Anhalt. Der Digestif. und der Red Dot Award 2014

10. Oktober 2014 | Schlagwörter: , ,

(For a short English version please scroll down)

Wie Ihr mittlerweile wisst, bin ich ein großer Freund schöner Handwerkskunst. Egal ob es um Mode geht, um Schokolade oder um ganz andere Produkte, clever durchdachte Details, Perfektionismus in der Herstellung, Hintergrundgeschichten zur Entstehung und schönes Design find ich einfach klasse. Mag vielleicht daran liegen, dass ich selbst einen handwerklichen Background besitze und daher die Arbeit, aber auch die Freude daran sehr gut nachvollziehen kann.

So war ich gleich interessiert, als ich vom Digestif Anhalt gelesen habe. Von was? Ja richtig, „Anhalt. Der Digestif.“ ist ein Digestif auf Birnenbasis. Was mich daran fasziniert hat, ist, dass mehr als 43.848 Stunden brauen und brennen, schmecken und riechen, nachdenken, überdenken, neu denken, zugeben, weglassen, ausprobieren und perfektionieren dahinter stecken. Handwerkskunst par excellence! Und er passt sicherlich sehr gut zu einer leckeren dunklen Schokolade!
Was aber mindestens genauso genial ist, ist die Flasche. Das Glas ist mundgeblasen und der Rahmen in Walnuss gefasst, schaut sehr schick aus und passt dazu, dass der Obstbrand nach dem Brennen in einem Walnussfass reift. Die Edelstahlklammer aus Chromnickel  wird ohne eine einzige Schraube oder einen Tropfen Klebstoff in das Holz eingelassen und öffnet bzw. schließt sich präzise mit einer 1/3-Umdrehung. Details, die die Handwerksfreunde unter uns lieben!

Anhalt. Der Digestif.

Anhalt. Der Digestif.

Pictures PR

Genau deshalb – vermute ich zumindest – wird „Anhalt. Der Digestif“ in diesem Jahr mit dem internationalen Red Dot Award für sein Verpackungs- und Produktdesign ausgezeichnet – und das zu Recht!
Unter den Gewinnern des Red Dot Award findet man diesmal übrigens noch so einige Highlights! So z.B. der Can-Am Outlander 6×6 (Geländefahrzeug) aus Kanada, die MULTiCargo (Spezialverpackung für Stoßstangen) oder auch das Inuit (Kettenfahrzeug für Rollstuhlfahrer) aus Deutschland. Beim Inuit handelt es sich allerdings um eine Design-Studie, wer etwas Adäquates sucht, der ist beim ScoutCrawler genau richtig – dies nur am Rande. ;) Coole Designs, was meint Ihr? Der Can-Am wär’ ja was für mich!

 

English:
You might already know, that I am a big fan of traditional craftsmanship, mechanical skills, thought-out-details and behind-the-scenes stories. Might be up to my own background in craftsmanship. So this is why the story about the exclusive digestif “Anhalt” caught my eye. It is made of pears in more than 43.848 hours of brewing, tasting, improving, aging and many more individual steps. But I also like the design of the bottle. The glass is hand-blown and the frame is made of walnut wood. The stainless steel bracket – numbered, engraved and individualized – is ingested without a single screw or a drop of glue and opens or closes precisely with a 1/3 turn.
Therefore it gets the international Red Dot Award 2014 for product design. Congratulations!
Of course you can find many more interesting winners of the Red Dot Award: The Can-Am Outlander 6×6 (cross-country vehicle) from Canada, the MULTiCargo (special packaging for bumpers) or the Inuit (track vehicle for wheelchair users) from Germany. The Inuit is a design study; if you are interested in something similar have a look at the ScoutCrawler. Great designs, don’t you think? Personally I would love to use the Can-Am! ;)

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