Klimaneutral Skifahren im Eggental

18. November 2021 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , ,

Um das Thema Klimaschutz kommt man in keinem Bereich mehr herum. Verträgt sich Klimaschutz aber mit Skifahren? Auf den ersten Blick nicht wirklich. Denn Wintersport bzw. Skifahren steht nicht gerade für Nachhaltigkeit und gute Ökobilanz. So war auch mein erster Gedanke, als ich kurz vor Beginn der Corona-Pandemie die Einladung zu einer Pressereise bekam.
Dass es aber auch anders gehen kann (und muss), erfuhren wir im Rahmen unseres Besuchs in Südtirol unter dem Motto „Carezza macht Ernst: Südtiroler Skigebiet tritt Klimaneutralitätsbündnis 2025 bei“. Wie das funktioniert, schaute ich mir gerne an.
Das Skigebiet im Eggental liegt zwischen Rosengarten und Latemar und nur ca. 20km von Bozen entfernt, von wo aus es übrigens auch mit dem Linienbus gut erreichbar ist. Mitten im wunderschönen UNESCO Weltnaturerbe Dolomiten. Im Eggental befinden sich zwei Skigebiete, einmal Obereggen und einmal Carezza. Beide gehören zum Dolomiti-Superski-Verbund, was insgesamt unglaubliche 1200 Pistenkilometer bedeutet.
Obereggen besuchte ich bereits 2019 und war ziemlich begeistert. Dieses Mal ging es nach Carezza, vor allem um uns über die anvisierten Klimaziele zu informieren. Carezza gehört zu den Sonnenskigebieten, liegt zwischen 1170m und 2337m Höhe und ist mit seinen 40 Pistenkilometern u. a. ideal für Familien geeignet. Das Skigebiet besteht überwiegend aus blauen und roten Pisten. Wobei auch einige schwarze Abfahrten nicht fehlen dürfen. Team „Anfänger“, Team „Genuss“ und auch Team „Sportler“ kommen hier auf ihre Kosten, keine Frage.

Als Highlight für die Kleinen gibt es sogar einen Skikindergarten, welcher ab einem Alter von 2 Jahren besucht werden kann. Jetzt wissen wir also, woher die zukünftigen Spitzen-Rennläufer so kommen. Apropos Rennläufer: Wir trafen den ehemaligen Profi-Skifahrer und Geschäftsführer von Carrezza Dolomiti, Florian Eisath auf der Piste und konnten mit ihm den ein oder anderen Schwung machen. Man spürt, dass er, trotz Beendigung seiner Profi-Karriere, ein Herzblut-Skifahrer ist. Bis zur Mittagspause hatten wir bereits über 6000hm zurückgelegt und nutzen die Liftfahrten als kleine Pause und für Gespräche rund um das Skigebiet. Da fehlte nur ein Kaffee-Ski-Drive-Through für den schnellen Koffeinschub zwischendurch, aber bei den vielen Ideen, die Florian so hat, kommt das vielleicht auch noch irgendwann. ;)

Zu den Ideen bzw. Visionen gehört das Thema Klimaschutz. Darüber erfuhren wir im Rahmen einer Präsentation mehr. Carrezza ist das erste italienische Skigebiet, das dem „Klimaneutralitätsbündnis 2025“ beigetreten ist. Damit soll der Fußabdruck von Carezza Dolomites innerhalb von maximal drei Jahren klimaneutral werden. Dem Projekt „Alpine Klimaskigebiete“ ist die Region schon 2011 beigetreten und hat seitdem bereits bis zu 30 Prozent Treibstoff bei der Pistenpräparierung und bis zu 25 Prozent an Strom für die Beschneiung eingespart. „Wir tun alles, um unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden“, erklärte uns Florian. Dazu gehört auch die Erneuerung verschiedener Lifte und Bahnen. Dadurch wird zwar die Kapazität erhöht, aber gleichzeitig auch die laufenden Energiekosten gedrosselt. Außerdem werden die Lifte so in die Natur integriert, dass das Gesamtbild wieder passt. Besonderes Augenmerk liegt auf der Reduktion und Kompensation des CO2 Ausstoßes. Möglich macht dies u. a. eine verbesserte Pistenpräparierung durch Routenplanung der Pistenraupen per GPS. Diese haben vorgegebene Routen und werden getrackt, um Doppelfahrten (und dadurch Treibstoff) zu sparen. Diese (und weitere) Maßnahmen führten zu einer Reduzierung des Treibstoffverbrauchs von ca. 10 Litern pro Stunde. Der Gedanke kam übrigens auch bei den Fahrern an, die sich nun gegenseitig sogar im Spritverbrauch unterbieten wollen. Transparenz spielt insgesamt eine große Rolle genauso wie der Punkt, die Mitarbeiter des Skigebiets einzubeziehen. So entstanden z.B. neue Fahrgemeinschaften bzw. wurde im Sommer aufs Fahrrad umgestiegen. Oder es wurden Plastik-Wasserflaschen in Glasflaschen umgetauscht, es gilt insgesamt die Vermeidung von Plastik auf den Skihütten und alle Papierprodukte sind aus Recyclingpapier. Viele einzelne Punkte, die zusammengenommen aber schon einiges ausmachen – jeder Schritt zählt, so auch das Motto von Florian und seinem Team.

Mit Florian flitzten wir in unserer kleinen 6er-Gruppe nur so über die Pisten und (fast) kein Gelände war vor uns sicher. Auch die 1,7km lange Talabfahrt wurde zügig genommen. Vielleicht waren die Oberschenkel froh, als es im Anschluss in die Gondel ging? Wer weiß das schon. Was aber zu 100% sicher ist, wir hatten perfekte Bedingungen! Ich war schon auf einigen Pisten unterwegs, aber so gut präparierte Pisten hatte ich bisher noch nie erlebt. Klar ist der Schnee in anderen Regionen auch super, keine Frage. Aber man merkt doch die kleinen, feinen Unterschiede. Selbst am Nachmittag bei Plusgraden war der Schnee noch unglaublich gut.
Verantwortlich hierfür ist u.a. Georg Eisath, der Vater von Florian. Georg war Mitgründer von TechnoAlpin (dem Weltmarktführer in der Produktion von Beschneiungsanlagen), quasi der Schneepionier. Er verkaufte seine Anteile und investiert in das heimische Skigebiet mit seinem ganzen Wissen und seiner Erfahrung. Das spürt man, der Schnee in Carrezza ist perfekt! Im Liftgespräch mit Georg berichtete er von seinen Erfahrungen. Ein praktisches Beispiel: Sobald die Temperaturen steigen, wird der Schnee schwerer. Und somit werden die Schneehügel auf der Piste ebenfalls schwerer und das Skifahren kraftaufwendiger. Das ist bei Naturschnee, aber auch bei Kunstschnee der Fall. Kunstschnee lässt sich bekanntermaßen beeinflussen. Georg im Lift „Das predige ich schon immer – nehmt einfach weniger Wasser, dann wird der Schnee auch nicht so schwer! Viele denken aber noch „Viel hilft viel – was Quatsch ist!“ Ein Punkt, der natürlich auch mit Ressourcenschonung zu tun hat.
In Carezza wird der Schnee vorproduziert. Sobald zu Beginn der Saison ein Kältefenster (ca. -10 Grad) vorhanden ist, wird mit der Schneeproduktion begonnen. Innerhalb von 80 Stunden kann der Schnee für die ganze Saison hergestellt werden. Das Kältefenster ist auch in der Energiebilanz wichtig, denn bei niedrigeren Temperaturen kann mehr Schnee produziert werden. Somit wird Energie eingespart. Die Schneekanone benötigt immer die gleiche Energiemenge – ob jetzt viel oder wenig Wasser zum Einsatz kommt.

Die heutigen Beschneiungsanlagen sind so modern, dass sie vollautomatisch agieren. Natürlich wird zur Produktion von Schnee Wasser benötigt und das nicht gerade wenig. Ein weiterer Punkt, über den sie sich im Eggental viele Gedanken gemacht haben, um auch dies möglichst Ressourcenschonend zu bewerkstelligen. Die Speicherseen liegen so, dass sie im Frühling das Schmelzwasser und im Sommer Regenwasser auffangen. Das wird dann wieder dorthin gepumpt, wo es benötigt wird. Und was den Strombedarf angeht, bezieht das Skigebiet überwiegend grünen Strom.
Durch den Beitritt zum Klimaneutralitätsbündnis 2025 werden zudem noch viele unterschiedliche Projekte gefördert. Man merkt, dass alle Beteiligten mit Leidenschaft bei der Sache sind und versuchen, die Themen Klimaschutz und Wintersport zu verknüpfen und voranzubringen. Skifahren ist ein tolles Freizeitvergnügen bzw. eine super Sportart und trotzdem sollte man dabei die Zukunft nicht außer Acht lassen. Der Beitritt zum Klimaneutralitätsbündnis ist sicherlich ein Anfang, in Zukunft wird bestimmt noch mehr getan werden müssen. Aber hier sieht man schon, dass sich die Komponenten Wintersport und Klimaschutz nicht generell widersprechen müssen.

Auch was die Ausstattung anging, herrschten auf dieser Pressereise sehr gute Bedingungen. Mittlerweile bin ich schon ab und an mit dem Atomic Redster X9 gefahren und war immer zufrieden, ein echt guter Ski. Das stimmt auch, aber der Ski an sich ist nur die halbe Miete. Die Skipflege, also das Wachsen und das Schleifen der Kanten macht die andere Hälfte aus. Wenn ihr im Eggental seid und Euch überlegt, Ski auszuleihen oder Eure Ski machen zu lassen, dann geht unbedingt zu Anna (selbst Skirennläuferin) von Sport Laurin. Sie weiß genau auf was es ankommt – die Kanten geschliffen, dass der Ski griffig ist, aber zugleich auch wieder im richtigen Moment „aufmacht“. Da merkt man, wieviel gutes Präparieren aus einem guten Ski noch rausholen kann!

Wenn schon solch gute Bedingungen vorherrschten, sollten diese natürlich genutzt werden. Wir entschieden uns am letzten Tag für einen der ersten Lifte nach oben, um die noch leeren Pisten genießen zu können. Allerdings gingen wir es etwas langsamer an als zusammen mit Florian. Wir sind bzw. waren schließlich keine Rennläufer. ;) Zwischenzeitlich stärkten wir uns im Restaurant Alpenrose direkt an der Skipiste mit leckeren regionalen Spezialitäten. In Südtirol einfach Pflichtprogramm und unschlagbar!

Wir übernachteten im schönen Posthotel Weißes Rössl in Welschnofen. Keine 5 Minuten von der Talstation „Laurin I“ entfernt. Wem der Fußweg trotzdem zu weit ist, der nimmt den Hoteleigenen Shuttle oder nachmittags den Skibus zurück. Alles kein Problem!

Aktuell geplant ist die Eröffnung der Wintersaison kommende Woche, am 27. November (verschoben auf den) 03. Dezember. In diesem Zuge steht nun auch die neue Kabinenbahn „König Laurin“ zur Verfügung, ein nachhaltiges Mobilitätskonzept unter dem Rosengarten mit fast unsichtbarer Bergstation. Wir drücken die Daumen für eine gute Saison!

Ein ganz dickes Dankeschön geht an das Team von Eggental Tourismus und alle Beteiligten, die dieses Erlebnis ermöglicht haben.

(Bilder u.a von @Carezza Dolomites)

Nachhaltigkeit aus (m)einer Sichtweise

6. November 2017 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Jeder spricht über das Thema „Nachhaltigkeit“ und doch weiß keiner so ganz genau etwas damit anzufangen. In manchen Unternehmen werden Nachhaltigkeits-Zertifikate erfunden (und diese dann auf die Lieferanten umgewälzt), alternativ Nachhaltigkeitskonzepte entwickelt, entsprechende Siegel eingeführt oder sonst etwas. Auch ich kann Euch die Frage nicht umfassend beantworten, denn es muss wahrscheinlich jeder selbst für sich entscheiden, was „Nachhaltigkeit“ für ihn bedeutet. Quasi seinen eigenen ökologischen Fußabdruck finden.

Ökologischer Fußabdruck (olschis-world)

Persönlich bin ich ja sehr gerne in der kleinen Filterblase meiner Social Media Kanäle unterwegs. Vom Pfarrer, über den E-Mobility Spezialisten, dem Nachbarn, aber auch dem ein oder anderen Politiker finden sich viele unterschiedliche Leute in dieser kleinen, aber feinen Welt. In meiner Filterblase wird meist sachlich diskutiert und auch gerne einmal in die (persönliche) Zukunft geschaut. Natürlich entstehen dadurch verschiedene Herangehensweisen und manche Themen ufern teilweise etwas aus. Aber genau das ist es, was für mich persönlich toll ist.

Denn nur Schwarz-Weiß sehen war gestern. Es kann nicht jeder alles richtig machen. Der eine schaut mehr auf die Ernährung, der nächste auf Energieeinsparung im Haus und der übernächste auf den Verkehr. Wenn jeder ein paar kleine Schritte macht, kommt doch auch schon einiges Gutes dabei raus. Es muss oder kann schließlich nicht jeder von 0 auf 100 Nachhaltigkeit total umsetzen. Richtig, auch ich bin gerne mit dem Camaro unterwegs gewesen und würde das jederzeit wieder tun. Genauso ist es ein Ziel für 2018, den Dodge Challenger SRT Demon zu fahren. (Falls jemand einen Kontakt zu Dodge herstellen kann, gerne bei mir melden!)
Mit Nachhaltigkeit haben beide in etwa so viel zu tun, wie ein sinnlos umherfahrendes Containerschiff mit Logistik. Also eigentlich. „Eigentlich“ aber auch nur, weil es eine sehr persönliche Betrachtungsweise ist. Denn rein rational betrachtet handelt es sich nicht um Alltags- Autos, mit denen man durch die Stadt fährt und seine Einkäufe erledigt. Der Demon ist ein Spaßauto, also eher Hobby. Und genauso soll es für mich sein – kurzzeitig Spaß haben, austesten und darüber berichten. Mehr aber auch nicht. Im Alltag darf bzw. sollte es gerne etwas Sparsameres sein. Es heißt nämlich noch lange nicht, dass man nicht auch nachhaltig leben und trotzdem Spaß haben kann.

Chevrolet Camaro 6.2 V8 Coupé am Timmelsjoch

2018 Dodge Challenger SRT Demon

Bleiben wir beim persönlichen ökologischen Fußabdruck. Ich denke schon in letzter Zeit mehr darüber nach, vielleicht etwas, was mit dem Alter kommt oder einfach ein notwendiges Thema ist, wenn man sich unsere Gesellschaft so anschaut. Es ist diese Verantwortung der nächsten Generation gegenüber. Muss es immer „höher, schneller, weiter“ bzw. „mehr“ und „noch mehr“ sein? Ich glaube, hier findet bereits ein klares Umdenken statt. Mit 18 Jahren einen Führerschein zu machen, hat nicht mehr oberste Priorität bei den Millenials, das Auto als Statussymbol ist wahrscheinlich nicht mehr so wichtig, wie das neueste Smartphone. Prioritäten werden anders verteilt. Und selbst in meiner (also der etwas älteren Generation) findet zum Teil ein Umdenken statt. „Mein Haus, mein Auto, mein Boot“ hat seinen vermeintlich hohen Stellenwert verloren. Und nicht nur aus Umfragen und Studien, sondern auch aus persönlicher Sicht erlebe ich, dass Freizeit, Urlaub und Zeit für sich wichtiger wird.
Aber bleiben wir noch einmal beim Haus. Auch da ist das Thema Nachhaltigkeit nicht zu unterschätzen. Wieder auf meine persönliche Nachhaltigkeitsdefinition geschaut, konnte uns (mit etwas Abstand betrachtet) nichts Besseres passieren. Dass unser Haus ein Glücksgriff war, habe ich Euch ja bereits berichtet. Da einiges zu sanieren war, haben wir das dann auch gleich energieeffizient gestaltet. Neue Fenster, neues Dach (natürlich mit Dämmung), neue Heizungsanlage und neue Elektrik, wenn schon die Möglichkeit besteht, sich für Modernität und Energieeinsparung zu entscheiden, muss man gar nicht lange nachdenken. Die alten Dinge, wie Gasetagenöfen, Ziegel, etc. wurden recycelt. Ja, hier gibt es zum Beispiel noch einen fliegenden Alteisenhändler. Was mir leider erst zu spät in den Sinn gekommen ist, bzw. aus Kostengründen erst einmal vertagt wurde, ist die Installation einer Solaranlage. Die Investitionskosten amortisieren sich jedoch relativ schnell, allerdings hatten wir diese nicht einkalkuliert. Im Vergleich zum gesamten Projekt Haus sind es allerdings „nur“ Kleinigkeiten. Also kommt die Anlage doch irgendwann bestimmt noch. Sag niemals nie.
Zurückblickend spielte der Gesichtspunkt „Nachhaltigkeit“ bei der damaligen Entscheidung pro bzw. contra Haus, keine Rolle. Aber wenn auch zunächst eher aus Kostengründen mit zukünftiger Energieeinsparung geliebäugelt wurde, deckt man die Nachhaltigkeit gleich mit ab. Mit Sicherheit gibt es bei einem Neubau noch große Unterschiede, was z. b. die Nachhaltigkeit der Rohstoffe betrifft. Da macht man sich am besten schon vorher Gedanken zu den energetischen Vorteilen machen, Förderungsmöglichkeiten gibt es viele.

Oben-ohne-neues-Dach

Das Projekt Haus ist natürlich ein großer Punkt. Meist sind es doch eher die kleinen Dinge im Leben, die wichtig sind. Natürlich schaffe ich es nicht immer, im Alltag an Nachhaltigkeit und den ökologischen Fußabdruck zu denken. Aber wie gesagt, es ist nicht nur Schwarz-Weiß und das möchte ich auch überhaupt nicht. Aber zumindest in kleinen Schritten ist ein Umdenken möglich. Jeder kleine Schritt ist ein Schritt. Und viele kleine Schritte führen bekanntlich auch zum Ziel.

Holz meets Mode – der etwas andere Einblick!

13. März 2011 | 3 Kommentare | Schlagwörter: , , , , ,

Richtig, denn lt. Überschrift passt das irgendwie nicht so wirklich zusammen. Stellt euch nur einmal ein Kostüm aus Holz vor: Knitterfrei und etwas schwer!

Allerdings schlummert in mir ein kleiner Holzwurm und ich entdeckte bei herwig Danzer ein kleines hübsches Accessoire aus Holz.

Foto: Thomas Geiger

Ist es noch immer recht schwierig, die beiden Themen Holz und Mode zu verbinden? Nö, ist es im Grunde genommen überhaupt nicht. Nehmen wir zuerst einmal einen klassischen Schuh (das sind die Dinger, die ihr meistens an den Füßen tragt). Bei diesen wird/wurde z. B. auch Holz benötigt, sei es zur Herstellung oder auch am Schuh selbst.

Gehen wir sogar einen Schritt weiter. Die modische Kleidung sollte auch im komischen „Real Life“ präsentiert werden, denn sie sollte wenn möglich auch verkauft werden. Na, habt ihr auch schon eine Idee, wie wir nun um die Ecke gedacht, zum Holz kommen?! Richtig, die Innenausstattung kann aus Holz sein. Hey, bitte verdrängt sofort den Gedanken, dass es dann ja zu altmodisch wäre.

Unter den Outdoor-Extrem-Menschen ist die Marke „Marmot“ sicherlich ein Begriff. Das Schöne an dieser kleinen aber auch feinen Geschichte ist nämlich auch, dass „Marmot“ den Showroom in München nachhaltig eingerichtet hat. Vom Boden über die Tische, bis hin zu den Regalen wurde alles auf Nachhaltigkeit getrimmt und schaut dazu auch noch sehr gut aus! Diesen Showroom kann man nur nach Anmeldung vor Ort besuchen oder auf Bildern sehen. Diese Bilder habe ich mir angeschaut und mir ist besonders die Kombination aus rustikalem Boden und hellen Einrichtungsstücken positiv aufgefallen.

(Danke an herwig für die Bilder!)

Der „normale“ Mensch erkennt beim fertigen Produkt den Unterschied zwischen Nachhaltigkeit und dem Rest (mir fällt das Gegenteil gerade nicht ein) eher nicht. Doch wenn man genauer hinter die Kulissen schaut und es sich zusätzlich von einem Experten wie herwig erklären lässt, wird man schnell feststellen, welche Vorteile eine solche nachhaltig erstellte Inneneinrichtung hat.

Fazit: Holz, Kleidung, Nachhaltigkeit, Outdoor = gefällt mir und ich persönlich hoffe, dass „Marmot“ auch weiterhin mit herwig und seinem Team zusammenarbeiten wird!

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