Klassiker am Handgelenk – Uhren von Thomas Earnshaw

26. Juli 2016 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , ,

Eine elegante Uhr am Handgelenk ist auch in Zeiten von Smartphones und Smartwatches ein Muss für echte Uhrenliebhaber (für die jüngere Generation: dabei handelt es sich um die Dinger am Arm, die einem die Zeit anzeigen können). Ob Taucher-, Flieger- oder Outdoorchronometer, edles Designstück, Wecker oder einfacher Zeitmesser –  Fans klassischer Uhren kennen sie alle und nennen meist mehr als nur ein Exemplar ihr Eigen.

Normalerweise sind es die Schweizer, die einem in den Kopf kommen, wenn man an hochwertige Uhrenmanufakturen denkt. Heute werfen wir unseren Blick allerdings mal nicht in die Alpen, sondern auf die Insel (und das nicht aus politischen Gründen), ins Vereinigte Königreich zu Thomas Earnshaw.

Wusstet Ihr, dass Thomas Earnshaw (1749–1829) einer der berühmtesten Uhrenmacher der Welt war? Ganz ehrlich, mir war das bisher unbekannt! Er gilt als Vater der Chronometer und fertigte u. a. Uhren für die Expeditionen Alexander von Humboldts. Die damaligen Expeditionen waren nicht ohne und ein  mariner Zeitmesser durfte natürlich nicht fehlen.
In dieser Tradition fertigt das Label Thomas Earnshaw auch heute Uhren in feinster Uhrmacherkunst. Hierzu gehören sowohl Automatik-, als auch mechanische Uhren. 2016 gab es einen Relaunch der Marke mit ihren vielen unterschiedlichen Uhrenlinien.
Ich durfte mir davon ein Exemplar aussuchen und ich sage Euch, die „richtige“ Uhr zu finden ist mindestens genauso schwer, wie die richtige Lampe zu finden!

Uhren von Thomas Earnshaw

Uhren von Thomas Earnshaw

Diese hier ist die „GRAND CALENDAR“ (ES-8043-02), ein eher klassisches Modell, und ich bin ziemlich begeistert. Bisher wurde sie noch nicht ausgeführt, was aber mit Sicherheit bald kommen wird. Ihr wisst schon, der richtige Anlass sollte ja schließlich auch gegeben sein. Uhrenauswahl ist ja so ein emotionales Ding, wenn nämlich der Bauch sagt „Ja, gefällt ganz gut“ (fränkische Begeisterung in ihrer höchsten Form), dann gefällt sie einfach – Punkt!

English:
Even in times of smartphones and smartwatches fans of classic chronometers can’t live without one. Speaking about watch manufacturing, Switzerland comes up to your mind usually. But today let’s take a look at the UK, where you can find beautiful watches as well. The brand Thomas Earnshaw underwent a relaunch this year and comes up with different lines. Did you know that Thomas Earnshaw (1749-1829) is revered as a legend and pioneer in the field of horology and was one of the most famous watch makers in the world? He made watches for Alexander von Humboldt and his expeditions. Against this background the brand Thomas Earnshaw still produces chronometers today. I had the chance to choose one exemplar and I can tell you – choosing the right watch is as difficult as choosing the right lamp! My new watch is the ‘GRAND CALENDAR’ (ES-8043-02), a plain and classic model and I’m totally happy with it. What do you think?

Zwei brandneue Fahrzeuge von Cadillac

19. Juli 2016 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Heute ist mal wieder Zeit für etwas „Carporn“! Cadillac (bekannt aus Funk- und Fernsehen… ähm, bzw. u.a. von diesem und diesem Blogpost) stellte in Berlin zwei brandneue Fahrzeuge vor: den CT6 und den XT5.

New Cadillac XT5 and CT6

Der XT5 ist das neue Crossover-Modell von Cadillac, quasi der Nachfolger vom SRX. Den SRX konnten wir bereits in der Schweiz testen und ja, er fuhr sich wirklich gut. Halt ein normaler Crossover. Der neue XT5 ist nun aber um ganze 68kg leichter und soll für noch mehr Fahrspaß sorgen. Er kommt mit neu entwickeltem V6-Motor (314 PS), serienmäßigem 8-Gang-Automatikgetriebe und Allrad mit variabler Kupplung. Dazu eine Menge neuer Technologien wie Spiegel mit Rückfahrkamera oder das „Continuous Damping Control System“ in der Premium und Platinum-Version des XT5, eine automatische Anpassung des Fahrwerks in Echtzeit. Was sich übrigens noch mehr auf den Komfort auswirken soll – aber ich muss ihn erst selbst testen, um das final bestätigen zu können. Toll ist, dass der XT5 außen zwar etwas kleiner ist, innen dafür aber umso mehr Platz bietet. Ein echtes Raumwunder!

New Cadillac XT5

Kommen wir nun zum Cadillac CT6. „CT6 – ist das der Nachfolger vom CTS?“ – Nein, ist er nicht! Der CT6 ist das neue Aushängeschild von Cadillac in Europa und „ein vollkommen neuer Ansatz, den nur Cadillac bieten kann“, so Johan de Nysschen, der Präsident von Cadillac.
Die Limousine soll dem Fahrer noch mehr Luxus und gleichzeitig auch Sportlichkeit bieten. Das geschieht unter anderem durch eine der aktuell fortschrittlichsten Karosserie-Konstruktionen. Diese ist aus einem Aluminium-Materialmix gemacht. Damit ist der CT6 etwa 100 kg leichter als ein vergleichbares Fahrzeug, in dem überwiegend hochfester Stahl verwendet wird. Abmessungen und Platzangebot entsprechen übrigens in etwa der BMW 7er Serie, die Fahrleistung erreicht die des Cadillac CTS.
Weitere Hard-Facts: Der CT 6 hat einen ebenfalls völlig neu entwickelten 3,0-Liter-Twin-Turbo-V6-Motor bietet 417 PS (307 kW) und ein Drehmoment von 555 Nm. Zudem ermöglicht die Zylinder-Deaktivierungstechnologie bei einem V6-Turbomotor sowie das 8-Gang-Automatikgetriebe ein noch effizienteres Auftreten. Features wie variabler Allradantrieb, aktive Hinterachslenkung und automatisierte Haltefunktion gehören quasi zum Standardprogramm. Ach, selbstverständlich darf auch die Konnektivität, die wir bereits aus dem ATS kennen, nicht fehlen.

New Cadillac CT6

Übrigens kommen beide neuen Modelle ab September auf den europäischen Markt. Preislich liegt der XT5 zwischen 48.800 und 66.800 Euro und der CT6 zwischen 73.500 und 94.500 Euro. Ja, sicherlich keine Schnäppchen. Verglichen mit anderen Marken in dieser Klasse erhält man aber eine Menge Auto, das Preis-Leistungs-Verhältnis passt. Design, Dynamik und Technologie: Ich hoffe natürlich, dass ich beide demnächst einmal testen kann, um Euch dann noch etwas ausführlicher darüber zu berichten.

 

English:
Today it’s time for some ‘carporn’ again! Cadillac – you can read more about some of their models here and here – presented two new vehicles for the European marked: the CT6 and the XT5. The XT5 is the new cornerstone of a new series of crossovers. It is approximately 68 kg lighter than the outgoing SRX and comes with a new V6 engine, which delivers 314 horsepower (231 kW) and 368 Nm of torque, and advanced all-wheel drive. Besides that there is a lot of new tech and design, like a rear camera mirror or innovative signature lightning technology.
The CT6 sedan is Cadillac’s new flagship model, which comes with advanced technology and design as well. It features one of the industry’s most advanced automotive body structures, an aluminum-intensive architecture that incorporates 11 different materials to achieve strength, performance and efficiency thresholds that make it 99kg lighter than a comparable vehicle using predominantly high-strength steel.  The all-new Cadillac 3.0L Twin Turbo engine offers 417 horsepower (307 kW) and 555 Nm of torque, making it among the most power-dense V-6 engines in the segment.
Both models offer the familiar Cadillac style and comfort and will be available from September 2016. Design, dynamic and technology – I hope to drive them both soon, that I can tell you more about the driving experience.

Irene Luft Spring/Summer 2017 – Mercedes Benz Fashion Week Berlin

11. Juli 2016 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Vorletzte Woche war ich in Berlin zur Mercedes Benz Fashion Week. Vielleicht ja eines der letzten Male mit Mercedes Benz als Hauptsponsor. Nachdem sie sich bekanntlich schon aus New York City zurückgezogen haben, kommt demnächst vielleicht auch Berlin an die Reihe – so wird jedenfalls gemunkelt. An den Tagen schaute ich vor allem bei den diversen Modemessen vorbei, die immer internationaler und größer werden.
Anyway, heute möchte ich Euch erstmal einen Einblick in eine meiner Lieblingskollektionen geben, nämlich die neue Kollektion von Irene Luft für Frühling/Sommer 2017.

Irene Luft Spring/Summer 2017 – Mercedes Benz Fashion Week Berlin

Irene Luft Spring/Summer 2017 – Mercedes Benz Fashion Week Berlin

Irene Luft Spring/Summer 2017 – Mercedes Benz Fashion Week Berlin

Irene Luft Spring/Summer 2017 – Mercedes Benz Fashion Week Berlin

Wieder eine tolle Kollektion! Viel Tüll und transparente Spitze, aufwendige Frisuren mit Ketten verflochten, so kennen wir Irene. Ein Kleid stach besonders hervor: lang, schwarz und selbstverständlich auch aus Spitze und Tüll, das Oberteil wirkte dazu wie aus Schuppen gefertigt.
Bei genauerem Hinsehen fallen übrigens die schwarzen Kontaktlinsen auf, mit denen die Models fast wie von einer anderen Welt wirkten. Die Stoffe sind bis ins kleinste Detail besetzt und bestickt, perfekte Handarbeit – wie immer – einfach nur herrlich. Farblich bleibt es bei Schwarz, Gold und Cremeweiß.
Natürlich gibt es auch ein paar Bilder aus dem Backstagebereich für Euch:

Irene Luft Spring/Summer 2017 – Mercedes Benz Fashion Week Berlin - Backstage

Irene Luft Spring/Summer 2017 – Mercedes Benz Fashion Week Berlin - Backstage

Irene Luft Spring/Summer 2017 – Mercedes Benz Fashion Week Berlin - Backstage

Irene Luft Spring/Summer 2017 – Mercedes Benz Fashion Week Berlin - Backstage

Irene Luft Spring/Summer 2017 – Mercedes Benz Fashion Week Berlin - Backstage

Irene Luft Spring/Summer 2017 – Mercedes Benz Fashion Week Berlin - Backstage

Wie gewohnt feminin und trotzdem modern und einfach schick! Irene bleibt ihrer Linie treu und zeigt auch bei ihrer 10. Schau in Berlin immer wieder neue Ideen. Nicht umsonst eine meiner Lieblingskollektionen!

English:
Last week I have been to the Mercedes Benz Fashion Week in Berlin. Rumor has it, that it might be one of the last Fashion Weeks with Mercedes Benz as main sponsor (as it has already been the case in New York). But we will see. I have visited the main trade fairs, which grow larger and get more international every time. But today I want to show you one of my favorite collections from Berlin, which has been presented in the Erika-Hess-Stadium. It is the spring/summer 2017 collection by Irene Luft.
A great collection with a lot of lace, tulle and many handcrafted details, as we know it from the designer. One of my favorite dresses was a black one with a top that looked like embroidered with scales. The models wore black contact lenses that made them look like from another world. Very feminine and modern, Irene sticks to her style! I like!

Gute Fahrt mit Audi #MyAudiCares

6. Juli 2016 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , ,

Nach der Fashion Week in Berlin (wovon ich selbstverständlich noch berichten werde), ging es am Samstag nach München, denn Audi hatte eingeladen. Übrigens fuhr ich diesmal mit einem neuen Seat Leon Connect (der ja quasi zur Familie gehört). Nicht schlecht, seine „Connect“ Funktionen halten, was sie versprechen. Aber das ist ein anderes Thema. Zurück zu den Ingolstädter Familienmitgliedern!
Es ging am Samstag um das Thema „MyAudiCares“, sehr spannend! Die Vision von Audi ist, dass in Zukunft jeder Fahrer etwas entspannter am Ziel ankommt. Natürlich hängt das vom jeweiligen Typ ab, ob man z.B. den Fuß auf dem rechten Gaspedal parkt oder lieber im Verkehr mitschwimmt. Auch die gewählte Strecke spielt mit Sicherheit eine Rolle. Wir kamen definitiv gestresster am Audi Forum am Münchner Flughafen an, denn auf der A9 staut es sich auch samstags früh in diversen Dauerbaustellen. Was ich sagen will, man steckt vor Fahrtantritt einfach nicht drin, wie relaxt eine Fahrt wird und kann jederzeit in unerwartete Situationen kommen. Muss ich Euch nicht erzählen, Ihr kennt das.

Auf stressige Situationen haben wir selbst so gut wie keinen Einfluss. Und wie sehr das jeden von uns beeinflusst, hängt ab vom persönlichen Stresslevel, denn jeder von uns empfindet Stress anders. Es ist halt einfach jeder individuell und einmalig und reagiert dementsprechend.
Wie kommt nun Audi ins Spiel? Was steckt hinter #MyAudiCaresforme? Genau das sollten wir im Lauf des Tages erfahren und die unterschiedlichen Komponenten des „Audi Fit Driver“ Projekts kennenlernen. (es ist einfach sehr schwer genau DIE eine, ganz persönlich wirksame Komponente zu finden, wir haben ja noch im Hinterkopf „jeder Mensch ist unterschiedlich“!).

Gute Fahrt mit #MyAudiCares bzw. Audi

Gute Fahrt mit #MyAudiCares bzw. Audi

Gute Fahrt mit #MyAudiCares bzw. Audi

Hintergrund des Ganzen ist, dass Audi verschiedene Megatrends wie Gesundheit, Achtsamkeit oder Self-Tracking aufgreift und so umsetzen möchte, dass man die Zeit, die man sowieso im Auto verbringt, aktiv zur Regeneration nutzen kann. Eingeteilt in verschiedene Gruppen konnten wir uns die Details anschauen.

Ich startete mit dem Bereich Luftfiltertechnologie/PremiumAirQuality. Richtig, Pollenfilter und Klimaanlage kennt man. Aktivkohlefilter rein, alles ist gut. Audi hat sich in diesem Bereich allerdings eine neue Technik einfallen lassen, die noch mehr schädliche Stoffe mit Hilfe von Polyphenolen herausfiltert bzw. die Luft ionisiert, denn Klima und Luftqualität spielen eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden (keine Ahnung, wie das im Detail funktioniert, aber ich bin ja auch kein Chemiker). Anyway, was ich sehr spannend fand, ist die Ergänzung durch Düfte, die unterschwellig im Innenraum verteilt werden. Es geht hier nicht um die Duftstoffe an sich, sondern um die Wirkung eines Duftes auf den Fahrer (z.B. Belebung).
Der regelmäßige Blogleser wird es wissen, wenn der Duft stimmt, bin ich glücklich! Ja, ich mag gute Düfte. Ein Problem sehe ich an dieser Stelle: Ich persönlich möchte verschiedene Düfte haben, die ich selbst auswechseln bzw. auswählen kann je nach Stimmung oder Zustand. Im Sommer mag ich z.B. einen frischen Duft (aktuell „Acqua di Bergamotto“ von Ermenegildo Zegna), nur als Beispiel. Der richtige Duft würde sich somit positiv auf mein Wohlbefinden auswirken, ein „unpassender“ Duft könnte hingegen mehr Stress bedeuten. Trotzdem ein super spannendes Thema und meine Nase hat sich gefreut!

Der Einsatz von „Wearables“ und Smart Textiles gehört ebenso zum Audi Fit Driver Projekt. Zusammen mit dem Fraunhofer Institut wurde ein Shirt entwickelt, dass verschiedene Vitalparameter erfasst. Smart Textiles sind natürlich ebenfalls ein Thema, das uns in Zukunft häufiger unterkommen wird. Shirt anziehen und los geht es mit der Datenübermittlung an die App. Etwas, was wir schon von diversen Fitnessarmbändern und Co. kennen. Was ich mir genial vorstelle: Wenn die beiden Komponenten, also die Sensoren UND die Textilien miteinander verwebt werden könnten (unabhängig vom Akku – der vermutlich das größte Problem dabei ist). DAS wäre doch mal was!

Herzstück des Projekts ist aktuell das sogenannte HRV Biofeedback, das man vielleicht aus dem Leistungssport bzw. der Medizin kennt. Ich sage nur: Atmen! Wenn das Fitnessarmband einen erhöhten Stresslevel feststellt, wird der Fahrer über eine App, die im Cockpit installiert ist, zu einer speziellen Atmentechnik angeleitet. Und nein, das ist kein Hexenwerk – ich habe es selbst austesten dürfen und es funktioniert. Aber das ist noch nicht alles, denn in Kombination mit einem Massagesitz bzw. mit Lichtimpulsen im Auto wird der persönliche Stressfaktor herabgesetzt. Der Prototyp (ein Q7) war mit diesen Massagesitzen ausgestattet. Ungelogen, es ist richtig geil! Selbstverständlich sind unterschiedliche Massagestufen wählbar (z.B. belebend bei leichter Müdigkeit) oder man wählt die Einstellung zur Lieblingsmusik. Definitiv ein Highlight – egal ob für den Fahrer oder für den Beifahrer!
In Kombination mit dem Duft wäre es genau meine Art der Stresslinderung! Das Lichtkonzept lässt sich z.B. an den persönlichen Herzschlag anpassen, es wird aber auch weiter geforscht in Richtung belebende oder entspannende Lichtszenarien.

Gute Fahrt mit #MyAudiCares bzw. Audi

Gute Fahrt mit #MyAudiCares bzw. Audi

Gute Fahrt mit #MyAudiCares bzw. Audi

Gute Fahrt mit #MyAudiCares bzw. Audi

Gute Fahrt mit #MyAudiCares bzw. Audi

Einen Blick in die Zukunft konnten wir dann beim selbst Fahren werfen, hier erwartete uns die ViTraC Experience. Eine große, leere Fläche, ein Audi und sonst nichts. „Bitte nehmen Sie Platz“ war das Motto. Eine VR-Brille wurde auf den Kopf geschnallt und los ging es. Kinder, wer zockt ist begeistert – und wer nicht zockt, der ist auch begeistert. Durch die Virtual-Reality-Brille wurde ein Parcours sichtbar, der durchfahren werden musste. Also der Parcours war nicht real, das Fahren aber schon. DAS war zwar einfach nur genial (auch wenn die Graphik noch ausbaufähig ist), aber im Grunde genommen nur Nebensache. Denn das Szenario einer beliebigen kleinen Stadt war nur Mittel zum Zweck, um das PreSense System von Audi einmal in Natura auszuprobieren (getreu dem Motto: „bei der Umsetzung kamen keine Personen, Tiere o.ä. zu schaden“). Es wurde eine Gefahrensituation projiziert, um die automatische (Notfall-)bremse in Gang zu setzen. (Funktionierte!) Ja, auch das dient dem Stressabbau, wenn man sich auf seine automatischen Sicherheitssysteme verlassen kann. Punkte, die irgendwann in das Audi Fit Driver Projekt integriert werden, genauso wie diverse Möglichkeiten des pilotierten Fahrens. Allerdings vermute ich, dass das erst in weiter Zukunft der Fall sein wird. Wir Menschen sind bekanntlich ein skeptisches Völkchen, besonders wir Deutschen, wahrscheinlich entwickeln wir erst einmal mehr Stress, als dass dieser abgebaut wird. Was natürlich nicht heißt, dass es nicht irgendwann nutzbar ist.

Was gab es noch zu sehen? „The Living One“ oder auch „Klara“ genannt. Klara ist nicht nur ein Auto, Klara ist ein Auto mit Persönlichkeit. Klara entscheidet selbst, wen sie mag und an sich heran lässt und wen nicht, und äußert das u.a. in unterschiedlichen Brummtönen. OK, das klingt erst einmal etwas spooky, aber wenn man Mike (dem Erbauer von Klara) genau zuhört, ist es toll. Eine Kombination aus Kunst und Technik, die in Richtung „empathisches Auto“ gehen soll. Durch Vertrauen bzw. Zuneigung baut sich Stress schließlich von ganz alleine ab. Was wiederum ja auch wieder eine Komponente für das Gesamtprojekt darstellt. Mike hatte sich genau das zum Ziel gesetzt: „Ich möchte ein Auto entwickeln, welches Emotionen hat und zu dem der Fahrer Vertrauen aufbauen kann“. Leichter gesagt, als getan. Doch er ist auf dem Weg dahin – keine Ahnung wie genau. Nein, es ist nicht mehr spooky, auch das könnte in Zukunft vielleicht ein Punkt sein, um persönliche Stressfaktoren abzubauen.

Abgerundet wurde der Tag mit zwei Vorträgen von Alexander Pointner (ehemaliger Cheftrainer der österreichischen Skisprung-Nationalmannschaft) und dem Mediziner Dr. Beise zur HRV-Atemtechnik, ihren Trainingsmethoden und mehr.

Aus der Kombination der einzelnen Komponenten könnte sich also zukünftig das Fahrzeugsystem an den Zustand des Fahrers anpassen mit dem Ziel der Stressreduzierung, Entspannung oder Vitalisierung. Insgesamt eine super Idee bzw. ist es ja nicht mehr nur ausschließlich Idee, sondern bereits Teile in der Umsetzung. Ihr wisst, wie wichtig mir ein „roter Faden“ ist. Und der ist hier definitiv zu sehen. Ich bin sehr gespannt, was irgendwann einmal in die Serienproduktion übergehen wird bzw. wie das gesamte Konzept dann zum Tragen kommt.

Audi Fit Driver

English:
Last weekend I’ve got an invitation to come to Munich and visit the Audi Forum at the airport. There the new “Audi Fit Driver” project has been presented. And I can tell you, it is a really interesting approach! Audi envisions a future in which drivers leave their cars more relaxed than when they entered them. The car, as a personal yet simultaneously connected space, is ideal for health and fitness monitoring. Under the motto “my Audi cares for me”, the Audi Fit Driver project focuses on wellbeing, health and mindfulness. And we had the chance to check and try the different features. A wearable (fitness wristband or smartwatch) monitors important vital parameters such as heart rate and skin temperature. In future that can be implemented by smart textiles as well. Vehicle sensors supplement the data with information on driving style, breathing rate and relevant environmental data such as weather or traffic conditions. A tutorial in the cockpit for a special breathing technique (HRV biofeedback) is included as well as massage spots in the seat, which can be connected to your favorite music. (I like!) The Audi Fit Driver will be completed by a fitting lighting concept, innovative air cleaners and stimulatory fragrances. As a result, various vehicle systems act to relax, vitalize, or even protect the driver. In a later project phase, Audi Fit Driver will incorporate driver assistance and safety systems, as well as future piloted driving functions. We had the chance to test the PreSense system in combination with a Virtual Reality Headset while driving a real car on a real plot – a great experience! (And of course the automatic braking system worked). I like the idea behind the project, but of course it is not only an idea anymore, but starts going into implementation. I wonder, which feature will be transferred in series production later on.

Die Bagmotic Kollektion von Piquadro

1. Juli 2016 | 2 Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Der Juni ist bzw. war modetechnisch der Monat für uns Männer. Zum einen finden die Schauen in London, Mailand und Paris statt, zum anderen ist die Pitti Immagine Uomo in Florenz. Keine Ahnung, wie viele Labels sich nun genau auf der Pitti tummeln, auf jeden Fall so viel, dass man gar nicht alles schaffen kann. Was mit dabei ist, sind die Taschen von Piquadro. An dieser Stelle verweise ich gerne auf die vergangenen Präsentationen hier, hier und hier.

Aber heut will ich natürlich in die Zukunft blicken. Eine Kombination aus Funktionalität und Design ist bei Piquadro das Motto für die neue „Bagmotic“ Kollektion – passend zum stetig wachsenden Trend des „Internet of Things“.
Die Kollektion enthält Taschen, Koffer und Rucksäcke, welche mit technischen Features ausgestattet sind, die das Reisen und den Alltag komfortabler machen. Und das sind gleich drei Stück:

  • Erstens eine integrierte Power Bank mit USB Port bzw. auch für Wireless Charging geeignet. Ihr kennt das, ab 20% Akku außerhalb des Hauses spricht man ja bereits vom „Leben am Limit“! Ich könnte mir vorstellen, dass Euch das also ebenso gut gefällt wie mir.
  • Des Weiteren beinhalten die Taschen ein sogenanntes „Geolocation-Device“, welches z. B. bei Diebstahl oder Vergessen der Tasche automatisch ein Alarmsignal an das Smartphone sendet.
  • Als Drittes, ebenfalls ein wichtiger Aspekt, sind LEDs an der Front einiger Rucksack-Modelle angebracht. Diese dienen der Sicherheit im Straßenverkehr – denn die Rucksäcke sind besonders für den Stadtverkehr auf dem Rad geeignet.

Die Bagmotic Kollektion von Piquadro

Die Bagmotic Kollektion von Piquadro

Die Bagmotic Kollektion von Piquadro

Die zugehörige App „Connequ“ erhielt ein Update. Ach, ich habe noch gar nichts von der App erzählt? Oh, sorry – sollte natürlich nicht passieren. Einfach die Tasche, den Rucksack und/oder den Koffer per Bluetooth mit dem Smartphone verbinden und zack, gibt es verschiedene Optionen und Einstellungen. Ist die Power Bank fast leer gibt es eine Warnung auf das Smartphone, ist der Koffer zu weit entfernt vom Handy oder werden die LEDs am Rucksack benötigt, lässt sich das auch per App regeln. Und das Beste, alle Taschen werden in bekannter italienischer Herstellungsweise und z. B. aus feinstem Leder produziert.

Ja, auch als Mann darf man Taschen mögen! Allerdings – oder besser gesagt leider – ist die Kollektion erst ab dem Frühling 2017 erhältlich. Also abwarten ist angesagt.
Apropos, wie wäre es eigentlich, die „alten“ Taschen nachzurüsten?

English:
June is for men’s fashion! With the fashion weeks in London, Milan and Paris on the schedule and in addition the Pitti Uomo in Firenze you can’t get around it. I don`t exactly know, how many brands are presenting their newest collections at the Pitti, but there are too much for seeing everything. One of them is Piquadro. You can find some former presentations on my blog here, here and here. But let`s take a look at the new collection. The new ‘Bagmotic’ collection is a perfect combination of design and functionality.  The ‘Internet of Things’ is the protagonist of ‘Bagmotic’. Bags, suitcases and backpacks are supplied with technical features that make traveling and everyday life more comfortable. First Piquadro has created new bags and luggage provided with an integrated power bank pack for recharging your smartphone or tablet. Second is a geolocation device ‘tracker’ that makes it even more difficult to lose or forget your trolley or bag somewhere. Finally the Bagmotic backpacks are equipped with tiny LEDs, useful for the urban bikers e.g. All innovations can be operated by the new version of the ‘Connequ’ app with just one touch of your smartwatch or –phone. And of course every bag is made of finest Italian leather and comes with a sleek silhouette.
Yes, man can fall in love with bags just as woman! But we still have to wait, the collection is not available until spring 2017.
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