Si si si – Mit ISKO in Rimini!
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Wie bereits im Blogpost “Sommer, Sonne, Schokolade” erwähnt, ging es für ein paar Tage nach Italien, genauer gesagt nach Rimini und in die dortige Umgebung. Warum? ISKO,der größte Jeans-Stoff-Hersteller weltweit, hatte Kunden, deren Chefdesigner sowie ausgewählte Journalisten zu einem „Fit and Washing Seminar“ eingeladen.
Wer mir auf Twitter und Instagram folgt, bekam bereits mit, dass es zunächst nach Bologna ging, wo mich mein Fahrer abholte, und dann der Nachmittag/Abend in Rimini verbracht wurde. Erst barfuß über den relativ warmen Sand laufen (ein Traum) und anschließend mit allen zusammen lecker essen gehen – so ging der erste Tag mit Urlaubsfeeling zu Ende.
Bevor ich zu Tag 2 und dem eigentlichen Programm komme, vorher ein paar Worte zu ISKO: ISKO hat seinen Sitz in der Türkei und ist mit ca. 200 Millionen Metern Denim pro Jahr der, wie bereits erwähnt, weltgrößte Denim-Hersteller. Viele Labels haben ihren Jeansstoff aus dem Hause ISKO – z. B. Diesel, D&G, G-Star, Topshop und viele andere. Um einen Einblick in die Prozedur der Jeansherstellung zu geben, hat sich ISKO für uns ein interessantes zweitägiges Seminarprogramm überlegt.
Von Rimini aus ging es mit dem Bus los. Nachdem der Fahrer sich verfahren hatte, kamen wir mit einer knapp 2-stündigen Verspätung bei C&S Jeans an. Das Unternehmen C&S Jeans verarbeitet das Ausgangsmaterial Denim weiter zu den „rohen“ Jeans.
Zu Beginn bekamen wir dort erst mal die Neuigkeiten aus dem Stoffbereich präsentiert. Ein Stichwort: Stretch, Stretch und nochmals Stretch in vielen verschiedenen Variationen. Wir hörten von den Feinheiten und Vorteilen der Materialien und ich bin sehr gespannt, wie und ob sich auch die Männer mit dem Stretchthema anfreunden werden.
Soweit der theoretische Part, denn anschließend stand ein Rundgang durch die Firma auf dem Programm. Angefangen vom vollautomatischen Zuschnitt – bei dem die Reste übrigens zu 100% recycelt werden – ging es weiter zu den einzelnen Verarbeitungsschritten, wie dem Zusammennähen der Stoffe, Einnähen von Gürtelschnallen usw.
Zudem wurde uns auch gezeigt, wie verschiedene Applikationen mechanisch und auch per Hand aufgenäht werden. Über die Qualitätskontrolle und Verpackung ging es wieder zurück zum Ausgangspunkt, bei dem wir nach einem leckeren Essen noch die Unterschiede der verschiedenen Stoffe an der fertigen Jeans erklärt bekamen – Washingtechniken inklusive. Einfach nur klasse, mit welcher Leidenschaft die Jeans präsentiert wurden!
Mit dem Bus ging es wieder zurück nach Rimini, um uns etwas frisch zu machen und anschließend weiter nach Cattolica zum Abendessen zu fahren. Das Restaurant “Gente Di Mare” kann ich Euch sehr empfehlen! So leckeres Essen – Antipasti, Fisch und Muscheln, einfach genial!
Die Nacht war kurz, denn bereits um 7:30 Uhr ging es mit Sack und Pack wieder weiter. Dieses Mal Richtung Norden und zwar zu Martelli, die unter dem Motto “I love finishing” tätig sind. Das Unternehmen Martelli ist für Farben, Ausdruck und Washing der Jeans zuständig, ganz wie die Kunden (also die namhaften Unternehmen) es möchten. Hier wird noch (fast) alles in Handarbeit gefertigt und im Grunde genommen ist eigentlich alles möglich, was man sich an Jeansvariationen vorstellen kann. Zudem arbeitet Martelli daran, die verschiedenen Produktionsschritte zu reduzieren bzw. dem hohen Ressourcenverbrauch entgegenzuwirken, denn der Wasserverbrauch im Rahmen des Jeanswashing ist recht hoch.
Uns wurden die verschiedenen Stationen erklärt, allerdings durften wir leider keine Bilder in der Wäscherei machen.
Gegen Ende unseres Rundgangs durch die Laundry konnten wir selbst Hand anlegen. Es wird einem erst richtig bewusst, wie viel Arbeit in einer einzelnen Jeans steckt, wenn man selbst einmal die Beine mit Schleifpapier abgeschliffen oder auch die Taschen- und Beinabschlüsse in einen Used-Look verwandelt hat. Hey, wir sprechen noch nicht von einer farblichen Veränderung, diese kostet noch einmal Zeit und bedarf einer Menge an Erfahrung, denn die Jeans sieht während der Bearbeitung nie so aus, wie das Endprodukt. Handwerk ist einfach Handwerk!
Leider musste ich den Flieger erwischen, denn ich hätte gerne noch viel mehr über die Jeansherstellung erfahren und auch selbst ausprobiert.
Vielen Dank an ISKO für dieses tolle Event und den beeindruckenden Blick hinter die Kulissen der Jeans!
As I’ve already told you in one of my latest posts I have been to Rimini/Italy for a few days. ISKO, the largest denim producer worldwide – with 200 million meters of fabric a year, invited me to a “Fit and Washing Seminar”. Many of the big labels get their denim fabrics from ISKO (who are located in Turkey) e.g. Diesel, D&G, G-Star, Topshop and many more.
If you follow me on Twitter and Instagram, you could already see a few impressions of my trip.
After I have arrived in Rimini the first thing I‘ve got to do is to walk to the beach and put my feet into the warm sand. In the evening we had a lovely dinner with the other participants and that’s all for the first day.
The next day our program started with visiting C&S Jeans. C&S processes the raw denim fabrics into jeans.
First we learned a lot about fabrics, their details and advantages. Stretch is an important (future) material with a lot of varieties. I`m wondering, if men will also accept more stretch in their wardrobe. After the interesting theory it was time for practice. We went on a tour through the halls, seeing the fully-automatic pre-cut-machines, where 100% of the remaining fabrics are recycled, we watched the fabrics been stitched together and all other parts of the jeans production. After having a look into the quality control- and packaging-section, we had a short lunch and in the following could learn a lot about fabrics and techniques on the basis of the finished product.
In the evening we went to an amazing fish restaurant called ‘Gente Di Mare’ in Cattolica. If you are around you have to taste some mussels and fish.
The night was short, because at 7:30am the bus picked us up to visit the company Martelli. The company Martelli is responsible for colors, expression and the washing of the jeans – nearly every look is possible!
Most parts are handmade and Martelli works on reducing the water consumption in the production-process. Unfortunately we were not allowed to take pictures in the laundry.
At the end of our tour we could finish our own jeans. I never thought there is so much work to do until jeans are ready, but you will be aware after using sandpaper to get a used-look. And we’re not talking about changing colors at this point of the process; this is another part and requires a lot of experience.
I had to get my flight back home, otherwise I would have loved to learn more about the jeans production and do some more handmade things.
Thanks a lot to ISKO for this great event and the impressive view behind the scenes of making jeans!
Wein von 3 – da biste dabei!
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Wie? Wein von 3? Wein? 3? Was hat das nun zu bedeuten? Nun, ich möchte vorne beginnen.
Der Alexander von Halem hat ein Schloss in Zeilitzheim (wo es die berühmte Ortssprechanlage gibt) und was liegt für einen Franken mit eigenem Schloss näher, als Wein anzubauen? Könnte eine gute Kombination werden! Allerdings schmeckt für mich der typisch fränkische Wein leider eher nach Wüstensand – also weil er zumindest genauso trocken ist. ;) Anyway, das hielt den Alexander nicht davon ab, sich mit 2 Weinexperten zusammen zu tun und die ersten Trauben reifen zu lassen.
Die Einladung zur ersten Verköstigung der (vermutlich) leckeren Tropfen erfolgte bereits Anfang des Jahres und am letzten Samstag war es soweit – die Präsentation des ersten Jahrgangs von Wein von 3! Die geladenen Gäste erschienen pünktlich im Schlosshof und unterhielten sich prächtig. Es war angerichtet! Am Eingang wurde bereits die erste Kostprobe, der “Petrini” (ein leckerer Perlwein) ausgeschenkt.
Nach kurzem Plausch und der obligatorischen “Eröffnung” begannen wir den Rundgang zu verschiedenen Stationen im Schloss, um die unterschiedlichen Weine zu testen und etwas zur Entstehung bzw. Zusammensetzung zu hören. Natürlich wurden die Weine nicht einfach so vorgestellt, sondern mit dazu passender Lichtpräsentation und leckeren Häppchen. Zu Beginn wurden ein “Silvaner” und ein “Riesling” ausgeschenkt. Beide Weine sind trocken, aber auch gleichzeitig wieder nicht zu trocken, wie man es von vielen Vertretern dieser Rebsorten kennt. Obwohl sie trocken sind, schmecken sie mit ihrer fruchtigen Note sogar mir! Und wer mich kennt, weiß genau, dass das ein Kompliment ist!
Weiter geht es, an der nächsten Station wurde der “Baron”, ein Barrique Weißwein, vorgestellt. Gut, für meinen Geschmack kann man auch einen gepflegten Biss von einer handelsüblichen Eiche nehmen, aber die Geschmäcker sind einfach verschieden. Dafür wurde an der nächsten Station, welche auch gleichzeitig das Finale war, mehr für mich geboten. Wer auf etwas lieblichere Weine steht, liegt beim “Wolf jr.” richtig, in Fachkreisen wird dieser Wein übrigens auch “olschi-Wein” genannt! ;)
Als letzten Wein gab es den fruchtigen “Melusine”, einen halbtrocken Rotling. Kann man trinken, muss man (also ich) aber nicht. Wie bereits erwähnt sind die Geschmäcker verschieden und ich persönlich habe meinen absoluten Favoriten (Wolf jr.) gefunden.
Fazit aus der ganzen Geschichte: Wirklich sehr lecker und total gelungen! Wein von 3 – da kommt keiner dran vorbei!
P. S. Wer probieren will:
‘Wein von 3′ is the project of a good friend of mine. Alexander has a castle in Zeilitzheim and as this region of Bavaria is famous for its wine, he started to create his own wine together with two experts. Last week there was the presentation of the first vintage in the castle.
At the beginning of the presentation all guests tasted the ‘Petrini’, a fruity sparkling wine. The next two were ‘Silvaner’ and ‘Riesling’, presented with a little light show. Of course they are dry wines, but not as dry as the usual representatives of this grape variety.
Next one was the ‘Baron’. It is a barrique wine, but it`s not my kind of wine – if I want the typical wood flavor, I could bite in an oak tree. ;)
In the last room we could try the last two wines. One was the ‘Melusine’, a half-dry Rotling. And my favorite one, the ‘Wolf jr.’, a sweet white wine, perfect for me! Amongst experts it is even called ‘olschi-wine’ ;)
It was a great day with great people and great wine! My favorite wine is the ‘Wolf jr.’, but you might love all. Of course it depends on your own liking, but “Wein von 3” did a really good job!
Sommer, Sonne, Schokolade
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Neulich erreichte mich eine Nachricht, ob ich der Schokolade von Lindt nochmals eine Chance geben würde, obwohl ich ja eigentlich nicht so der Lindt-Fan bin. An dieser Stelle gleich mal ein Pluspunkt, der Verfasser hatte sich die Mühe gemacht und einige meiner Posts und/oder Tweets gelesen. (Hintergrund: ab und zu äußerte ich mich ja an der ein oder anderen Stelle bereits über diese Schokoladensorte).
Kurze Zeit später erreichte mich eine weitere Mail, dass es noch ein bisschen dauern könnte, weil die Rohstoffe dafür in Verzug sind. Ich wartete also ab und futterte derweil Schokolade vom Wettbewerber aus Waldenbuch. ;)
Als ich eigentlich schon nicht mehr damit gerechnet hatte, kam ein Paket an. Und wie sich nach dem Auspacken herausstellte, waren darin die neuen Sommersorten von Lindt enthalten. Gut, bis zu diesem Zeitpunkt war mir gar nicht bekannt, dass bald Sommer ist und auch nicht, dass Lindt Sommersorten kreiert. Wie dem auch sei, das Design schaut schon mal ganz gut und entsprechend sommerlich aus, schaut selbst:
Darin enthalten waren die “Chocolate Bits Summer” (ein Pralinenmix mit sommerlichen Füllungen), die Tafeln “Berry Affair” (Brombeer-Kirsch-Füllung mit Joghurt-Note umhüllt), “Coconut Love” (Kokosnuss-Ananas-Füllung in weißer Schoki) und “Coffee Blast” (Kaffee-Füllung umhüllt von Vollmilchschokolade.) und auch die “Chocolate Sticks Sommer” (in den Sorten Strawberry Kick, Coconut Love, Berry Affair, Lime Splash und Coffee Blast). Gedacht sind die letzteren für den kleinen Schokokick zwischendurch und unterwegs.
Getestet habe ich noch keine einzige Sorte, denn der Sommer will hier noch nicht so recht einziehen. Besonders freue ich mich auf den Coffee Blast. ABER: auch bei Lindt ist Cocos dabei. Es scheint, als wären in diesem Jahr die Cocos-Sorten die Flamingos/Pelikane unter der Schokolade! Cocos benötigt kein Mensch! ;)
Da hier also der Sommer nicht so recht in Fahrt kommen möchte, verabschiede ich mich für ein paar Tage nach Rimini. Selbstverständlich werde ich auch darüber berichten. Und freue mich dann auf den Schoki-Test, wenn ich wieder zurück bin. Arrivederci!
A few days ago I’ve received a message from Lindt, asking if I would like to try their new summer chocolate bars. Actually I’m not a big fan of their chocolate, but I’m happy to be convinced otherwise. So I’ve got a parcel with the new Lindt summer-chocolates, including “Chocolate Bits Summer” (mix of different pralines), “Berry Affair” (blackberry-cherry mix), “Coconut Love” (coconut-pineapple mix), “Coffee Blast” (Coffee with whole milk chocolate) and the small “Chocolate Sticks Sommer” (Strawberry Kick, Coconut Love, Berry Affair, Lime Splash and Coffee Blast). The design is nice and summery, but I haven`t tried any of them yet, as I’m still waiting for summer. I am looking forward to the “Coffee Blast”, but I can’t believe that there is a coconut-chocolate! This year coconut chocolates are the new “IT-pieces” in the chocolate world – unbelievable! (nobody needs coconut! ;))
As here is no summer-weather at all, I will go to Rimini for a few days (and try the chocolate when I’m back). Of course I will tell you about my trip, too, so stay tuned! Arrivederci!





















