Bereit für den Sommer – der neue Bentley Continental GT Convertible und Bentayga Speed

4. März 2019 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Mit dem ersten klitzekleinen Ausblick auf den Frühling steigt die Lust auf „oben ohne“ fahren. Wobei dafür ja fast jede Jahreszeit geeignet ist. Gerne erinnere ich mich noch an die Zeit zurück, als ich bei strahlendem Winterwetter in meinem damaligen Cabrio offen gefahren bin. Gut eingepackt und mit Sitzheizung durchaus möglich. Aber gut, lassen wir die Vergangenheit ruhen und schauen lieber in die Zukunft. Und nach Großbritannien. Von dort kommt nämlich ein extrem stilvolles Grand-Tourer Cabrio: der Bentley Continental GT Convertible.

Bentley feiert in diesem Jahr 100 Jahre Firmengeschichte. Und da kommt das neue Continental GT Cabrio genau richtig, denn es verkörpert quasi den Kern der Marke Bentley. Laut Adrian Hallmark (Chairman und Chief Executive) ergänzt er eine hoch gelobte Modellfamilie, „das wohl stärkste und technologisch fortschrittlichste Produktportfolio, das die Welt je unter dem Dach einer einzelnen Luxusmarke vereint gesehen hat“.
Sagen wir mal so…, es ist schon etwas dran, ein Cabrio mit maximaler Geschwindigkeit von 333 km/h und einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3,8 Sekunden. Das schafft Bentley mit seinem 6,0-LiterW12-Motor, der mit einem Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe verbunden ist. So erhält man eine Leistung von 635 PS mit einem Drehmoment von 900 Nm.
Das Verdeck lässt sich innerhalb von 19 Sekunden öffnen bzw. schließen. Und das bis zu einer Fahrgeschwindigkeit von 50 km/h. Natürlich per Knopfdruck! Und wer es ganz schick haben möchte: Erstmals wird es auch ein Tweed-Verdeck geben.

Auch das Interieur ist aus edelsten Materialien handgefertigt. Alles andere würde nicht in die Tüte kommen und wirkt (vermutlich, ich habe es selbst noch nicht live gesehen) bei geöffnetem Verdeck und Sonne so richtig. Hochwertiges Leder und edle Furnierhölzer (z.B. Koa oder Eukalyptus) aus nachhaltigem Anbau – als Holzwurm finde ich diese Handwerkskunst einfach genial. Allein das Rohmaterial ist eine Augenweide und dann noch die schwierige Verarbeitung: Traumhaft! Die Mittelkonsole ist normalerweise passend zum unteren Bereich der Armaturentafel gehalten, kann aber auf Wunsch individuell gestaltet werden. Bei den sogenannten „Genfer Streifen“ kommt ein Verfahren aus der Uhrenmanufaktur zum Einsatz. Es nennt sich „Finissage“. Mehrere 5mm breite Aluminiumstreifen werden leicht schräg geschliffen, so dass ein dreidimensionaler Effekt erreicht wird. Die Herstellung würde ich gerne einmal live und in Farbe sehen. Ach was sag ich, am besten alle Arbeitsschritte bitte.

Natürlich kommt die weitere Ausstattung nicht zu kurz, sei es das Soundsystem mit 650 Watt bei 10 Lautsprechern oder 2200 Watt bei 18 Lautsprechern, die 20fach verstellbaren Komfortsitze inkl. Lüftungs- Heiz- und Massagefunktion (auf Wunsch übrigens mit von Hand gesetzten Kreuzstichnähten) oder das Bentley Rotating Display. Es mangelt an nichts und der Fahrer kann selbst entscheiden, ob er es modern oder doch lieber klassisch mag. Persönliche Wünsche sind überhaupt kein Problem, es lässt sich alles individualisieren – eine weitere Stärke von Bentley!

Der 6,0-LiterW12-Motor ist übrigens nicht nur im GTC eingebaut, sondern auch im neuen SUV Bentley Bentayga Speed. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 306 km/h, neuen, verbesserten Carbon-Keramik-Bremsen und einer imposanten Optik. Selbstverständlich ist der Bentayga Speed allradgetrieben mit einer elektronischen Differenzialsperre und bis zu acht Fahrdynamik-Modi ausgestattet.

Das Interieur ist hier ebenfalls handgefertigt und kommt z.B. mit einem beleuchteten Speed-Schriftzug an der Einstiegsleiste und neue Designelemente an Tür und Türgriff. Erstmals wurde auch Alcantara-Materialien in einem Bentayga verwendet. 22fach anpassbare Vordersitze mit Massagefunktion und eine Stimmungsbeleuchtung unterstreichen den Luxus.

Jetzt kommt mit Sicherheit die Frage: „Was kosten sie überhaupt?“ Ganz ehrlich: Keine Ahnung! Einen offiziellen Preis gibt es bei Bentley nicht. Das ist natürlich verständlich bei der Vielzahl an Optionen und Individualisierungsmöglichkeiten. Und wir sprechen hier schließlich von einer Luxusautomobilmarke. Aber mit großer Sicherheit auch live und in Farbe traumhafte Fahrzeuge. Und man wird ja wohl noch träumen dürfen…

Die Jeep Winter Experience 2018 in Champoluc

13. Januar 2019 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , , , , ,

Das Jahr 2018 war schön, anstrengend und auch herausfordernd. Und ich habe einige tolle Reisen unternommen. Kurz vor Jahresende ging es zum Abschluss noch zwei Tage nach Italien. Genauer gesagt mit Jeep ins schöne Aostatal zur Winterexperience.
Start war am Flughafen in Turin, denn dort standen nach Ankunft bereits die aktuellsten Jeep- Modelle (der Renegade, der Compass, der Cherokee, der Grand Cherokee, der Wrangler UND der 717 PS Grand Cherokee Trackhawk) zum Fahren bereit. Wenn man schon einmal die Auswahl hat, dann musste es zu Beginn gleich der Grand Cherokee Trackhawk sein, mit dem die Reise Richtung Aostatal fortgesetzt wurde. Schließlich hat man nicht jeden Tag das Vergnügen, solch einen leistungsstarken Allrad in den Bergen zu testen. (Zwischen-)ziel der Fahrt war das Forte di Bard. Aber nicht zu Fuß, sondern natürlich mit dem Fahrzeug ging es hinauf. Ein paar äußerst enge Kehren später wurde das Fort erreicht.

Richtig, pillepalle war gestern! Der 6,2 Liter Kompressor-V8 (welcher übrigens bereits im Dodge Challenger SRT Hellcat erprobt wurde) treibt den Trackhawk ohne Ende nach vorne. Also zumindest in der Beschleunigung, denn mehr war auf den italienischen Straßen nicht drin. In Italien sollte man nämlich wirklich nicht zuuu schnell unterwegs sein, die Carabinieri haben ihre Augen quasi überall.
Selbstverständlich besitzt der Trackhawk einen Allradantrieb, bringt 868Nm auf die Straße und ist in 3,7s auf 100km/h. Da geht schon einiges! Und ja, er findet sich auch in engen (italienischen) Straßen zurecht! Trotz seiner 2,5 Tonnen kann der Grand Cherokee Trackhawk, wenn er (bzw. der Fahrer) will. Das ist Kraft mit Dynamik kombiniert.
Nach einem leckeren Essen ging es weiter zum Resort Camp Zero am Fuß des Monte Rosa, unserer Basis für die Jeep Winterexperience. Für die Sportfans unter Euch: Im Hotel gibt es sogar eine eigene Kletterwand und im Winter die Möglichkeit des Eiskletterns. Aber deshalb waren wir nicht hier, also wieder zurück zu den Fahrzeugen. Ein Wechsel des Modells stand an und meine Wahl fiel auf den Renegade Trailhawk. Klein(er) aber dadurch natürlich auch wendiger. Leider gab es zu diesem Zeitpunkt (noch) keinen Schnee im Aostatal, von daher fiel der Offroad-Test im Schnee zunächst aus. Mit seiner größeren Bodenfreiheit bietet er nämlich echt gute Geländetauglichkeit. So ging es stattdessen auf die sich höher schlängelnden, kurvigen Straßen und der Renegade fuhr sich auch dort super. Persönlich kenne ich den Renegade schon länger von einer Bekannten und fand ihn von Anfang an gut, gerade weil er für jede Gelegenheit geeignet ist, auch wenn die Optik nicht jedermanns Sache ist.
Den Abend ließen wir mit gutem Essen und guten Gesprächen ausklingen. Aber nicht irgendwo, sondern mit einer Snowmobil-Fahrt zum Hotellerie de Mascognaz. Die Chalets sind ein Traum!

Neuer Tag, neues Auto! So unsere inoffizielle Devise. Den Trackhawk und den Renegade hatten wir schon. Den Grand Cherokee SRT und den Compass habe ich bereits ausgiebiger getestet. Von daher reizte mich vor allem der Wrangler Rubicon. Perfekte Wahl, denn uns stand ein kleiner Offroad-Parcour zu Verfügung. Beziehungsweise eher ein paar verschneite Feldwege. Für den Wrangler natürlich gar kein Problem (eher nach dem Motto: „Für so ein bisschen Schnee weckst du mich?“), der bietet einfach noch viel mehr Potential.
In der Nacht kam etwas Neuschnee dazu, von daher hat es gleich noch mehr Spaß gemacht und die Landschaft drumherum ist einfach nur grandios.

Modernisiertes Design, aber die bewährten Jeep-Eigenschaften, für mich ist der Wrangler zu Recht eine Ikone des Allrad-Spezialisten. Da noch Zeit vorhanden war, testeten Sebastian vom Blog passiondriving und ich aber auch den Compass und den Cherokee noch etwas aus.

Zurück zum Flughafen ging es nochmals mit einem Wrangler. Somit konnte ich ihn zusätzlich auf der Autobahn testen. Der Wrangler ist zwar fürs Gelände konzipiert, kann aber auch hier sehr gut mithalten, mein Favorit an diesen zwei Tagen. Wobei alle getesteten Modelle On- und Offroad eine gute Figur machen und mit ihrer Ausstattung überzeugen. Allrad, Berge, etwas Schnee und leere Straßen, da macht es einfach noch mehr Spaß, mit einem passenden Auto zu fahren! Schauen wir noch kurz in die Zukunft. Denn schließlich ist Deutschland (neben Italien) ein sehr wichtiger Absatzmarkt für Jeep in Europa. Ab 2020 wird es auch bei Jeep Plugin Hybrids geben. Vermutlich zunächst beim Compass und beim Renegade. Und auch der Gladiator wird bald nach Europa kommen. Von daher bleiben wir gespannt auf die Zukunft!

Abseits der geteerten Straßen – Der neue Jeep Gladiator

11. Dezember 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Vielleicht kennt noch jemand von Euch die Serie „Daktari“? Diese kam ab 1969 nach Deutschland und handelte von einem amerikanischen Tierarzt in Afrika. Wenn man unsere Eltern so hört, war sie damals Kult und wird daher auch heute noch regelmäßig wiederholt. Aber worauf ich eigentlich hinaus will, der „Dienstwagen“ in der Serie war ein Jeep Gladiator, der mit Daktari auch bei uns bekannt wurde. Vielleicht haben nun einige von euch ein Bild vor Augen? Ich selbst kann mich noch ganz düster an die Serie erinnern. So nach dem Motto: „Ja, der Name sagt mir was…“. Was aber mit Sicherheit im Kopf geblieben ist, ist die weite Steppe und die Fahrten abseits der geteerten Straßen. Ein Traum für Outdoor-Fans!
Ein klitzekleines Gefühl in diese Richtung hatte ich damals in Schweden, als wir mit unserem Wagen unterwegs nach Ammarnäs waren. Zwar keine Prärie, aber immerhin Schotterstraßen. Und ja, irgendwann klappt es vielleicht auch mit einer Fahrt durch die Steppe und/oder Prärie. Steht auf jeden Fall auf meiner Bucket List und es heißt schließlich immer: Sag niemals nie!

Seit den 70er Jahren lief der Gladiator dann als Jeep Pickup; nun wurde auf der aktuellen L.A. Motorshow die neue Version des Jeep Gladiator präsentiert, heiß ersehnt auf dem amerikanischen Markt, ab 2020 soll er voraussichtlich auch in Europa zu haben sein:

Natürlich kein normales Fahrzeug für den Familiengebrauch (jedenfalls nicht in unseren Breitengraden), sondern ein robuster Mittelklasse-Truck, der „arbeiten“ will. Ich war ja in diesem Jahr selbst mit einem Pickup unterwegs, das bietet schon ganz andere Möglichkeiten. Hindernisse sind kein Problem und wo ein Ziel ist, ist auch ein Weg. Nichts, was man für die Stadt braucht, aber für Transport und Gelände ideal, da macht das Pickup-Fahren schon auch richtig Spaß.

Von vorne betrachtet ist der Gladiator ein typischer Jeep Wrangler, der kleine Bruder des Gladiators, auf dessen Basis er auch gebaut ist. Selbstverständlich steckt aber noch mehr dahinter. Alleine schon die 1,52 Meter (bei einer Doppelkabine) Ladefläche aus Stahl, die bis zu 725kg an Zuladung transportieren kann, hat was. Es gibt außerdem viele praktische Lösungen innen und außen, so wie den externen und wettergeschützten Stromanschluss auf der Ladefläche, um nur eines der funktionellen Highlights zu nennen. Wer sich „richtig“ Offroad bewegen möchte, einfach die Windschutzscheibe herunter klappen und los geht’s! Allrad ist natürlich kein Thema (wer einen solchen Pickup ohne 4×4 anbieten würde, dem wäre eh nicht mehr zu helfen) und insgesamt wurde in der Entwicklung darauf geachtet, Gewicht zu reduzieren.

Ob Hard-, Softtop oder ganz „oben ohne“ – alles ist möglich. Unterfahrschutz, 76cm Wattiefe, 3470kg Anhängelast, Geländeräder, Offroad-Kamera usw. bieten alles, was man in der Steppe bzw. Prärie benötigt. Vielseitig, funktionell und leistungsfähig. So, und ich sehe mich schon mit einem Jeep Gladiator, genügend Gepäck, einem Guide und Freunden losfahren. Weite Landschaft rechts und links – wilde Tiere hier und da, Sonnenschein und (ab und zu) Regen. Herrlich! Wahrscheinlich das ultimative Gefährt für alle Outdoor-Abenteuer!

Die Ford Brand Experience Tour und der neue Ford Focus

28. November 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , , , ,

Nachdem es in letzter Zeit viel um Reisethemen und meine Wanderungen hier auf dem Blog ging, darf es mal wieder etwas Abwechslung sein. Keine Angst, Autos, Mode und Co. kommen nicht zu kurz. Ich habe da noch einiges auf Lager…, aber Ihr wisst ja, gut Ding will Weile haben. Oder so.

Kommen wir heute erst einmal zurück zu den Automobilen. Genauer gesagt zum fünftgrößten Autohersteller weltweit – Ford. Ford Deutschland (als eigenständige Tochtergesellschaft) lud vergangene Woche zur Brand Experience Tour ein. (Achtung Wortspiel:) Im Fokus stand der neue Ford Focus!

Ford Focus Turnier ST-Line (2018) - Ford Brand Experience Tour

Ford Focus Turnier ST-Line (2018) - Ford Brand Experience Tour

Ford Focus Turnier ST-Line (2018) - Ford Brand Experience Tour

Ford Focus Turnier ST-Line (2018) - Ford Brand Experience Tour - Rückansicht

Ford Focus Turnier ST-Line (2018) - Ford Brand Experience Tour - Innen

Zum Test bin ich den Ford Focus (Turnier) ST-Line gefahren. Die sportliche Ausstattungsvariante gefällt mir schon beim Einsteigen. Vorab sei gesagt, dass ich in der Vergangenheit schon immer ganz gerne Ford gefahren bin. Von daher waren Bedienung und Fahrgefühl nicht ungewohnt. Der neue Ford Focus wurde nun aber von Grund auf neu entwickelt, vom Motor über das Design bis hin zu Assistenzsystemen und Interieur. Und auch der 1,5l EcoBoost Motor mit seinen 182 PS gefällt mir beim ersten Eindruck. Gut, auf so einer kurzen Strecke ist ein ausführlicher Test natürlich nicht möglich. Was mir u. a. positiv aufgefallen ist, ist das Head-Up Display und die automatische Geschwindigkeitsanzeige. Sobald man nur etwas über der erlaubten Geschwindigkeit unterwegs ist, wird dies farblich gekennzeichnet. Finde ich großartig! Insgesamt wirkt er schnittiger/sportlicher, was mir gut gefällt und so fährt er sich auch. Im Frühjahr 2019 kommt dann übrigens mit dem Ford Focus Active erstmals auch eine Crossover-Variante hinzu. Leider ist noch kein alternativer Antrieb für diese Klasse in Sicht, da müssen wir uns wohl noch ein bisschen gedulden.

Darüber hinaus standen noch viele andere Fahrzeuge aus der aktuellen Produktpalette für eine Probefahrt zur Verfügung, doch wie es immer so ist, rennt die Zeit viel zu schnell und man schafft gar nicht alles, was man gerne möchte. Vom kleinen Ford Ka+, den es jetzt auch im neuen Country Look gibt, über den Ford Mustang bis hin zum Ford GT konnten alle getestet werden.
Ich konnte natürlich nicht anders, als den Ford Mustang GT auszuprobieren. Schließlich musste der persönliche Vergleich zum Chevrolet Camaro her. Gut, in der kurzen Zeit war das nicht möglich, denn für den Camaro hatte ich damals ganze zwei Wochen zur Verfügung. Aber für einen kurzen Eindruck reichte die halbe Stunde, die ich den GT fahren konnte. Sämtliche Einstellungen (inkl. Klappen) auf „Sport“ und zack, los ging es! Selbstverständlich nach einer kurzen Eingewöhnung, denn die 450 PS zerren doch schon etwas an den Rädern.

Ford Mustang GT

Ford Mustang GT

Ford Mustang GT

Ford Mustang GT

Ford Mustang GT

Die kurze Probefahrt schreit nach mehr! Gefühlt hat der Ford Mustang (mit seinem 5,0 l V8 Motor) nämlich das Potential dazu, dem Camaro mindestens ebenbürtig zu sein – auf seine ganz eigene Art und Weise. Um mehr zu sagen, müsste ich ihn einmal länger (inkl. Passstraßen) fahren, um dann einen ordentlichen Vergleich machen zu können.

Ford GT 2018

Ford GT 2018

Ford GT 2018

Ford Raptor 2018

Ford Brand Experience Tour 2018

Im Rahmen der Brand Experience Tour gab es noch viele weitere Modelle, so der Ford Ranger Raptor, Europas erfolgreichster Pick Up , oder auch der Ford Mustang „Bullitt“, ein limitiertes Modell, das dem vor 50 Jahren veröffentlichten Steve McQueen-Klassiker „Bullitt“ gewidmet ist. Allerdings ist die Sonderedition mit ihren 469 PS schon zu einem großen Teil vorbestellt, wer noch Interesse hat, der muss sich also sputen!  Gleiches gilt für den Ford GT, wer einen Kauf erwägt, bekommt noch eine letzte Chance, denn für einen begrenzten Zeitraum weitet Ford die Produktion des Supersportwagens aus. Das wird gleich mit einer speziellen „Heritage-Edition“ verknüpft, in Anlehnung an das Design vom Ford GT40, der 1968 und 1969 die 24 Stunden von Le Mans gewonnen hat. Das nötige Kleingeld vorausgesetzt.

Für mich ja immer ein äußerst spannendes Thema, der Blick in die Zukunft. Natürlich kommt auch Ford nicht an der E-Mobility vorbei. So steht z.B. der neue Ford Transit Custom mit Plug-in-Hybrid-Technologie kurz vor dem Serienstart, ein teilelektrifizierter Lieferwagen, geplant als ideales Gefährt für den Auslieferverkehr in unseren Innenstädten. Und auch im Bereich selbstfahrende Autos ist Ford ganz vorn mit dabei und bringt als erster Automobilhersteller in der US-Hauptstadt selbstfahrende Fahrzeuge zu Forschungszwecken auf die Straße. Das Thema „Sharing“ ist ebenfalls wichtiger Bestandteil der Zukunftsstrategie bei Ford.
Außerdem sind einige neue Modelle und Kooperationen geplant, von denen an dieser Stelle noch nicht viel verraten wird. Wie heißt es so schön: Wir dürfen gespannt bleiben!

Unterwegs mit dem Fiat 124 Spider (S-Design)

15. Mai 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , , ,

Ja, es gibt sie. Diese Glücksmomente. Vor ein paar Tagen war es bei mir wieder einmal soweit, als der Fiat 124 Spider S-Design auf dem Hof stand und ab diesem Zeitpunkt „unser“ Auto für die kommenden zwei Wochen war. Diese Variante des Spiders wurde im März beim Genfer Autosalon vorgestellt. Ein Zweisitzer-Roadster, weiß, mit schicken 17“ Leichtmetall-Felgen und den Seitenzierstreifen „124 Spider“. Ein kleiner und sehr feiner Sportwagen. Mal etwas ganz anderes als die unterschiedlichen, doch eher größeren Exemplare, die ich in der letzten Zeit getestet habe.

Was sagen die Hardfacts?

– 1.4l MultiAir Turbo mit 103 KW (140 PS)
– 240 Nm bei 2250 U/min
– Die max. Geschwindigkeit liegt bei 217 km/h.
– von 0 auf 100 km/h in 7,5 Sekunden
– Heckantrieb
– 6-Gang-Automatikgetriebe
– Leergewicht ca. 1050 kg
– Maße: 4,00m (Länge) x 1,74m (Breite) x 1,23m (Höhe)
– Bose Soundsystem
– Rückfahrkamera
– Preis des Testwagens: 35.190,00 Euro

Fiat 124 Spider S-Design

Der Wetterbericht für die kommenden Tage versprach nur Gutes. Nicht zu warm und viel Sonnenschein. Ideales Wetter für Ausfahrten mit dem Spider. Bei der ersten Tour waren die Gedanken sofort auf den Straßen entlang der ligurischen Küste, eine passende Umgebung für dieses Cabrio, dementsprechend zauberte der Spider mir gleich doppelt ein Lächeln ins Gesicht.

Die Italiener wieder! (jaja, ich weiß, er basiert auf dem Mazda MX-5 und wird gemeinsam mit diesem im Mazda-Werk in Hiroshima gebaut). Aber für mich ein Cabrio, bei dem das italienische Feeling total durchkommt. Das wird zusätzlich durch die Landesflagge auf dem Heck unterstrichen. Enge (italienische) Küstenstraßen, der Spider und gute Musik. Diese Zeit ist gewiss keine Verschwendung, sondern Lebensgefühl pur!

Fiat 124 Spider S-Design - Front

Fiat 124 Spider S-Design - Seitenansicht

Fiat 124 Spider S-Design - Inside

Wie es sich für einen Sportwagen gehört, sitzt man recht tief und hat dank der längeren Schnauze ein Go-Kart-Gefühl. Herrlich! Auch die Beschleunigung gefällt. Bereits im niedrigen Drehzahlbereich will er nach vorne sprinten. Sobald die richtige Temperatur erreicht ist, passt auch die Geräuschkulisse aus den Endrohren.
Dadurch, dass sich der Schwerpunkt nur gefühlte 3cm über dem Boden befindet, „klebt“ er richtig schön auf der Straße und nimmt jede Kurve mit Bravour. In den Abendstunden fällt das adaptive Kurvenlicht auf (apropos: die LED-Schweinwerfer sind ebenfalls ein designtechnisches Highlight). In den Abendstunden „oben ohne“ zu fahren ist eh traumhaft. Wenn nicht an der ligurischen Küste, dann am besten durch den Spessart. Frische Luft, Bäume und der Himmel blitzt durch die Baumkronen.

Fiat 124 Spider S-Design - Italy

Fiat 124 Spider S-Design - back

Der Spider kommt ohne viel Schnickschnack aus. Die für eine sportliche Cabriofahrt unnötige Comfortzone fällt weg und die alte Gleichung „Weniger Gewicht = Mehr Leistung“ trifft es auf den Punkt. Handschuh- bzw. Ablagefach entfällt, der Kofferraum reicht für einen Weekender mit leichtem Gepäck. Puristisch und dadurch designtechnisch perfekt abgestimmt.
Die Ingenieure von Fiat strichen die elektrische Bedienung beim Verdeck ebenfalls. Macht aber nichts, denn per Hand mit einem Klick ist super easy das Verdeck offen. Falls es dann doch einmal regnen sollte, dann funktioniert es umgekehrt auch ganz fix. Gefühlte 5 Sekunden werden benötigt.

Fiat 124 Spider S-Design - Bose Sound

Fiat 124 Spider S-Design - Innen

Fiat 124 Spider S-Design - Innen

Fiat 124 Spider S-Design

Fiat 124 Spider S-Design in einer Wiese

Fiat 124 Spider S-Design in einer Wiese

Leider vergingen die 2 Wochen viel zu schnell. Den dynamischen Flitzer hätte ich gerne noch länger behalten. Alternativ war kurz die Überlegung vor der Abholung: „Sie wollen einen Fiat Spider abholen? Welchen Fiat Spider? Wir haben hier keinen Spider!“

Fiat 124 Spider S-Design

Fiat 124 Spider S-Design

Fiat 124 Spider S-Design im Sonnenuntergang

Der „Ur-“ Spider ist bereits Kult und dieser Fiat 124 Spider S-Design hat definitiv das Potential dazu!

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