Echt. Sein. – Im Salzburger Lungau (Teil 2)

4. Oktober 2017 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Der frühe Vogel fängt den Wurm, besser gesagt „der frühe Blogger fängt/tritt den Morgentau“. Früh aufstehen war angesagt, was sich nach dem entspannenden Vortag als völlig problemlos herausstellte. So ging es noch vor dem Frühstück über die Straße zum Spa & Vitalresort Eggerwirt. Eine traumhafte Anlage und so groß bzw. verwinkelt, dass man vermutlich in jeder Ecke ganz allein relaxen kann. Wir bekamen erst einmal eine Hausführung, anschließend stand dann das Morgentautreten auf dem Programm. Abgerundet mit ein paar Yogaübungen und einem Sprung in den Pool. Der Naturteich war mir persönlich doch etwas zuuu frisch und außerdem wartete ja auch das leckere Frühstück.

Spa & Vitalresort Eggerwirt

Spa & Vitalresort Eggerwirt

Der Tag war noch jung und enthielt einige Programmpunkte. Deshalb ging es bald schon weiter zur Kräuterführung. Auch das gehört zum schönen Lungau dazu – die Qualität der regionalen Produkte zu genießen. Von Klein bis Groß, von Schnaps bis zu den Kräutern. Vom Schnittlauch bis zur Alraune. Mit der Kräuterfee Flora haben wir im Landgasthof Löckerwirt Kräutersalz, -öl und -essig veredelt. Nach getaner Arbeit kam die Stärkung, also das Mittagessen. Selbstverständlich mit vielen verschiedenen Kräutern gezaubert.

Kräuterworkshop mit Kräuterfee Flora vom Landgasthof Löckerwirt

Kräuterworkshop mit Kräuterfee Flora vom Landgasthof Löckerwirt

Nachspeise vom Kräutermenü im Landgasthof Löckerwirt

Auf zum nächsten Highlight! Und zwar zum Dreiländerwirt nach Lessach. Dieser liegt ebenfalls im UNESCO Biosphärenpark Salzburger Lungau. Definitiv einer meiner persönlichen Favoriten, denn die beiden Gastgeber Mark und Bettina (ursprünglich aus den Niederlanden) haben einen Bauernhof mit sehr viel Liebe zum Detail hergerichtet und vermieten dort Appartements bzw. Zimmer. Nachhaltigkeit gepaart mit Tradition spielt bei den beiden eine sehr große Rolle. Dies kann man an fast jeder Ecke erleben, man muss sich nur mit Mark unterhalten und kann quasi Infos zu jedem verbauten Balken im Haus erhalten. Ein Traum für jeden Häuslebauer!

Natursteinmauer im Dreiländerwirt in Lesssach

Bett im Dreiländerwirt in Lesssach

Aussicht im Dreiländerwirt in Lesssach

Mit seiner Frau Bettina, die im Übrigen „Biosphären-Fex“ (eine Art Ausbildung im Bereich des Biosphärenparks) ist, ging es wandern. Ziel war der Quellwasserrundweg in Lessach. Wandern, Natur genießen und Quellwasser trinken – einfach die Seele baumeln lassen und Zeit für sich selbst haben – das funktioniert in dieser Gegend wunderbar.

Quellwasserrundweg in Lessach (Salzburger Lungau)

Biosphären-Fex Bettina bei der Quellwasserrundweg in Lessach

Quellwasserrundweg in Lessach (Salzburger Lungau)

Biosphären-Fex Bettina im Gespräch

Brotzeitplatte im Dreiländerwirt in Lessach

Trotzdem ging die Zeit schnell vorbei – wir mussten weiter, denn im Wastlwirt wartete bereits das Abendessen mit anschließender Weinverkostung im hauseigenen Weinkeller.

Am Sonntag ging es ebenfalls kulinarisch weiter. Die Käserei von Gunther Naynar in Göriach wurde besucht und ein Käse-Traum ging in Erfüllung. Gunther erzählte aus dem (Käse-) Nähkästchen und selbstverständlich wurde auch Käse probiert.

Gunther Naynar aus Göriach in seiner Käserei

Käse aus der Käserei von Gunther Naynar in Göriach (Salzburger Lungau)

Käsebrotzeit bei Gunther Naynar in Göriach (Salzburger Lungau)

Natürlich ging das Wochenende im Salzburger Lungau viel zu schnell zu Ende. Eine sehr schöne und empfehlenswerte Region, die ich vorher noch gar nicht wirklich auf dem Schirm hatte. Nachhaltigkeit, Natürlichkeit und Ursprünglichkeit  – das wird hier groß geschrieben. Nicht nur für die Einheimischen, sondern auch für Besucher. Und so kann man Ruhe und Natur genießen und den Urlaub nutzen, um geerdet wieder im Alltag anzukommen.  Insgesamt eine super organisierte Pressereise, bei der man einen guten Eindruck der Region bekommen hat und mit Hilfe der ausgewählten Programmpunkte trotzdem „herunterfahren“ konnte. Ein Besuch, der definitiv nach Wiederholung ruft. Danke!

 

Mit dabei waren auch folgende Blogger:
The Sophisticated Sisters aus Wien: http://www.thesophisticatedsisters.com/
Mia von heylilahey aus Berlin: https://www.youtube.com/user/heylilahey
Talisa Minoush aus Berlin: https://www.youtube.com/user/Bluetenschimmer/
Plastikfrei Leben aus München: http://plastikfreileben.de/
Imprintmytravel aus Wien: http://imprintmytravel.com/
Kofferpacken.at aus Salzburg: http://www.kofferpacken.at/

Echt. Sein. – Im Salzburger Lungau (Teil 1)

29. September 2017 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Österreich, das Land der Berge. Für mich ging es wieder einmal in unser schönes Nachbarland, genauer gesagt ins Lungau. Diese kleine, aber durchaus sehr feine Region liegt im Salzburger Land. Dort war ich bereits für ein verlängertes Wochenende im späten März, nämlich in Hochkönig. Von daher kann hier schon fast die Rede von einer kleinen Serie à la: „Die schönsten Ecken im Salzburger Land“ sein. Denn um schöne Ecken handelt es sich definitiv bei beiden! Ich muss ja gestehen, dass ich in der Region Lungau noch nie zuvor gewesen bin und anlässlich der Anreise (alles Grau mit Regen und Stau) auch erst ein bisschen skeptisch war. Doch was uns (meine Bloggerkolleginnen und mich) vor Ort erwartete, war einfach genial.

Das Motto der Reise war „Echt. Sein. Im Salzburger Lungau“ und das Programm ließ einiges erwarten. Vorab kann ich Euch schon verraten, dass das Versprochene definitiv auch gehalten wurde! Es ging an dem Wochenende um Abschalten, zu sich kommen, Energie tanken und kulinarische Köstlichkeiten aus der Region erleben. Eine kleine Auszeit, die in dieser schönen Landschaft – die übrigens nicht umsonst auch die Auszeichnung „UNESCO Biosphärenpark“ hat – sehr gut gelingen kann.

Beginnen wir aber von vorne. Nach leckerem Frühstück und einer kleinen Runde durch den Ort ging es zum ersten Programmpunkt unserer Pressereise, Backen mit Christina. Von Teig kneten bis Brötchen formen war alles dabei. Christina arbeitet nach der Devise „keep it simple“ und möchte zeigen, dass Brot backen auch im stressigen Alltag gehen kann. Natürlich wurde alles verköstigt und für sehr gut befunden. Mein persönliches Motto: Teig machen ist ähnlich wie Mörtel herstellen. Gut, der Teig bzw. das Ergebnis schmeckt doch um einiges besser, aber die grundsätzlichen Dinge sind ziemlich identisch. Die Häuslebauer unter uns werden es sicherlich verstehen.

Backen mit Christina im Salzburger Lungau

Backen mit Christina im Salzburger Lungau

Backen mit Christina im Salzburger Lungau

Backen mit Christina im Salzburger Lungau

Da zu wenig Bewegung bekanntermaßen nicht gut ist, ging es damit beim nächsten Programmpunkt weiter. Naja, nicht nur. Denn Hans vom Alm.Gut erwartete uns bereits. Und das nicht alleine, sondern mit einem ordentlichen Zirbenschnaps. Nach einer Hausführung – Stichwort „Zirbelzimmer“ – (an dieser Stelle bitte einmal einen warmen Holzduft in der Nase vorstellen) wartete die geplante Kneipp-Wanderung auf uns. Also Schuhe und Socken aus und los ging‘s – erst über einen Barfußpfad und nach einem kurzen Spaziergang durch den Wasserweg „Leisnitz“. Ganz ehrlich und unter uns gesagt: Man macht sowas viel zu selten! Klar war das Wasser etwas frischlich, aber hey…, Füße bzw. den ganzen Körper freut es und zudem wird auch der Geist belebt. Wie ich finde eine sehr gute Erfahrung!

Zirbenschnaps mit Hans vom Alm.Gut im Salzburger Lungau

Alm.Gut mit Pool im Salzburger Lungau

Barfußpfad im Alm.Gut im Salzburger Lungau

Die Leisnitz im Salzburger Lungau

Barfuß in der Leisnitz im Salzburger Lungau

Auf dem Weg zum nächsten Stopp, dem Gasthof Schlögelberger (welcher übrigens direkt an einer Skipiste liegt), trafen wir uns mit Johann und schnupperten kurz rein in die Welt des Qigong. Für mich ein ganz neues Erlebnis. Passt aber zum Wochenende, denn schließlich war das Ziel, sich zu „erden“.
Die Zeit rannte, ohne dass es überhaupt merkbar war (alleine das spricht für einen gelungenen Tag) und so führte der Weg wieder zurück ins Alm.Gut. Das Abendessen musste allerdings erst noch verdient werden, wir „arbeiteten“ an unserem eigenen Zirbenschnaps. Über das Ergebnis werde ich Euch Ende des Jahres berichten, wenn wir ihn absieben und probieren können. Bis dahin muss der angesetzte „Geist“ noch etwas ruhen, aber bestimmt denke ich dann noch gerne an das Ritual bei Hans zurück.

Eine schöne Almhütte, ein super Gastgeber, Zirbelkieferzapfen und etwas Schnaps… was will man mehr?! Mit leckerem Abendessen ging ein toller Tag im Lungau zu Ende.

 

(Teil 2 folgt)

Craftbeer, Ski und noch mehr Genuss – Hochkönig im SalzburgerLand

3. April 2017 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , , ,

Nachdem wir ja im Februar erst im schönen Salzburger Land waren, zog es uns jetzt, nur wenige Wochen später, schon wieder in dieses schöne Fleckchen Österreichs. Der Grund? Nun, kurz gesagt: Ski und Bier! Natürlich nur aus beruflichen Gründen, versteht sich ja von selbst.
Mit dem Jeep Grand Cherokee SRT8 (ausführlicher Bericht folgt) ging es in die Region Hochkönig. Strahlendes Kaiserwetter erwartete uns – ich sag es Euch, ein Traum. Unser Hotel in Hinterthal lag quasi direkt an der Skipiste. Was will man mehr?!

Hochkönig im Salzburger Land

Hochkönig im Salzburger Land

Hochkönig im Salzburger Land

Da das Wetter so toll war, wurde erst einmal eine kleine Erkundungstour eingelegt. Hochkönig ist bekannt für seine Gipfel, familienfreundliche Pisten, idyllische Almen und gemütliche Hütten. Einen Teil davon konnten wir an diesem Wochenende selbst erleben. Am ersten Abend ging es in die benachbarte Almbar, um dort lecker zu speisen. Was unsere südlichen Nachbarn extrem gut können: tolles Essen (und Schnaps, aber das führen wir an dieser Stelle lieber nicht weiter aus). Nicht umsonst ist das SalzburgerLand Genussregion Österreichs! Der Abend war nur ein kleiner Vorgeschmack auf die nächsten Tage, denn an diesem Wochenende stand in Hochkönig das erste Craftbeer Festival der Alpen auf dem Programm.

Zuerst einmal wurde es aber sportlich. Die Skier warteten schon auf ihren Einsatz, die Königstour zu erkunden. Diese ist nicht ohne, denn die Route umfasst insgesamt 5 Gipfel, 32km und 6.700 Höhenmeter. Dafür wird man mit einem super Panorama belohnt. Nicht umsonst wurde die Königstour auch schon zur besten Skirunde der Alpen gekürt! Wir teilten die Tour, die man als guter Skifahrer durchaus an einem Tag schaffen kann, wetterbedingt auf zwei Tage auf. Im Tal hatte es an die 20°C, was dem Schnee nicht sonderlich gefiel. Gegen Mittag waren die Verhältnisse nicht mehr so toll, so dass wir den Nachmittag anderweitig nutzten. Persönlich hatte ich auch nichts dagegen, denn nach fast 7-jähriger Skipause waren die Oberschenkel doch etwas am Glühen.

Hochkönig im Salzburger Land - Königstour

Hochkönig im Salzburger Land - Königstour

Hochkönig im Salzburger Land - Königstour

Hochkönig im Salzburger Land - Königstour

Ausruhen zählt nicht. Passend zum Craftbeer Festival stand der erste „Bierprogrammpunkt“ an. Wir besuchten die kleine, aber äußerst feine Gasthausbrauerei „Palfen Craftbier“ im Gasthof Hubertus in Saalfelden. Der Gastgeber und Brauer Reinhard zeigte uns seinen Braukeller und erklärte uns alles rund um das Brauen seiner leckeren Biere. Angefangen hat er übrigens als „Kochtopfbrauer“, was sich aber (zum Glück für uns) zu einem kleinen professionellen Betrieb gemausert hat. Reinhard braut in seinem Keller verschiedene Sorten (Helles, Dunkles, Rotes, Weizen und saisonale Biere) und verwendet dafür nur Biomalz und Biohopfen aus dem Mühlviertel. Ein sehr sympathischer Brauer – erstens braut er sehr gutes Bier (was alleine schon reicht) und zweitens war die Brotzeit (mit selbst geräuchertem Fisch und Schinken vom selbst geschossenen Hirsch) einfach nur hervorragend! Wie Ihr wisst, liebe ich es sehr, wenn Wert auf Qualität, Regionalität und bewusstes Essen und Genießen gelegt wird. Und als Franke kommen leichte Heimatgefühle auf, denn solch kleine Gasthausbrauereien findet man bei uns schließlich auch.

Palfen Craftbier - Hochkönig im Salzburger Land

Palfen Craftbier - Hochkönig im Salzburger Land

Zurück im Hotel (danke an den netten Taxifahrer und seine vielfältigen Infos zur Region) ging es gleich weiter im Programm. Und – Ihr ahnt es – wieder mit einem Craftbeerbrauer. Die Crew von „Hoppebräu“ aus dem bayerischen Waakirchen hat einige Crafbiere im Angebot, die ganz nach bayerischem Reinheitsgebot gebraut sind. Von der „Wuide Hehna“ bis hin zum „Fuchs Teufelswild“ waren verschiedene Geschmacksrichtungen mit ganz unterschiedlichen (Frucht-)Noten durch den Aromahopfen dabei. Für mich hat der „Fuchs“ am besten geschmeckt. Was sicherlich nicht an den 8,2% vol. lag, sondern weil er mich einfach geschmacklich überzeugt hat. Vergleichbar mit einem leckeren Wein zum Fleischgericht <- was wir später auch in genau dieser Kombination testen durften. Der Franke sagt: „A draum“!

Hoppebräu - Hochkönig im Salzburger Land

Essen - Hochkönig im Salzburger Land

Früh am nächsten Tag rief die bestens präparierte Piste, schließlich wollte der zweite Teil der Königstour erkundet werden. So macht Skifahren richtig Spaß – auch die schwarzen Pisten! Bei herrlichstem Wetter waren auch die Skihütten gut besucht. Was sicherlich daran lag, dass das Craftbeer Festival in vollem Gange war. An 13 Skihütten gab es Kostproben leckeren Bieres von insgesamt 13 Brauereien. So lässt es sich aushalten! Unter anderem waren neben den bereits erwähnten die Brauereien Kaltenhausen, das Rieder Bier (im Champagner Style) und noch einige mehr dabei. Passend zum Bier wurden wir mit leckerem Essen versorgt. Apropos leckeres Essen – Hochkönig ist die erste vegan zertifizierte Skiregion Österreichs (und wahrscheinlich sogar die erste in Europa). Jede Hütte bietet mindestens ein veganes Gericht an. Kulinarisch gesehen also auch voll im Trend.
Abends ging es zum gemütlichen Hüttenabend mit den Craftbeerbrauern, in netter Runde konnte man in Ruhe quatschen und sich die Infos direkt von den Experten holen. Selbstverständlich durfte auch hier der ein oder andere Schluck Craftbeer nicht fehlen. Bei der „Deantnerin“ war die Brauerei „Steamworks Brewing“ vor Ort, im Gepäck hatten sie ein Bier mit Kaffee- und Schokoladennote. Hört sich erstmal gewöhnungsbedürftig an, schmeckte aber super. I like!

Steam Craftbier - Hochkönig im Salzburger Land

Die Kombination aus Craftbeer-Verkostung, Ski und österreichischen Genüssen vor herrlicher Kulisse passt auf jeden Fall super (solange jedenfalls alles im Rahmen bleibt). Wir kommen bestimmt wieder, gerne mal im Sommer zum Wandern, aber was sich im Winter in Hochkönig erfüllen könnte, ist mein Wunsch, einmal Pistenbully zu fahren. Denn das ist hier als Co-Pilot möglich.
Danke an das ganze Team von Hochkönig Tourismus und SalzburgerLand Tourismus!

Pistenbully - Hochkönig

Aufwärts