Defeating Gravity. Wingsuit vs. Corvette Z06

8. Mai 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , ,

Ich sage erstmal nur ein Stichwort: „Runter kommen sie alle!“ Hammer! Einfach nur Hammer! Also wovon ich rede ist dieses Video:

Einer der der besten Wingsuit-Flieger, Jokke Sommer, tritt gegen den 5-fachen Gewinner vom 24-Stunden-Rennen Le Mans an, Oliver Gavin. In den Alpen. Genauer gesagt am Klausenpass in der Schweiz. Ohne sonstige Hilfsmittel. Die Frage: Wer kommt schneller unten an?

Hammer: Fahren der Corvette Z06 mit ordentlich Speed. Noch dazu in so einer herrlichen Umgebung und unter diesen Bedingungen. Hammer: Wingsuit fliegen. Hammer: Die Aufnahmen und das dazugehörige Equipment. Hammer: Die beteiligten Personen!

#hammer

Sommer, Sonne, Kaktus – hallo Frühling

3. Mai 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , , ,

Nachdem wir in diesem Jahr relativ lange kühle Temperaturen gehabt haben, hat nun schon Ende April quasi der Sommer Einzug gehalten. Von einem Extrem ins andere! Aber gerade jetzt kann ich Sommer, Sonne und Sonnenschein gebrauchen, denn das ist für eine offene Fahrt mit dem Fiat 124 Spider einfach das ideale Wetter.

Fiat 124 Spider

Natürlich werde ich Euch demnächst wieder ausführlich über den Fiat berichten. Versteht sich doch von selbst! Was ich gemerkt habe: ganz wichtig für eine gemütliche Cabriofahrt ist eine Kappe, zum Schutz von Frisur bzw. vor rotem Kopf, eine Strickjacke, wenn es etwas frischer wird, evtl. ein Schal (wobei ich außerhalb des Winters eher kein Schalträger bin) und eine passende Sonnenbrille.
Hier noch ein kleiner Tipp, falls die Sonne einmal nicht zu sehen sein sollte, auf dem „etwas anderen“ Twitter Account des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bekommt Ihr jeden Morgen ein aktuelles Bild von der Sonne zu sehen. Somit kann sich niemand mehr beschweren! Gut, für einen Blick auf das allmorgendliche Satellitenbild braucht man natürlich keine Sonnenbrille. Dennoch zeige ich Euch einen meiner aktuellen Favoriten, die „Lowdown 2“ von Smith, eine Unisex-Sonnenbrille:

Smith Lowdown 2

Smith Lowdown 2

Neben neun neuen Farben sind die Modelle mit rutschfesten Nasenpads versehen, die auch bei schweißtreibenden Aktivitäten oder an heißen Tagen in der Sonne nicht verrutschen. Vermutlich bin ich nämlich nicht der einzige, der das Verrutschen der Brille hasst! An dieser Stelle bin ich froh, dass ich (noch) kein dauerhafter Brillenträger bin. Also noch… das Alter… Ihr wisst schon! Wobei die Lowdown auch mit Korrekturgläsern kompatibel wäre. Außerdem ist sie auch in einer neuen, schmaleren Version erhältlich: der Lowdown 2 Slim.

Zu Cabrio und Sonnenbrille bin ich ja ein Fan von so richtig schönen, klassischen Outfits. Eine schicke Lederjacke zum Beispiel oder ein Polohemd. Und Blau bzw. Denim gehen ja auch immer! Seit ich in Nürnberg gewohnt habe, gehe ich zum Shoppen gerne zu Crämer&Co. Jetzt komme ich nicht mehr so häufig hin, kriege aber noch regelmäßig den Newsletter, den ich ab und an in der Flut der Newsletter mal durchschaue. So auch in den letzten Tagen, ich muss feststellen, dass sie das Angebot ziemlich erweitert haben. Ist dies Offline auch der Fall? Oh, da fällt mir ein… ich war schon lange nicht mehr in Nürnberg!

Apropos Shopping, diese GEOX-Schuhe habe ich auf dem Pressday in München entdeckt. Super bequeme Nebula, die aber leider erst ab kommenden Herbst/Winter zu haben sind. Verstehe ich nicht, denn aus Erfahrung kann ich Euch sagen, dass man Nebula-Schuhe durchaus ganzjährig tragen kann!

Geox Nebula Sneaker FallWinter 2018/19

Es wird also mal wieder Zeit, die Frühjahrsgarderobe aufzupeppen!

50 Jahre Ready-to-Wear von Ermenegildo Zegna

26. April 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Man soll die Feste feiern, wie sie fallen! Und deshalb wird in diesem Jahr der Beginn der Ready-to-Wear Kollektionen von Ermenegildo Zegna gefeiert. Zum Anlass des Jubiläums wird es eine Ausstellung im historischen „Casa Zegna“ in Trivero geben. Ihr wisst ja vielleicht, der Ort, an dem Zegna 1910 mit seiner Wollweberei den Grundstein des Unternehmens legte.
Die Ausstellung mit dem Namen „Uomini all’Italiana 1968“ verspricht einen Blick in die Ursprünge von Zegnas ‚Ready to wear‘ Linie von 1968 bis in die späten 70er. Besucher können in diesem Rahmen die Geschichte der hochwertigen Textilproduktion kennenlernen, Einblicke in die Entwicklung der Schneiderkunst erhalten und die weitere Entwicklung Zegnas zur internationalen Luxus-Lifestyle-Marke. Viele Stücke aus dem historischen Archiv des Unternehmens, wie Fotografien, Vintage-Materialien, Outfits und vieles mehr, erzählen bestimmt spannende Geschichten.

Aldo and Angelo Zegna at Pitti Uomo, 1986

Reparto taglio e confezione alla IN.CO. di Novara, 1974-1975

CASA ZEGNA Uomini all'italiana

CASA ZEGNA Uomini all'italiana

CASA ZEGNA Uomini all'italiana

CASA ZEGNA Uomini all'italiana

CASA ZEGNA Uomini all'italiana

Ein Blick zurück in die letzten 50 Jahre. 1968 war der Zeitpunkt, in dem Angelo und Aldo, die beiden Söhne von Ermenegildo Zegna, beschlossen, das sehr erfolgreiche Textilgeschäft des Unternehmens um den Bereich ‚Ready-to-Wear‘ zu erweitern. Sie modernisierten das Schneiderhandwerk auf Basis von Kreativität, Handwerkskunst und Innovation, ohne dabei auf die Qualität wertvoller, exklusiver Stoffe – etwas, das Zegna ausmacht – zu verzichten. Angelo und Aldo machten sich daran, den eleganten italienischen Stil weltweit populär zu machen und unterstrichen die Bedeutung von Passform und Tragbarkeit. Dabei gingen sie einen innovativen Weg: Zu einer Zeit, als Ready-to-Wear stark standardisierte Größen bedeutete, konzentrierten sie sich auf individuelle Körpertypen, Haltungen und Geschmäcker und schufen ein bis dato einzigartiges Konzept. Ein Beispiel sind die drei unterschiedlichen Jacket-Proportionen – GR22, GR33 und GR44 -, passend für unterschiedliche Figurtypen.
Angelo und Aldo positionierten Zegna zur Lifestyle-Marke, deren Ready-to-Wear-Angebot über Franchise-Geschäfte vertrieben und 1976 bei der PITTI gezeigt wurde. Eine gute Verbindung zweier Welten, die industrielle Produktion mit der traditionellen Handwerkskunst, was keinen Widerspruch bedeuten muss.

Die Ausstellung „Uomini all’Italiana 1968“ ist vom 6. Mai bis 28. Oktober 2018 jeden Sonntag geöffnet. Ein Besuch lohnt sich mit Sicherheit (und ließe sich doch vielleicht mit einem Urlaub im schönen Piemont verbinden?!).

Hallo Apokalypse!

20. April 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , ,

Nachdem in den letzten Tagen das Thema „Apokalypse“ um die Ecke kam und sowohl Sven Dietrich als auch Hr. Buddenbohm schon ein paar Sätze über evtl. hilfreiche Fähigkeiten verloren hatten, saßen wir gestern Abend im Biergarten und – was man halt im Biergarten so macht – sinnierten über das Thema. Zuerst stand das „Team Apokalypse“ bei dasnuf vor der Tür, aber das lassen wir aufgrund des Ausgangs der Geschichte mal außen vor. Sorry, liebe Patricia, Du verstehst das sicherlich.

Zurück zu unseren Gedanken im vollbesetzten Biergarten. Vielleicht haben wir den direkten Nachbarn etwas verwirrt, er schaute das ein oder andere Mal etwas merkwürdig herüber. Aber hey, so etwas muss rechtzeitig geplant werden!
Zunächst sollte man sich über die beste Örtlichkeit klar werden. Also weg von zu vielen Menschen und raus aufs Land. Der Spessart liegt nahe und somit auch meine Heimat. Da kenne ich mich aus! Alternativ haben wir das Sauerland bzw. Jackys nordhessische Heimat im Hinterkopf. Genug Fläche, um landwirtschaftlich tätig werden zu können bzw. etwas Wald in der Nähe schaden sicherlich nicht. Nun gut, wir sind uns nicht ganz einig und müssten das im eventuellen Fall der Fälle noch einmal spontan durchdenken.

Potentielle Fähigkeiten waren ein längeres Thema. Als (alter) Holzwurm sind schnitzen, sägen per Hand oder Motorsäge, drehen und andere handwerkliche Tätigkeiten kein Thema. Ich kann außerdem Wasser stauen (das Dämme bauen habe ich an der Nordsee perfektioniert), möglicherweise Tiere ausnehmen, wenn es darauf ankommt, und Feuer machen.

olschi und Socke

Jacky fiel als erstes ihre Insektenphobie ein, Akademikerin und Schreibtischtäterin, Gruß an Patricia/dasnuf an dieser Stelle. Wobei sie sich gut Sachen merken und organisieren kann. Check √. Außerdem kann sie supergut passende GIFs zu jeder Lebenslage heraussuchen. Hilfreich für die Apokalypse? Nun ja, manch einer findet die Bespaßung mit Hilfe von GIFs durchaus bedeutend, das kommt immer wieder mal zu kurz. Aber viel besser, sie kennt (berufsbedingt) die Ernährungsnotfallversorgungspläne. Also, was man in einem Prepperlager (Far Cry 5 lässt grüßen) alles lagern sollte. Quasi eine praktische Liste zum Abhaken. Medizinische Grundkenntnisse (theoretisch) sind aus dem Studium auch vorhanden, vielleicht lassen sich diese praktisch weiter ausbauen. Ein leckeres Salatdressing zu unseren selbst gesammelten Kräutern ist ebenfalls kein Thema. Denn schon auf den Galeeren in der Antike hieß es: Hat die Besatzung gut gespeist, überlebt es sich einfacher! <- oder so in der Art. Da wir viele Kräuter bzw. Salat anbauen müssten, ist das Dressing natürlich ein ganz wichtiger Punkt.

Apropos anbauen. Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Beeren sind wichtig. Wenn Fläche und genügend Wasser vorhanden sind, kein Thema. In meinem Heimatdorf kenne ich mindestens drei Quellen. Spricht für den Spessart. Priorität Nr. 1 ist Trinkwasser! Hühner und vielleicht auch Ziegen oder Schafe wären super. Erfahrung in Tierhaltung hat keiner von uns. Müsste aber machbar sein. Fallen stellen, angeln und jagen kann ich (theoretisch – bzw. zählt jahrelange Computerspielerfahrung?). Bei Pilzen wird es schon etwas schwieriger. Wir brauchen also definitiv noch einen Pilzexperten in der Runde.

Das größte Problem wird der Winter sein. Neben Kartoffeln einlagern müssen wir uns mit Räuchern, Pökeln und Einkochen beschäftigen. An Salz fehlt es in unserem Haushalt definitiv nicht (ultimativer Tipp, schmeißt eine Hauseinweihungsparty und Ihr habt Salz für die nächsten Jahrzehnte!)
Alles Nützliche wird mitgenommen, sollte dafür ausreichend Zeit bleiben. Beispielsweise Werkzeug, aber spontan fällt mir auch noch ein Fernglas ein. Sei deinem Gegner immer einen Schritt voraus. Aber der Winter lässt mich nicht in Ruhe. Ideal, wenn ein Holzofen vorhanden ist. Falls wir eine neue Hütte bauen müssten, wird eine Feuerstelle eingeplant. Im Winter könnte ich ein Iglu (falls genügend Schnee bzw. Eis vorhanden ist) bauen. Erfahrungen aus dem Ötztal.

Die Frage ist allerdings dann doch „wie geht es weiter?“ Schließt man sich einer Gruppe an oder bleibt für sich? Pilzkenner oder Kräuterexperten unter Euch?

Hoch auf dem gelben Wagen… im ÖPNV

5. April 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , ,

Mobilität hin, Mobilität her. Wir alle wollen super flexibel von A nach B kommen. Am liebsten möglichst unabhängig und kostengünstig (nach Meinung mancher am besten gleich umsonst, schließlich ist sowieso alles zu teuer und es geht es uns enorm schlecht und überhaupt… Ihr kennt die „Ichhabanallemwasauszusetzen-Nörgler“). Wobei die Diskussion um kostenlosen bzw. vergünstigten öffentlichen Nahverkehr in Zeiten von Feinstaub, Dieselgate, überfüllten Autobahnen und Co. sicherlich berechtigt ist.

Heute möchte ich daher mal meinen persönlichen Senf zum ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr) abgeben, genauer gesagt zum Busverkehr. Schließlich gehört auch dieser zur Sparte „Mobilität“. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes aus dieser Woche nutzten letztes Jahr so viele Personen öffentliche Verkehrsmittel wie nie zuvor, nämlich 31,5 Millionen Fahrgäste pro Tag. Beginnen wir erst einmal mit der Bahn. Auch hier meckert (fast) jeder über die Unpünktlichkeit, Zugausfälle, die Unzuverlässigkeit usw. Man könnte noch manches aufzählen und auch ich war davor nicht gefeit. Seit 2011 ist aber einiges an Wasser den Main hinuntergeflossen und bei der Bahn hat sich manches geändert. Ich finde, Bahnfahren an sich ist angenehmer geworden. Gerade als Geschäftskunde kann ich mir die Vorteile der Bahn zu Eigen machen. Arbeiten von unterwegs ist kein Problem mehr, WLAN funktioniert relativ gut und innerdeutsch sind die Verbindungen von Großstadt zu Großstadt durchaus in Ordnung. Ausnahmen gibt es natürlich immer. Meiner Meinung nach muss man innerhalb Deutschlands nicht in ein Flugzeug steigen. Viel schneller ist man nicht unterwegs (rechnet man Warte- und Zubringerzeiten mit ein), kostengünstiger meistens auch nicht und umweltschonender sowieso nicht.

Anyway, ich wollte ja eigentlich nicht über den Schienen-, sondern über den Busverkehr sprechen. Vorab sei gesagt, dass ich aus pendlerischen Gründen momentan nur über Schweinfurt sprechen kann. Keine Metropole, sondern gemütliche Mittelstadt.

eTicket Stadtwerke Schweinfurt

Bus - Schweinfurt - innen

Nach unserem kunkel&kohl Umzug vor einiger Zeit gehöre ich nun quasi auch wieder zu den Pendlern. Vorher hatte ich eine Wegstrecke von max. 7 Min Fußweg (je nach „Umweg“), jetzt mindestens 12 Min (je nach Fahrzeug und Verkehrslage). Im Vergleich zu früheren Zeiten bzw. dem, was andere pendeln müssen, ist das natürlich nichts! Nein, mich stört es auch nicht, denn die Zeit wird genutzt, z. B. um den bevorstehenden Tag bzw. vergangenen Arbeitstag gedanklich auf- bzw. abzuarbeiten. In der wärmeren Jahreszeit bzw. bei schöner Wetterlage und je nach Lust und Laune kommt die Vespa ins Spiel. Dafür habe ich sie ja! Im Winter und bei unpassendem Wetter nutze ich neuerdings aber auch sehr gerne den Bus. Ja, auch ich war zu Beginn etwas skeptisch. Wie funktioniert das? Wer fährt alles mit? Lauter komische Menschen? Klappt das mit dem Ticket? Finde ich die richtige Haltestelle? Muss ich ewig warten? Und überhaupt – all diese Fragen, wenn man neu in der Materie ist.
Außerdem komme ich aus dem digitalen Zeitalter (behaupte ich jetzt einfach mal). Tickets auf Papier ist sowas von 1995. Und Tickets per Plastikkarte dann vielleicht 2003. Gut, Papiertickets kann man natürlich immer noch lösen, muss man aber nicht. eTicket sei Dank! Gut, das „e“ ist etwas irreführend, denn „e“ ist nur der NFC-Chip auf der (Plastik-)Karte und vielleicht noch die monatliche Übersicht der getätigten Fahrten per Mail. Aber vielleicht ist es irgendwann auch in Schweinfurt möglich, per Smartphone bzw. Bahnapp zu buchen/zahlen? Das neue eTicket ist immerhin schon mal besser als nichts. Der für mich perfekte Tarif ist die sogenannte „Flexikarte“. Fahren wann ich möchte (ohne Zettelwirtschaft und grübeln „rechnet sich eine Wochenkarte? Oder diesen Monat sogar eine Monatskarte?“) und transparente Abrechnung. Es wird immer der für mich günstigste Tarif abgerechnet und wenn ich gar nicht fahre, zahle ich auch nichts. Da kommt sogar – trotz Plastikkarte – Freude auf!

Die erste Fahrt stand an, eine leichte Aufregung vor der neuen Situation war vorhanden. Selbstverständlich wurde vorher der Fahrplan abgecheckt. Hey, alle 20min fährt ein Bus auf meiner Linie. Zum zentralen Busbahnhof benötige ich keine 3 Minuten Fußweg und ebenso von der Haltestelle im Hafen zum Schreibtisch. Ganz ehrlich, besser geht es nicht. Und dann war sie da, die erste Fahrt mit dem Bus! Völlig überraschend grüßte der Fahrer, erklärte sogar die Handhabung des eTickets und fuhr pünktlich los. Das kann doch nicht normal sein! Ich erwartete grummelige Busfahrer, umständliches Handling und nervige Mitfahrer. Aber die Zielhaltestelle wurde ohne Probleme erreicht und es klappte alles reibungslos! Fahrt Nummer eins war somit geschafft und auch die Rückfahrt stellte kein Problem dar.
Ein paar (Test-)Fahrten später war Busfahren schnell Alltag geworden, Feintuning an der eigenen Zeitplanung wurde vorgenommen und dank interaktivem Liniennetzplan und GPS der Busse wurde das Timing nun so perfektioniert, dass so gut wie keine Wartezeiten entstehen. Digitales Zeitalter sei Dank! Flexible Arbeitszeiten sind zudem großartig, um die persönlichen Präferenzen (voller, mittlerer oder (fast) leerer) Bus anzupassen. Und dann geht es auch noch darum, die Möglichkeit nutzen zu können, „aufs Smartphone zu schauen“ beim Pokemon Go zocken. Apropos Pokemon Go! Freunde, es gibt nichts Besseres, als mit dem Bus in der Stadt zu fahren. Zu Fuß gehen ist natürlich eine Option, welche aber bei der Wegstrecke eben doch keine ist. Im Vergleich zu Auto und Vespa ist der Bus dafür einfach genial. Nur da ist es möglich, Kilometer zurückzulegen, an Pokestops zu drehen und noch dazu seltenere Pokemons zu fangen – so zumindest auf meiner Route. Da auf „meiner“ Strecke verschiedene Haltestellen der Großindustrie sind, steigen ab und zu internationale Personen ein und aus. Klingt im ersten Zug ganz normal, doch für mich persönlich hat es ein gewisses Flair von Großstadt.

Fazit der ganzen Geschichte: Fahrt mehr Bus, es ist nicht schlimm! Nein, ernsthaft: Natürlich gibt es auf verschiedenen Strecken Verbesserungsbedarf, aber ich persönlich kann mich überhaupt nicht beschweren und finde Busfahren mittlerweile super praktisch, günstig(er) und noch dazu entspannt. Doch, abschließend ein Punkt, den ich mir wünsche: Liebe Stadtwerke, rüstet die Flotte auf Nachhaltigkeit (sprich Elektro-Busse) um. Lasst die großzügigen Förderungen nicht verstreichen und denkt zudem auch noch an die heimische Industrie!

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