Es geht weiter im Haus – Die Wanddeko

21. Mai 2019 | Ein Kommentar | Schlagwörter: , , ,

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Mit Erstaunen habe ich festgestellt, dass der letzte Post aus/vom/über unser Haus schon wieder eine ganze Weile her ist. Das geht natürlich nicht! Mittlerweile hat sich selbstverständlich wieder das ein oder andere getan, aber wie das so ist mit einer Kernsanierung und Renovierung, Arbeit gibt es genug und mit so einem Haus erwirbt man eine kleine Dauerbaustelle. Was zum Glück Spaß macht und nicht langweilig wird.
Zu Beginn des Frühlings ging es vor allem ans Höfchen, hier wurde abgekärchert, die Rankhilfen neu gestrichen und insgesamt alles ein bisschen auf Vordermann gebracht. Hochdruckreinigen macht ja schon Spaß, muss ich zugeben. Regentonne und Sandfang wurden gleich mit gereinigt, all solche Dinge, die zu den „to dos“ eines Hausbesitzers gehören, an die man aber erstmal nicht unbedingt denkt. Für die Bienen (und für uns) kamen ein paar neue Blumen dazu, wie „Olivia“ (der Olivenbaum) und „Gudrun“ (die Kletterhortensie), die nun das Höfchen verschönern. Bestandsblumen, wie die Rosen, treiben (trotz der ein oder anderen Blattlaus) ohne Ende aus. Diese (also die Blattläuse) sollten eigentlich mit Brennesseljauche nach Neuhüttener Originalrezept bekämpft werden, so der ursprüngliche Plan, doch Rotschwänzchen und Blaumeise finden Gefallen an den Tierchen. Also zunächst keine Bekämpfung. Die Rosen werden es so oder so überleben.

Kommen wir von draußen nach drinnen. Neue Lampen wurden angebracht, der Keller umgeräumt und der Boden dort mit Betonfarbe gestrichen, die Holztreppen eingelassen und Übergänge mit Acryl verbunden, etc. pp. „Kleinkram“ halt, der erst auf den 2. Blick auffällt, aber doch einiges ausmacht. Dazu neues Grünzeug und der ein oder andere Ableger von meinem Vater, der mit einem ziemlich grünen Daumen gesegnet ist. Und hier und da ein bisschen Dekokram. Bei Dekokram hat meistens Jacky den Hut auf, was für das Ergebnis durchaus von Vorteil ist. Einig werden wir uns jedenfalls immer.

Allerdings sahen manche Wände bisher noch recht kahl aus. Wir hatten schon länger überlegt, Bilder aufzuhängen, waren aber noch nicht ganz schlüssig, was es werden soll und es daher erstmal aufgeschoben. Das hat sich nun geändert, denn wir wurden bei Posterstore fündig. Bei Bildern finde ich persönlich ja eine Mischung gut aus schönen Drucken bzw. Postern und eigenen Bildern. Platz für lustige Familienschnappschüsse muss auch sein. Das ist jedenfalls der längerfristige Plan. Vielleicht sogar eine richtige „Ahnengalerie“ im Flur, Raum ist jedenfalls mehr als genug vorhanden.
Zuerst haben wir uns Gedanken gemacht, welche der verschiedenen Rahmen es werden sollen. Denn ein passender Rahmen macht megaviel aus. Unser Parkett ist aus Eiche, dazu passen für uns silberne, schwarze oder ebenfalls eichefarbene Rahmen am besten. Wir haben uns, je nach Raum, verschiedene Größen ausgesucht. Was mir daran super gefällt, ist, dass Eiche auch wirklich Eiche ist. Also dass der Rahmen farblich sehr gut zum Boden passt. Alle Rahmen sind aus Holz oder Metall und lassen sich sowohl der Höhe als auch der Breite nach aufhängen.

Ein Rahmen ohne Inhalt ist zwar hübsch, aber es fehlt das entscheidende Etwas. Es ist ja gar nicht immer so einfach, das Richtige zu finden. Entweder ist die Auswahl zu groß und man sucht ewig, oder es passt halt einfach nicht zum eigenen Stil. Uns ist es wichtig, dass es nicht nur gut gefällt, sondern auch einen Bezug zu uns hat, deshalb haben wir uns vor allem Landschafts- und Naturfotografien ausgesucht. Die Poster sind übrigens aus alterungsbeständigem, 240 g schwerem, unbeschichteten Papier. Aber seht selbst, welche Bilder es geworden sind.

Für mich als Bergfan muss natürlich ein Gipfel dabei sein, Meer darf aber auch nicht fehlen und dazu passt super ein stimmungsvolles Waldbild. So gefällt es uns aktuell super. Beim Gästezimmer steht das Thema Reisen bzw. fremde Länder im Fokus, unter anderem mit einem New-York-Städteposter, denn wir haben beide tolle Erinnerungen an diese Stadt, aber auch die Erdkugel darf nicht fehlen.
In Eule und Giraffe hat sich Jacky gleich verguckt, daher bekommt sie einen Highlightplatz am Treppenaufgang, passenderweise direkt neben unserer „Harry-Potter-Besenkammer“. Und die Giraffe lacht uns nun früh im Badezimmer an.

Ihr seht, es gibt eine tolle Auswahl, und alles lässt sich jederzeit auch wieder anders kombinieren. Noch ein weiterer Wohlfühlpunkt für unser Häuschen.

In Kooperation mit Posterstore

Nachhaltigkeit aus (m)einer Sichtweise

6. November 2017 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Jeder spricht über das Thema „Nachhaltigkeit“ und doch weiß keiner so ganz genau etwas damit anzufangen. In manchen Unternehmen werden Nachhaltigkeits-Zertifikate erfunden (und diese dann auf die Lieferanten umgewälzt), alternativ Nachhaltigkeitskonzepte entwickelt, entsprechende Siegel eingeführt oder sonst etwas. Auch ich kann Euch die Frage nicht umfassend beantworten, denn es muss wahrscheinlich jeder selbst für sich entscheiden, was „Nachhaltigkeit“ für ihn bedeutet. Quasi seinen eigenen ökologischen Fußabdruck finden.

Ökologischer Fußabdruck (olschis-world)

Persönlich bin ich ja sehr gerne in der kleinen Filterblase meiner Social Media Kanäle unterwegs. Vom Pfarrer, über den E-Mobility Spezialisten, dem Nachbarn, aber auch dem ein oder anderen Politiker finden sich viele unterschiedliche Leute in dieser kleinen, aber feinen Welt. In meiner Filterblase wird meist sachlich diskutiert und auch gerne einmal in die (persönliche) Zukunft geschaut. Natürlich entstehen dadurch verschiedene Herangehensweisen und manche Themen ufern teilweise etwas aus. Aber genau das ist es, was für mich persönlich toll ist.

Denn nur Schwarz-Weiß sehen war gestern. Es kann nicht jeder alles richtig machen. Der eine schaut mehr auf die Ernährung, der nächste auf Energieeinsparung im Haus und der übernächste auf den Verkehr. Wenn jeder ein paar kleine Schritte macht, kommt doch auch schon einiges Gutes dabei raus. Es muss oder kann schließlich nicht jeder von 0 auf 100 Nachhaltigkeit total umsetzen. Richtig, auch ich bin gerne mit dem Camaro unterwegs gewesen und würde das jederzeit wieder tun. Genauso ist es ein Ziel für 2018, den Dodge Challenger SRT Demon zu fahren. (Falls jemand einen Kontakt zu Dodge herstellen kann, gerne bei mir melden!)
Mit Nachhaltigkeit haben beide in etwa so viel zu tun, wie ein sinnlos umherfahrendes Containerschiff mit Logistik. Also eigentlich. „Eigentlich“ aber auch nur, weil es eine sehr persönliche Betrachtungsweise ist. Denn rein rational betrachtet handelt es sich nicht um Alltags- Autos, mit denen man durch die Stadt fährt und seine Einkäufe erledigt. Der Demon ist ein Spaßauto, also eher Hobby. Und genauso soll es für mich sein – kurzzeitig Spaß haben, austesten und darüber berichten. Mehr aber auch nicht. Im Alltag darf bzw. sollte es gerne etwas Sparsameres sein. Es heißt nämlich noch lange nicht, dass man nicht auch nachhaltig leben und trotzdem Spaß haben kann.

Chevrolet Camaro 6.2 V8 Coupé am Timmelsjoch

2018 Dodge Challenger SRT Demon

Bleiben wir beim persönlichen ökologischen Fußabdruck. Ich denke schon in letzter Zeit mehr darüber nach, vielleicht etwas, was mit dem Alter kommt oder einfach ein notwendiges Thema ist, wenn man sich unsere Gesellschaft so anschaut. Es ist diese Verantwortung der nächsten Generation gegenüber. Muss es immer „höher, schneller, weiter“ bzw. „mehr“ und „noch mehr“ sein? Ich glaube, hier findet bereits ein klares Umdenken statt. Mit 18 Jahren einen Führerschein zu machen, hat nicht mehr oberste Priorität bei den Millenials, das Auto als Statussymbol ist wahrscheinlich nicht mehr so wichtig, wie das neueste Smartphone. Prioritäten werden anders verteilt. Und selbst in meiner (also der etwas älteren Generation) findet zum Teil ein Umdenken statt. „Mein Haus, mein Auto, mein Boot“ hat seinen vermeintlich hohen Stellenwert verloren. Und nicht nur aus Umfragen und Studien, sondern auch aus persönlicher Sicht erlebe ich, dass Freizeit, Urlaub und Zeit für sich wichtiger wird.
Aber bleiben wir noch einmal beim Haus. Auch da ist das Thema Nachhaltigkeit nicht zu unterschätzen. Wieder auf meine persönliche Nachhaltigkeitsdefinition geschaut, konnte uns (mit etwas Abstand betrachtet) nichts Besseres passieren. Dass unser Haus ein Glücksgriff war, habe ich Euch ja bereits berichtet. Da einiges zu sanieren war, haben wir das dann auch gleich energieeffizient gestaltet. Neue Fenster, neues Dach (natürlich mit Dämmung), neue Heizungsanlage und neue Elektrik, wenn schon die Möglichkeit besteht, sich für Modernität und Energieeinsparung zu entscheiden, muss man gar nicht lange nachdenken. Die alten Dinge, wie Gasetagenöfen, Ziegel, etc. wurden recycelt. Ja, hier gibt es zum Beispiel noch einen fliegenden Alteisenhändler. Was mir leider erst zu spät in den Sinn gekommen ist, bzw. aus Kostengründen erst einmal vertagt wurde, ist die Installation einer Solaranlage. Die Investitionskosten amortisieren sich jedoch relativ schnell, allerdings hatten wir diese nicht einkalkuliert. Im Vergleich zum gesamten Projekt Haus sind es allerdings „nur“ Kleinigkeiten. Also kommt die Anlage doch irgendwann bestimmt noch. Sag niemals nie.
Zurückblickend spielte der Gesichtspunkt „Nachhaltigkeit“ bei der damaligen Entscheidung pro bzw. contra Haus, keine Rolle. Aber wenn auch zunächst eher aus Kostengründen mit zukünftiger Energieeinsparung geliebäugelt wurde, deckt man die Nachhaltigkeit gleich mit ab. Mit Sicherheit gibt es bei einem Neubau noch große Unterschiede, was z. b. die Nachhaltigkeit der Rohstoffe betrifft. Da macht man sich am besten schon vorher Gedanken zu den energetischen Vorteilen machen, Förderungsmöglichkeiten gibt es viele.

Oben-ohne-neues-Dach

Das Projekt Haus ist natürlich ein großer Punkt. Meist sind es doch eher die kleinen Dinge im Leben, die wichtig sind. Natürlich schaffe ich es nicht immer, im Alltag an Nachhaltigkeit und den ökologischen Fußabdruck zu denken. Aber wie gesagt, es ist nicht nur Schwarz-Weiß und das möchte ich auch überhaupt nicht. Aber zumindest in kleinen Schritten ist ein Umdenken möglich. Jeder kleine Schritt ist ein Schritt. Und viele kleine Schritte führen bekanntlich auch zum Ziel.

Hallo? Hallo! – Rund ums Haus

26. April 2017 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , , ,

Man kommt ja zu nichts! Der letzte Post aus bzw. rund ums Haus ist nun schon wieder eine Weile her. Nach unserem Einzug ist zunächst nicht so viel Neues passiert. Klar, ein paar Lampen hängen, ein paar Löcher wurden zugemauert bzw. verputzt, aber die großen Dinge ruhten bisher. Jaja, ich weiß, vor dem Einzug erzählte jeder: „Macht fertig, was geht. Danach bleibt es sowieso liegen.“ Und was soll ich sagen, sie hatten alle Recht! Nachdem wir über ein Jahr saniert hatten, war irgendwann die Luft raus. Pause! Und wisst Ihr was – die war nötig! Aber wie schnell sich der Mensch auch an Provisorien gewöhnen kann, ist bemerkenswert. Das kennt jeder, der schon mal umgezogen ist.

Türzarge aus Lärche

Und so gibt es noch einige Ecken bzw. auch größere Baustellen, die demnächst in Angriff genommen werden wollen. Verputzen des Gästezimmers, Umgestaltung des Innenhofes, das zweite Treppenhaus muss noch gemacht werden etc. pp. Langweilig wird es sicher nicht! (und ich nehme Euch selbstverständlich hier mit, wenn es soweit ist)
Was mir auch immer noch im Kopf rumschwebt, ist die Aufrüstung mit Smart-Home-Technik. Mit unseren per App steuerbaren Heizkörperventilen und Fensterkontakten sind wir schon super zufrieden. Auch mit unseren Unterputzradios plus Dockingstation. Aber es gibt noch so viele Möglichkeiten!
Im entfernten dazu gehört ja auch die Türkommunikation bzw. Gegensprechanlage. Zu Beginn vielleicht erst noch einmal kurz die Gegebenheiten: Unser Haus ist schmal und verfügt über vier Stockwerke. Jeweils zwei Stockwerke sind mit getrennten Kreisläufen (Wasser/Strom/Heizung) angelegt, so dass wir daraus zwei getrennte Wohnungen machen könnten. Dies war von Anfang an klar und darauf musste auch die Gegensprechanlage aufgebaut werden. Kurz gesagt, wir benötigten eine Anlage, welche mindestens zwei Klingeln und insgesamt vier Gegenstücke zu bieten hat. Sind noch alle mit im Boot?

Zu Beginn schwirren im Kopf natürlich die verschiedenen Möglichkeiten umher und Wünsche werden geäußert. Der erste Wunsch war eine netzwerkfähige Türkommunikation. Der Gedanke: „Es klingelt und wir können gleich auf jedem Handy/Tab/Laptop erkennen, wer vor der Tür steht“ war schon sehr verlockend. Alternativ die Option mit einer Cam und dem passenden Gegenstück – nicht so mobil, aber trotzdem ist zu erkennen, wer gerade klingelt.

So zumindest der erste Plan. Allerdings wurden wir schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, als wir uns nach Preisen erkundigten. Unsere Wunschvarianten sprengten das Budget und ein neuer Wunsch musste her. Dieser war dann auch schnell gefunden: Zunächst wird es eine „normale“ Türstation mit vier Gegenstücken im Haus und zwei Klingeln. Sind wir doch mal ehrlich, wie oft benötigt man so eine Netzwerk-/Videofunktion? Unangemeldete Besucher haben einfach Pech gehabt, falls wir nicht öffnen möchten. ;) Und so stimmt unser persönliches Preis-Leistungs-Verhältnis wieder.

Gira Gegensprechanlage

Gira Gegensprechanlage

Wir haben uns, wie beim Radio, für GIRA entschieden. Praktische Handhabung, schickes Design, das passt. Mittlerweile ist seit dem Einbau auch schon eine gewisse Zeit vergangen, die Türkommunikation wurde getestet und bisher sind wir sehr zufrieden mit unserer Wahl. Außerdem heißt es ja nicht, dass in Zukunft nicht doch noch die Netzwerkverknüpfung nachgerüstet werden kann…

SmartHome mit Homematic IP

28. Oktober 2016 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , ,

Der Mensch ist bekanntlich bequem veranlagt und wenn sich die Möglichkeit ergibt, Geld zu sparen, greift er gerne zu. So in der Art zumindest. Beides sind nur zwei Gründe, die für SmartHome-Lösungen sprechen. Plus natürlich der Technik-Nerd-Faktor! Wir hatten uns bei unserer Renovierung auch immer mal wieder mit dem Thema SmartHome beschäftigt. Gut, wenn man eine SmartHome-Lösung nach „altem“ Standard bevorzugt, wird das Thema schnell ad acta gelegt. Unter „altem“ Standard verstehe ich eine feste Komplett-Installation. Kostet ein halbes, ach was red‘ ich, ein ganzes Vermögen und ist auf Dauer gesehen ziemlich unflexibel. Also für uns ein No-Go!

Also lautete die Devise: Weiter umschauen, bis irgendwann vielleicht eine praktikablere Lösung auftaucht. Zwischendurch gab es natürlich noch genug andere Dinge zu erledigen, doch irgendwann kam ich auf den Anbieter Homematic IP. Und die praktikablere Lösung war gefunden.

Vorab das Ausgangszenario: Unser (Haupt-)Bad liegt im 3. Stock und somit benötigt der Heizkörper etwas, bis er auf Temperatur ist. Wir sind Früh-am-Morgen-Duscher und somit ist das Badezimmer von der Nacht her ausgekühlt. Die perfekte Wärme hatte das Bad die ersten kühleren Wochen also erst, wenn man mit dem Duschen schon fast fertig war. Die Heizung die ganze Nacht durchlaufen zu lassen, ist ja auch keine dauerhafte Lösung. Zwar kann unser Brenner im Keller verschiedene Heizprogramme, aber entweder sind dann alle Räume um 6 Uhr warm, oder halt keiner. DAS wird nun aber auch wieder nicht benötigt. Flexibilität ist etwas Anderes.

Die Lösung

Soweit zur Ausgangslage, die definitiv nach einer flexiblen SmartHome-Lösung schreit. Es gab bzw. gibt verschiedene Lösungsansätze. Wobei der Hauptunterschied zwischen Mietgeräten und gekauften Geräten besteht. Wir haben uns für dauerhafte Geräte entschieden – ich bin kein großer Fan von der Mietoption, denn in den meisten Fällen hat der Vermieter mehr davon und die Dinger halten (normalerweise) eh ewig. Anyway, was man bei Homematic IP für eine flexible Steuerung der Heizung benötig, sind Heizkörperthermostate plus ggf. noch Fensterkontakte und natürlich eine Zentrale. Die Installation verlief ohne Probleme: Zentrale an den Router hängen, kurz per QR-Code (in der zugehörigen App) anlernen und zack, da ist sie schon. Bei den Heizkörperthermostaten war ich zu Beginn etwas skeptisch, denn die Heizung lief ja ohne Probleme und ich hoffte, dass das auch so bleibt. Aber meine Skepsis stellte sich als völlig unnötig heraus. Erstens ist die Beschreibung kinderleicht und zweitens gibt es ja auch noch Tutorials auf Youtube, falls gewünscht.
Das alte Thermostat wird auf maximale Stufe gedreht, dann abmontiert und das neue, „smarte“ Heizkörperthermostat angeschraubt. Das ist schon alles. Nun noch die Theorie – also wieder das „anlernen“ in der App (was keine 5 Minuten dauert) und alles läuft so, wie es soll. Man kann verschiedene Szenarien per App einstellen, für Wochentage, Wochenenden, Tageszeiten, was auch immer. Bei uns ist jetzt jedenfalls morgens nach dem Aufstehen das Bad warm, ohne dass die Heizung die ganze Nacht durchbollern muss.

Homematic IP Set

Homematic IP Heizkörperthermostat

Das Gleiche funktioniert übrigens mit allen anderen Modulen von Homematic IP genauso: Anbringen, anlernen und fertig. Wir haben die Fensterkontakte zusätzlich installiert und mit dem Heizkörperthermostat verknüpft. Das heißt: Fenster auf – Heizung geht aus. Fenster zu – Heizung geht wieder an. Eine richtig geniale Kombination, ohne erst daran denken zu müssen, die Heizung runter zu drehen. Noch dazu sieht man sofort am Smartphone, ob ein Fenster geöffnet ist, oder nicht. In einem Haus mit 4 Stockwerken ist das einfach nur superpraktisch.

Homematic IP Fensterkontakt

Homematic IP Fensterkontakt

Unser primärer Entscheidungsfaktor ist nicht das Einsparpotential durch die gezielte Einstellung, sondern vor allem die Möglichkeit einer zeitgesteuerten, individuellen Steuerung der Heizkörper. Klar, einige werden es vielleicht als Spielerei ansehen, doch ich finde es ist einfach nur genial.

Zum Abschluss gibt es aber noch einen Wunsch: Warum gibt es noch kein schickes Webinterface?
Mit Hilfe von FHEM ist dies zwar möglich, aber etwas umständlich. Ich denke an so eine Lösung, wie sie Dominik Schön auf dem Barcamp Regensburg präsentiert hat. Das wäre dann wirklich die perfekte Variante.

Unsere Wohlfühloase – das neue Badezimmer

4. September 2016 | 10 Kommentare | Schlagwörter: , , , , ,

Wohlfühloase, Wellnesstempel oder einfach nur notwendige Nasszelle, so ein Bad muss sehr gut überlegt sein. In unserem Häuschen gab es zwei Badezimmer. Doch wie sollte(n) unser Bad bzw. unsere Bäder aussehen? Also ging die Planung los. Ein Haupt-, ein Gästebad? Zwei gleichwertige Bäder? Eins für ihn, eins für sie? Mit Badewanne oder ohne? Ebenerdige Dusche? Wie gefliest? Fragen über Fragen – und es mussten mal wieder ziemlich viele Entscheidungen getroffen werden!

Erst hatten wir überlegt, in unser „Hauptbad“, gleich neben dem Schlafzimmer, Dusche UND Badewanne einzubauen. Wir gehören zwar zur Duschfraktion, aber so ab und an gemütlich in der Badewanne plantschen und relaxen, ein Erkältungs- oder Rückenbad nehmen (man wird ja nicht jünger!) bzw. einfach die Option zu haben, in die Badewanne gehen zu können, war uns schon wichtig. Also ganz ohne Badewanne geht es dann doch nicht. Da wir aber am Grundriss der Bäder eigentlich nichts verändern wollten, wurde uns beides (Bad und Dusche) in einem Bad einfach zu eng. Und wenn wir schon Platz haben, müssen wir es uns ja nicht unnötig voll stellen bzw. bauen.
Zunächst haben wir natürlich erstmal die ganzen Abbrucharbeiten erledigt und den Raum wieder „auf null gesetzt“. Leitungen neu, Elektrik neu, Boden neu. Wobei der ein oder andere Liter Schweiß floss und es den ein oder anderen Nerv kostete. So ist Handwerk und so es macht ja auch Spaß.

altes Badezimmer

Renovierung

Sanierung des Bades

Sanierung des Bades

Wir entschieden uns für eine größere (1,20 x 0,90m) Dusche im „Hauptbad“, dazu ein größeres Waschbecken, das auch genug Ablagefläche bietet und das WC sollte auf jeden Fall so randlos wie möglich sein, weil hygienischer. Das waren die Wünsche. Aber wisst Ihr, wie verdammt schwer es ist, das „richtige“ auszusuchen? Es gibt ja unzählig viele Varianten!

Schnell sind wir bei Villeroy & Boch hängengeblieben. Das deutsche Traditionsunternehmen (das es schon seit 1748 gibt!) hat eine tolle Auswahl an schönen und gleichzeitig funktionalen Produkten und setzt dabei auf Qualität und Design. Besonders gut gefallen hat uns auf Anhieb die Subway 2.0 Kollektion. Klar, harmonisch geformt und ohne Schnörkel bzw. unnötiges Gedöns.
Wie fast alle Keramikprodukte bei Villeroy & Boch, gibt es auch den Subway 2.0 Waschtisch in der Version „CeramicPlus“. Dazu solltet Ihr wissen, dass das Wasser hier in Schweinfurt eher einer Kalkbrühe gleicht, als normalem Wasser. Härtegrad: „härter als Chuck Norris“. Genau deshalb kam für uns diese spezielle Keramik-Veredelung genau richtig. Natürlich erspart es leider nicht das Putzen, aber es ist trotzdem schon ein himmelweiter Unterschied zu „normaler“ Keramik, denn Wasser und andere Substanzen perlen an der Oberfläche ab, so dass Schmutz und Kalkreste nicht mehr so gut an der dieser haften können.

Villeroy & Boch Verpackung

Villeroy & Boch Duschwanne - Subway 2.0 Kollektion

Wichtig war – wie beim Waschbecken mit seinen 1000mm – auch bei der Dusche eine ausreichende Größe, denn es gibt einfach nichts Schlimmeres, als keinen Platz zu haben. Zu Beginn stellten wir uns eine ebenerdige Dusche vor, wollten aber nicht durchgehend fliesen. Nach ausgiebiger Beratung entschieden wir uns für eine ziemlich flache Duschwanne (18mm), die Squaro, Super Flat, aber nicht ganz ebenerdig. Da kann es wohl doch ab und an mal zu Problemen kommen und es war bei uns die einfachste Einbau-Variante, da wir den Fußboden ja nicht komplett – inkl. Estrich – neu machen wollten). Und ganz ehrlich, das Hauptbad ist im 3. OG. Falls wir also altersbedingt einmal die paar cm nicht mehr in die Dusche kommen sollten, sind wir vorher eh schon im Treppenhaus stecken geblieben. ;) Die Duschwanne ist übrigens, genau wie die Badewanne, aus Quaryl, einem speziell entwickelten Gemisch aus Quartz und Acrylharz. Stoß- und kratzfest und ziemlich pflegeleicht, wie sich jetzt im Alltag zeigt.

Abfluss mit CeramicPlus von Villeroy & Boch

Dusche mit CeramicPlus von Villeroy & Boch

Was fehlt noch? Richtig, die Toilette! Toilette ist natürlich auch nicht gleich Toilette. Wenn man sich einmal genauer mit der „Schüssel“ beschäftigt, kann man einige Unterschiede erkennen. Und ich meine jetzt keine beheizbaren Deckel oder programmierbare Spülfunktionen à la koreanischer oder japanischer Toiletten.
Unsere Wahl fiel auf eine moderne Hängetoilette aus der Subway Kollektion, mit CeramicPlus und DirectFlush. Heißt, es gibt einen offenen, vollständig glasierten Wasserrand für praktische Reinigung. Außerdem wurde der Spülvorgang bei DirectFlush optimiert, dabei wird das komplette Innenbecken bis direkt unter den offenen Wasserrand „bespült“ und es setzen sich weniger Verunreinigungen fest. Zusammenfassend: spülrandlos und wassersparend. Und im Abgang „waagerecht“, laut Beschreibung. :D
So und jetzt einmal alles zusammen, so ist unser Hauptbadezimmer geworden:

Bad gesamt von Villeroy & Boch

Bad Unterschrank von Villeroy & Boch

Bad Unter- und Spiegelschrank von Villeroy & Boch

Bad Dusche von Villeroy & Boch

Bad Dusche und Toilette von Villeroy & Boch

Kommen wir nun auch noch zu dem ein oder anderen Detail. Wichtig: eine stabile, feste Duschtür/-umrandung. Nichts ist schlimmer, als wackelige (am besten noch nicht 100%ig dicht schließende) Duschtüren oder – der Oberhorror – ein Duschvorhang, der irgendwo am Körper festklebt. Pfui! Also gab es eine fest eingebaute, schicke Duschtür/-wand aus Glas und als kleiner Extraluxus: die Duschstange an der Seitenwand befestigt, so dass man seine Handtücher gleich griffbereit hat.

Viel Stauraum gibt es auch mit den passenden Badmöbeln aus der Subway 2.0 Kollektion, dazu aber in Kürze mehr, wenn ich Euch Bad Nr. 2 vorstelle. Nun fehlt nur noch ein bisschen Deko und die passende Musik für den Gemütlichkeitsfaktor. So ist es fürs erste fertig, unser Badezimmer Nr. 1.

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