löwenstein war also für mich ein bekannter Name, allerdings hatte ich den Wein bisher noch nicht so richtig auf dem Schirm. Eine Besonderheit des Weinguts ist, dass es auf der einen Seite die fränkischen Anbaugebiete umfasst mit ihren Steilhängen in bester Lage am Main, aber zugleich auch gute Lagen im Rheingau. Wir durften einen Blick in den Weinkeller werfen, informierten uns über die Herstellung und erhielten anschließend eine Weinverkostung mit kleinen Häppchen aus dem heimischen Wald. Der Franke würde jetzt sagen: A draum!

Im Weinkeller vom Schloss Löwenstein in Kleinheubach - Churfranken

Neues Weinfass im Weinkeller vom Schloss Löwenstein in Kleinheubach - Churfranken

Wein vom Schloss Löwenstein - Churfranken

Wer sagt denn, dass eine Genuss-Tour nur auf dem Erdboden stattfinden muss? Eine Genusstour kann ebenso  eine Tour für die Augen sein. Und wie lässt sich das besser umsetzen als damit, die Perspektive zu wechseln und bei einem Rundflug die Landschaft von oben zu genießen?! Aus diesem Grund ging es auf den benachbarten Flugplatz Mainbullau und nach einer kurzen Einführung hoch in die Lüfte.

Ausblick aus dem Tower am Flugplatz Mainbullau - Churfranken

Maschine am Flugplatz Mainbullau - Churfranken

In der Luft über Churfranken - mit Peter Duffeck

In der Luft über Churfranken - mit Peter Duffeck

Normalerweise bleibe ich persönlich ja lieber auf dem Boden. Manchmal muss man aber einfach über seinen Schatten springen, den inneren Schweinehund überwinden und sich einen Ruck geben. Und was soll ich sagen, es war super! Neben dem perfekten Wetter lag es sicherlich auch an der einfühlsamen Art unseres Piloten Peter Duffeck. Er ist nicht nur Pilot, sondern gleichzeitig Fluglehrer und sitzt gefühlt schon sein ganzes Leben lang im Cockpit. Dadurch, dass er so viel Erfahrung hat und viel erklären kann, nimmt er einem die Flugangst, sofern vorhanden.
Obwohl ich erst skeptisch war, ging es mir fast zu schnell vorbei. Gefühlt waren wir noch nicht richtig in der Luft, als wir wieder zur Landung ansetzten. Die Landschaft zwischen Odenwald und Spessart einmal von oben zu sehen, hat schon etwas ganz Besonderes. Ebenso wie den Main, der sich genau dazwischen durchschlängelt. Franken ist schon schön!

Und da mich aufregende Momente hungrig machen, freute ich mich, dass es im Anschluss mit einem kulinarischen Genuss weiter ging, und zwar in Rüdenau, im Gasthof Landhotel-Metzgerei „Zum Stern“. Schon wieder ein Highlight aus Churfranken, ein Gasthof mit eigener Metzgerei. Wie oft gibt es das heutzutage noch? Frischer geht es quasi nicht und das schmeckt man einfach raus.

Essen in der Region Churfranken

Essen in der Region Churfranken

Essen in der Region Churfranken

Nach dem Essen ist Kaffee eine gute Wahl. Aber wie Ihr wisst, ist Kaffee nicht gleich Kaffee. Bohne ist nicht gleich Bohne und überhaupt. Da wird es mit den Unterschieden schon etwas schwieriger. Für Kaffee-Sommelière Megi Schmitt überhaupt kein Problem. In ihrer kleinen, gemütlichen Espressobar wurde zugehört, getestet und natürlich auch verköstigt. Ein toller Programmpunkt unserer Reise. Und wer selbst einmal in den Genuss eines Kaffeeseminars oder einer Verkostung kommen möchte – was ich nur empfehlen kann – der meldet sich einfach hier und zack, dann klappt es auch mit einem guten Kaffee.

Workshop bei Kaffee-Sommelière Megi Schmitt - Churfranken

Kaffeebohnen bei Kaffee-Sommelière Megi Schmitt - Churfranken

Kaffee bei Kaffee-Sommelière Megi Schmitt - Churfranken

Aber es bleibt hier nicht bei einem Sommelièr. Keine fünf Straßen weiter befindet sich die Bäckerei Mayer´s Bäck mit Brotsommelier Volker Mayer. Auch in diesem Bereich ist es so, dass Brot nicht gleich Brot ist, es gibt so viele Sorten und Besonderheiten und Volker weiß genau, was wo drin steckt, am besten zusammen passt und schmeckt. Ein Handwerk, das man nicht einfach mal eben durch einen Möchtegernbrotbackautomaten ersetzen kann. An dieser Stelle muss einfach mal eine Lanze für die Handwerker gebrochen werden. Sie machen einen geilen Job und stellen geile Produkte her!

Brot von der Bäckerei Mayer´s Bäck - Churfranken

Brotsommelier Volker Mayer von der Bäckerei Mayer´s Bäck - Churfranken

Ein weiterer Genusstipp in der Gegend ist das Gasthaus „Zur Krone“ in Großheubach. Regionale und saisonale Zutaten, die vom Küchenchef Ralf Restel zu leckeren Gerichten gezaubert werden. Definitiv eine Empfehlung, wenn Ihr in der Gegend seid.
Apropos Empfehlungen. Wir haben noch gar nicht über Übernachtungsmöglichkeiten gesprochen. Das Flair-Hotel Hopfengarten ist nämlich genau so eine Empfehlung wert. Mitten im Zentrum von Miltenberg gelegen und man hat es trotzdem sehr ruhig und gemütlich. Außerdem ist der Main mit der Uferpromenade nur einen Katzensprung weit entfernt, herrlich für einen Spaziergang vorm Schlafengehen.

Sonnenuntergang am Main in Churfranken

Ihr seht, Genuss wird in Churfranken groß geschrieben. Und auch wenn ich mich wiederholen sollte, Franken ist einfach schön und definitiv eine Reise wert. Nein, das sage ich nicht nur, weil ich hier wohne, sondern weil es einfach so ist. Punkt!

 

In Kooperation mit Churfranken e. V. – Danke!

Hüttenkult in der Region Villach – Wandern + Genuss in Kärnten (Teil 1)

10. September 2018 | 2 Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Von Österreichs höchstgelegenem Bergsee im Pitztal (ein äußerst spannender Aufstieg, Bericht folgt schon bald) ging es nur zwei Tage später zu Österreichs südlichstem Badesee, dem Faaker See im schönen Kärnten.
In Kärnten war ich in diesem Jahr zum ersten Mal überhaupt und hab mich gleich ein bisschen in die Gegend „verguckt“. Berge, Seen und leicht südliche Einflüsse, das gefällt! Diesmal machten wir Station in der Region Villach am Faaker See, dem „SüdSee“ Kärntens. SüdSee trifft es ganz gut, das Wasser ist türkisblau und kristallklar wie in der Karibik. Die Farbe des Wassers kommt übrigens von den schwebenden Kalkpartikeln im See, die das Licht reflektieren. Und im Gegensatz zum Tiroler Bergsee ist der Faaker See ideal zum Schwimmen, denn im Sommer hat er bis zu 28 Grad. Also schon richtig südliches Flair. Wenn das Wetter mitspielt und sich nicht so grau zeigt, wie während unseres Besuchs (wobei der See natürlich auch dann etwas hat).

Herzlich Willkommen in der Region Villach - Hüttenkult

Herbststimmung am Faaker See in der Region Villach - Hüttenkult

Egger Marterl am Faaker See in der Region Villach - Hüttenkult

Abendstimmung am Faaker See in der Region Villach - Hüttenkult

Anlass unserer Reise war die Einladung zur Eröffnung des Hüttenkults am letzten Wochenende. Bis Anfang November laden die schönsten Hütten der Region ein zur Kombination aus tollen Wanderungen und leckeren Köstlichkeiten. Insgesamt nehmen 11 Hütten am Hüttenkult teil, verteilt über die ganze Region und in diesem Jahr erstmalig auch Länderübergreifend. So hat man die Qual der Wahl – oder muss einfach genug Zeit einplanen, um möglichst vielen davon einen Besuch abzustatten. Das lohnt sich sowieso gleich doppelt, denn es gibt einen Hüttenkult-Stempelpass und schon ab vier besuchten Hütten, also 4 Stempeln, nimmt man an einem Gewinnspiel teil.

Am vergangenen Wochenende war also der Auftakt zum Hüttenkult 2018 mit einer tollen Eröffnungsfeier, die zum Glück – trotz Regen – nicht ins Wasser fiel. Ort des Geschehens war die Neugarten Almseehütte auf 1600 Metern Höhe, die übrigens auch bequem mit dem Auto erreichbar ist. Zu Beginn gab es einen Gottesdienst mit Alphornbläsern, im Anschluss rückte man dann einfach im Inneren zusammen. Schön gemütlich und die Stimmung war genial! Es gab Kärntner Köstlichkeiten (gelbe Suppe mit Reindling und Ritschert mit Brot mussten natürlich probiert werden), und klasse Musik unter dem Motto “Schlager trifft Austropop”.
Hausherr Johann Maier hat sich etwas Besonderes einfallen lassen, er frisiert seine Kühe als lebendige Speisekarten oder Hüttenkult-Werbung und auf seinen speziellen Ruf hin kamen Berta und ihre Kolleginnen schnell den Berg herunter und zeigten sich. An die Tierschützer unter uns: Das Ganze ist total unbedenklich, keine Sorge. Es wird mit Hennafarbe gefärbt, nachdem der Versuch mit Lebensmittelfarbe aus den Vorjahren leider überhaupt nicht erfolgreich war: Die zuckerhaltige Farbe wurde von den Kühen nämlich einfach abgeschleckt.

Hüttenkult Kuh Berta

Alphornbläser zur Eröffnung vom Hüttenkult

Stempel- bzw. Sammelpass Hüttenkult

Übersicht zum Hüttenkult

Spanferkel zur Eröffnung vom Hüttenkult

Schlager trifft Austropop zur Eröffnung vom Hüttenkult

Gelbe Suppe mit Reindling zur Eröffnung vom Hüttenkult

Schnaps zur Eröffnung vom Hüttenkult

Toll war, dass auch Wirte anderer Hütten vor Ort waren, mit denen man ein bisschen quatschen und noch die ein oder andere Tour planen konnte. Jede Hütte hat zum Hüttenkult eine eigene Spezialität, die man sich nach der Wanderung natürlich so richtig verdient hat, von Kärntner Kasnudeln über die Klassiker wie Kaiserschmarrn bis hin zu Alpensushi.
Wir besuchten an Tag eins unseres Aufenthalts die Bertahütte. Eigentlich wollten wir die Tour ab dem nahe gelegenen Wanderparkplatz starten, aber nun ja, das Thema lassen wir mal lieber. Mit Allrad wäre das vielleicht möglich gewesen, aber nachdem der Schotterweg immer enger, kurviger und vor allem schlaglöchriger bzw. –rinniger wurde, starteten wir dann doch lieber von weiter unten. So ca. 2 bis 2,5 Stunden sollte man dann schon einplanen für den Weg nach oben. Nach einem Stück Forstweg ging es auf einem idyllischen Pfad im Wald weiter, immer bergauf, bis irgendwann die Hütte in Sicht kommt. Dort wartet dann die verdiente Stärkung und zum Abschluss vielleicht noch einer der selbstgemachten Schnäpse des Hüttenwirts – Lärche kann ich Euch sehr empfehlen! Danach geht der Weg nach unten bzw. weiter hinauf auch gleich etwas beschwingter. Von der Bertahütte kann man weiter wandern zum Mittagskogel, dem „König der Karawanken“ und mit 2145 Metern einer der höchsten Berge der westlichen Karawanken. Oder alternativ den leichteren Weg zur Ferlachspitze. Beides ließen wir aufgrund der schlechten Sicht aber lieber sein und heben es uns für einen der nächsten Besuche auf.
Eigentlich standen für Sonntag auch noch die Pollingerhütte und die Schwarzseehütte auf dem Programm, aber da konnte ja keiner ahnen, dass der Nebel so dicht werden würde, dass man sich schon auf dem Weg vom Hotel zum Auto verlaufen konnte. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben!

Wegweiser zur Bertahütte in Kärnten - Hüttenkult

Aufstieg durch den Nebel zur Bertahütte in Kärnten - Hüttenkult

Aufstieg durch den Nebel zur Bertahütte in Kärnten - Hüttenkult

Die Bertahütte in Kärnten im Nebel - Hüttenkult

Die Bertahütte in Kärnten von innen - Hüttenkult

Suppe auf der Bertahütte in Kärnten beim Hüttenkult

Kaiserschmarrn beim Hüttenkult

Je nachdem, welche Tour man beim Hüttenkult machen möchte, erlebt man ganz unterschiedliche Wandergebiete, den Dobratsch z.B., seit einigen Jahren Naturpark und auf sanften Tourismus ausgerichtet, die Gerlitzen Alpe oder die Kärntner Nockberge. Da ist für jeden was dabei! Schöne Weitblicke und Aussicht auf die Seen der Region hat man fast überall. Wer also Bewegung mit Kulinarik verbinden möchte oder einfach mal Durchatmen und Genießen, der ist hier in der Region – und beim Hüttenkult- genau richtig und kann bestimmt noch herrlichen Spätsommer und goldenen Oktober genießen.

Und was man rund um Villach noch so unternehmen kann, erzähle ich Euch demnächst hier.

In Kooperation mit Kärnten, Region Villach – Vielen Dank für den tollen Empfang!

Die Churfranken Genuss-Tour – ein Besuch im fränkischen Miltenberg (Teil 1)

5. September 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? So sieht es aus! Denn wenn man da lebt, wo andere Urlaub machen, muss man nicht immer weit fahren, um schöne Ecken zu erkunden. Genau aus diesem Grund musste ich der Presseeinladung nach Churfranken einfach folge leisten. So grob zur Einordnung: Churfranken ist die Region zwischen Spessart und Odenwald und liegt im nördlichen Zipfel von Bayern. Aber natürlich noch in Franken. Genauer gesagt in Unterfranken. Ein Zusammenschluss von 24 Orten und Gemeinden am schönen Main.

Unter dem Motto „Lassen Sie sich FASSzinieren“ ging die kleine, aber feine Genuss-Tour zu verschiedenen Örtlichkeiten in der Region Miltenberg. Verteilt auf zwei Tage, denn schließlich ist der Slogan von Churfranken „Leben sie langsam“. Und die Gegend lädt herrlich ein zum Entschleunigen!
Alleine die Anreise mit dem Auto hat schon etwas Verträumtes. Durch kleine Dörfer. Auf der einen Seite der Main und auf der anderen Seite die Steilhänge der alten Weinberge. Und natürlich die Wälder des Spessarts in Sicht. Auch das kleine Städtchen Miltenberg mit seinen Highlights, zum Beispiel dem bekannten „Schnatterloch“ am Marktplatz  oder dem ältesten Gasthaus Deutschlands – schön verträumt und hat doch alles, was man benötigt.

Das berühmte Schnatterloch in Miltenberg - Churfranken

Gasthaus zum Riesen in Miltenberg - Churfranken

Gasse mit Fachwerkhäusern in Miltenberg - Churfranken

Der erste Tag begann mit einer Stadtführung durch Miltenberg. Fachwerkhäuser, soweit das Auge reicht, kleine Gassen und eine interessante Geschichte. Brunnen, Baudenkmäler, eine Burg, eine Brauerei, alte Stadttürme und vieles mehr gab es zu entdecken. Sogar ein Blick in das örtliche Museum war möglich. Da wir uns aber auf einer Genusstour befanden, durfte natürlich der Genuss nicht zu kurz kommen.
Also weiter im Text und ab in die Brauerei Faust. Seit über 360 Jahren in Miltenberg beheimatet, engagiert sich das Unternehmen für die Region, für Qualität und für Genuss. Zu Recht können sie daher immer wieder diverse Auszeichnungen für sich verbuchen. So ist Faust u.a. „Deutschlands Brauerei des Jahres 2018“, sie bildeten den jahrgangsbesten Brauer aus und erhielten Auszeichnungen beim International Craft Beer Award. Um nur ein paar zu nennen. Wir konnten einen Blick in den Eiskeller aus dem Jahr 1631 werfen. (Nicht nur) bei diesen warmen Temperaturen ein Traum!

Brauerei Faust in Miltenberg - Churfranken

Sudhaus in der Brauerein Faust in Miltenberg - Churfranken

Eisbock im Brauhaus Faust in Miltenberg - Churfranken

Selbstverständlich durfte die Verkostung der ein oder anderen Bier-Rarität nicht fehlen, vom Hochzeitsbier über das Auswandererbier bis hin zum Eisbock konnte probiert werden. Was soll ich sagen… wir Franken können einfach Bier brauen. Ernsthaft, ein echt leckeres Hopfenkaltgetränk!

Nach dem Bier ging es weiter zur nächsten Genussstation. Ein paar Orte weiter befindet sich die St. Kilian Distillers GmbH. Genauer gesagt am Ortseingang von Rüdenau. Früher befand sich ein Textilunternehmen in den Räumen. Da dieses leer stand, wurde es zur Destillerie umgebaut. Eine Single Malt Whisky Destillerie (und zwar Deutschlands größte) nach schottischem Vorbild bzw. mit Originalausrüstung aus Schottland und Irland.

Eingang der St. Kilian Distillers in Rüdenau - Churfranken

Washback der St. Kilians Distillery in Rüdenau - Churfranken

Fasslager der St. Kilians Distillery in Rüdenau - Churfranken

DOG der St. Kilians Distillery in Rüdenau - Churfranken

Besonders spannend fand ich das Fasslager. Selbstverständlich auch mit Holz(-fässern) aus dem Spessart. Man hat hier die Möglichkeit, ein eigenes Whisky-Fass zu besitzen oder zu verschenken. Alles in allem eine beeindruckende Führung und natürlich auch eine sehr beeindruckende Destillerie mit traditioneller Handwerkskunst und modernster Technik. Falls Ihr also einmal in der Nähe seid, unbedingt vorbeischauen und erfahren, wie ein Whisky entsteht. Bzw. wer auf guten Whisky steht, kennt St. Kilian vermutlich eh schon.

Wie es sich für eine Genuss-Tour gehört, klang der Tag mit einem leckeren Abendessen aus. Ein Besuch in Deutschlands ältestem „Gasthaus zum Riesen“ muss einfach sein, wenn man in Miltenberg Station macht. Fränkisch, traditionell und lecker, ich kann Euch die hauseigene Biersauce empfehlen! Auf den ersten Blick wirkt es vielleicht etwas touristisch, was sich aber gar nicht bestätigt. Der „Riese“ hat einen eigenen Charme, bodenständig und bietet auch Stammgästen einen festen Platz an.

Nachspeise im Riesen in Miltenberg - Churfranken

Churfranken bietet natürlich noch viel mehr an Genuss, das war noch längst nicht alles, von daher könnt Ihr gespannt sein auf Teil 2 der Genuss-Tour.

In Kooperation mit Churfranken e. V. – Danke!

Aufwärts