Unterwegs durchs Südtiroler Eggental (Teil 1)

5. August 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , ,

Aufgewachsen in den Bergen, das Gefühl von Weite, Freiheit und der Drang nach oben – die Leidenschaft für die Berge hat Tamara Lunger, Sportlerin und Bezwingerin des 8611 m hohen K2, von klein auf gepackt. Auf der Pressereise ins Eggental war sie für zwei Tage unsere Begleiterin und wanderte mit uns in ihrer schönen Heimat.

Privat war ich bereits mehrfach in Südtirol bzw. in den Dolomiten unterwegs. Umrundete dort zum Beispiel den Peitlerkofel bei St. Martin in Thurn. Das Eggental war mir aber vorher nicht bekannt. Es liegt nur 20 Kilometer von Bozen entfernt und somit gar nicht so weit von der Brennerautobahn. Selbstverständlich gehört auch das Eggental zum UNESCO-Welterbe Dolomiten.

Blick aus dem Hotelzimmer auf den Latemar im Eggental

Blick ins Eggental

Die Bilder zeigen den Ausblick aus meinem Hotelzimmer. Wer diesen Blick auch einmal genießen möchte, dem kann ich das 4-Sterne-Posthotel Weisses Rössl in Welschnofen ans Herz legen. Also nicht nur wegen der Aussicht auf den Latemar, sondern auch zwecks Speis und Trank ist das Hotel eine sehr gute Wahl!

Essen im Eggental

Essen im Eggental

Essen im Eggental

Essen im Eggental

Essen im Eggental

Wie ein altes Sprichwort sagt: „Wer auf den Berg will, der sollte gut gegessen haben.“ (Verfasser unbekannt oder vielleicht auch einfach alte Familienweisheit). Entsprechend begann der erste Tag der Pressereise mit einem leckeren Südtiroler Frühstück, bevor uns ein Shuttle zum Planetarium Südtirol in Gummer brachte. Gummer ist übrigens das Heimatdorf von Tamara, mit der wir uns dort trafen, um anschließend gemeinsam den ca. 10km langen Planetenweg zum Einstieg zu wandern. An diesem leichten Wanderweg sind Planeten unseres Sonnensystems zu erkunden. Damit man ein Gefühl für die Größe unseres Planetensystems bekommt, wurde zwischen den einzelnen Stationen der Maßstab 1:1 Milliarde verwendet. Auch ein Blick zur Sternwarte gehört bei dieser Wanderung dazu, bei uns war es allerdings leicht bewölkt und sowieso noch früh am Tag, wir beließen es beim Blick von außen.

Beschilderung am Sternenweg im Eggental

Sternenweg im Eggental

Sternwarte im Eggental

Nach einem Snack (wie immer in Südtirol: einfach lecker) ging es weiter am Sternenweg entlang. Früher als erwartet kamen wir wieder am Ausgangspunkt an und entschieden uns spontan für einen kurzen Trip zum bekannten Karersee. Dieser lag schließlich quasi um die Ecke und wartete darauf, von unseren Kameras entdeckt zu werden. Leider war es etwas windig und die Sonne stand zu hoch für stimmungsvolle Aufnahmen. Aber aufgeschoben war nicht aufgehoben!

Der Karersee im Eggental am Tag

Der Karersee im Eggental am Tag

Zurück im Hotel ging es, nachdem wir uns etwas frisch gemacht hatten, gleich zum Abendessen. Denn am nächsten Tag stand eine längere Wanderung auf dem Programm, die „Umrundung der südlichen Rosengartengruppe“. Mit ca. 900 Höhenmeter und mindestens 5 Stunden reiner Gehzeit.
Am Abend gewitterte es noch, was super war, denn wir entschieden uns, zu dritt vor der Umrundung dem Karersee einen Besuch bei Sonnenaufgang abzustatten. Von daher hieß es: „Weckzeit: 5 Uhr“. Die Atmosphäre nach dem Gewitter versprach einiges. Aber vorher hieß es erstmal: Ab ins Bett…

 

In Kooperation mit Eggental Tourismus – Danke!

Roadtrip-IT – eine kleine Statistik

10. Oktober 2016 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , , ,

Wer mir auf den verschiedenen Social Media Kanälen folgt, dürfte mitbekommen haben, dass es letzte Woche ins schöne Italien ging – und zwar zu einem Roadtrip mit ganz unterschiedlichen Stationen. Los ging es im schönen Südtirol, genauer gesagt in Wengen/La Valle im Val Badia, von dort aus weiter hinunter an die Ligurische Küste ins 5-Sterne Hotel „Royal Hotel Sanremo‎“ im gleichnamigen Ort. Im Anschluss führte unser Weg durch das hügelige Hinterland bis in die Weinregion im Piemont nach Clavesana und als letzte Station hatten wir Livigno, mitten in den Alpen, auf dem Programm. Zu den einzelnen Orten komme ich natürlich noch in aller Ausführlichkeit.
Weil es aber so unterschiedliche Regionen waren mit so vielen unterschiedlichen Erlebnissen, kam unterwegs schon die Idee auf, eine (kleine) Statistik zu führen. Quasi der quantifizierte Reisebericht in Kurzform.

And here we go:

  • Gefahrene Kilometer gesamt: 2440 km
  • Durchquerte Länder: 4 (Österreich, Italien, Schweiz und natürlich Deutschland; Monaco, Frankreich und Liechtenstein haben wir mangels Zeit dann doch lieber für das nächste Mal aufgehoben)
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 58 km/h (ich sage nur: Tempolimit auf Autobahnen, kurvige Berg- und schmale Küstenstraßen, außerdem musste sich mein Gasfuss aufgrund zahlreicher Carabinieri am Straßenrand doch etwas zügeln)
  • trotzdem geblitzt worden: 1x (also hoffentlich nur 1x)
  • hervorragende Gastgeber/Unterkünfte kennengelernt: 4 (wir haben wirklich mit allen 4 Orten einen Glücksgriff gelandet, ohne zu übertreiben!)
  • Baujahre der Unterkünfte: ein ehemaliges Kloster aus dem 13. Jahrhundert, ein Bergbauernhof von 1735, ein Royal-Hotel von 1872 (in dem übrigens schon Sissi übernachtete) bis hin zu einem Chalet aus dem Jahre 2015
  • Temperaturunterschiede: Von +26°C bis hin zu -8°C war alles dabei (genauso wie in unserem Gepäck, nur Wintermütze und Skistiefel fehlten)
  • Höhenunterschiede: von Meereshöhe bis 2757m und wieder hinunter
  • Tunnel und Brücken: wahrscheinlich über 100 insgesamt
  • übrigens genau wie Kehren (alleine zum Stilfser Joch hoch waren es 38, hinunter dann nochmal 48 Stück)
  • Benzinpreise: von 0,92 Euro (im zollfreien Livigno) bis 1,58 Euro (an der ligurischen Küste)
  • mit dem Auto verfahren: 1x (ausgerechnet vor Mailand)
  • dafür dann aber in Mailand erfolgreich gemeisterte mehrspurige Kreisel: 5 Stück
  • angehupt worden: 1x (nur!)
  • selbst gehupt: 2x (in Mailand) und 8x im schmalen, einspurigen Alpentunnel
  • verschiedene Sprachen/Dialekte gehört: Ladinisch, Italienisch, Ligurisch, Schwizerdütsch , tirolerisch
  • überquerte Pässe: 7 Stück (kleine „lokale“ nicht mitgerechnet)
  • Alkoholfreie Tage: 0 (außer dem Rückreisetag, der ist nicht mit eingerechnet)
  • neu probierte Schnapssorten: 3 (Heu-, Zirbel- und Wildkräuterschnaps)
  • neu kennengelernte Spezialitätenregionen: 3 (Ladinisch, Ligurisch und die typische Küche aus dem Piemont)
  • vor dem Hotel die Autotür aufhalten lassen: 2x
  • an der Tankstelle tanken lassen: 1x
  • ungläubige Blicke geerntet: mindestens 3x (ich brauchte halt morgens gleich zweimal einen doppelten Espresso, das ist doch nicht sooo unverständlich, oder? Und die ungeteerten Hochstraßen, die „auf eigene Gefahr“ zu befahren sind, kann man ja trotzdem mal versuchen… („aber nicht mit DEM Auto!“) und dass der Schweizer Grenzbeamte, der wissen wollte, wohin es gehen soll, mit „na, durch die Schweiz!“ nicht zufrieden war, dafür kann ich sicherlich auch nichts!)

 

Weg zur Wallfahrtskirche Heilig Kreuz in Alta Badia

Ausblick aus dem Royal Hotel Sanremo

Weingegend bei Barolo im Piemont

Das Stilfser Joch

Diese Statistik könnten wir sicherlich noch um einige Punkte weiter führen. Aber einiges ist natürlich immer Situationskomik und digital nur schwer rüberzubringen.
Freut Euch einfach auf die kommenden Blogposts für weitere Geschichten, Infos und Tipps!

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