#AltesBlechAlteGrenze – auf den Spuren der (Renn-)Geschichte in Sachsen

21. Juli 2021 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , , , , , ,

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Im Anschluss an unseren Besuch im August-Horch-Museum und den eher unfreiwilligen Stopp bei Hartmut Glück hatten wir die Hälfte unserer Roadtrip-Strecke bereits hinter uns oder besser gesagt noch vor uns. Wir kamen spät am Abend im wunderschönen Dresden im Hotel Vienna House QF an. Das Hotel liegt super zentral (direkt an der Frauenkirche) und diente uns als Ausgangspunkt für den nächsten Tag. Touristische Reisen waren zur Zeit unseres Roadtrips noch nicht erlaubt und dementsprechend leer waren sowohl Hotel als auch die Innenstadt. So ganz ohne Touristen war es schon etwas merkwürdig, da wir mit unseren Autos quasi die Fußgängerzone queren mussten, um in die Tiefgarage zu kommen. Aber so war es nun mal.

Wie wir im Laufe der Tour von unserem Fotografen Marcel erfuhren, streiften wir auf unserer Fahrt nach Dresden seine Heimat. Natürlich machten wir deshalb einen kleinen Abstecher in die sächsische Kleinstadt Pulsnitz. Auch besser bekannt unter dem Namen „Pfefferkuchenstadt Pulsnitz“. Marcel lotste uns in die Innenstadt und dort zu einem Geschäft mit dem Namen Groschky.  Hier in der Pfefferküchlerei werden seit 1825 Pulsnitzer Pfefferkuchen nach durch Generationen weitergegebenen Rezepten gebacken. Da wurde natürlich fleißig eingekauft.  Die „Pfefferkuchen“ kennt man ja auch unter dem Begriff „Lebkuchen“ und sie schmecken nicht nur im Winter gut, sondern zu jeder Jahreszeit – wie wir feststellen konnten. Müsst Ihr probieren, wenn Ihr in der Nähe seid!

Der nächste Tag war ein Samstag wie er sprichwörtlich im Buche steht. Sonnenschein, trocken und angenehme Temperaturen. Der Schwerpunkt auf unserem Tagesprogramm war der (Groß-) Deutschlandring in der Nähe von Hohnstein in der Sächsischen Schweiz. Vom Hotel aus benötigten für die Strecke ca. 50min. Was verbirgt sich hinter dem Begriff „(Groß-)Deutschlandring“ überhaupt? Dabei handelte sich um eine Rennstrecke mitten in der Sächsischen Schweiz. Gebaut wurde sie im Zeitraum von 1919 bis 1922 und vier Jahre später fand hier das erste Rennen vor ca. 10.000 Zuschauern statt. Damals war es kein Rundkurs, sondern „nur“ ein Bergrennen. Bis schlussendlich der Rundkurs fertiggestellt wurde, vergingen ab 1933 nochmals 6 Jahre. Insgesamt hatte die Rennstrecke 35 Kurven, wovon 16 Serpentinen sind. Der Höhenunterschied lag bei 532 Metern. 1940 sollte das erste Rennen auf dem Rundkurs ausgetragen werden. Durch den zweiten Weltkrieg kam das allerdings nie zu Stande. Und auch danach gab es nie wieder ein Rennen auf dem neuen Rundkurs. Der Gedanke einer Rennstrecke bzw. einer Rennveranstaltung war natürlich auch in der ehemaligen DDR vorhanden. Doch dazu kam es offiziell nicht. Obwohl viele privat auf der Strecke unterwegs waren, wurde nichts aus einer größeren Rennveranstaltung. Nach der Wiedervereinigung kamen immer mehr Motorräder und später dann auch Autos, welche die Rennstrecke nutzen wollten. Alles nicht offiziell, u. a. deshalb wurde die Strecke teilweise zurückgebaut, um illegale Autorennen zu unterbinden.

Wir nutzten den super Tag, um etwas Bildmaterial zu produzieren. Marcel hatte das richtige Equipment dabei und wir fuhren nach seinen Anweisungen. Ihr glaubt gar nicht, wie anstrengend es sein kann, immer hochkonzentriert zu fahren, um genau die richtigen Bilder einzufangen. Aber das ist natürlich meckern auf hohem Niveau.
Leider hatte die Gaststätte „Einkehr zur Rennstrecke“ geschlossen. Der Wirt ist nämlich leidenschaftlicher Betreiber mit unzähligen spannenden Geschichten, wie man uns sagte. Das nächste Mal klappt es bestimmt mit einem Besuch. Dafür genossen wir eine kleine Stärkung in der Hocksteinschänke. Diese liegt ebenfalls direkt an der Strecke und diente früher genauso wie heute als Ausgangspunkt bzw. Aussichtspunkt und Treffpunkt.

An diesem Tag hatten wir passende „Outfits“ an, um noch authentischer zu wirken oder uns in den Zeitraum der Grenzöffnung/Wiedervereinigung zu versetzen bzw. als kleinen Gag. Das Wetter spielte mit, unsere Outfits hielten und wir hatten nach dem Besuch des Deutschlandrings noch etwas Zeit. Wenn man schon in der Sächsischen Schweiz unterwegs ist, bietet sich ein Besuch der Bastei an. Eine Sehenswürdigkeit, die schon lange auf meiner To-Visit-Liste stand. Auch wenn es DAS Ausflugsziel in der Sächsischen Schweiz ist und ich normalerweise eher auf Geheimtipps aus bin. Dank der Pandemie war (ähnlich unseres Besuchs im Schloss Neuschwanstein) aber relativ wenig los. Und so konnten wir den Ausflug entspannt genießen. Es ist schon sehr beeindruckend, die super schöne Landschaft, der Blick hinab auf die Elbe, aber auch die beeindruckende Bauweise der Basteibrücke – traumhaft.

Auch wenn die Bastei quasi ein Off-Topic unseres Roadtrips rund um die Teilung/Wiedervereinigung war, Sightseeing muss sein, gerade wenn wir schon einmal in solch einer schönen Ecke sind. Insgesamt konnten wir an dem Tag (leider) nur einen kleinen Einblick in die Region bekommen. Aber der verspricht mehr! Gerade auch zum Wandern kommt die Gegend auf jeden Fall auf die Liste für einen potenziellen (Wander-)Urlaub.

Nach einer weiteren Nacht in Dresden fuhren wir am nächsten Morgen, es war ein Sonntag, in aller Ruhe weiter Richtung Westen. Genauer gesagt führte uns die Strecke in das kleine Örtchen Sorge, in das nahegelegene Grenzmuseum Sorge. Überwiegend ein Freigelände mit verschiedenen Schautafeln, welche Besonderheiten zur damaligen Grenze erklärten. Hier gibt es zum Beispiel auch einen Kolonnenweg, einen Grenzturm und Sperranlagen. Das Museum wird von einem Verein betrieben und ist erst im Jahr 2019 bzw. 2020 erneuert worden. Sehenswert!

Nun geht es quasi schon auf dem Rückweg unserer Tour #AltesBlechAlteGrenze. Was aber noch lange nicht heißt, dass es nichts mehr zu erleben gibt. Wir hatten nämlich noch ein paar sehr spannende Punkte auf unserer Liste. Alles weitere dazu folgt natürlich hier.

Mehr zum Roadtrip #altesblechaltegrenze findet Ihr natürlich auch auf den Blogs von Sebastian und Daniel.


Zwecks Transparenz: Ohne grandiose Partner wäre so ein Roadtrip nicht möglich gewesen. Deshalb ein dickes Dankeschön an: Dunlop, Opel, Volkswagen, Ford Deutschland, Tourismusregion Sachsen, Tourismusregion Fichtelgebirge, Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth, August Horch Museum in Zwickau, Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn und Gedenkstätte Point Alpha.
Bilder von Marcel Langer, Daniel, Sebastian und mir.

#AltesBlechAlteGrenze – der Ford Scorpio MK1

6. Juli 2021 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , , ,

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Den Opel Corsa und den VW Golf GTI hatte ich Euch ja bereits vorgestellt. Fehlt noch das dritte Fahrzeug in der Runde unseres Roadtrips #AltesBlechAlteGrenze: der Ford Scorpio MK1. Welches Ford-Modell? Ich muss gestehen, dass ich den Scorpio nicht auf dem Schirm hatte. Als wir die Zusage von Ford bekamen, musste ich erst einmal Tante Google fragen. Der Ford Escord oder Ford Sierra waren da schon eher ein Begriff. So ging es nicht nur mir, sondern zu Beginn rutschte uns immer wieder der Name „Sierra“ raus, obwohl der Scorpio gemeint war. Entsprechend unvoreingenommen war meine erste Begegnung in Rüsselsheim.

Was soll ich sagen. Designtechnisch gesehen ist der Ford Scorpio recht unspektakulär und typisch für das damalige Design. Für mich stand zu diesem Zeitpunkt eh der Corsa im Mittelpunkt – Ihr wisst schon, weil mein erstes Auto ein Corsa war. Aber es wäre kein richtiger Roadtrip, wenn wir nicht alle Autos durchwechselten. Genügend Zeit und Strecke waren schließlich vorhanden. Und somit saß ich dann auch mein erstes Mal im Scorpio. Gleich vorab: Ein direkter Vergleich der drei Fahrzeuge wäre völlig unsinnig. Allein schon wegen der unterschiedlichen Fahrzeugkategorien. Auf unserem Roadtrip wurde selbstverständlich auch gefachsimpelt. Sebastian und Daniel (fuhren den Scorpio vor mir) tauschten sich schon über die verschiedenen Features aus, zu dem Zeitpunkt konnte ich aber noch nicht mitreden. Dafür stieg innerlich die Spannung auf den Scorpio. Und dann war es soweit. Ich nahm Platz und musste schon leicht grinsen. Warum? Im Scorpio hat man ausreichend Platz und die Sitze aus Kaschmir-Velours-Bezugsstoff sind super bequem. Gleichzeitig aber auch nicht ausgesessen und/oder ausgeleiert, wie man eventuell bei einem Fahrzeug dieser Altersklasse erwarten könnte. Ein nächstes Highlight waren die elektrisch verstellbaren Sitze. Heute normal, damals aber nur in der Oberklasse zu finden. Wir hatten die Ausstattungsvariante „Ghia“ (in Anlehnung an das italienische Designbüro „Carrozzeria Ghia“ und somit die Variante mit den meisten Features. Neben den elektrisch verstellbaren Vordersitzen konnten auch die Rücksitze elektrisch verstellt werden. Genauso wie die Spiegel (beide elektrisch von der Fahrerseite aus). Des Weiteren noch eine Frontscheibenheizung (!) mit Drähten, Zentralverriegelung, Tempomat und vieles mehr.

Natürlich hatte der Scorpio auch ein Radio MIT Kassettenrekorder UND Soundregler. Wie gut, dass Daniel vorausschauend ein paar alte Kassetten dabei hatte, so konnte ich während der Fahrt der sanften Musik von Matthias Reim lauschen. Gut, irgendwann ging mir der gute Herr Reim dann doch auf den Keks. ;) Anyway, der Scorpio verfügte sogar über eine Klimaanlage. Bei den sommerlichen Temperaturen ein Traum, wenn sie nur gegangen wäre. Aber das ist schon jammern auf sehr hohem Niveau! Alternativ einfach das elektrische Dachfenster öffnen und den Fahrtwind genießen. Herrlich! Welches übrigens trotz seltenen Öffnens bzw. Schließens einwandfrei funktionierte. Elektrisch verstellbar waren auch die Fensterheber. Und zwar vorne und hinten. Für damalige Verhältnisse waren die Elektronik bzw. Technik der Hammer und eine echte Besonderheit. Aus diesem Grund hatten wir zu Beginn die Vermutung, dass irgendwas an der ganzen Technik uns einen Strich durch die Rechnung machen könnte. Aber nein, der Scorpio hielt!
Wie Ihr vielleicht schon vermutet habt (weil damals, obwohl in Deutschland gefertigt, der amerikanische Einfluss stark vorhanden war), hatte der Scorpio ein Automatikgetriebe mit 4 Gängen. Sobald man die Kickdown-Funktion (Gaspedal ganz durchtreten) betätigte, zog er unabdinglich nach vorne. Mit der passenden Fahrweise wurde der, augenscheinlich etwas träge 2,8-Liter-V6-Motor vom Scorpio, zum (fast) Sportler und kam auch bei zügiger Fahrweise gut mit den anderen beiden mit. Über den Verbrauch müssen wir nicht reden. Logischerweise war dieser von allen drei Fahrzeugen am höchsten und dürfte ca. bei 14 Litern liegen. Dank stehengeblieben Kilometerzähler (bei ca. 147.00km) konnten wir den Verbrauch nur schätzen. Vielleicht hätte es der Boardcomputer auch anzeigen können, don`t know. Ja, der Scorpio war tatsächlich bereits im Besitz eines Boardcomputers, welcher allerdings das amerikanische System (z. B. Miles per Gallon) anzeigte.

Persönlich bin ich ein Fan von genau dieser „altmodischen“ Automatik. Beim Einlegen des Rückwärtsgangs oder vom 3. in den 4. Gang ruckelt es etwas stärker und der Fahrer weiß sofort „der Gang ist drin“. Ein herrliches Gefühl! Bereift war er auch mit Dunlop Reifen. Statt den „normalen“ Pneus hatten wir hier die Dunlop Sport Classic aufgezogen. Und ja, optisch passten sie super zum Fahrzeug. Zwischendurch munkelten wir sogar, dass die Reifen (rein designtechnisch gesehen) den Scorpio aufwerteten. Wie erwähnt, hatten wir von Regen bis hin zu hochsommerlichen Temperaturen alles dabei. Da der Classic-Reifen mit neuester Technik ausgestatteten ist, gab es fahrtechnisch auch nichts zu beanstanden. Er hielt genau das, was er versprach!

Insgesamt legten wir ca. 2000km zurück und der Ford entwickelte sich zu meinem persönlichen Favoriten. Die vielen Features, bequemes Fahren und vielleicht lag es auch an der automatischen und hydraulischen Niveauregulierung, don`t know. Gut, enge Kurven und der Scorpio werden keine Freunde, aber sobald man eine schön langgezogene Kurve fährt, fühlt er sich wohl. Da kommt, genauso wie bei längeren Strecken auf der Autobahn, Freude auf. Die mag der Scorpio (und sein Fahrwerk) einfach und so macht das Fahren Spaß.

Fazit: Persönlich habe ich mein Herz an den Ford Scorpio Mk1 verloren. Ja, von allen drei Fahrzeugen war es einfach mein persönlicher Favorit. Die Leistung, der Komfort, einfach alles. Das Gesamtpaket passte und ich hätte ihn sehr gerne noch länger gefahren.

Mehr zum Roadtrip #altesblechaltegrenze findet Ihr natürlich auch auf den Blogs von Sebastian und Daniel.


Zwecks Transparenz: Ohne grandiose Partner wäre so ein Roadtrip nicht möglich gewesen. Deshalb ein dickes Dankeschön an: Dunlop, Opel, Volkswagen, Ford Deutschland, Tourismusregion Sachsen, Tourismusregion Fichtelgebirge, Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth, August Horch Museum in Zwickau, Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn und Gedenkstätte Point Alpha.
Bilder von Marcel Langer, Daniel, Sebastian und mir.

#AltesBlechAlteGrenze – die nächsten Ereignisse auf unserer Strecke

2. Juli 2021 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , , , , ,

Nach unserer Station im Fichtelgebirge und dem beeindruckenden Deutsch-Deutschen Freilichtmuseum in Mödlareuth ging es auf unserem Roadtrip weiter. Durch den Ort Mödlareuth verlief direkt die Grenze, insgesamt waren es knapp 1400km „Mauer“, die Deutschland teilte. An strategischen Stellen, wie z.B. in Mödlareuth, als sehr gut ausgebaute Grenzanlage, an anderen Stellen auch mit weniger Alarmvorrichtungen. Ein paar Stationen haben wir uns im Verlauf der Tour noch angeschaut.
Bevor es aber zu den nächsten Zielen auf unserer Route kommen kann, bin ich euch noch die Auflösung schuldig zur Frage „Kamen wir denn überhaupt wie geplant im Fichtelgebirge an…?“ aus diesem Blogpost.

Bei der Frage, welches Auto evtl. Komplikationen machen könnte, hätten wir niemals gedacht, dass es den Corsa erwischt. Aber so war es tatsächlich. Kurz vor Mödlareuth (also unserem ersten Tagesziel) gab der Corsa seinen Geist auf, der Motor ging einfach auf dem Parkplatz aus. Was ein Glück, dass es nicht auf der Autobahn passierte! Und dann noch direkt am Zielort. Wir rätselten nur kurz, denn wir besuchten aus Termingründen zunächst das Museum und wollten uns später um den Youngtimer kümmern. Im Anschluss an den Besuch in Mödlareuth war geplant, weiter Richtung Zwickau zu fahren. Der Corsa sprang auch zunächst wieder an, zickte aber etwas und in weiser Vorahnung hatten wir uns von Herrn Lebegern (dem Leiter des Deutsch-Deutschen Museums Mödlareuth), einen Tipp für eine Werkstatt geben lassen. Vielleicht war es nur ein Wackelkontakt durch die Nässe? Wir wollten sicher gehen und unser Weg führte uns zu besagter kleiner Werkstatt. Dort war allerdings an einem späten Freitagnachmittag nichts zu machen: „Nein, heute schaff ich das nicht mehr“. Wir sahen schon unsere Felle davon schwimmen, bekamen aber einen weiteren Tipp zu einer neuen Werkstatt. Ab in den Nachbarort, vielleicht haben wir dort etwas mehr Glück? Wir betraten die genannte Werkstatt, schilderten unser Problem und Hartmut Glück (ja, der Name war Programm!) konnte uns tatsächlich helfen. Er maß die Batterie durch, stellte dort aber nichts fest. Dann war der Fehler schnell gefunden, es war die Lichtmaschine! Da es sich allerdings um besagten Rallye-Corsa handelte, musste die Lichtmaschine auch mehr Leistung bringen als die für den Opel Corsa „normale“. Für Herrn Glück allerdings kein Problem, mit seiner Erfahrung (und mit etwas zusätzlichem Glück), organisierte er eine neue, tauschte die alte aus und klingelte wenige Stunden später – wir waren bereits in Zwickau im August-Horch Museum angekommen – durch. Wir waren alle etwas sprachlos vor Freude, denn so früh hätten wir niemals mit einer Reparatur gerechnet. Frühestens am nächsten Tag. Hammer! Also wer zufälligerweise im thüringischen Tanna vor Ort ist, bitte einen schönen Gruß von uns ausrichten! Er hätte die Lichtmaschine übrigens auch repariert, aber dafür fehlte ihm ein Teil „Bis Montag hätte ich es fertig gehabt!“ war seine Aussage. Total hilfsbereit und es wird alles versucht, was möglich ist, auch DAS ist übrigens „Ost-Mentalität“ für mich – sehr (!) positiv gemeint!

Hartmut Glück hatte noch ein paar Tipps auf Lager und Geschichten aus der Zeit der deutschen Teilung, so konnte er u.a. von der russischen Radarstation in der Nähe erzählen. Des Weiteren stellt er seinen Innenhof regelmäßig für die „Stelzenfestspiele“ zur Verfügung, ein internationales Festival für Musik unterschiedlicher Stilrichtungen von Jazz bis klassische Musik. Ich muss gestehen, dass sie mir nichts sagten, aber es kommen jedes Jahr hochkarätige Personen aus aller Welt zusammen. Er zeigte uns Bilder von vergangenen Veranstaltungen und so wie es aussieht, muss es gewaltig sein. Wir hatten, dank Herrn Glück, einfach Glück und konnten die Tour mit unserem Opel Corsa fortsetzen.

Zwischenzeitlich besuchten wir aber, wie bereits angedeutet, das August Horch Museum in Zwickau. Bei dem Museum handelt es sich um die „Geburtsstätte“ von Audi und des Automobilbaus in Zwickau. Der Ingenieur August Horch gründete am 10. Mai 1904 in Zwickau zunächst die „August Horch & Cie. Motorenwagenwerke AG“ und später dann die „Audi Automobilwerke GmbH“. Wobei „Audi“ der lateinische Begriff von „Horch“ darstellt, wie die alten Lateiner unter uns wissen. Wegen einem verlorenen Namensstreit musste er sich nämlich damals umbenennen. Was seinem Drang nach neu entwickelten Fahrzeugen sogar noch zu Gute kam. Natürlich änderte der Krieg auch hier alles und 1945 wurden die Werke der zwischenzeitlich fusionierten „Auto Union“ als Reparationsleistung fast vollständig demontiert, was den Weg für eine neue GmbH in Ingolstadt frei machte. Am Standort Zwickau wurden 1958 die „VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau“ gegründet. Fortan wurde hier der Trabant gebaut. Das August-Horch Museum selbst wurde final zwar erst nach der deutschen Einheit eröffnet, aber Pläne für ein Museum gab es bereits früher.

Das Museum ist super aufgebaut. Von Exponaten aus den Anfangszeiten bzw. Vorkriegszeiten bis hin zu den „neuen“ Modellen bekommt der Besucher viel geboten. Was ich persönlich super fand, waren die „Themenwelten“. In diesen sind ganze Szenarien (z. B. Tankstelle, Straßenzüge, Rennstrecke usw.) nachgebildet und können auf eigene Faust entdeckt werden. Und zwar nicht nur visuell, sondern mit allen Sinnen! Hammer! Natürlich wird dem Trabanten eine Ausstellungsfläche gewidmet. Dieser wurde übrigens, nicht – wie oft behauptet – aus Pappe hergestellt, sondern aus sogenanntem „Duroplast“ (eine Mischung aus Baumwollfasern und Phenolharz) gefertigt. Also nichts mit Pappe. Wie es dazu kam, war auch recht simpel: Das Grundmaterial musste in der DDR zu beschaffen sein, gute Bearbeitungsmöglichkeit, hohe Elastizität, geringes Gewicht und zu guter Letzt eine hohe Korrosionsfestigkeit aufweisen. Genau DAS wurde mit diesem Material bzw. dieser Herstellungstechnik erreicht. Eine Erfindung, die international beachtet wurde. Im Museum selbst ist eine kleine Produktionsstraße zur Herstellung von Duroplast zu sehen. Da wir beim Trabi sind: Der letzte Trabi aus dem Jahr 1991 bekommt im Museum seine letzte Ehre und natürlich einen Sonderplatz! Was ist noch zu sehen? Den originalen Schreibtisch von August Horch, seine Villa und viel mehr. Bis auf die Villa (geht auf Grund der alten Bausubstanz leider nicht) ist alles barrierefrei! Und unterschiedliche Sonderausstellungen gibt es zudem.

Nach dem Museumsbesuch und dem Abholen des Corsa bei Herrn Glück führte unser Weg weiter nach Dresden. Natürlich wieder mit allen drei intakten Fahrzeugen! In Dresden fielen wir aber ins Bett. Schließlich mussten wir für den nächsten Tag fit und ausgeschlafen sein. Was wir genau vor hatten, erfahrt ihr natürlich wieder hier.

Mehr zum Roadtrip #altesblechaltegrenze findet Ihr natürlich auch auf den Blogs von Sebastian und Daniel.


Zwecks Transparenz: Ohne grandiose Partner wäre so ein Roadtrip nicht möglich gewesen. Deshalb ein dickes Dankeschön an: Dunlop, Opel, Volkswagen, Ford Deutschland, Tourismusregion Sachsen, Tourismusregion Fichtelgebirge, Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth, August Horch Museum in Zwickau, Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn und Gedenkstätte Point Alpha.
Bilder von Marcel Langer, Daniel, Sebastian und mir.

#AltesBlechAlteGrenze – der VW Golf II GTI

15. Juni 2021 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , , ,

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Früher (in den 80ern/90ern) gab es entweder #teamopel oder #teamgolf. Man hatte seinen Lieblingshersteller, ein anderes Fahrzeug kam kaum in Frage, wenn man sich so im Bekanntenkreis umhört. Ich muss gestehen, dass ich damals (in jungen Jahren) kein VW-Fan war. Als „Opel Kind“ wurde man von seinem Umfeld doch mehr oder weniger beeinflusst. Im Nachhinein betrachtet ist es schade, denn Vielfalt ist schließlich Trumpf. Umso schöner, dass wir auf unserem Roadtrip #altesblechaltegrenze die Auswahl an drei Fahrzeugen zur Verfügung hatten.  Den Opel Corsa A Cup habe ich Euch bereits vorgestellt. Heute ist das zweite Fahrzeug an der Reihe, Ihr ahnt es wahrscheinlich, der VW Golf II GTI. Und egal wie man damals zu VW stand, der Golf II war einfach DAS Auto. Präsent auf den Straßen und in der Nachbarschaft. Somit gehörte auf unserer Tour #AltesBlechAlteGrenze der Golf unbedingt mit ins Portfolio.

Optisch gesehen stach der graue GTI nicht sofort als „Besonderheit“ ins Auge. Zumindest im direkten Vergleich zum Corsa und Scorpio. Was aber sicherlich daran liegt, dass ältere VW Golf Modelle noch des Öfteren auf unseren Straßen zu finden sind als die anderen zwei und der Rallye-Opel einfach durch seine „Renn-Optik“ auffiel.
In Rüsselsheim trafen wir uns alle, dort sah ich den VW Golf das erste Mal, fuhr ihn aber erst später im Laufe unserer Tour. Er war „Atlasgrau Metallic“ und aus dem Baujahr 1989 mit 1,8 Liter Motor und 107 PS. Für damalige Verhältnisse eine Rakete. Gerade bei seinem Leergewicht von 950kg. Nicht umsonst wurde er in einer Stückzahl von 628.000 gebaut. Preislich lag der GTI damals bei 21.115 D-Mark.

Im Gegensatz zum Corsa musste man die Drehzahl nicht erst in höhere Bereiche bringen, um Leistung zu erzielen. Der Golf kommt auch von unten raus und seine maximale Leistung dürfte so bei 3800 Umdrehungen liegen. Da fing der Corsa ja quasi erst an. Die Innenausstattung war wie erwartet. Zwar hatte unser Modell kein Radio, aber sonst alles, was man damals (und vielleicht auch heute) so benötigte. Ohne viel technischen Schnickschnack und mit enorm viel Platz. Wir verstauten unser halbes Gepäck im Golf und hatten trotzdem noch Platz übrig.
Bereift war der VW mit Dunlop „Blue Response“ Reifen in der Größe 195/50R 15. Also auch hier ein kleiner Unterschied zum Corsa. Aber auch nur in der Größe, denn zwecks Haftung bei sämtlichen Wetterbedingungen sind beide Reifenmodelle gleich gut und erfüllten ausgezeichnet ihren Job. Auch sonst lief der Golf ohne Probleme. In den Kurven reagierte er sehr direkt, wobei gefühlt die Straßenhaftung hätte besser sein können (lag eher am Fahrwerk) – bei spitzeren Kurven ruckelte es doch etwas kräftiger. Aber hey, man muss sich einfach daran gewöhnen.

Zu Beginn dachten wir erst, der Youngtimer hätte etwas Probleme mit dem Kühlwasser. Daniel bemerkte schon nach kurzer Zeit, dass etwas nicht stimmte (der Golf wurde von VW zu ihm nach Hause geliefert). Vom Start an war zu viel Kühlwasser im Behälter, welches sich dann aber auf wundersame Weise wieder normalisierte. Wir dachten an ein kleines Leck im System, aber irgendwie war nach der Anfangsphase der optimale Stand (gefühlt sogar etwas zu wenig Wasser) vorhanden und der Golf fuhr wirklich ohne Probleme. Im Nachgang unseres Roadtrips wurde festgestellt, dass noch eine Benzinleitung ausgetauscht werden musste. Dies bemerkten wir bei der Fahrt allerdings weniger. Wobei der Spritverbrauch noch im normalen Verhältnis und somit bei ca. 9 Litern lag. Also „nur“ Kleinigkeiten und bei Fahrzeugen in diesem Alter völlig normaler Verschleiß.

Abschließend sei zu sagen: Der VW Golf II GTI hat mich wirklich positiv überrascht und ist nicht zu Unrecht ein nach wie vor begehrtes Modell, doch mein persönlicher Liebling kommt zum Schluss. Warum? Erzähle ich euch dann im Blogpost zum dritten Fahrzeug.

Mehr zum Roadtrip #altesblechaltegrenze findet Ihr natürlich auch auf den Blogs von Sebastian und Daniel.


Zwecks Transparenz: Ohne grandiose Partner wäre so ein Roadtrip nicht möglich gewesen. Deshalb ein dickes Dankeschön an: Dunlop, Opel, Volkswagen, Ford Deutschland, Tourismusregion Sachsen, Tourismusregion Fichtelgebirge, Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth, August Horch Museum in Zwickau, Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn und Gedenkstätte Point Alpha.
Bilder von Marcel Langer, Daniel, Sebastian und mir.

#AltesBlechAlteGrenze – die ersten Highlights im Fichtelgebirge

11. Juni 2021 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , , , , ,

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Die erste Teilstrecke unseres Roadtrips #altesblechaltegrenze führte uns von Rüsselsheim mit Zwischenstopp in Partenstein im Spessart weiter in Richtung Osten. Am ersten Tag mussten wir einige Kilometer auf der Autobahn hinter uns bringen. Da ich zuerst mit dem Opel Corsa unterwegs war, musste sich mein Körper zunächst an den vorhandenen Platz gewöhnen, was im Umkehrschluss zu lustigen Anblicken beim bei Ausstieg geführt haben soll – aber das ist ein anderes Thema.

Das Wetter spielte mit, um die Reifen auch bei Regen zu testen. Diese hielten, was sie versprachen und auch die Fahrzeuge konnten keinen Wassereinbruch vermelden, bis auf leichte Wasseransammlungen in den Blinkern des Fords – quasi Blinkerflüssigkeit ;)
Wir fuhren auf der A70, bis wir an den Ausläufern des Fichtelgebirges ankamen. Von dort aus ging es auf Landstraßen weiter. Trotz des anhalten Regens genossen wir die kurvigen Straßen, die schöne Gegend und erreichten unser Etappenziel, den Ochsenkopf am Nachmittag. Zum Glück ließ der Regen nach und somit machten wir uns auf den Weg nach oben. Theoretisch ginge ein Lift, aber aus bekannten Gründen war dieser noch außer Betrieb. Wir nahmen den direkten Weg und wanderten in mystischer Stimmung auf den Gipfel.

Warum haben wir uns eigentlich das Fichtelgebirge, bzw. den Ochsenkopf als erstes Ziel unseres Trips um die deutsche Teilung ausgesucht? Bevor ich Euch diese Frage beantworte, muss ich Euch noch eine Info geben. Bereits vor unserer Tour kamen (wenige) Stimmen auf, dass wir „Wessis“ zwar in den Osten fahren, aber dann beispielsweise ohne Trabant/Wartburg unterwegs sind (was wir im Übrigen auch gern getan hätten, hat aber nicht funktioniert). Des Weiteren könnten wir doch gar nicht neutral und unvoreingenommen über die DDR berichten. Mag sein, aber das war auch nicht unser Ziel, denn als „Wessi“ können wir überhaupt keine Eindrücke aus dem damaligen Osten vermitteln – woher auch?! Als Kind bekam ich nicht viel mit von Teilung und Grenze. Wir hatten keine direkte Verwandtschaft in der DDR und soweit ich mich erinnern kann, wurde auch während der Schulzeit nicht sonderlich viel über die Teilung/Grenze/DDR gesprochen. Im Nachhinein sehr schade, aber umso mehr versuchten wir, Eindrücke und Erfahrungen bei unserem Roadtrip zu sammeln. Ich sehe es eh positiv, denn ich kann unvoreingenommen an unseren Trip herangehen. Übrigens ist Marcel, unser Fotograf, in der Pfefferkuchenstadt Pulsnitz aufgewachsen. Somit hatten wir auch einen „Ossi“ mit on Board.

Aber zurück zum Ochsenkopf. Dieser spielte zu Zeiten der deutschen Teilung eine wichtige Rolle, um über den 191,5 Meter hohen Fernsehturm ab 1958 Westfernsehen in den Osten zu senden. Überwiegend wurde das Programm der ARD gesendet und erreichte weite Teile der ehemaligen DDR. In den Anfangszeiten soll der Empfang von Westfernsehen offiziell noch komplett untersagt gewesen sein, später dann geduldet. Allerdings zeigt eine Studie („Opium for the Masses: How Foreign Media Can Stabilize Authoritarian Regimes“ oder „Leben ohne Westfernsehen: Studien zur Medienwirkung und Mediennutzung in der Region Dresden in den 80er Jahren“), dass dies gar nicht so fruchtete, wie angenommen. Ursprünglich sollte durch die Übertragung die Hinterfragung des Regimes verstärkt werden. Aber im sogenannten „Tal der Ahnungslosen“ (wo immerhin 15% der gesamten Bevölkerung lebten, dort aber kein West-Fernsehen verfügbar war) waren die Bewohner unzufriedener mit dem Regime als in der restlichen Bevölkerung. In erster Linie war das Westfernsehen also vorrangig Unterhaltungsprogramm, wie für alle anderen auch. Der Sendeturm steht nach wie vor und ist aktuell im Besitz des Bayerischen Rundfunks. Ansonsten bietet der Ochsenkopf mit seinen 1024m Höhe zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten, von Skipisten über Trails bis hin zu Sommerrodelbahn und Klettergarten.


Neben dem Ochsenkopf spielte sein Nachbar, der „Schneeberg“, eine wichtige Rolle in der Geschichte der deutschen Teilung. Seit Jahrhunderten bestand hier eine Signalwarte und im letzten Jahrhundert wurde er zum Militärstützpunkt. Ein Aufklärungsturm wurde errichtet, um über die Streitkräfte des Ostblocks aufzuklären. Man befand sich schließlich im kalten Krieg, der jederzeit hätte eskalieren können. Was zum Glück nicht passiert ist! 1992/1993 wurden die Umzäunungen abgebaut und die Bevölkerung hatte nach Jahrzehnten wieder die Möglichkeit, den Gipfel zu besuchen.
Übrigens ist der Schneeberg mit seinen 1053 Metern der höchste Berg der Franken. Leider hatten wir Pech mit dem Wetter und der Gipfel war nicht zu sehen. Was aber auf jeden Fall genial ist, also nicht nur im Rahmen eines Roadtrips, ist die Umgebung des Fichtelgebirges zum Wandern bzw. Natur genießen. Reflektierend betrachtet frage ich mich, warum ich die Region noch kaum auf dem Schirm hatte. Das muss sich in Zukunft ändern! Eine Gegend mit vielfältiger Landschaft inklusive über 1000km2 Naturpark, Europas größtem Felsenlabyrinth und Gipfeln bis zu 1000m Höhe. Um nur ein paar der Highlights zu nennen.
Übernachtet haben wir im Hotel SOIBELMANNS Bad Alexandersbad im gleichnamigen Ort, ein 4-Sterne-Hotel inklusive Wellnessbereich, den wir leider nicht nutzen konnten.

Am nächsten Tag ging es für uns weiter nach Mödlareuth. Dort besuchten wir das Deutsch-Deutsche Freilichtmuseum Mödlareuth. Ein weiterer historischer Ort, der von den Amerikanern gerne „Little Berlin“ genannt wurde. Das geteilte Dorf. Die Grenze verlief genau auf dem Tannbach (ein kleiner Bach, der mitten durch das Dorf führt). Zu Beginn wurde die Grenze „nur“ mit einem Zaun abgegrenzt. Später dann jedoch weiter befestigt und mit Grenzsperranlagen wie Mauer, Stacheldraht und Türmen versehen. Diese wurden erhalten und die 700m lange Anlage bzw. Gedenkstätte kann (aktuell unter Berücksichtigung der Corona-Auflagen) besichtigt werden. Zusätzlich befindet sich neben der Grenzanlage ein Museum inkl. Fahrzeughalle. Darin sind verschiedene Modelle sowohl aus dem Westen als auch aus dem Osten zu sehen. Unter anderem ein SK-1 (mit der Aufschrift R28), welcher damals zur Grenzabsicherung z. B. beim Bau der Berliner Mauer eingesetzt wurden. Das Sonder-Kfz-1 war übrigens das einzige in der DDR serienmäßig gebaute Panzerfahrzeug.

Wir hatten eine interessante (coronakonforme) Führung vor Ort und es ist wirklich spannend, weil man hier Geschichte so nah erleben kann. Und einfach unvorstellbar, wie eine Grenze einfach mal ein kleines Dorf teilt, das kann man wahrscheinlich auch mit Führung und Infotafeln nicht mal ansatzweise erahnen.

Wie immer verging die Zeit zu schnell und wir mussten uns ja noch um den Corsa kümmern. Denn ein Roadtrip wäre kein Roadtrip, wenn alles reibungslos verlaufen würde. Doch was genau passierte, das erfahrt ihr in den nächsten Blogposts…

Mehr zum Roadtrip #altesblechaltegrenze findet Ihr natürlich auch auf den Blogs von Sebastian und Daniel.


Zwecks Transparenz: Ohne grandiose Partner wäre so ein Roadtrip nicht möglich gewesen. Deshalb ein dickes Dankeschön an: Dunlop, Opel, Volkswagen, Ford Deutschland, Tourismusregion Sachsen, Tourismusregion Fichtelgebirge, Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth, August Horch Museum in Zwickau, Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn und Gedenkstätte Point Alpha.
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