Urlaub am See. Kärnten und seine Slow Trails (Teil 2)

9. Juli 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

…ausgeschlafen und gut gestärkt ging es in den nächsten Tag der Pressereise. Das Programm hörte sich wieder sehr vielversprechend an und es galt, einen weiteren Slow Trail zu erkunden. Apropos, wer erst jetzt eingestiegen ist, einfach hier klicken und zack, erscheint Teil 1 aus Kärnten. Wettertechnisch hätte es noch etwas schöner sein können, aber wir wollen ja nicht meckern. Denn ursprünglich wurde sogar Regen vorhergesagt, was später zum Glück nicht, bzw. nur ganz kurz eintraf.

Wie Ihr ja gelesen habt, bestehen die Slow Trails immer aus der Kombination von See und Bergen. Vom Millstätter See ging es also für uns zum Ossiacher See und dort zunächst zum Domenig Steinhaus. Der Name lässt es bereits erahnen. Das Haus wurde von Günther Domenig entworfen und über einen Zeitraum von fast 20 Jahren nach und nach vervollständigt. Wer in der Region ist, sollte einen Blick in das Haus werfen. Am besten mit Führung, denn es gibt so viel zu sehen und zu entdecken.

Steinhaus von Günther Domenig am Ossiacher See in Kärnten

Steinhaus von Günther Domenig am Ossiacher See in Kärnten

Steinhaus von Günther Domenig am Ossiacher See in Kärnten

Steinhaus von Günther Domenig am Ossiacher See in Kärnten

Persönlich würde ich am liebsten einmal in den Kopf von Günther Domenig schauen. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie man überhaupt auf so viele kreative Gedanken kommt. Und diese im Anschluss umsetzt. Plus viele Hindernisse, die einem in den Weg gelegt werden (wie Genehmigungen und Co.), aus dem Weg räumt. Einfach spannend!
Nach der beeindruckenden Führung durch das Haus wartete die nächste Wanderung auf uns. Es ging auf den Slow Trail „Bleistätter Moor“. Der Startpunkt liegt nur gefühlte 50 Meter weg vom Domenig Steinhaus. Ein leicht begehbarer Weg von ca. 7 Kilometern führt mitten durch eine beeindruckende Naturlandschaft, quer durch das Moor. Ideal für Eltern mit (neugierigen) Kindern. Und immer wieder tolle Ausblicke auf den bewaldeten Bergzug der Ossiacher Tauern und die Gerlitzen Alpe. Dort oben muss ich übrigens unbedingt auch mal hin, denn man soll einen fantastischen Blick über halb Kärtnen haben bis nach Italien und Slowenien. Hört sich äußerst gut an!
Zwischendurch machte unsere Wandergruppe einen Zwischenstopp an der Forellenstation Prefelnigteich.

Slow Trail Bleistätter Moor in Kärnten

Slow Trail Bleistätter Moor in Kärnten

Essen im Forellenstation Prefelnigteich

Ihr müsst dort unbedingt Forellen essen! Wer Hunger und weniger Geduld hat, der überspringt das selbst Angeln und begibt sich gleich zu Tisch. Ihr habt richtig gelesen. Wer nämlich selbst Hand an die Angel legen möchte, der kann seine „eigene“ Forelle aus dem Teich fischen. Oberlecker!
Im Anschluss ging es zurück nach Ossiach, unserem Ausgangspunkt. Hier machten wir noch einen Abstecher in die Stiftsschmiede von Gerhard Satran. Auch ein Highlight, denn hier wird auf dem Platz vom alten Schmiedeofen gekocht. Und zwar nur Produkte aus der Region, denn das Thema Regionalität und Qualität spielt wie so häufig in dieser Gegend eine sehr große Rolle. Und ja, so etwas schmeckt man einfach!
Am Abend ging es natürlich kulinarisch weiter, nämlich auf dem Kleinsasserhof. Kennt ihr das Gefühl: Ihr seid zum ersten Mal irgendwohin eingeladen und fühlt Euch gleich wie im Wohnzimmer? Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter, man fühlt sich nicht nur wie im Wohnzimmer, sondern sogar wie bei guten Freunden. Genauso ging es mir im Kleinsasserhof. Und nein, ich übertriebe nicht! Eigentlich ist es ein Restaurant. Aber es ist nicht irgendein Restaurant. Sondern eines mit sehr viel Kunst und allerlei „Krempel“. Auf den ersten Blick wirkt es fast wahllos zusammengewürfelt. Auf den zweiten Blick erkennt man allerdings, dass es einfach super passend ausgewählt ist, so dass man sich einfach nur wohl fühlt.

Kleinsasserhof in Kärnten

Innen im Kleinsasserhof in Kärnten

Innen im Kleinsasserhof in Kärnten

Kunst soweit das Auge reicht. Noch dazu wird immer wieder umdekoriert. Schließlich stehen noch weitere drei Scheunen voll mit Kunstobjekten und Dekoration von Künstlern, Freunden oder Trödelmärkten aus aller Welt. Und es kommen immer wieder neue dazu. Nicht umsonst wurde das Lokal von Falstaff zum „Originellsten Gasthaus Österreichs“ gekürt. Ich hätte ja noch Stunden gucken können! Und essen, denn regionale Produkte sind auch hier der Schwerpunkt auf dem Teller.
Olschi-Prädikat: mehr als empfehlenswert!

Der nächste Tag führte uns an den Wörthersee. Genauer gesagt nach Velden. Vorweg sei gleich erwähnt, dass Velden mehr zu bieten hat, als Roy Black. Gut, den passenden Ohrwurm dürft Ihr nun gerne behalten – den hatte ich schließlich auch! Anyway, der nächste Slow Trail „Römerschlucht“ rund um den schönen Wörthersee stand auf dem Programm. Dieser Slow Trail stellte sich als kleine Wanderung heraus. Mit super schönen Ecken und Blick auf den Forstsee (ein kleiner See oberhalb des Wörthersees). Die Wanderfreunde werden hier auf ihre Kosten kommen, versprochen.

Slow Trail Römerschlucht in Kärnten

Slow Trail Römerschlucht in Kärnten

Slow Trail Römerschlucht in Kärnten

Slow Trail Römerschlucht in Kärnten mit Blick auf den Wörthersee

Genächtigt wurde übrigens im Beach House bzw. im Ogris am See. Beides großartige Gastgeber direkt am See, neu gestaltet, aber mit dem gewissen Retroflair. Und nach der schönen Tour ließen wir den Abend mit einem leckeren Essen im Restaurant am Beach House ausklingen. Blick auf den Wörthersee inklusive, versteht sich ja von selbst.

Essen im Beach House in Velden - Kärnten

Essen im Beach House in Velden - Kärnten

Also ich bin begeistert, sowohl von der schönen Gegend, als auch von den vielfältigen Slow Trails, die ihrem Namen alle Ehre machen und auf denen man wirklich abschalten kann. Bis Ende des Jahres sollen insgesamt 16 Slow Trails eröffnet sein und es ist wirklich für jeden etwas dabei. Egal, ob mit Kindern, allein, zu zweit oder mit dem Hund (bzw. irgendeinem anderen Lieblingshaustier) eine Begehung ist für fast jedermann möglich. Tipp: Vorher über die unterschiedlichen Routen informieren, denn jeder hat schließlich ein anderes Gefühl von „wandern“ und „Entschleunigung“ bzw. sind die Wege unterschiedlich schwierig zu begehen, aber sehr gut erläutert. Und zur idealen Kombination lässt sich immer auch ein Bad im See ergänzen. Wie in Teil 1 schon erwähnt, war ich zum ersten Mal in Kärnten… und ja, es stimmt, es ist schon ein sympathischer, südländische Einfluss vorhanden. Gefällt mir, ich komme gerne wieder!

Sonnenaufgang am Wörthersee in Kärnten

 

Pressereise in Kooperation mit Kärnten – Lust am Leben

Urlaub am See. Kärnten und seine Slow Trails (Teil 1)

29. Juni 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Mittlerweile war ich ja schon sehr oft in den Alpen. Ob in Österreich, in Italien oder auch mal in der Schweiz, die Alpen sind eine Region, in der ich mich einfach richtig wohl fühle. Seit Jahren bzw. Jahrzehnten ist es vor allem Österreich – und dort vor allem Tirol und das Salzburger Land – wo es mich immer wieder (gerne) hin verschlägt. Natürlich war ich auch schon mal in Wien, mit einem kurzen Abstecher an den Neusiedler See im Burgenland. Aber so viel mehr von Österreich kenne ich dann doch noch nicht. Für eine neugierige Person, wie ich es bin, reicht das natürlich nicht aus, schließlich gibt es überall Neues zu entdecken.
Als vor ein paar Wochen die Einladung zur Pressereise nach Kärnten eintrudelte, musste ich also nicht lange überlegen. Kärnten kannte ich bis dato kaum und das Thema „Urlaub am See – Slow Trails“ hörte sich äußerst vielversprechend an! Ein neues Bundesland entdecken, Seen und Entschleunigung – was will man mehr! Und so ging es in Richtung Süden, auf die Tauernautobahn mit dem Ziel Millstätter See. Allein über die Tauernautobahn zu fahren macht mich schon glücklich. Erstens Auto fahren, zweitens die Berge und drittens angenehme Geschwindigkeitsbegrenzung. Gut, vielleicht trägt auch der Gedanke an „Urlaub“ und die Aussicht auf Erholung ihren Teil dazu bei.

Erster Anlaufpunkt der Reise war Seeboden am Millstätter See, ein gesetzlich anerkannter Luftkurort. Dort ging es ins Hotel Moserhof, das übrigens in diesem Jahr sein 50jähriges Jubiläum feiert.
Aber erst einmal musste der Hunger gestillt werden. Und dazu ging es mit allen Beteiligten zum Lindenhof in Millstatt. Leckere Kärntner Küche in einem schönen Gasthof, dessen Geschichte bis ins 12. Jahrhundert reicht, der aber erst in diesem Jahr wieder so richtig zu neuem Leben erweckt wurde. Herz (bzw. Magen), was willst Du mehr?!
Gut gestärkt wartete dann der erste Slow Trail auf uns. Bei den Slow Trails handelt es sich um kürzere Wanderwege in Nähe der schönsten Kärntener Seen. Kurz bedeutet in diesem Fall mit maximal 10 Kilometern Länge bzw. 300 Höhenmetern. In einer tollen Atmosphäre – ich sage nur: Wasser und Berge – ideal zum Entspannen, Genießen, runter kommen und der Natur mal wieder etwas näher zu sein bzw. den Kopf frei zu kriegen vom Alltagsstress. Die Slow Trails sind ein Gemeinschaftsprojekt, für das sich fünf Kärntener Seedestinationen zusammengetan haben. Insgesamt soll es bis Ende diesen Jahres 16 Stück geben. Wir waren also mit die ersten, die auf den Spuren des Wellensymbols entlang der Seen wanderten. Und unsere erste Runde führte uns auf den Slow Trail Zwergsee.

Slow Trail - Zwergsee in Kärnten

Wald im Slow Trail Zwergsee in Kärnten

Auf dem Slow Trail mit Blick auf den Millstätter See - Kärnten

Gemächlich führte uns der Weg durch den Wald und um den See. Von der Landschaft hat es fast ein bisschen was vom Spessart. Also mit mehr Nadelbäumen und natürlich mit Blick auf den Millstätter See. Eine schöne Tour für den Einstieg bzw. zum Kennenlernen der Slow Trails. Apropos Millstätter See – dieser wurde im Anschluss per Motorboot erkundet. Wer das einmal machen möchte, dem kann ich nur die Firma Motorboot Peter Strobl empfehlen. Hätten wir nicht minimal Zeitdruck gehabt, hätten wir vermutlich noch viel länger über den See fahren und den spannenden Geschichten dazu lauschen können.

Bootsfahrt mit Motorboot Peter Strobl auf dem Millstätter See in Kärnten

Bootsfahrt mit Motorboot Peter Strobl auf dem Millstätter See in Kärnten

Bootsfahrt mit Motorboot Peter Strobl auf dem Millstätter See in Kärnten

Ziel war aber nicht sofort der nächste Slow Trail, sondern ein Biwak. Und zwar nicht irgendein Biwak, sondern ein „Biwak unter den Sternen“. Passend zum Motto: Natur, Genuss, Zeit zu zweit und Auftanken kann man hier wahrscheinlich eine herrliche Nacht am See verbringen.

Biwak unter den Sternen in Kärnten

Ich stelle es mir ein bisschen vor wie zelten. Also so in der Art. Nur mit mehr Komfort und herrlichem Blick auf den Sternenhimmel bzw. das Tal und/oder den See. Je nach Wunsch, denn aktuell gibt es sieben verschiedene Biwaks mit unterschiedlichen Ausrichtungen. Auch der Moserhof besitzt ein solches Biwak inmitten einer Blumenwiese und mit Aussicht auf den Millstätter See.

Biwak unter den Sternen vom Moserhof in Kärnten

Wir übernachteten allerdings nicht hier, sondern fuhren mit dem Boot weiter nach Döbriach, um den zweiten Slow Trail zu testen. Richtig, es war ein volles Programm, was allerdings überhaupt nicht in Stress ausartete. Muss vermutlich an den Slow Trails und der dazugehörigen Entschleunigung liegen. Anyway, zum Abschluss des Tages wanderten wir also auf dem sagenumwobenen Slow Trail „Mirnock“. Am besten sollte man versuchen, gegen Abend oben am Mirnock anzukommen, dann kann man bei toller Abendstimmung den Blick über den See schweifen lassen. Bei unserer Tour hat das Wetter mitgespielt:

Auf dem Slow Trail Mirnock mit Blick auf den Millstätter See bei Sonnenuntergang - Kärnten

Leider verging die Zeit zu schnell, irgendwann kam das Hungergefühl zum Vorschein und überwog die herrliche Aussicht. Aber Österreich wäre nicht Österreich, wenn es keine ordentlichen Brotzeitplatten mit besten Produkten aus der Region gäbe. Ihr entschuldigt…

Brotzeit in Kärnten

(Teil 2 folgt schon bald und ich erzähle Euch, welche Seen noch dabei sind)

 

Pressereise in Kooperation mit Kärnten – Lust am Leben

Milan Fashion Week – ETRO – Sommer 2019

25. Juni 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , ,

ETRO möchte mit seiner neuen Frühjahr/Sommer-Kollektion 2019 auf der Milano Moda Uomo den Grundstein für eine neue Zukunft in der Mode legen. Unter dem Motto „Natura Manifesta“ wurde nicht nur die neue Kollektion gezeigt, sondern Kean Etro stellt rund um die Show gleich noch ein „10 Punkte-Manifest“ auf. Hier kommt der, mittlerweile schon etwas strapazierte, Begriff „Nachhaltigkeit“ ins Spiel.
Bei ETRO wird er aber nicht nur in den Raum geworfen, sondern zieht sich als sprichwörtlicher roter Faden durch die gesamte Präsentation.
Von der Einladung, welche aus Pappresten hergestellt wurde, bis hin zum Goodiebag mit kleinem Pflanzensamen, oder einem recycelten Stoff auf dem Laufsteg, der im Nachgang weiter verwendet wird, ist alles durchdacht und stimmig.

Angefangen von der Materialauswahl über den Produktionsprozess bis zur gewählten Farbe – der Weg eines Kleidungsstücks beginnt bekanntermaßen nicht erst auf dem Laufsteg, sondern bereits viel früher. Und das möchte ETRO bewusst machen und umsetzen. Naturfasern wie Jute, Hanf oder Nesselstoff, der Einsatz pflanzlicher Farbstoffe, wo möglich, und lokale Produktion machen die Kollektion aus, die von den Kulturen Asiens und Afrikas inspiriert ist. Auch ETROs ikonisches Paisley-Muster taucht auf, genau wie Bambus, der in der Kollektion eine wichtige Rolle spielt.

Hier eine Auswahl an Bildern:

ETRO Präsentation Frühling/Sommer 2019

ETRO Präsentation Frühling/Sommer 2019

ETRO Präsentation Frühling/Sommer 2019

ETRO Präsentation Frühling/Sommer 2019

ETRO Präsentation Frühling/Sommer 2019

ETRO Präsentation Frühling/Sommer 2019

ETRO Präsentation Frühling/Sommer 2019

ETRO Präsentation Frühling/Sommer 2019

Der grundsätzliche Gedanke ist super. Gerade große und erfolgreiche Marken wie ETRO sollten verstärkt in diese zukunftsweisende Richtung gehen. Ja, es passiert schon viel (vor und hinter den Kulissen) und der Markt wandelt sich. An der Kollektion von ETRO ist klar zu erkennen, dass Natur und Mode kein Widerspruch sein muss. Naturtöne und –materialien in Kombination mit feinsten Designs – alles im Zuge des nachhaltigen Gedankens. Wenn der Wille vorhanden ist, ist einiges möglich!

Texel – Dünen, Schafe und Mehr (Teil 2)

20. Juni 2018 | 2 Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Nun gut, Ihr wollt mehr als breite Strände, frische Nordseebrise und Dünenlandschaft pur? Ihr wollt Action, Wellness, Tierbabys? Verständlich, Tierbabys gehen immer!
Im Rahmen unserer Pressereise mit dem VVV Texel durften wir noch so einiges mehr von der Insel entdecken. Von den zahlreichen Schafen habe ich Euch ja schon im ersten Teil meines Berichts kurz erzählt.
Wer sich näher für Schafe, Lämmer und Wolle interessiert, der findet das volle Programm auf der Insel. Angefangen von Lämmer knuddeln (Tierbabys!!!), unterschiedliche Schafrassen kennenlernen oder dabei sein, wie so eine Schafherde von ihrem Hütehund im Zaum gehalten wird – wer das erleben möchte, dem kann ich nur die Schapenboerderij empfehlen.
Zum Thema Schafe gehört selbstverständlich auch guter Käse! Wir besichtigten den Käsebauernhof Wezenspyk, wo man einen Blick in die Herstellung der unterschiedlichen Käsesorten werfen kann (und natürlich auch probieren). Zur Käserei gehört ein kleines Museum, das in einer der auf der Insel verbreiteten „Schapenboet“ zu finden ist, mit vielen Infos rund um die texelanische Schafhaltung. Und man kann sich bestens mit ganz unterschiedlichen, leckeren Käsesorten eindecken bzw. Mitbringsel einkaufen.

Neugieriges Schaf auf Texel

Hütehund auf Texel

Schafswolle auf Texel

Schafe auf Texel

Schafe auf Texel

Käse auf Texel

Apropos Schafe, Ihr kennt die Regel? Wenn ein Schaf auf dem Rücken liegt, kommt es normalerweise nicht mehr allein auf die Beine. In solch einem Fall am besten Hilfe holen oder das Schaf an der Seite greifen und auf den Bauch drehen. Schaf und Bauer werden es Euch danken!
… zum Beispiel mit kuscheliger Wolle! (ok, der Bezug ist jetzt vielleicht ein bisschen weit hergeholt, aber musste sein). Habt Ihr schon mal von einem „Wollbad“ gehört? Ich persönlich konnte mir darunter ja gar nichts vorstellen, aber so ein Wollbad ist Wellness und Entspannung pur, wie ich jetzt aus eigener Erfahrung berichten kann. Eingewickelt in Wolle (die kein bisschen kratzig ist) liegt man eingemummelt in einer speziell konstruierten Liege, bis einem vor lauter Entspannung fast die Augen zufallen. Und nachher ist die Haut ganz weich durch das Lanolin aus der Schafwolle. Ein Erlebnis, das Ihr im Boutique-Hotel Texel erleben könnt.

Aber genug von Schafen und Entspannung. Die Actionfans sollen schließlich nicht zu kurz kommen. Texel eignet sich ideal zum Wind- und Kitesurfen, soll ein Highlight für Taucher sein (vor der Insel liegen zahlreiche Wracks noch aus der Zeit der „Reede von Texel“) und ein Eldorado für Fallschirmspringer. Beides habe ich allerdings selbst nicht ausprobiert (aus Gründen). Dafür gab es für unsere Gruppe einen schönen Rundflug über die Insel, den man am Airport Texel buchen kann.

Flughafen Texel

Flughafen Texel

Texel von oben

Natürlich ist Texel auch ideal zum Fahrrad fahren, wandern und genießen. Von Fisch, Krabben und anderem Meeresgetier brauche ich gar nicht anfangen – frischer geht’s einfach nicht! Aber auch sonst findet man eine tolle Auswahl an unterschiedlichen Leckereien, so probierten wir z.B. die bekannten „gerechies“, quasi die Texel Tapas. Und ließen uns leckeres, selbstgemachtes Bauernhofeis schmecken auf dem Hof „Labora“, wo man auch einen Blick in den ultramodernen Kuhstall werfen kann.

Essen auf Texel

Essen auf Texel

Eis auf Texel

Bier Skuumkoppe auf Texel

Bier auf Texel

Nachspeise auf Texel

Nachspeise auf Texel

Im Meer bei Texel

Weizenfeld auf Texel

Im September gibt es auf Texel sogar ein ganzes kulinarisches Wochenende, an dem Chefköche aus über 30 Restaurants ihre Spezialitäten zubereiten. Da muss ich irgendwann unbedingt mal hin, genau wie zu einem Besuch der Texels Bierbrauerei. Es gibt noch viel zu entdecken!

Milan Fashion Week – Ermenegildo Zegna Couture – Sommer 2019

18. Juni 2018 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Ein Juni ohne Mailand ist kein richtiger Juni. Genau, wer es noch nicht gesehen hat, aktuell findet im schönen Mailand wieder die Fashion Week der Männer statt, die Milano Moda Uomo. Und wie schon in den vorherigen Saisons stand der Eröffnungsabend ganz im Zeichen der Couture-Show von Ermenegildo Zegna. Gezeigt wurde die Kollektion für den kommenden Sommer mit dem Leitmotiv „Weightlessness“, also „Schwerelosigkeit“, in atemberaubender Kulisse: auf der Außenanlage des Oscar Niemeyer Gebäudes (Mondadori Zentrale).

Ermenegildo Zegna Couture - Stimmung

Ermenegildo Zegna Couture - Stimmung

Alleine die Location ist ein Traum. Passend dazu auch das Wetter und die herrliche Abendstimmung. Doch wie ist die Kollektion?
Natürlich passt die Kollektion zu 100%. Funktionelle Mode mit einer sommerlich-leichten und luftigen Silhouette. Alessandro Sartori hat alles bis ins Detail durchdacht und perfektioniert seine Vision von Zegna Couture immer weiter. Er entwickelt eine Garderobe, die perfekt in die moderne Großstadt passt, gleichzeitig aber auch immer wieder sportliche Elemente mit traditionellem Schneiderhandwerk verknüpft. So zeigt er voluminöse, gleichzeitig aber auch luftige Kreationen aus ultraleichten Materialien, wie Cashmere mit einer wasserfesten Membran oder Tussah-Seide (eine Wildseide), hergestellt in der Weberei Lanificio Zegna, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Ermenegildo Zegna Couture – Sommer 2019

Ermenegildo Zegna Couture – Sommer 2019

Ermenegildo Zegna Couture – Sommer 2019

Ermenegildo Zegna Couture – Sommer 2019

Ermenegildo Zegna Couture – Sommer 2019

Ermenegildo Zegna Couture – Sommer 2019

Ermenegildo Zegna Couture – Sommer 2019

Ermenegildo Zegna Couture – Sommer 2019 - Finale

Getreu dem Motto „See now, buy now“ ist bereits jetzt der neue „Cesare“ Sneaker aus weichem Kalbsleder im Online Store und in ausgewählten Stores erhältlich. Schick und sportlich mit zweifarbigen Schnürsenkeln, seitlich versehen mit Zegnas markantem XXX-Logo in gleich zwei Farbvarianten.

Ermenegildo Zegna Couture - Cesare Sneaker

Ermenegildo Zegna Couture - Cesare Sneaker

Ein tolles Highlight aus einer tollen Kollektion, durch die sich die Leichtigkeit wie ein roter Faden zieht.

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