Peugeot und sein neuer – rein elektrischer – e-208 (und den neuen e-308)

12. Oktober 2022 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , ,

Heute gibt es mal wieder Autonews aus unserem Nachbarland. 2023 wird – laut einer Pressemitteilung – DAS Jahr für Peugeot. Genauer gesagt, das Elektro-Jahr! Denn ab der zweiten Hälfte 2023 werden alle Modelle mit einem oder gleich mehreren Elektromotoren erhältlich sein. Vom Roller über den Transporter wird einiges angeboten. Die Hybridmotoren bzw. -Fahrzeuge (für die Modelle 3008 und 5008) lassen wir jetzt mal außen vor.
Und nicht nur das, sondern Peugeot möchte auch der erste europäische Hersteller sein, der einen 100 Prozent elektrischen Kombi anbietet. Den PEUGEOT e-308SW. Dieser ist aktuell als Hybrid-Version auf dem Markt und wird 2023 als reiner E-Kombi erhältlich sein.

New Peugeot e-308 for 2023

Ganz unabhängig von der Version und vom 308er wird auch der neue e-208 mit einigen Neuerungen um die Ecke kommen. Im Gegensatz zum Vorgänger gibt es z.B. einen neuen Motor. Dadurch wird die Leistung um ca. 15% von 100 kW/136 PS auf 115 kW/156 PS erhöht. Auf der anderen Seite soll der durchschnittliche Verbrauch auf 12kWh gesenkt werden und im Gegenzug die Reichweite um 38 km auf bis zu 400km (WLTP) erhöht werden. Man muss dazu sagen, dass aktuell die Zertifizierung noch läuft – somit dieser Wert noch nicht endgültig ermittelt wurde. Anyway, aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass der Verbrauch „normal“ bis „gut“ ist. Und bitte jetzt nicht auf die Idee kommen und einen großen SUV mit dem kleinen 208er zu vergleichen. Wie fast überall, sollte/muss man Äpfel mit Äpfeln vergleichen und Birnen mit Birnen. Batterietechnisch gesehen wird er mit einer 50 kWh-Lithium-Ionen-Batterie mit 48,1 kWh Kapazität kommen.

Interessant ist auch, dass eine Wärmepumpe in Verbindung mit einem Klimasensor verbaut wurde. Der Sensor befindet sich an der Windschutzscheibe und soll (natürlich in Kombination mit der Wärmepumpe) die Energieeffizienz von Heizung und Klimaanlage maximieren. Und bereits seit Mitte 2021 gibt es ein neues EU-Reifenlabel. Ähnlich den Energieeffizienzklassen von Elektrogeräten ist das neue Reifenlabel gegliedert. Und so besitzt der e-208 Reifen der Klasse „A+“, die den Energieverlust durch Reibung minimiert.

Zum Laden stehen zwei Arten von Ladegeräten zur Verfügung. Der serienmäßige einphasige On-Board-Charger mit einer Leistung von 7,4kW und der dreiphasige On-Board-Charger mit einer Leistung von 11kW. Natürlich ist der neue 208er auch schnellladefähig. So kann er an einer öffentlichen 100-kW-Ladestation in weniger als 25 Minuten von 20 auf 80 Prozent aufgeladen werden.

Unabhängig von der Technik wird auch der Innenraum optisch aufgehübscht. Des Weiteren bietet Peugeot eine App an, um z.B. Fernaufladungen zu planen und/oder das Fahrzeug vorzuwärmen. Mit Sicherheit wird es noch mehr Möglichkeiten geben, welche aktuell allerdings noch nicht veröffentlicht sind. Über den Preis ist noch nichts bekannt und der neue e-208 wird auch im Laufe des Jahres 2023 auf den Markt kommen.

(Alle Bilder von Peugeot)

Das weltweit erste Solar-Elektroauto: Der Sion von Sono Motors

29. Juli 2022 | Ein Kommentar | Schlagwörter: , , ,

Gleich zwei Weltpremieren präsentierte Sono Motors in München im Rahmen einer Veranstaltung. Zum einen das langersehnte Solar-Elektroauto „Sion“ und des Weiteren das neue „Solar Bus Kit“. Theoretisch ist der Sion unter den E-Automobil-Fans schon bekannt, bereits 2016 wurden erste Entwürfe vorgestellt. Bis es allerdings zum endgültigen Produkt kommt, dauert es für gewöhnlich immer etwas, so dass der Prototyp in 2021 erschienen ist. Und nun war es so weit, das finale Design wurde präsentiert:

Der Sion von Sono Motors

Der Sion ist kein gewöhnliches Elektroauto, wie wir es aktuell von unseren Straßen kennen. Der Unterschied zu bisherigen Elektrofahrzeugen besteht darin, dass fast die komplette Karosserie mit Photovoltaikzellen (sogenannten Halbzellen) bestückt ist. Diese Halbzellen haben im Gegensatz zu herkömmlichen Photovoltaikzellen (wie sie auf den meisten Dächern zu finden sind) einen höheren Wirkungsgrad und könnten in Zukunft auch auf dem Dach eine Rolle spielen. Beim Sion sind diese Zellen nahtlos eingearbeitet und bieten so eine durchschnittliche (Zusatz-) Reichweite von durchschnittlich 112 km (bis zu 245 km) pro Woche, abhängig von Faktoren wie z.B. den Wetterbedingungen.  Die „normale“ Reichweite der Batterie beträgt 305 km. Durch die autonome Energieversorgung auf kurzen Strecken ist der Sion gerade für Pendler und Pendlerinnen ideal. Laut Sono Motors müssen diese bis zu viermal weniger Laden als herkömmliche Elektroautos der gleichen Fahrzeugklasse mit einer ähnlichen Batteriegröße.

Klassisch (wenn man bei E-Autos schon von „klassisch“ sprechen kann) wird das Fahrzeug ja via Stecker geladen. Entweder per AC und/oder alternativ per DC (zum Schnellladen). Einige E-Fahrzeuge könnten sogar als Batteriespeicher dienen und ggf. dem (Haushalts-)Stromnetz auf diese Weise dienlich sein. Ganz grob und vielleicht auch etwas überspitzt gesagt, bedeutet das: Wird mein Fahrzeug gerade nicht benötigt und ich möchte einen Kaffee zubereiten– wird dafür dessen Batteriespeicher genutzt. Beim neuen Sion ist diese Nutzungsmöglichkeit grundsätzlich vorhanden. Laut Hersteller soll das eigene Zuhause bis maximal fünf Tage lang autark versorgt werden können rein über den Batteriespeicher vom Auto. Hängt natürlich von vielen Faktoren ab, wie z.B. Bedienhäufigkeit der Elektrogeräte usw. Eine passende bidirektionale (= in beiden Richtungen) Wallbox soll das möglich machen. Noch dazu kann der Sion an jeder öffentlichen Ladestation, an einer Haushaltssteckdose und sogar an einem anderen Sion geladen werden. (nämlich dadurch, dass er quasi selbst als Speicher fungiert).

Wie sieht es innen aus? Es soll nur eine Ausstattungsvariante geben, denn der Fokus liegt in diesem Fall auf dem Punkt „Gebrauchsgegenstand“. Meiner Meinung nach genau der richtige Ansatz! Aber gut, vielleicht oder höchstwahrscheinlich sehen das einige anders. Von elektrischen Fensterhebern, umklappbarer Rücksitzbank, Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer bis hin zu einem integrierten Infotainmentsystem mit Ambientelicht ist quasi alles Nützliche vorhanden. Zukunftsweisend ist bei Sonos die hauseigene App. Auch hier wird das Fahrzeug nicht als „klassisches“ Fahrzeug gesehen, sondern eher als Gemeinschaftsauto. Und zwar kann der Fahrzeugbesitzer individuell entscheiden, wer und wann das Auto nutzen kann. Wie heißt es so schön „sharing is caring“. Um nur einen Vorteil zu nennen: Das Fahrzeug kann unter Familienmitgliedern und/oder Freunden via Freigabe auf der App aufgeteilt werden und ist somit effizienter. Des Weiteren werden Fahrzeugdaten auf die App übertragen. Und noch ein Vorteil: Über die App lässt sich regeln, wieviel Strom in der Speicherfunktion weitergegeben wird (die Leistung liegt hier bei 11kW) und noch dazu zu welchem Preis. Wie ich finde, eine super Sache!

Bisher befindet sich der Sion noch in der Testphase, soll aber ab 2023 auf den Markt kommen. Der geschätzte Nettoverkaufspreis wird voraussichtlich bei etwas über 25.000 Euro liegen.

Das „Solar Bus Kit“ für ÖPNV

Als weitere Weltpremiere stellte Sono Motors eine Nachrüstlösung für den gewerblichen Bereich vor. Dabei handelt es sich um eine Anwendung für die gängigsten 12-Meter-Bustypen auf dem europäischen Markt. Wie beim Sion auch, wird die Karosserie mit Photovoltaikmodulen ausgestattet. Laut Hersteller werden dadurch bis zu 4 Tonnen CO2 und dementsprechend auch bis zu 1500 Liter Diesel pro Jahr eingespart. Ein guter Beitrag zum Klimaschutz. Das Nachrüstset ist für herkömmliche Diesel-Busse gedacht, kann vermutlich aber in Zukunft auch auf E-Busse (als Ergänzung) montiert werden. Das Kit soll als Unterstützung wie z.B. für den Betrieb einer Klimaanlage und/oder eine Verlängerung der Reichweite dienen.

Das Sono Motors "Solar Bus Kit" Future

Je nach Betriebszeiten und Kraftstoffpreisen können Betreiber von Busflotten nach drei bis vier Jahren mit Rentabilität rechnen. So zumindest die grobe Schätzung bzw. Berechnung von Sono Motors. Weitere Details werden im September bekannt gegeben während der IAA Transportation.

Persönlich halte ich den Ansatz für eine super Idee und wünsche mir, dass sie damit Erfolg haben. Denn die Karosserieflächen der Fahrzeuge bieten genügend Platz, um zumindest Unterstützung zu bieten. Warum man nicht schon früher auf die Idee gekommen ist, auf solarbetriebene Mobilität zu setzen, ist mir ein Rätsel.

Update:

Keine guten Nachrichten: Sono Motors gab bekannt, sich ausschließlich auf die Solartechnologie zu konzentrieren und hat das Sion-Programm eingestellt. Dort haben sie aktuell schon 23 Partner im B2B-Geschäftsfeld und können somit eine breite Palette von Fahrzeugen, einschließlich Bussen und Lastwagen bedienen. Solar-Lösungen bestehend aus Hardware, wie Leistungselektronik, und Software bieten Flottenbetreibern Vorteile durch Kraftstoff- und Kosteneinsparungen sowie durch die Reduzierung von CO2-Emissionen. „Die Umstrukturierung ist ein entscheidender Schritt in der Entwicklung von Sono Motors“, sagte Laurin Hahn, Mitbegründer und CEO von Sono Motors. „Auch wenn wir mit dem Sion-Programm unser ursprüngliches Herzensprojekt einstellen mussten, bietet uns die Verlagerung unseres gesamten Fokus auf B2B-Solarlösungen die Möglichkeit, weiterhin innovative Produkte in der Solarindustrie zu entwickeln. Trotz der mehr als 45.000 Reservierungen und Vorbestellungen für den Sion waren wir gezwungen, auf die anhaltende Instabilität der Finanzmärkte zu reagieren und unser Geschäft zu verschlanken. Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen.“ So aus der Pressemitteilung vom 24. Februar 2023.

Der People Mover (Group Rapid Transport) von ZF Friedrichshafen

2. Juni 2022 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , ,

Wenn man in Schweinfurt zu Hause ist, kommt man an den Industriebauten einiger Weltkonzerne nicht vorbei. Die Stadt selbst gilt als wichtigste Industriestadt Nordbayerns. Und wer Schweinfurt hört, denkt zunächst an Großunternehmen im Bereich Automobilzulieferung. Selbstverständlich macht die Zukunft um Schweinfurt keinen Bogen und die Industrie spürt den Wandel; es entstehen neue Bereiche bzw. neue Geschäftsfelder. Manche sehen es kritisch, andere nehmen es als Chance war. Persönlich sind mir die Chancen lieber! Zu diesen Zukunftsperspektiven gehört auf jeden Fall der Bereich der Mobilität.
In diesem Zusammenhang stellte ZF Friedrichshafen (kurz: ZF), einer der oben erwähnten Schweinfurter Weltkonzerne, vor ein paar Tagen den „People Mover“ der Öffentlichkeit vor. Dies konnte ich mir nicht entgehen lassen.

Beim People Mover handelt es sich um einen autonomen Shuttle-Bus. Mit diesem wurde das übergeordnete Ziel verfolgt, ein flexibles und individualisiertes Transportkonzept zu schaffen, das beispielsweise die letzte Meile (= als letzte Meile wird in der Transportbranche der letzte Teil eines Transportes bezeichnet, also Haustür – (Bus-)Bahnhof oder (Bus-)Bahnhof – Haustür) ergänzt und so an bestehende öffentliche Verkehrsmittel andockt. Und das ganz unabhängig, ob im städtischen und/oder ländlichen Raum. So die Vision bzw. der Anspruch von ZF.

Versionen:

Den People Mover wird es zukünftig in verschiedenen Versionen geben und er kann sogar untereinander gekoppelt werden. D.h. am Bahnhof XY stehen mehrere Fahrzeuge und ähnlich der Bahn fahren diese eine Teilstrecke zusammen, um sich zwischendurch zu trennen, um in verschiedene Richtungen zu fahren. Denn auch auf weniger ausgelasteten Strecken kann er eine Option sein und das 24 Stunden und 7 Tage die Woche.

(Technische) Daten:

Das Fahrzeug kann in beide Richtungen fahren und benötigt daher keinen „Wendehammer“. Bei dem Group Rapid Transport (GTR) der dritten Generation – wie auf dem Bild oben zu sehen – ist in den technischen Daten ein Wendekreis von 15m angegeben. Dieser kann, muss aber nicht genutzt werden. Zudem können alle Räder gelenkt werden. So werden sehr präzise Fahrmanöver auf engstem Raum ermöglicht.
Der People Mover wird elektrisch angetrieben und hat aktuell eine Batteriekapazität von 36,8 kW/h. Mir wurde gesagt, dass die Reichweite bei 70km liegen soll. Das Shuttle gibt es in unterschiedlichen Varianten und zu dem GTR ist dazu noch nichts weiter bekannt bezüglich der tatsächlichen Reichweite. Was aber bekannt ist, dass insgesamt 22 Passagiere (davon sind 14 Stehplätze und 8 Sitzplätze) in dieser Version mitfahren können. Auch ein rollstuhlgerechter Zugang ist gewährleistet, ebenso wie eine Arretierung während der Fahrt. Dies ist notwendig, da Geschwindigkeiten bis zu 40 km/h möglich sind. Andere Versionen sollen sogar bis zu 70 km/h schnell fahren können.
Geladen wird der People Mover entweder an den Haltestellen und/oder extra vorhandenen Schnellladesystemen abseits der gewöhnlichen Route. Ähnlich einem aktuellen Bus-Depot. Das Laden an sich erfolgt induktiv und/oder per CCS2-Stecker. Je nach Strecke und Dauer wird dies (vermutlich) ganz individuell angepasst. Ausgestattet mit verschiedenen Sensoren wie z.B. Radar, Kameras usw. inkl. Echtzeitübertragung zum Operator. Wobei für größere Datenmengen nicht das (5G-)Funknetz genutzt werden soll, laut Aussage des Herstellers. Dafür verbindet sich das Fahrzeug via Wlan am nächsten Haltepunkt mit dem Netz, wie die Übersichtsskizze zeigt.

Autonomes Fahren:

Übrigens ist autonomes Fahren nicht gleich autonomes Fahren. Es wird in verschiedene Level von 0 bis 5 unterschieden. So fährt der Fahrer bei Level 0 das Fahrzeug selbst. Auf diese klassische Version folgt Level 1 mit z.B. einem Abstandsregelautomatismus. Wobei hier nur ganz bestimme Assistenzsysteme unterstützen. Bei Level 2 ist dagegen eine Teilautomatisierung vorhanden, bei der mehrere Systeme gleichzeitig agieren können (so ganz grob gesagt), wie z.B. automatisiertes Einparken, Spur halten und und und. Bisher musste der Fahrer immer bereit zum Eingreifen sein. Bei Level 3 ändert sich dies. Der Fahrer muss nicht dauerhaft das System übernehmen und wird ggf. dazu aufgefordert einzugreifen. Bei Level 4 wird die Führung des Fahrzeugs dauerhaft vom System übernommen. Sollte das System hochkomplexe Aufgaben nicht mehr leisten können, kann (kein Zwang) der Fahrer aufgefordert werden zu übernehmen. Bis hierhin ist ein Fahrer immer zwingend notwendig. Das ändert sich bei Level 5. Hier ist ein Fahrer nicht mehr nötig bzw. wird nicht mehr gefordert. Start und Ziel (und/oder Route) wird festgelegt und der Rest macht das Fahrzeug allein. Beim People Mover liegt der Grad bei Level 4. Es ist kein Fahrer vorhanden, allerdings ein Operator. Dieser kann notfalls in das System eingreifen, außerdem sind auf der Fahrstrecke Magnete mit Lokalisierungstechnologie eingelassen.

Wie schon erwähnt, ist der People Mover vorrangig für die letzte Meile gedacht und als Ergänzung zum bereits bestehenden ÖPNV. Von einer längeren Strecke ist noch nicht die Rede. In einigen europäischen Städten wird er allerdings demnächst schon zu sehen bzw. nutzen sein, wie uns vor Ort erklärt wurde.
Dies wäre ein sehr schönes Vorzeige- und Prestigeobjekt für Schweinfurt, allerdings ist dies momentan noch nicht gewünscht bzw. mahlen die politischen Mühlen hier sehr (!) langsam. Schade – das hätte eine Chance sein können! Die Zukunft wird so oder so kommen und ich persönlich finde es superspannend!

Weitere Infos gibt es direkt bei FZ und zwar hier.

Der neue Aston Martin DBX707

12. April 2022 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , ,

Die britische Marke Aston Martin kennt man unter anderem aus verschiedenen James Bond Filmen. Nur zur Gedächtnisauffrischung: Zum ersten Mal fuhr 007 (gespielt von Sean Connery) im Film „Goldfinger“ einen DB5 (mit den für James Bond typischen eingebauten Extras). Diesem folgten viele weitere. Aus der jüngeren Vergangenheit kennt man Aston Martin (auch) aus der Formel 1, wo die Briten seit der Saison 2018 vertreten sind und seit dem letzten Jahr Sebastian Vettel als Fahrer an den Start geht.

Für das 2. Quartal 2022 ist nun ein neuer Aston Martin angekündigt, der Aston Martin DBX707, der demnächst ausgeliefert werden soll.

Wie Ihr sehen könnt, handelt es sich um einen SUV. Laut Hersteller ist der Aston Martin DBX707 aktuell der leistungsstärkste Luxus-SUV der Welt. Vorab: Wir brauchen keine Diskussionen über Sinn und Zweck eines solchen SUV führen. Global gesehen gibt es dafür einen Markt. Auch wenn dieser im Verhältnis recht klein ist. Aber es gibt ihn. Es sei zudem noch gesagt, dass Aston Martin ab 2026 nur noch Elektro- oder Hybridautos zu verkaufen plant und reine Verbrenner bis dahin auslaufen lassen möchte. Aber genauere Angaben gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht und somit bleiben wir gespannt, was die Zukunft bringen wird.

Zurück zum DBX707. Dieser ist erstmals mit einem 9-Gang-Getriebe mit Nasskupplung und mit 420-mm-Carbon-Bremsen ausgestattet. Dies gab es in der Form bei Aston Martin noch nicht. Um nur ein paar technische Highlights zu nennen. Noch dazu wurden Komponenten wie Motor, Getriebe, Fahrwerk und Bremsen für dieses Modell umfassend überarbeitet. Als Maschine hat er einen 4-Liter-V8-Biturbo-Motor unter der Haube, wie bereits sein Vorgänger. Allerdings haben die Ingenieure unter der Leitung von Ralph Illenberger (dem Hauptverantwortlichen für Antriebsstränge) das Gesamtkonstrukt weiter ausbauen können und erreichen somit nochmals um 157PS beziehungsweise 200Nm mehr Leistung als der Vorgänger. Somit kommt der DBX707 auf 520 kW (707 PS) und 900 Nm. Dazu gab es auch ein neues Facelift, um die die Sportlichkeit, aber gleichzeitig auch die Eleganz zu unterstreichen.

Tobias Moers, Aston Martin’s CEO, gibt an: „Schon der DBX hat gezeigt, was Dynamik und Design für Aston Martin bedeuten. Er war der Beweis, dass nicht alle SUVs demselben Muster folgen müssen. Mit dem DBX707 sind wir nun in jedem Bereich bis ans Limit gegangen, um einen neuen Maßstab in Sachen Leistung und Faszination zu setzten. Er ist das schnellste, leistungsstärkste, am schönsten zu fahrende und fesselndste Auto seiner Klasse.“

Unabhängig davon handelt es sich beim DBX707 um ein Fahrzeug aus dem Luxussegment – was wiederum für die Verarbeitung, Interieur-Optionen und das Gesamtkonzept spricht. Mal schauen, wann es die ersten Fahrer-Feedbacks zu lesen gibt.

Die LEGO®/Disney Vespa 50/125

4. März 2022 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , , ,

Momentan beschäftigt uns alle die weltpolitische Lage und man fragt sich, was da gerade passiert. Bevor wir zum eigentlichen Thema dieses Blogposts kommen, möchte ich daher auch ein paar Worte zum Krieg in der Ukraine loswerden. So ganz ohne Meinung dazu kann ich hier nämlich nicht starten und einfach einen „normalen“ Blogpost schreiben. Ja, auch mir war die Situation vor dem Angriff Russlands (bzw. Putins, natürlich nicht zu verwechseln mit der russischen Bevölkerung) nicht ganz bewusst, gebe ich zu. Nennt mich vielleicht naiv (obwohl ich mich selbst immer für realistisch eingeschätzt habe) aber das was gerade in der Ukraine passiert, hätte ich nicht erwartet. Mein Gefühl springt zwischen Wut, Angst und manchmal auch Hoffnung quasi im Dreieck. Positiv zu sehen (falls man daran überhaupt etwas positiv sehen kann), ist der europäische bzw. weltweite Zusammenhalt und auch der Mut der Ukrainer sowie der russischen Bevölkerung, die gegen das Regime auf die Straßen geht. Krieg ist niemals in irgendeiner Weise zu rechtfertigen und ich hoffe, dass es doch noch eine Lösung geben wird und die Verantwortlichen vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag zur Rechenschaft gezogen werden.

Auch wenn es nicht so einfach ist, gerade über positive Alltagsthemen zu sprechen, so darf und soll das natürlich trotzdem sein. Deshalb kommen wir zum eigentlichen Thema: „Die LEGO® Vespa 125“. Wie jetzt? Vespa? Lego? Genau richtig gehört, seit wenigen Tagen ist der Vespa-Bausatz des bekannten Spielzeugherstellers auf dem Markt. Ratet mal, wer da gestern beim örtlichen Spielwarenhändler zuschlagen musste? Genau – es handelt sich ja quasi um die kleine Schwester von meiner Francesca.
Gut, bei der LEGO®-Variante handelt sich um eine 125er, meine Primavera ist eine 50er, aber das sehen wir mal nicht so eng. Schließlich ist die kleine Vespa in einem schicken Blau gehalten und passt damit optisch haargenau zu meiner großen Version.

Die italienische Stilikone ist ein originalgetreues Modell und eine Hommage an die Ur-Vespa aus den 60er Jahren. Der Bausatz hat insgesamt 1.106 Teile, ist fertig gebaut über 22 cm hoch, 12 cm breit und 35 cm lang und mit super vielen kleinen Details versehen. Vom einseitig befestigten Vorderrad über das Ersatzrad, die abnehmbare Motorabdeckung über dem Motor aus LEGO-Steinen bis zur funktionstüchtigen Lenkung ist alles dabei. Manches ist auf den ersten Blick gar nicht sichtbar und beim Zusammenbauen denkt man zwischendurch schon einmal „Wo soll dieses Teil überhaupt hin? Welche Bedeutung hat dieser bunte Stein?“. Das gehört zur Philosophie einfach dazu – Originalgetreu bis ins Detail. Das klassisch-italienische Kennzeichen aus den 60er-Jahren, der passende Helm mit Sonnenbrille und ein Blumenstrauß für den Gepäckkorb runden das Gesamtbild ab.

Die Anleitung ist super, so lässt sie sich gut zusammenbauen, aber auch nicht zu leicht, so dass man schon ein bisschen länger Spaß beim Bauen hat.
Chapeau für diese gelungene Leistung! Was nun noch in meiner persönlichen LEGO® Sammlung fehlt, ist der Dom in Mailand. Leider bisher noch nicht entworfen, kommt aber vielleicht noch – hoffe ich zumindest. LEGO®: You have a new job! ;)

Update:

Disney und Vespa! Richtig gehört, die beiden Kultmarken vereinen sich in einer Sonderedition – der Disney Mickey Mouse Edition by Vespa, um ein ganz besonderes Jubiläum zu feiern. Und zwar zum 100-jährigen Disney Jubiläum. Im Rahmen der Kooperation ist die Vespa Primavera 50 und 125 cm³ in der Farbkombination Schwarz, Rot, Weiß und Gelb gehalten: Den Farben der berühmtesten Maus der Welt, die dem Genie Walt Disney zu verdanken ist. Während die gelben Räder an die Schuhe von Mickey Mouse erinnern, sind die schwarzen Spiegel eine Anspielung auf seine unverwechselbaren runden Ohren. Ein Dekor, das Mickeys Silhouette widerspiegelt, ziert die Seiten sowie die Front der Vespa. Schließlich durfte auch die Signatur von Mickey Mouse nicht fehlen. Diese findet sich sowohl an der Sitzbank als auch auf der Front des Beinschildes. Passend dazu gibt es natürlich auch einen Helm in den gleichen Farben. Der UVP für die 50er liegt bei 4.499 Euro und der für die 125er bei 5.499 Euro.

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