Die 70er haben angerufen – Der 7. Sinn

21. November 2017 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , ,

Wie Ihr wisst, bin ich ein typisches Landkind. Und da war natürlich nicht immer so viel los, aus Teenagersicht gesehen. „Wir hatten ja nüscht!“ – mal ganz überspitzt dargestellt. Ein Auto auf dem Dorf war also Pflicht, sei es um zur Arbeit zu fahren, sei es zum Einkaufen, sei es um Freunde zu besuchen oder abends zum Weggehen. Der Führerschein und das Auto (bzw. das Auto der Eltern) waren quasi ein Heiligtum. So war (und ist?) das Landleben einfach. Daraus resultierte aber auch, dass die Freunde zusammenhielten, sich absprachen und man sich aufeinander verlassen konnte. Fand am Wochenende eine Party statt (bei uns der berühmt-berüchtigte Beat-Abend), wurde immer ein Fahrer ausgeguckt. Dieser durfte das nächste Mal natürlich nicht selbst fahren und so wurde immer „durchgewechselt“. Absprachen wurden eingehalten und es klappte (fast) immer ohne Probleme. Notfalls wurde schon mal ein kleiner Umweg genommen bzw. die Transportmöglichkeiten bis ins Äußerste strapaziert, aber niemand blieb zurück. Schließlich konnte es jeden selbst einmal treffen. Es war schon eine schöne Zeit!

Straße im Spessart - Winter

Mercedes Benz GLS 500 im Spessart

Und ja, ich bin in einem Alter, in dem ich mich sogar fast noch an Zeiten ohne privates Fernsehen erinnere, also so zu Beginn der 80er Jahre. RTL, Sat1 und ProSieben kamen erst Mitte/Ende der 80er auf den Markt. ARD, ZDF und das BR Fernsehen waren angesagt. Samstag Abende mit der ganzen Familie „Wetten dass“ gucken oder mal mit meinem Vater die Sportschau, das war jedes Mal toll.
Was mich persönlich damals noch begleitet hat, ist „die Mutter der Verkehrserziehungssendungen“ – Der 7. Sinn! Alleine schon die Titelmusik ist bis heute in vielen Köpfen geblieben. Gepaart mit der Stimme von Egon Hoegen (der Mann, der sich nie verspricht) waren die kurzen Clips definitiv ein Hingucker!
Einige Fahrer könnten eine Auffrischung ihres Verkehrswissens durch solch ein Format übrigens auch heute sehr gut gebrauchen! Das Netz wäre aber natürlich nicht das Netz, wenn nicht alles auffindbar wäre! Auch ein Revival vom „7. Sinn“. Etwas Recherche und ein paar Klicks hier und da – Stichwort: „Prokrastination“ – landet man beim Youtubekanal der DA Direkt. Unter dem Motto „Mit allen Sinnen“ gibt es kurze Clips basierend auf dem bekannten Format:

Gut gemacht, ein klasse Revival! Apropos, einfach einmal durchklicken, denn weitere Videos warten. Ich sage nur „Flirten mit Passanten – Ablenkung garantiert“ und freue mich schon auf viele weitere Clips! Im Video ist ein schöner, alter Opel Rekord zu sehen. Herrlich! Mein erstes Auto war ja ein roter Opel A-Corsa. Dem ich heute noch nachtrauere. Aber das ist wieder eine andere Geschichte, welche vielleicht irgendwann zur Sprache kommt. In diesem Sinne: Immer schön vorsichtig fahren!

Echt. Sein. – Im Salzburger Lungau (Teil 2)

4. Oktober 2017 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Der frühe Vogel fängt den Wurm, besser gesagt „der frühe Blogger fängt/tritt den Morgentau“. Früh aufstehen war angesagt, was sich nach dem entspannenden Vortag als völlig problemlos herausstellte. So ging es noch vor dem Frühstück über die Straße zum Spa & Vitalresort Eggerwirt. Eine traumhafte Anlage und so groß bzw. verwinkelt, dass man vermutlich in jeder Ecke ganz allein relaxen kann. Wir bekamen erst einmal eine Hausführung, anschließend stand dann das Morgentautreten auf dem Programm. Abgerundet mit ein paar Yogaübungen und einem Sprung in den Pool. Der Naturteich war mir persönlich doch etwas zuuu frisch und außerdem wartete ja auch das leckere Frühstück.

Spa & Vitalresort Eggerwirt

Spa & Vitalresort Eggerwirt

Der Tag war noch jung und enthielt einige Programmpunkte. Deshalb ging es bald schon weiter zur Kräuterführung. Auch das gehört zum schönen Lungau dazu – die Qualität der regionalen Produkte zu genießen. Von Klein bis Groß, von Schnaps bis zu den Kräutern. Vom Schnittlauch bis zur Alraune. Mit der Kräuterfee Flora haben wir im Landgasthof Löckerwirt Kräutersalz, -öl und -essig veredelt. Nach getaner Arbeit kam die Stärkung, also das Mittagessen. Selbstverständlich mit vielen verschiedenen Kräutern gezaubert.

Kräuterworkshop mit Kräuterfee Flora vom Landgasthof Löckerwirt

Kräuterworkshop mit Kräuterfee Flora vom Landgasthof Löckerwirt

Nachspeise vom Kräutermenü im Landgasthof Löckerwirt

Auf zum nächsten Highlight! Und zwar zum Dreiländerwirt nach Lessach. Dieser liegt ebenfalls im UNESCO Biosphärenpark Salzburger Lungau. Definitiv einer meiner persönlichen Favoriten, denn die beiden Gastgeber Mark und Bettina (ursprünglich aus den Niederlanden) haben einen Bauernhof mit sehr viel Liebe zum Detail hergerichtet und vermieten dort Appartements bzw. Zimmer. Nachhaltigkeit gepaart mit Tradition spielt bei den beiden eine sehr große Rolle. Dies kann man an fast jeder Ecke erleben, man muss sich nur mit Mark unterhalten und kann quasi Infos zu jedem verbauten Balken im Haus erhalten. Ein Traum für jeden Häuslebauer!

Natursteinmauer im Dreiländerwirt in Lesssach

Bett im Dreiländerwirt in Lesssach

Aussicht im Dreiländerwirt in Lesssach

Mit seiner Frau Bettina, die im Übrigen „Biosphären-Fex“ (eine Art Ausbildung im Bereich des Biosphärenparks) ist, ging es wandern. Ziel war der Quellwasserrundweg in Lessach. Wandern, Natur genießen und Quellwasser trinken – einfach die Seele baumeln lassen und Zeit für sich selbst haben – das funktioniert in dieser Gegend wunderbar.

Quellwasserrundweg in Lessach (Salzburger Lungau)

Biosphären-Fex Bettina bei der Quellwasserrundweg in Lessach

Quellwasserrundweg in Lessach (Salzburger Lungau)

Biosphären-Fex Bettina im Gespräch

Brotzeitplatte im Dreiländerwirt in Lessach

Trotzdem ging die Zeit schnell vorbei – wir mussten weiter, denn im Wastlwirt wartete bereits das Abendessen mit anschließender Weinverkostung im hauseigenen Weinkeller.

Am Sonntag ging es ebenfalls kulinarisch weiter. Die Käserei von Gunther Naynar in Göriach wurde besucht und ein Käse-Traum ging in Erfüllung. Gunther erzählte aus dem (Käse-) Nähkästchen und selbstverständlich wurde auch Käse probiert.

Gunther Naynar aus Göriach in seiner Käserei

Käse aus der Käserei von Gunther Naynar in Göriach (Salzburger Lungau)

Käsebrotzeit bei Gunther Naynar in Göriach (Salzburger Lungau)

Natürlich ging das Wochenende im Salzburger Lungau viel zu schnell zu Ende. Eine sehr schöne und empfehlenswerte Region, die ich vorher noch gar nicht wirklich auf dem Schirm hatte. Nachhaltigkeit, Natürlichkeit und Ursprünglichkeit  – das wird hier groß geschrieben. Nicht nur für die Einheimischen, sondern auch für Besucher. Und so kann man Ruhe und Natur genießen und den Urlaub nutzen, um geerdet wieder im Alltag anzukommen.  Insgesamt eine super organisierte Pressereise, bei der man einen guten Eindruck der Region bekommen hat und mit Hilfe der ausgewählten Programmpunkte trotzdem „herunterfahren“ konnte. Ein Besuch, der definitiv nach Wiederholung ruft. Danke!

 

Mit dabei waren auch folgende Blogger:
The Sophisticated Sisters aus Wien: http://www.thesophisticatedsisters.com/
Mia von heylilahey aus Berlin: https://www.youtube.com/user/heylilahey
Talisa Minoush aus Berlin: https://www.youtube.com/user/Bluetenschimmer/
Plastikfrei Leben aus München: http://plastikfreileben.de/
Imprintmytravel aus Wien: http://imprintmytravel.com/
Kofferpacken.at aus Salzburg: http://www.kofferpacken.at/

Echt. Sein. – Im Salzburger Lungau (Teil 1)

29. September 2017 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Österreich, das Land der Berge. Für mich ging es wieder einmal in unser schönes Nachbarland, genauer gesagt ins Lungau. Diese kleine, aber durchaus sehr feine Region liegt im Salzburger Land. Dort war ich bereits für ein verlängertes Wochenende im späten März, nämlich in Hochkönig. Von daher kann hier schon fast die Rede von einer kleinen Serie à la: „Die schönsten Ecken im Salzburger Land“ sein. Denn um schöne Ecken handelt es sich definitiv bei beiden! Ich muss ja gestehen, dass ich in der Region Lungau noch nie zuvor gewesen bin und anlässlich der Anreise (alles Grau mit Regen und Stau) auch erst ein bisschen skeptisch war. Doch was uns (meine Bloggerkolleginnen und mich) vor Ort erwartete, war einfach genial.

Das Motto der Reise war „Echt. Sein. Im Salzburger Lungau“ und das Programm ließ einiges erwarten. Vorab kann ich Euch schon verraten, dass das Versprochene definitiv auch gehalten wurde! Es ging an dem Wochenende um Abschalten, zu sich kommen, Energie tanken und kulinarische Köstlichkeiten aus der Region erleben. Eine kleine Auszeit, die in dieser schönen Landschaft – die übrigens nicht umsonst auch die Auszeichnung „UNESCO Biosphärenpark“ hat – sehr gut gelingen kann.

Beginnen wir aber von vorne. Nach leckerem Frühstück und einer kleinen Runde durch den Ort ging es zum ersten Programmpunkt unserer Pressereise, Backen mit Christina. Von Teig kneten bis Brötchen formen war alles dabei. Christina arbeitet nach der Devise „keep it simple“ und möchte zeigen, dass Brot backen auch im stressigen Alltag gehen kann. Natürlich wurde alles verköstigt und für sehr gut befunden. Mein persönliches Motto: Teig machen ist ähnlich wie Mörtel herstellen. Gut, der Teig bzw. das Ergebnis schmeckt doch um einiges besser, aber die grundsätzlichen Dinge sind ziemlich identisch. Die Häuslebauer unter uns werden es sicherlich verstehen.

Backen mit Christina im Salzburger Lungau

Backen mit Christina im Salzburger Lungau

Backen mit Christina im Salzburger Lungau

Backen mit Christina im Salzburger Lungau

Da zu wenig Bewegung bekanntermaßen nicht gut ist, ging es damit beim nächsten Programmpunkt weiter. Naja, nicht nur. Denn Hans vom Alm.Gut erwartete uns bereits. Und das nicht alleine, sondern mit einem ordentlichen Zirbenschnaps. Nach einer Hausführung – Stichwort „Zirbelzimmer“ – (an dieser Stelle bitte einmal einen warmen Holzduft in der Nase vorstellen) wartete die geplante Kneipp-Wanderung auf uns. Also Schuhe und Socken aus und los ging‘s – erst über einen Barfußpfad und nach einem kurzen Spaziergang durch den Wasserweg „Leisnitz“. Ganz ehrlich und unter uns gesagt: Man macht sowas viel zu selten! Klar war das Wasser etwas frischlich, aber hey…, Füße bzw. den ganzen Körper freut es und zudem wird auch der Geist belebt. Wie ich finde eine sehr gute Erfahrung!

Zirbenschnaps mit Hans vom Alm.Gut im Salzburger Lungau

Alm.Gut mit Pool im Salzburger Lungau

Barfußpfad im Alm.Gut im Salzburger Lungau

Die Leisnitz im Salzburger Lungau

Barfuß in der Leisnitz im Salzburger Lungau

Auf dem Weg zum nächsten Stopp, dem Gasthof Schlögelberger (welcher übrigens direkt an einer Skipiste liegt), trafen wir uns mit Johann und schnupperten kurz rein in die Welt des Qigong. Für mich ein ganz neues Erlebnis. Passt aber zum Wochenende, denn schließlich war das Ziel, sich zu „erden“.
Die Zeit rannte, ohne dass es überhaupt merkbar war (alleine das spricht für einen gelungenen Tag) und so führte der Weg wieder zurück ins Alm.Gut. Das Abendessen musste allerdings erst noch verdient werden, wir „arbeiteten“ an unserem eigenen Zirbenschnaps. Über das Ergebnis werde ich Euch Ende des Jahres berichten, wenn wir ihn absieben und probieren können. Bis dahin muss der angesetzte „Geist“ noch etwas ruhen, aber bestimmt denke ich dann noch gerne an das Ritual bei Hans zurück.

Eine schöne Almhütte, ein super Gastgeber, Zirbelkieferzapfen und etwas Schnaps… was will man mehr?! Mit leckerem Abendessen ging ein toller Tag im Lungau zu Ende.

 

(Teil 2 folgt)

Hummel, Hummel – Mors, Mors! – Ich sag nur Hamburg!

11. August 2017 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Hamburg, diese Stadt im hohen Norden, ist für uns Franken ja ziemlich weit weg und fast schon ein Teil Südschwedens. Nein, das ist jetzt überhaupt nicht negativ gemeint, sondern eher im Gegenteil. Denn Schweden ist ein sehr schönes Land, mit super freundlichen Menschen und einer tollen Kultur – ich sag nur ein Beispiel: das „Jedermannsrecht“. Gut, dieses gibt es in Hamburg natürlich nicht, aber dennoch hat Hamburg für mich schon im ein oder anderen Punkt Ähnlichkeit mit Schweden. Der Urhamburger ist sowieso sehr sympathisch, denn er ist – wie der Franke auch – kein Freund vieler Worte.

Da der letzte Besuch im hohen Norden schon wieder viel zu lange her war, wurde es also mal wieder Zeit für eine Hamburgvisite. Die Anreise verlief dank Deutscher Bahn ohne Probleme und viel schneller, als mit dem Auto möglich. Gut, der Zug war gerappelt voll. Mehr als das. Aber dank Reservierung auch kein Thema. Apropos Zug, kennt Ihr den Kinder-ICE der Deutschen Bahn? Richtig cool, oder?

Dieses Mal stand Hamburg als Tourist auf dem Programm und ohne großartige Termine. Gut, ein Termin war geplant, aber auch eher privat, dazu jedoch mehr weiter unten im Text.
Was muss man als Touri denn in Hamburg alles sehen bzw. machen? Wir gingen das total entspannt an, da es ja nicht der erste Besuch in der Stadt war. Und auch das Wetter spielte mit, man mag es kaum glauben, 3 Tage Hamburg – 3 Tage Sonnenschein! Das hieß natürlich vor allem: raus an die frische Luft. Zu Beginn stand, ganz klar, das Fischbrötchen! Wir hatten uns bereits Tage vorher darauf gefreut und man kann sich durchaus in einen Fischbrötchenheißhunger reden. Ja, das geht wunderbar! Also angekommen, Gepäck im Hotel abgeladen und ab zu den Landungsbrücken und zur Brücke 10.

Fischbrötchen in Hamburg

Fischbrötchen in Hamburg

Bei dem einen Fischbrötchen blieb es natürlich nicht. So gab es Sonntag früh eines auf dem Fischmarkt, den ich persönlich das erste Mal besucht habe. Irgendwie hatte ich es vorher noch nie geschafft, Schande über mich. Deshalb ging es auch am nächsten Morgen gleich um 6 Uhr los. Erst Fischmarkt (mit besagtem Fischbrötchen) und anschließend durch den alten Elbtunnel zum Aussichtspunkt auf die andere Seite. Der alte Elbtunnel ist ja schon ein imposantes Bauwerk, welches Otto Stockhausen Anfang des 20. Jahrhunderts mit seinem Team auf die Beine stellte, besonders die Autoaufzüge sind faszinierend.

Aufzug im alten Elbtunnel in Hamburg

Alter Elbtunnel in Hamburg

Tunnelmitte im alten Elbtunnel in Hamburg

Für den Tag hatten wir bereits ein Ticket für die Öffis gezogen (Tageskarte) und konnten somit auch Fähre fahren. Was natürlich prädestiniert für eine Fahrt durch den Hafen war; mit der Fähre Nummer 62 ablegen an den Landungsbrücken, beim nächsten Stopp den Museumshafen Oevelgönne besichtigen und zurück über Finkenwerder.
Es war zwar noch sehr früh am Morgen, doch der Museumshafen hatte schon geöffnet und nach einem kurzen Pläuschchen mit der netten ehrenamtlichen Helferin (inklusive selbst gebackener Kekse) wurde das Feuerschiff „Elbe 3“ besichtigt. Ein kleiner, aber feiner Museumshafen mit einigen alten Schiffen (übrigens alle noch fahrbereit).

Fischmarkt in Hamburg

Museumshafen Oevelgönne

Elbe 3 im Museumshafen Oevelgönne

Cosco von der Fähre Nummer 62 gesehen

Kommen wir aber nun zum eigentlich Grund der Reise, der überhaupt erst den Anstoß gab, mal wieder in den Norden zu tuckern. Das Wohnzimmerkonzert bei den lieben Frostis. Eigentlich braucht man keinen Anlass, um irgendwas zu feiern und Freunde zu treffen. Ob neue Wohnung, Freundschaft oder das schöne Wetter, Hauptsache es wird gefeiert! Und das Ganze mit einem kleinen, feinen, privaten Wohnzimmerkonzert von Rasmus Hoffmeister, besser geht es nicht.

Wohnzimmerkonzert von Rasmus Hoffmeister bei Anna Frost

Wohnzimmerkonzert von Rasmus Hoffmeister bei Anna Frost

Wohnzimmerkonzert - Anna und Jakob

Klasse Typ mit einer sehr guten Stimme. Hört ihn Euch bei Gelegenheit mal selbst an. Ein sehr schöner Abend mit tollen Leuten, leckerem Essen, coolen Drinks und natürlich auch guter Musik und überhaupt. Sollte man viel öfter machen! An dieser Stelle ein dickes „Dankeschön“ an die Gastgeber!

Leider geht so ein kurzer Städtetrip immer viel zu schnell vorbei. Allerdings mussten wir vorher noch das neue Wahrzeichen, die Elbphilharmonie, besuchen. Sie hat uns eh schon die ganze Zeit „verfolgt“, sei es vom Hafen aus, aus der Speicherstadt oder von den Landungsbrücken. Man hat sie überall gut im Blick. Aus der Nähe ist es schon ein sehr wuchtiges Gebäude, ganz zu schweigen von der Innenansicht. Apropos Innen – aktuell ist die Elbphilharmonie kostenfrei begehbar. Mit einem Plaza-Ticket, das es am Automaten oder im gegenüberliegenden Besucherzentrum gibt (kein Anstehen und auch keine Wartezeit), sind wir auf der gebogenen Rolltreppe nach oben gefahren. Auf ca. 37m Höhe hat man dann einen sehr guten Blick über die Stadt, einmal rund um das ganze Gebäude. Sehr zu empfehlen, aber am besten nicht unbedingt am Wochenende.

Die Elbphilharmonie

Ausblick von der Elbphilharmonie auf die Landungsbrücken

Ein tolles verlängertes Wochenende mit vielen Highlights und perfektem Wetter. Man munkelt übrigens, dass die Hamburger nur immer über ihr schlechtes Wetter reden, damit nicht ganz so viele Touristen die Stadt überfluten. ;)

Hamburg, wir sehen uns bald wieder!

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee

2. März 2017 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , , ,

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee

Die ideale Umgebung für eine kleine Auszeit ist für mich die Kombination aus Bergen und Wasser. Besser entspannen geht kaum! Deshalb war ich gleich begeistert, als die Einladung an den Wolfgangsee im österreichischen Salzkammergut in meinem Postfach landete. Eine sehr gute Idee! Das Weiße Rössl – wer kennt es nicht – ein 4-Sterne Superior-Hotel direkt am See, rief für ein entspanntes Wochenende. Im ersten Moment hat man natürlich Peter Alexander im Kopf, dazu die Ohrwürmer aus der weltberühmten Operette und denkt vielleicht an ein eher altmodisches Ambiente. Weit gefehlt! Sehr modern, mit sämtlichem Komfort und trotzdem immer mit der Tradition des Hauses verbunden. Die perfekte Kombination aus Alt und Neu – wirklich toll!

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Beim Wahnsinnspanorama aus unserem Kaiserzimmer (mit gleich zwei Balkonen in Richtung See), dem schönen SPA im See, dem perfekten Service, welcher so aussieht, dass alle Wünsche erfüllt werden, aber ohne aufdringlich zu sein!? Geschlafen haben wir wie Babies, und das gleich von der ersten Nacht an. Was sicherlich auch an der hauseigenen Expertin zur Optimierung von Schlafumgebungen liegt (Dr. Iris Berger, die Schwester der Rössl-Wirtin Gudrun Peter).
Ebenfalls ein Pluspunkt des Familienunternehmens: die Wertschätzung der Mitarbeiter, die immer wieder durchklingt und die Atmosphäre des Hauses entscheidend ausmacht. Deshalb hat man als Gast auch das Gefühl, sehr gut aufgehoben zu sein. Da können sich einige Betriebe ein Scheibchen abschneiden!

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Zimmer

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Zimmer

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Zimmer

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Empfang

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Kamin

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Mitarbeiter

Der SPA-Bereich bietet alles, was man von einem verwöhnenden Wellnessaufenthalt erwartet. Sauna, Dampfbäder, so ziemlich alle denkbaren Behandlungen und als Besonderheit: das Seebad (31 Grad) und der erste schwimmende Whirlpool der Welt gleich daneben (37 Grad). Ich sag’s Euch, im Whirlpool liegen mitten im See, dazu das Bergpanorama mit leichtem Schneehauch genießen – ein Traum! Wer mag, kann natürlich jederzeit auch direkt in den Wolfgangsee hüpfen, aber man muss es (im Winter) ja nicht gleich übertreiben – es reicht völlig aus, wenn der dicke Zeh die Wassertemperatur fühlt.

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Spa

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Spa

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Spa

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Spa

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Spa

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Spa

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Spa

Nicht zuletzt kommen wir zu einem ganz besonderen Highlight: dem Essen! Mit gutem Essen kann man mich ja SEHR glücklich machen. Im Rössl fängt das schon morgens mit dem Frühstücksbuffet an: selbstgepresster Orangensaft, hausgemachte Marmeladen, Honig von Imkern aus der Region und sogar direkt aus der Wabe, Hörnchen aus der eigenen Patisserie, österreichische Käse- und Wurstauswahl oder warme Gerichte, die auf Wunsch direkt vor der Nase gebrutzelt werden. Hmmm! In der Wintersaison gehört ein kleines Lunch im Benatzkystüberl zur Rösslpension dazu. Aber davon bitte nicht zu viel verzehren, es muss unbedingt Platz für das 4-Gänge-Menü am Abend bleiben!
Abends hat man die Auswahl zwischen verschiedenen Vorspeisen, Suppen, dem Salatbuffet, einem vegetarischen-, Fisch- oder Fleischhauptgericht, Desserts und wenn dann noch Platz ist, eine Auswahl vom österreichischen Käsebrett. Dazu feinster Wein aus dem Felsenkeller oder eigens gebrautes Bier. Samstags gibt es das „Wolfgangibuffet“ mit österreichischen Spezialitäten und passender Stubenmusi. Ein Erlebnis! Die Küchencrew rund um Hermann Poll ist jung und kreativ, aber schon mit einer Haube im Gault Millau ausgezeichnet, und das völlig zu Recht!
Was mich – neben der Verwendung hochwertiger, regionaler Produkte und tollen Geschmackskreationen – total begeistert hat: die Patisserie! Logo, für mich als Schokoladenfan nicht wirklich verwunderlich. Chefpatissier Gerhard Spreitzer zaubert mit seinem Team fantastische Desserts, Kuchen, Mehlspeisen und – oberlecker – selbstgemachte Pralinen. Ganz ehrlich und unter uns: Vielleicht waren es bisher die besten Pralinen, welche ich verkosten durfte.

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Essen

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Essen

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Essen

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Essen

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee - Essen

Was gibt es noch zu sagen? So vieles, das Weisse Rössl ist Romantik-Hotel, hat diverse Auszeichnungen, u.a. mit dem Spa Award 2016, der Top Ten der „Restaurants am Wasser“, einer Auszeichnung für ausgezeichneten Schlaf und „Best of Austria“ Hotel, es gehört zur Alpinen Gesundheitsregion Salzburgerland und, und, und…

Verzeiht mir meine uneingeschränkte Schwärmerei. Aber warum sollte ich krampfhaft irgendwelche Nachteile suchen, wenn es für mich ein perfekter Aufenthalt war? Ich habe schon einige tolle Hotels besucht, aber das Weiße Rössl ist definitiv eines der besten bisher, weil einfach das Rundum-Paket stimmt. Hierher kommen wir ganz bestimmt wieder! Im Sommer und der Adventszeit werden tausende von Gästen durch St. Wolfgang geschleust, das müssen wir definitiv nicht haben. Aber gerade der ruhige Februar ist eine perfekte Zeit, um zu relaxen und den Whirlpool auch mal für sich allein zu haben. Und das dann auch in günstigeren Arrangements.

„Tritt ein und vergiss Deine Sorgen“ – ein Motto, das im Weissen Rössl komplett gelingt. Auszeit für Körper und Seele! Vielen Dank an das ganze Team für eine megatolle, entspannende und verwöhnende Zeit!

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee

Entspannung, Panorama und kulinarische Highlights – Im Weissen Rössl am Wolfgangsee

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