Mit dem Chevrolet Camaro 6.2 V8 MT Coupé in die Berge

12. Oktober 2017 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , , , , ,

Das Thema ‚Carporn‘ soll hier natürlich nicht zu kurz kommen. Wie ich ja schon an der ein oder anderen Stelle berichtet habe, waren wir mit dem Chevrolet Camaro 6.2 V8 MT Coupé unterwegs in den Bergen. Ein Traum für Fans schneller Wagen, sage ich Euch! Als der Camaro gebracht wurde, kam bei mir sofort ein leichtes Grinsen auf. Und wahrscheinlich wurde schon mal rein prophylaktisch die Adrenalinbildung in Gang gesetzt.

Fangen wir aber mit den Hardfacts an:

– 6.2 Liter V8 Motor mit 453 PS (617Nm)
– in 4,4 Sekunden von 0 auf 100km/h (inkl. entsprechendem Sound, für Euch getestet!)
– Höchstgeschwindigkeit von 290 km/h (natürlich nicht abgeriegelt)
– 8-Gang-Automatikgetriebe mit Schaltwippen
– Driver Mode Selector (4 Fahrmodi – Normal, Sport, Rennstrecke und Schnee/Eis)
– Head-up-Farbdisplay
– BOSE Audio System
– BREMBO Performance Bremsen
– Sportabgasanlage mit vier Auspuff-Endrohren (!)
– ein Gewicht von ca. 1,7 Tonnen

Lassen wir uns überraschen!

Chevrolet Camaro 6.2 V8 MT Coupé

Chevrolet Camaro 6.2 V8 MT Coupé

Chevrolet Camaro 6.2 V8 MT Coupé

Chevrolet Camaro 6.2 V8 MT Coupé

Chevrolet Camaro 6.2 V8 MT Coupé

Chevrolet Camaro 6.2 V8 MT Coupé

Chevrolet Camaro 6.2 V8 MT Coupé

Chevrolet Camaro 6.2 V8 MT Coupé

Chevrolet Camaro 6.2 V8 MT Coupé

Nach einer ganz kurzen Eingewöhnungsphase wartete die Autobahn. Apropos Eingewöhnungsphase, das geht relativ schnell, denn alle Bedienelemente sind intuitiv zu finden. Ob es die elektrische Sitzverstellung ist, das induktive Laden des Handys, das Head-Up-Display, Navi oder auch „nur“ die Lüftung. Für mich persönlich ein sehr großer Pluspunkt, denn ich hasse es, wenn ich quasi erst die Bedienungsanleitung studieren muss, um irgendetwas einzustellen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich bereits ähnliche Modelle gefahren bin. Denn auch im Cadillac CTS-V bzw. ATS-V sind die Bedienelemente ähnlich aufgebaut. Das Interior im Camaro ist übrigens sehr hochwertig und kann locker mit den Mitwettbewerbern mithalten.

Chevrolet Camaro 6.2 V8 MT Coupé - Innen

Chevrolet Camaro 6.2 V8 MT Coupé - Navi

Chevrolet Camaro 6.2 V8 MT Coupé - Lüftung

Chevrolet Camaro 6.2 V8 MT Coupé - Schaltknauf

Chevrolet Camaro 6.2 V8 MT Coupé - Cockpit

Genug der Theorie. Kommen wir zum Fahrgefühl. Von der Stadtfahrt über Autobahn, Passstraßen und Landstraßen war bei unserer Tour alles dabei, was ein Fahrerherz begehrt. Ebenso der Vergleich Kurz- und Langstrecke – der Camaro macht alles mit. Was häufig als erstes angebracht wird bei so einem Auto, ist der Kraftstoffverbrauch. Dieser schwankt entsprechend der Strecke, der Fahrweise oder auch der Geschwindigkeitsbegrenzungen unserer europäischen Nachbarn zwischen 9 und fast 40 Liter/100km. Was kaum eine Rolle spielt, denn beim Camaro geht es nicht so sehr um sparsames Fahren. Sondern eher um besonderes Fahrgefühl kombiniert mit Auffallen um jeden Preis. Nicht kleckern, sondern klotzen ist das Motto! Und genauso fährt er sich auch. Im normalen Modus und bei gemächlicher Fahrweise schalten sich 4 Zylinder automatisch ab. Trotzdem fährt sich der Camaro natürlich auch hier schon sportlich. Der Franke sagt: Passt schon. Aber nicht umsonst gibt es den Sport-Modus! Denn wenn der Camaro will, dann kann er auch. Ohne Wenn und Aber! Die Pferdchen wollen ausgeführt werden und die Motorhaube zittert vor Ehrfurcht.
Schaltet man um in den „Track“ Modus, gibt es fast kein Halten mehr. Zwischen „das Gaspedal berühren“ und „Vollgas“ ist es ein schmaler Grat. Entschleunigung war gestern, Performance ist heute! Dazu noch die Klappensteuerung der Sportabgasanlage mit den vier Auspuff-Endrohren und das eh schon vorhandene Grinsen prägt sich komplett ein.

Chevrolet Camaro 6.2 V8 MT Coupé - Sportabgasanlage mit vier Auspuff-Endrohren

Noch dazu kleben bei richtiger Temperatur die Goodyear Reifen am Untergrund und sollte es doch einmal langsamer werden, dann greifen die BREMBO Bremsen richtig zu. Da muss der Beifahrer dann halt einfach durch. Dafür hat er (und natürlich auch der Fahrer) es auch auf langen Strecken sehr bequem. Ich war positiv überrascht, dass ich nach 5 Stunden Fahrt ohne Rückenschmerzen aussteigen konnte. <- Top!

Auch in den Bergen macht der Camaro eine gute Figur. Auch wenn es auf den ersten Blick jetzt nicht das typische Auto ist, um damit in die Alpen zu fahren. Glaube er ist auch ein heimlicher Fan von Passstraßen. Wir sind erst über das Timmelsjoch und ein paar Tage später über das Würzjoch gefahren (die kleinen Pässe zwischendurch lassen wir einfach einmal außen vor). Beschleunigung, Bremsung und Kehre, erneute Beschleunigung, Bremsen, Kehre und das gleiche Spiel von vorne – überhaupt kein Problem. Wobei ich persönlich sagen muss, dass das Timmelsjoch zwar eine nette Strecke, aber längst kein Geheimtipp mehr ist, was man am Verkehr merkt. Zwar ist das Würzjoch nicht so hoch, aber die Straßen sind viel enger und gleichen manchmal eher einem Feldweg hierzulande. Trotzdem sehr gut ausgebaut und schön zu fahren. Einen Schnelldurchgang übers Würzjoch gibt es hier zu sehen:

Ganz ehrlich und so unter uns gesagt: Eine geile Kiste …und das ist noch harmlos ausgedrückt. Ein echtes Ponycar eben. Das Erscheinungsbild, der Motor, das Interior, die Technik, der Spaßfaktor etc. sind in diesem Autosegment einfach ein Traum! Ein bisschen weine ich dem Camaro schon noch hinterher, gerne habe ich ihn nicht wieder hergegeben. Ob es eine Steigerung gibt? Vielleicht die Corvette? Auf jeden Fall wäre es einen Vergleich wert!

Kleiner Ausflug mit dem Tesla Model S

26. Mai 2017 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Mittlerweile bin ich schon einige unterschiedliche Fahrzeuge gefahren. Nach wie vor stehen dabei Autos mit Verbrennungsmotor an erster Stelle, schon allein bedingt durch das vorhandene Angebot. Angefangen vom schnellen Cadillac CTS-V, über den geräumigen Mercedes-Benz GLS, den Outdoortauglichen Jeep Grand Cherokee SRT und viele andere – ob klein oder groß, Automatik oder Schaltung, Cabrio oder Oldtimer, es war schon so ziemlich alles dabei.
Anders sieht es bei Hybriden aus. Bei diesen bin ich bisher nur mitgefahren – vorrangig in Taxen. Natürlich nicht in Schweinfurt (denn soweit ich weiß gibt es hier (noch) gar keine), aber vor allem in Mailand. (Auch wenn diese dort fahren, als gäbe es kein Morgen, aber italienische Fahrweise ist wieder eine andere Geschichte.)

Bei reinen Elektro-Fahrzeugen konnte ich mittlerweile zwei Modelle testen: Zum einen den Kia Soul EV und vor ein paar Tagen den Tesla Model S P85. Quasi erst den Kleinen und anschließend den Großen im Bereich der Elektroautos.

Heiko Kunkel im Kia Soul EV

Der Kia ist für den Stadtverkehr sehr gut geeignet, mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 11,3 Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von 145 km/h fährt er sich schön leicht und komfortabel.
Der Tesla – für Viele Inbegriff des Elektroautos – kann mit den Benzinern, wie wir sie in den Köpfen haben, durchaus mithalten.
Hier die Rahmendaten bzw. Hardfacts zum P85:

– 85 kWh mit 421 PS (310 kW)
– in 4,2 Sekunden von 0 auf 100km/h
– Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h
– Reichweite 500 km (NEFZ)
– Hinterradantrieb
– Leergewicht: ca. 2,0 Tonnen

Klingt richtig gut, oder? Ok, „mein“ Testmodell ist schon etwas älter und wird mittlerweile so nicht mehr hergestellt, was aber für das Ausprobieren des Fahrgefühls keine Rolle spielt. Keyless Entry und -Go ist eine Selbstverständlichkeit. Beim ersten Mal noch ganz schön ungewohnt: Du sitzt drin und kannst sofort losfahren. Also ohne Schlüssel umdrehen, ohne Betätigung des Start/Stop-Knopfs (was mit Keyless Go sowieso der Fall ist) und komplett ohne Anlassgeräusche. Der kleine Kia verrät Dir wenigstens noch, wann das Auto „an“ ist -ähnlich einem Klingelton. Beim Tesla hört man einfach nichts. Gar nichts.

Heiko Kunkel im Tesla Model S

Ab auf die Straße und das Fahrgefühl auf sich wirken lassen. Keine Schaltpausen (auch wenn sie bei den Verbrennern nur noch minimal sind), keine Motorengeräusche, einfach nur fahren und dabei die Stille genießen. Ja, für mich ist es „genießen“. Das Praktische am neuen Büro ist, dass sich eine Autobahnauffahrt in direkter Nähe befindet. Also nicht lange fackeln und ab geht die Post! Selbstverständlich beschleunigt der Tesla ordentlich, doch in der Nähe von Tempo 200 lässt er dann etwas nach. Was natürlich „meckern“ auf sehr hohem Niveau ist, klar.
Bremsen, Lenkung und sonstige Fahreigenschaften sind ähnlich wie bei allen anderen Fahrzeugen in der gehobenen Preisklasse. Da macht jeder seinen Job und das ist auch gut so. Beim Bremsen haben die E-Fahrzeuge noch den Vorteil, dass die Bremsenergie direkt genutzt und beim Beschleunigen gleich wieder dorthin geleitet wird, wo man sie braucht (die sogenannte Rekuperation). Stichwort: Vorrausschauendes Fahren. Ein schönes Detail beim Tesla sind übrigens die versenkbaren Türgriffe. Es sind die kleinen Spielereien, die wirken (und nebenbei auch ihren Zweck, die „Windschnittigkeit“ erfüllen).

Heiko Kunkel im Tesla Model S

Kommen wir nun zur Inneneinrichtung. Da habe ich einen Kritikpunkt: die Kunstledersitze! Typisch amerikanisch und ohne Stil. Also echt, das geht gar nicht. Vielleicht hat es sich in den neuesten Modellen geändert, aber in meinem Modell war es einfach noch überhaupt nicht schick. Positiv hingegen der große Stauraum. Da die E-Motoren viel kleiner sind, fällt der für Verbrenner typische Motorblock weg. Und noch ein schönes Detail: der große Touchscreen, einfach genial. Intuitive und stufenlose Bedienung von (fast) allen Elementen: Schiebedach, Sitze, Federung…einfach alles.

Persönlich bin ich von Stromern begeistert. Für meinen Geschmack können sie in den Fahreigenschaften mit den Verbrennern locker mithalten. Besonders in der Leistung und Beschleunigung gehören sie zur absoluten Spitze, von der Geräuschkulisse ganz zu schweigen. Je vorausschauender man fährt, desto besser ist es natürlich. Und die Reichweite ist beim alltäglichen Fahren eigentlich auch überhaupt keine Frage mehr.
Allerdings muss für die weitere Verbreitung ein Umdenken in unseren Köpfen stattfinden, da stehen wir sicherlich noch ziemlich am Anfang. Aber es wird einfach die Zukunft sein. Jetzt müssten nur noch die Städte und Kommunen in die Pötte kommen und schnellstmöglich die passende Infrastruktur schaffen.
Apropos, vor diesem Hintergrund noch ein schönes Zitat: „Es scheint, dass wir die Grenzen dessen erreicht haben, was mit Computertechnologie möglich ist.” John v. Neumann, Mathematiker, 1949.

Mit dem Jeep Grand Cherokee SRT8 in die Berge

17. April 2017 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Wie hier versprochen, kommt nun der (Fahr-)bericht zum Jeep Grand Cherokee SRT8. Fangen wir allerdings vorne an und das gleich mit einer Frage: Wie kommt es überhaupt, dass es dieser Jeep wurde? Tja, daran ist Herr D. B. von Autowelt Beständig schuld. Wir unterhielten uns über den GLS und er meinte „Du musst unbedingt einmal den SRT fahren!“ Gut, das muss man mir nicht zweimal sagen, bei der nächsten Möglichkeit (nämlich der Reise nach Hochkönig) war es soweit.

Jeep Grand Cherokee SRT8 - Autowelt Beständig

Jeep Grand Cherokee SRT8 - Autowelt Beständig

Jeep Grand Cherokee SRT8 - Autowelt Beständig

Gerade zu Beginn war der Vergleich zum GLS irgendwie allgegenwärtig. Nicht nur wegen seiner Form, sondern auch wegen der ähnlichen Daten. Die Hardfacts schauen so aus:

– V8 Motor mit 468 PS (344 KW)
– in 5,0 Sekunden von 0 auf 100km/h
– Höchstgeschwindigkeit von 257 km/h
– Permanenter Allradantrieb
– 8-Stufen-Automatikgetriebe
– ein Gewicht von etwas mehr als 2,4 Tonnen
– und Abmessungen von 4,85m (Länge), 1,94m (Breite) und 1,75m (Höhe)

Soweit erst einmal zu den grundlegenden Daten. Aber Theorie ist schön und gut, das echte Leben findet in der Praxis statt und zwar auf der Straße bzw. zunächst auf der Autobahn. Kurz aufs Gaspedal getippt und die 2,4 Tonnen schieben sich ungezähmt nach vorne – ein Traum! Noch dazu der typische, satte V8 Sound, der das Wageninnere aufleben lässt. Das erfreut den geneigten Zuhörer ungemein!

Irgendwann kommt natürlich der Punkt, an dem die Bremse betätigt werden muss. Logisch! Die Brembo-Bremsanlage zwingt „den Kleinen“ sowas von in die Knie. Und das, ohne dabei das Gefühl zu haben, dass der 2,4 Tonner zu schieben beginnt (für meinen Geschmack übrigens etwas besser gelöst als beim GLS). Ebenso schnell ist er auch wieder auf Betriebstemperatur. Gut, den Test auf der Autobahn hat er schon einmal bestanden, aber ein Jeep wäre natürlich kein Jeep, wenn er nur gerade Strecke von A nach B fahren würde.

Nachmittags kamen wir in der Region Hochkönig an, genauer gesagt im beschaulichen Hinterthal. Die Strecke plätscherte etwas dahin, kein Pass, keine Kehren, kein Schnee auf der Straße… das musste geändert werden. Es ist schließlich ein Jeep!
Auf der Hauptstraße zu unserem Hotel erregte das Schild mit der Aufschrift „Steigung“ und „Achtung“ meine Aufmerksamkeit. Da mussten wir hin! Die Steigung war für den SRT natürlich kein Problem, wäre ja sonst auch noch schöner. Über einen kleinen Pass kamen wir dann auch noch zu etwas Schnee, Schotterstraßen und einer Reihe Pistenbullys, die auf dem Weg waren, ihre Arbeit zu verrichten. Für den SRT überhaupt kein Problem, denn das Fahrwerk passt sich ganz automatisch den Gegebenheiten an.

Jeep Grand Cherokee SRT8 - Autowelt Beständig

Jeep Grand Cherokee SRT8 - Autowelt Beständig

Jeep Grand Cherokee SRT8 - Autowelt Beständig

Jeep Grand Cherokee SRT8 - Autowelt Beständig

Jeep Grand Cherokee SRT8 - Autowelt Beständig

Um ihn direkt mit dem GLS zu vergleichen, müsste man eigentlich genau die gleiche Strecke fahren (inkl. der Innenstadt von Mailand). Irgendwie fällt es mir schwer, einen Vergleich zu ziehen. Gut, der SRT ist etwas kürzer als der GLS, der mit unglaublichem Platzangebot und Comfort punktet. Dafür ist der Jeep sportlicher, was bei mir für etwas mehr Fahrspaß gesorgt hat. Wer auf Sport, Comfort und Offroad steht, der sollte zum SRT greifen.

Es ist übrigens super, dass lokale Händler, wie die Autowelt Beständig offen für solche Kooperationen sind. Ein dickes Dankeschön geht hier an das ganze Team und alle Verantwortlichen!

Die leise Katze – der Jaguar I-PACE

25. November 2016 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , ,

Katzen gehen immer – so die einhellige Meinung im Internet. Auf der einen Seite süß und flauschig, auf der anderen Seite aber mit ganz eigenem Kopf. Jeder, der eine Hauskatze hat, wird es verstehen – Katzen sind ganz besondere Tiere. Gleiches gilt für den großen Bruder, den Jaguar. Er legt das gleiche Verhalten an den Tag, wie die kleine Schwester. Ob Jaguar oder Hauskatze, Katzen sind einfach Katzen!

Katze und quasi Jaguar

Katzen hier auf dem Blog? „Du setzt doch bloß auf schnelle Klicks“! Das könnte man jetzt denken, aber so ist es nicht. Warum ich Euch das erzähle? Nun, das hat zwei Gründe. Zum einen geht es auch im Straßenverkehr das ein oder andere mal um „jagen“ und „spielen“. Wen hat es nicht schon mal gereizt, ein (vermeintlich) schnelleres Auto abzuhängen, man lässt den rechten Fuß fallen und zack, weg ist man. Das wird sich in Zukunft sicherlich nicht ändern. Was sich jedoch ändert: Es wird leise passieren. Quasi wie bei einer Katze. Und damit sind wir schon beim zweiten Grund. Dem Jaguar. Denn am Jaguar I-PACE wird bei der Auswahl an Elektrofahrzeugen in Zukunft kein Weg vorbei führen.
Aktuell handelt es sich noch um eine Studie, aber es ist ein Anfang. Das Jaguar I-PACE Konzeptfahrzeug wurde jetzt auf der Auto Show in Los Angeles vorgestellt. Und sooo lange muss man sich gar nicht mehr gedulden, denn die Markteinführung ist für 2018 geplant.

(Raub-)Katze bleibt (Raub-)Katze, der I-PACE sprintet von 0 auf 100km/h in rund vier Sekunden. Einige werden nun sagen „Jaja, aber die Reichweite…“. Aber die ist auch nicht ohne (also für ein Elektrofahrzeug), denn sie ist mit 500km angegeben, was für den normalen Gebrauch durchaus ausreichend ist. Dazu eine Batterie mit Schnellladefunktion und die beiden E-Motoren von 295 kW (400 PS) und 700 Nm Drehmoment sind ebenfalls hausgemacht.

Jaguar I-PACE Concept - Front

Jaguar I-PACE Concept

Jaguar I-PACE Concept - Rear

Ian Callum, Designdirektor bei Jaguar, meint: „Das I-PACE Konzept steht für die nächste Generation von Elektrofahrzeugen. Das futuristische Cab-forward-Design, bei dem die Insassen weiter vorne sitzen als gewöhnlich, und das wunderschöne Interieur sind das Produkt aus authentischer Jaguar DNA, zeitgenössischer Handwerkskunst und hochmoderner elektrischer Antriebstechnik. …“.
Das bestätigen die ersten Bilder. Innen mit Premium Ausstattung versehen vom großen Panoramaglasdach bis zu wunderbar geformten Sitzen, britische Handwerkskunst pur. Selbstverständlich kommen auch die digitalen Komponenten, wie z. B. zwei Touchscreens, nicht zu kurz. Es soll schließlich stimmig sein.

Jaguar I-PACE Concept Innen

Jaguar I-PACE Concept Innen

Alles in allem bedeutet das: futuristisches Design, die Performance eines Sportwagens und die Geräumigkeit eines SUVs. Neben der Vespa könnte nun auch ein Jaguar stehen – ich hätte mit Sicherheit nichts dagegen!

English:
Cats are always a good idea, especially in the internet. Cats are cuddly and headstrong at the same time and therefore something special. Every cat-owner might agree. The same fascination we have with cats we also have with the bigger brother, the Jaguar. And here we have today’s link.
At the Los Angeles Auto Show the new Jaguar I-PACE concept was presented for the first time in a special worldwide VR-presentation. The concept will bring the Jaguar performance to electric vehicles. It can offer a range greater than 500km on a single charge as the high tech Lithium Ion battery has a capacity of 90 kWh.
With 700Nm of instant torque available, I‑PACE Concept’s two electric motors together produce 400PS of power, reaching 100km/h in around 4 seconds. A cat still remains a cat! Inside, I‑PACE Concept is as spacious as it is sporty. It comes with five full seats and luxurious rear passenger legroom, a large panoramic roof and of course two touch screens for the digital support. British craftsmanship combined with newest technology.
Even it is a concept at the moment, we don’t have to wait too long, as it shall be available in 2018. And then we can test the driving experience. Besides the Vespa, there could be a Jaguar right now.

Unterwegs mit dem Ford Focus Turnier

2. September 2016 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , , ,

Heute gibt es kleinen und recht spontanen Autobericht. Hintergrund war die Tour „Ins Ländle!“. Wie schon kurz angemerkt, war ich diesmal mit einem Ford Focus ST-LINE BLACK Turnier unterwegs. Einige von Euch hatten daraufhin gefragt, wie er sich so fahren lässt bzw. wie seine Fahreigenschaften sind. Kurz überlegt und zack, schreibste doch einfach kurz etwas dazu – dann hat schließlich jeder etwas davon.

Es handelte sich diesmal nicht um ein Pressefahrzeug, sondern wir wählten einen Leihwagen von Avis. Apropos Avis, mit der Autovermietung bin ich super zufrieden und bisher immer sehr gut mit gefahren. Leichte Abwicklung bzw. einfache Online-Buchung, schnell abgeholt und bei der Abgabe lief auch alles reibungslos. Zudem waren die Konditionen bisher im Vergleich immer unschlagbar. Vor allem die unbegrenzten Kilometer sind ein Vorteil gegenüber mancher Konkurrenz.
Dieses Mal bekamen wir also den besagten Ford Focus. Gut, die Optik überzeugte erstmal nicht, ganz im Gegenteil! Die Mischung aus Schwarz und Rot sowie die roten Bremssattel sahen schon ziemlich prollig aus, aber was soll‘s, wir sitzen ja schließlich drinnen und schauen nach draußen in die schöne Landschaft.

Ford Focus ST-LINE BLACK Turnier

Was den Innenraum angeht, sämtliche Armaturen sind leicht zugänglich und klar geordnet. Wenn man ganz kleinlich sein möchte, könnte man eine leichte Schwerfälligkeit des Touchscreens bemängeln, muss man aber nicht. Wir haben uns schnell zurechtgefunden und waren von der Konnektivität begeistert. Bluetooth an, fix verbunden und die speziell ausgesuchte Roadtrip-Musik von Spotify aufgedreht. So muss es sein!

Straße ins Nichts

Höhe Flexenpass im Vorarlberg

Die europäische Wasserscheide am Flexenpass

Landschaft in Mellau/Vorarlberg

Als ich gehört habe „Wir haben diesmal einen Ford Focus für Sie“, war ich ja erst skeptisch bzw. sogar ein bisschen enttäuscht. Aber definitiv zu Unrecht, wie sich beim Fahren zeigte! Die Motorisierung war völlig ok, denn der 1,5 l EcoBoost Motor mit seinen 110 kW (150 PS) leistete einen sehr guten Dienst. Wenn wir schon beim Thema sind, ich war positiv erstaunt, wie gering der Verbrauch ist (ca. 5,8 Liter/100km). Und das bei zwischenzeitlich maximaler Geschwindigkeit auf einer ziemlich freien Autobahn. Auch auf Land- und Passstraßen schlägt er sich super. Des Weiteren liegt er auch in den Kehren sehr gut auf der Straße, beschleunigt aus diesen auch sehr gut heraus und bringt die Leistung auf die Straße.
Dazu kommen noch ausreichend Stauraum und clevere Ablagen im Inneren – sorgt alles in allem für sehr angenehmes Fahren! Selbstverständlich musste ich das Modell im Nachhinein einmal konfigurieren, denn schließlich verlangt meine Neugierde nach einem Preis. Auch hier wurde ich überrauscht, denn in dieser Variante finde ich den Ford mit (um die) 26.000 Euro durchaus attraktiv!

Fazit: Liegt sehr gut auf der Straße, sowohl bei maximaler Geschwindigkeit, als auch auf den Passstraßen. Die Schaltung macht keine Zicken, die serienmäßigen Sitze sind vollkommen ausreichend und in Summe eine sehr gute Wahl!

English:
Some of you have asked about the Ford Focus ST-LINE BLACK, which we have used for our Trip to Vorarlberg in Austria and my driving experiences. So I’ve decided to write a few lines about it. We have booked it at Avis Car Rental; I am always really satisfied with their service, easy to book and handle and without any adversities. At first sight I was a little disappointed about the Ford Focus, especially as the visual appearance wasn’t very elegant. But I was wrong, what I have noticed very fast. The controls are easy to handle, I like the connectivity (it was really easy to connect via Bluetooth and listen to our special Spotify road-trip list) it has a lot of space and – even more important – it makes lots of fun to drive. It is great (and sporty) to handle, whether it is on the motorway, in the city or on an alpine pass. The 1.5l Eco Boost with 150 horsepower works pretty well. And the fuel economy is great with around 5.8l/100km. So on the whole, a car worth thinking about as it can be a really good choice!
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