Die neue Corvette Stingray mit Mittelmotor

8. August 2019 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Manchmal darf es bei mir auch schneller, weiter und höher gehen. Da kommt die Begeisterung durch, die ein schnelles Auto weckt. Wie zum Beispiel bei unserem Roadtrip mit dem Camaro. Fährt sich einfach wie ein Träumchen. Vom Spritverbrauch reden wir jetzt nicht, aber ab und an ist so ein Sportwagen schon ein Erlebnis.

Nun gibt es Neuigkeiten von Corvette (die ich irgendwann auch nochmal austesten muss): Ein komplett neues Konzept erstmals mit Mittelmotor, die neue Corvette Stingray.
Corvette steht bei GM für Innovationen und das Ausloten des Machbaren. „Nachdem das konventionelle Fahrzeugkonzept mit Frontmotor an seine Leistungsgrenzen stieß, wurde das neue Layout erforderlich“, erklärt GM Präsident Mark Reuss. „In puncto Komfort und Fahrspaß sieht das neue Modell nach wie vor aus wie eine Corvette und fühlt sich auch so an. Die Fahrleistungen übertreffen jedoch die aller Vorgängermodelle in der bisherigen Geschichte der Corvette.“

Technisch gesehen gibt es so einige Neuerungen. Neben dem Mittelmotor an sich hat die neue Corvette Stingray durch die Platzierung des Motors eine bessere Gewichtsverteilung. Diese wirkt sich natürlich auf das Fahrgefühl aus. Durch die neue Positionierung des Motors ist es möglich, die Haube etwas tiefer zu setzen und somit die Sicht auf die Fahrbahn zu verbessern. Ähnlich einem Rennwagen. Aber nicht nur Rennstreckenpotential hat sie, sondern bietet sie in zwei Laderäumen 357 Liter. Das hatte mich damals auch schon beim Camaro überrascht.
Was hat sich am Design verändert? Nun, große Lufteinlässe an den Seiten, verbesserte A-Säulenform, doppelte LED-Rückleuchten mit animierten Blinkern und vierfach-Endrohre an den Seiten, um nur ein paar Änderungen zu nennen. Dazu runden die verborgenen Tür-, Hauben- und Heckklappenentriegelungen das Bild ab. Trotzdem nach wie vor deutlich Corvette!

Herzstück der neuen Stingray ist aber natürlich die nächste Generation von Chevys 6,2-Liter-Small-Block-V8-LT2-Motor. In der Ausstattungsvariante mit Performance-Auspuffanlage leistet er 495 PS (369 kW) und gibt ein Drehmoment von 637 Nm ab.
„Obwohl nun hinter dem Fahrer platziert, verursacht das LT2-Aggregat nach wie vor das gleiche Kribbeln im Bauch, das man von einer Corvette erwartet“, sagt Jordan Lee, GM’s globaler Chefingenieur für Small-Block-Motoren. „Der LT2 wurde auf exzellente Drehmomentabgabe im unteren Drehzahlband und hohe Leistung im oberen Bereich ausgelegt und sorgt damit für ein faszinierendes Ansprechen des Gaspedals in allen Drehzahlbereichen“. Mit diesem Modell stehen sechs verschiedene Fahrmodi zur Verfügung. „Weather“, „Tour“, „Sport“ und „Track“ sind bekannt, neu dazu kommen „MyMode“ und „Z Mode“, konfigurierbare Einstellungen für den bevorzugten Fahrstil. Der „Z Mode“, der durch einen „Z“-Knopf am Lenkrad aktiviert wird, führt die MyMode-Konfigurierungen noch einen Schritt weiter und ermöglicht dem Fahrer die jeweils spezifische Veränderung von Motor- und Getriebeeinstellungen.

Auf den europäischen Markt wird die neue Corvette Stingray vermutlich erst 2020 kommen, von daher dürfen wir noch ein bisschen gespannt bleiben.

Der neue McLaren Grand Touring

11. Juni 2019 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Für längere Touren oder z. B. Fahrten auf der Autobahn denken die wenigstens gleich an McLaren. Jetzt einmal ganz unabhängig vom nötigen Kleingeld. Wenn, dann hat man eher einen SUV oder Kombi mit viel Platz und Stauraum vor Augen. Natürlich dürfte er auch gern etwas mehr unter der Haube haben, keine Frage. Aber warum nicht alles in Kombination: Stauraum, Luxus und ordentlich Leistung?!
Das bietet der neue, superleichte McLaren GT. Quasi ein Sportwagen für die Langstrecke. Designtechnisch müssen wir uns gar nicht weiter unterhalten. Innen und außen einfach nur sehr stimmig und ein Hingucker sondergleichen.

Die Ladekapazität beträgt 570 Liter, also Platz für Golfausrüstung, Ski und vieles mehr. Das passende Kofferset für den Urlaub plus Fahrtmodus „Comfort“ gibt es natürlich auch. Also nur so am Rande erwähnt. Aber für die Zielgruppe des Grand Tourers sicherlich interessant.

Wer es sportlich mag, liegt beim neuen McLaren Grand Touring selbstverständlich ebenfalls richtig. Der Vierliter-V8-Ottomotor mit Biturboaufladung bringt den GT in 9.0 Sekunden von 0 auf 200km/h. Und bietet eine maximale Geschwindigkeit von 326km/h. Gut, das ist dann eher etwas für die Rennstrecke. Passenderweise wäre hier der Fahrtmodus „Track“. Wer sich nun fragt, wie das maximale Drehmoment von 630 Nm auf den Belag kommt: Per 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe und Hinterradantrieb. Ach noch etwas. Der Motor hat eine Leistung von 456 kW oder auch 620 PS. Das sind natürlich nur ein paar Eckdaten. Alle, also wirklich ALLE Daten, gibt es auf der Seite von McLaren.

Nun kommt sicherlich die Frage nach dem Preis: Dieser beginnt bei sportlichen 198.000 Euro und ist nach oben offen. Je nach gewünschter Ausstattung.
Definitiv ein Highclass Sportwagen für die Langstrecke und für die, denen es nicht schnell und luxuriös genug sein kann.

Bereit für den Sommer – der neue Bentley Continental GT Convertible und Bentayga Speed

4. März 2019 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Mit dem ersten klitzekleinen Ausblick auf den Frühling steigt die Lust auf „oben ohne“ fahren. Wobei dafür ja fast jede Jahreszeit geeignet ist. Gerne erinnere ich mich noch an die Zeit zurück, als ich bei strahlendem Winterwetter in meinem damaligen Cabrio offen gefahren bin. Gut eingepackt und mit Sitzheizung durchaus möglich. Aber gut, lassen wir die Vergangenheit ruhen und schauen lieber in die Zukunft. Und nach Großbritannien. Von dort kommt nämlich ein extrem stilvolles Grand-Tourer Cabrio: der Bentley Continental GT Convertible.

Bentley feiert in diesem Jahr 100 Jahre Firmengeschichte. Und da kommt das neue Continental GT Cabrio genau richtig, denn es verkörpert quasi den Kern der Marke Bentley. Laut Adrian Hallmark (Chairman und Chief Executive) ergänzt er eine hoch gelobte Modellfamilie, „das wohl stärkste und technologisch fortschrittlichste Produktportfolio, das die Welt je unter dem Dach einer einzelnen Luxusmarke vereint gesehen hat“.
Sagen wir mal so…, es ist schon etwas dran, ein Cabrio mit maximaler Geschwindigkeit von 333 km/h und einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3,8 Sekunden. Das schafft Bentley mit seinem 6,0-LiterW12-Motor, der mit einem Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe verbunden ist. So erhält man eine Leistung von 635 PS mit einem Drehmoment von 900 Nm.
Das Verdeck lässt sich innerhalb von 19 Sekunden öffnen bzw. schließen. Und das bis zu einer Fahrgeschwindigkeit von 50 km/h. Natürlich per Knopfdruck! Und wer es ganz schick haben möchte: Erstmals wird es auch ein Tweed-Verdeck geben.

Auch das Interieur ist aus edelsten Materialien handgefertigt. Alles andere würde nicht in die Tüte kommen und wirkt (vermutlich, ich habe es selbst noch nicht live gesehen) bei geöffnetem Verdeck und Sonne so richtig. Hochwertiges Leder und edle Furnierhölzer (z.B. Koa oder Eukalyptus) aus nachhaltigem Anbau – als Holzwurm finde ich diese Handwerkskunst einfach genial. Allein das Rohmaterial ist eine Augenweide und dann noch die schwierige Verarbeitung: Traumhaft! Die Mittelkonsole ist normalerweise passend zum unteren Bereich der Armaturentafel gehalten, kann aber auf Wunsch individuell gestaltet werden. Bei den sogenannten „Genfer Streifen“ kommt ein Verfahren aus der Uhrenmanufaktur zum Einsatz. Es nennt sich „Finissage“. Mehrere 5mm breite Aluminiumstreifen werden leicht schräg geschliffen, so dass ein dreidimensionaler Effekt erreicht wird. Die Herstellung würde ich gerne einmal live und in Farbe sehen. Ach was sag ich, am besten alle Arbeitsschritte bitte.

Natürlich kommt die weitere Ausstattung nicht zu kurz, sei es das Soundsystem mit 650 Watt bei 10 Lautsprechern oder 2200 Watt bei 18 Lautsprechern, die 20fach verstellbaren Komfortsitze inkl. Lüftungs- Heiz- und Massagefunktion (auf Wunsch übrigens mit von Hand gesetzten Kreuzstichnähten) oder das Bentley Rotating Display. Es mangelt an nichts und der Fahrer kann selbst entscheiden, ob er es modern oder doch lieber klassisch mag. Persönliche Wünsche sind überhaupt kein Problem, es lässt sich alles individualisieren – eine weitere Stärke von Bentley!

Der 6,0-LiterW12-Motor ist übrigens nicht nur im GTC eingebaut, sondern auch im neuen SUV Bentley Bentayga Speed. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 306 km/h, neuen, verbesserten Carbon-Keramik-Bremsen und einer imposanten Optik. Selbstverständlich ist der Bentayga Speed allradgetrieben mit einer elektronischen Differenzialsperre und bis zu acht Fahrdynamik-Modi ausgestattet.

Das Interieur ist hier ebenfalls handgefertigt und kommt z.B. mit einem beleuchteten Speed-Schriftzug an der Einstiegsleiste und neue Designelemente an Tür und Türgriff. Erstmals wurde auch Alcantara-Materialien in einem Bentayga verwendet. 22fach anpassbare Vordersitze mit Massagefunktion und eine Stimmungsbeleuchtung unterstreichen den Luxus.

Jetzt kommt mit Sicherheit die Frage: „Was kosten sie überhaupt?“ Ganz ehrlich: Keine Ahnung! Einen offiziellen Preis gibt es bei Bentley nicht. Das ist natürlich verständlich bei der Vielzahl an Optionen und Individualisierungsmöglichkeiten. Und wir sprechen hier schließlich von einer Luxusautomobilmarke. Aber mit großer Sicherheit auch live und in Farbe traumhafte Fahrzeuge. Und man wird ja wohl noch träumen dürfen…

Die Jeep Winter Experience 2018 in Champoluc

13. Januar 2019 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , , , , ,

Das Jahr 2018 war schön, anstrengend und auch herausfordernd. Und ich habe einige tolle Reisen unternommen. Kurz vor Jahresende ging es zum Abschluss noch zwei Tage nach Italien. Genauer gesagt mit Jeep ins schöne Aostatal zur Winterexperience.
Start war am Flughafen in Turin, denn dort standen nach Ankunft bereits die aktuellsten Jeep- Modelle (der Renegade, der Compass, der Cherokee, der Grand Cherokee, der Wrangler UND der 717 PS Grand Cherokee Trackhawk) zum Fahren bereit. Wenn man schon einmal die Auswahl hat, dann musste es zu Beginn gleich der Grand Cherokee Trackhawk sein, mit dem die Reise Richtung Aostatal fortgesetzt wurde. Schließlich hat man nicht jeden Tag das Vergnügen, solch einen leistungsstarken Allrad in den Bergen zu testen. (Zwischen-)ziel der Fahrt war das Forte di Bard. Aber nicht zu Fuß, sondern natürlich mit dem Fahrzeug ging es hinauf. Ein paar äußerst enge Kehren später wurde das Fort erreicht.

Richtig, pillepalle war gestern! Der 6,2 Liter Kompressor-V8 (welcher übrigens bereits im Dodge Challenger SRT Hellcat erprobt wurde) treibt den Trackhawk ohne Ende nach vorne. Also zumindest in der Beschleunigung, denn mehr war auf den italienischen Straßen nicht drin. In Italien sollte man nämlich wirklich nicht zuuu schnell unterwegs sein, die Carabinieri haben ihre Augen quasi überall.
Selbstverständlich besitzt der Trackhawk einen Allradantrieb, bringt 868Nm auf die Straße und ist in 3,7s auf 100km/h. Da geht schon einiges! Und ja, er findet sich auch in engen (italienischen) Straßen zurecht! Trotz seiner 2,5 Tonnen kann der Grand Cherokee Trackhawk, wenn er (bzw. der Fahrer) will. Das ist Kraft mit Dynamik kombiniert.
Nach einem leckeren Essen ging es weiter zum Resort Camp Zero am Fuß des Monte Rosa, unserer Basis für die Jeep Winterexperience. Für die Sportfans unter Euch: Im Hotel gibt es sogar eine eigene Kletterwand und im Winter die Möglichkeit des Eiskletterns. Aber deshalb waren wir nicht hier, also wieder zurück zu den Fahrzeugen. Ein Wechsel des Modells stand an und meine Wahl fiel auf den Renegade Trailhawk. Klein(er) aber dadurch natürlich auch wendiger. Leider gab es zu diesem Zeitpunkt (noch) keinen Schnee im Aostatal, von daher fiel der Offroad-Test im Schnee zunächst aus. Mit seiner größeren Bodenfreiheit bietet er nämlich echt gute Geländetauglichkeit. So ging es stattdessen auf die sich höher schlängelnden, kurvigen Straßen und der Renegade fuhr sich auch dort super. Persönlich kenne ich den Renegade schon länger von einer Bekannten und fand ihn von Anfang an gut, gerade weil er für jede Gelegenheit geeignet ist, auch wenn die Optik nicht jedermanns Sache ist.
Den Abend ließen wir mit gutem Essen und guten Gesprächen ausklingen. Aber nicht irgendwo, sondern mit einer Snowmobil-Fahrt zum Hotellerie de Mascognaz. Die Chalets sind ein Traum!

Neuer Tag, neues Auto! So unsere inoffizielle Devise. Den Trackhawk und den Renegade hatten wir schon. Den Grand Cherokee SRT und den Compass habe ich bereits ausgiebiger getestet. Von daher reizte mich vor allem der Wrangler Rubicon. Perfekte Wahl, denn uns stand ein kleiner Offroad-Parcour zu Verfügung. Beziehungsweise eher ein paar verschneite Feldwege. Für den Wrangler natürlich gar kein Problem (eher nach dem Motto: „Für so ein bisschen Schnee weckst du mich?“), der bietet einfach noch viel mehr Potential.
In der Nacht kam etwas Neuschnee dazu, von daher hat es gleich noch mehr Spaß gemacht und die Landschaft drumherum ist einfach nur grandios.

Modernisiertes Design, aber die bewährten Jeep-Eigenschaften, für mich ist der Wrangler zu Recht eine Ikone des Allrad-Spezialisten. Da noch Zeit vorhanden war, testeten Sebastian vom Blog passiondriving und ich aber auch den Compass und den Cherokee noch etwas aus.

Zurück zum Flughafen ging es nochmals mit einem Wrangler. Somit konnte ich ihn zusätzlich auf der Autobahn testen. Der Wrangler ist zwar fürs Gelände konzipiert, kann aber auch hier sehr gut mithalten, mein Favorit an diesen zwei Tagen. Wobei alle getesteten Modelle On- und Offroad eine gute Figur machen und mit ihrer Ausstattung überzeugen. Allrad, Berge, etwas Schnee und leere Straßen, da macht es einfach noch mehr Spaß, mit einem passenden Auto zu fahren! Schauen wir noch kurz in die Zukunft. Denn schließlich ist Deutschland (neben Italien) ein sehr wichtiger Absatzmarkt für Jeep in Europa. Ab 2020 wird es auch bei Jeep Plugin Hybrids geben. Vermutlich zunächst beim Compass und beim Renegade. Und auch der Gladiator wird bald nach Europa kommen. Von daher bleiben wir gespannt auf die Zukunft!

Abseits der geteerten Straßen – Der neue Jeep Gladiator

11. Dezember 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Vielleicht kennt noch jemand von Euch die Serie „Daktari“? Diese kam ab 1969 nach Deutschland und handelte von einem amerikanischen Tierarzt in Afrika. Wenn man unsere Eltern so hört, war sie damals Kult und wird daher auch heute noch regelmäßig wiederholt. Aber worauf ich eigentlich hinaus will, der „Dienstwagen“ in der Serie war ein Jeep Gladiator, der mit Daktari auch bei uns bekannt wurde. Vielleicht haben nun einige von euch ein Bild vor Augen? Ich selbst kann mich noch ganz düster an die Serie erinnern. So nach dem Motto: „Ja, der Name sagt mir was…“. Was aber mit Sicherheit im Kopf geblieben ist, ist die weite Steppe und die Fahrten abseits der geteerten Straßen. Ein Traum für Outdoor-Fans!
Ein klitzekleines Gefühl in diese Richtung hatte ich damals in Schweden, als wir mit unserem Wagen unterwegs nach Ammarnäs waren. Zwar keine Prärie, aber immerhin Schotterstraßen. Und ja, irgendwann klappt es vielleicht auch mit einer Fahrt durch die Steppe und/oder Prärie. Steht auf jeden Fall auf meiner Bucket List und es heißt schließlich immer: Sag niemals nie!

Seit den 70er Jahren lief der Gladiator dann als Jeep Pickup; nun wurde auf der aktuellen L.A. Motorshow die neue Version des Jeep Gladiator präsentiert, heiß ersehnt auf dem amerikanischen Markt, ab 2020 soll er voraussichtlich auch in Europa zu haben sein:

Natürlich kein normales Fahrzeug für den Familiengebrauch (jedenfalls nicht in unseren Breitengraden), sondern ein robuster Mittelklasse-Truck, der „arbeiten“ will. Ich war ja in diesem Jahr selbst mit einem Pickup unterwegs, das bietet schon ganz andere Möglichkeiten. Hindernisse sind kein Problem und wo ein Ziel ist, ist auch ein Weg. Nichts, was man für die Stadt braucht, aber für Transport und Gelände ideal, da macht das Pickup-Fahren schon auch richtig Spaß.

Von vorne betrachtet ist der Gladiator ein typischer Jeep Wrangler, der kleine Bruder des Gladiators, auf dessen Basis er auch gebaut ist. Selbstverständlich steckt aber noch mehr dahinter. Alleine schon die 1,52 Meter (bei einer Doppelkabine) Ladefläche aus Stahl, die bis zu 725kg an Zuladung transportieren kann, hat was. Es gibt außerdem viele praktische Lösungen innen und außen, so wie den externen und wettergeschützten Stromanschluss auf der Ladefläche, um nur eines der funktionellen Highlights zu nennen. Wer sich „richtig“ Offroad bewegen möchte, einfach die Windschutzscheibe herunter klappen und los geht’s! Allrad ist natürlich kein Thema (wer einen solchen Pickup ohne 4×4 anbieten würde, dem wäre eh nicht mehr zu helfen) und insgesamt wurde in der Entwicklung darauf geachtet, Gewicht zu reduzieren.

Ob Hard-, Softtop oder ganz „oben ohne“ – alles ist möglich. Unterfahrschutz, 76cm Wattiefe, 3470kg Anhängelast, Geländeräder, Offroad-Kamera usw. bieten alles, was man in der Steppe bzw. Prärie benötigt. Vielseitig, funktionell und leistungsfähig. So, und ich sehe mich schon mit einem Jeep Gladiator, genügend Gepäck, einem Guide und Freunden losfahren. Weite Landschaft rechts und links – wilde Tiere hier und da, Sonnenschein und (ab und zu) Regen. Herrlich! Wahrscheinlich das ultimative Gefährt für alle Outdoor-Abenteuer!

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