Shoppingmetropole Mailand

28. Mai 2015 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , ,

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Der Juni steht vor der Tür und mit ihm die nächste Fashion Week in Milano! Ich freu mich schon wie Bolle, endlich wieder nach Mailand zu reisen!
Schon häufig wurde ich nach Shopping- bzw. Geheimtipps aus Mailand gefragt, also dachte ich mir, warum nicht einfach einen Blogpost daraus machen? Dies hat damals schon wunderbar mit meinen New York Tipps geklappt, also bekommt Ihr gerne auch Tipps aus der italienischen Metropole.

Shopping geht ja eigentlich immer und besonders gut im schönen Milano. Ja, für mich ist es eine wirklich schöne Stadt, denn man muss nur ein bisschen hinter die Kulissen schauen, um die Schätze zu entdecken. Tolle Hinterhöfe, kleine Gassen, schöne Palazzos, man findet echt viele tolle Ecken, wenn man die Augen auf macht.

Milan in the evening

olschok im Hinterhof

Kommen wir nun allerdings zurück zum Shoppingparadies Milano. Hier bekommt man alles, was das Herz begehrt. Wer Geld hat, ist genau richtig zum Luxusshopping und wird mit Sicherheit im „Quadrilatero della Moda“ dem „Viereck der Mode“ fündig, passenderweise auch „Quadrilatero d’Oro“, (goldenes Viereck) genannt. Dies liegt rund um die Via Montenapoleone und gehört zu den teuersten Einkaufsmeilen der Welt. Prada, Gucci, Dolce&Gabbana, Valentino, Chanel – jeder, der Rang und Namen hat, ist mit einem Store hier vertreten.
Erstens möchte ich nicht wissen, wie hoch die Mietpreise dort sind und zudem kann man durchaus Menschen mit Tüten voll Kleidung mindestens im Wert eines Klein- oder Mittelklassewagens herum laufen sehen. Selbst die Mailänder kaufen hier übrigens nur sehr selten ein. Ein Schaufensterbummel lohnt sich aber auf jeden Fall.

Via dell'Uomo map

Louis Vuitton Window

Es gibt durchaus interessante Shoppingalternativen auch für den kleineren Geldbeutel. Das sind zum einen die Outlets rund um Mailand, hier kann man mit ein bisschen Glück das ein oder andere Schnäppchen bei italienischen Designstücken machen. Aus der Innenstadt fahren regelmäßig Busse zu den jeweiligen Outlets, z. B. ins Serravalle Designer Outlet, einem der größten Europas, am besten einfach im Hotel oder der Touristikinformation nachfragen.

Aber zurück zur Innenstadt. Der Corso Buenos Aires ist die Haupt-Einkaufsmeile, in der man alle bekannten Ketten – von Benetton über Zara bis Liu Jo und Kiko (für die Mädels) findet. Und wo man sich zu Zeiten des Sales manchmal fast vorkommt wie auf der 5th Avenue in NYC! Die Haupt-Schlussverkauf bzw. Saldi-Zeit ist übrigens im Januar und im Juni, aber auch zwischendrin gibt es immer irgendeinen Mid-Season- oder Pre-Sale. Kleiner Tipp, mit der Metro an der Haltestelle “Lima” aussteigen und einfach Richtung Innenstadt treiben lassen.

Die meisten dieser Ketten gibt es bekanntlich in jeder Stadt, dann vielleicht doch lieber ein Bummel durch das schöne Viertel Brera, in dem kleine, individuelle Boutiquen und Galerien zu finden sind mit schönen Sachen „Made in Italy“. Apropos, da fällt mir ein, es gibt auch super leckeres Eis in der Ecke!

Und wenn man schon beim Bummeln ist, kann man von dort auch gleich weiter zur Galleria Vittorio Emanuele II tappern, quasi die älteste Shoppingmall der Welt. Die Arkaden wurden 1865-1877 erbaut, sind aber auch eher hübsch anzuschauen, als wirkliche Einkaufsvariante. Sowieso ist es rund um den Dom sehr touristisch. Dort findet man auch das Kaufhaus „La Rinascente“, vergleichbar mit dem KaDeWe in Berlin oder dem Alsterhaus in Hamburg. Kann man sich mal anschauen, muss man aber nicht.

Galleria Vittorio Emanuele II

Galleria Vittorio Emanuele II

Was bei mir immer auf der Liste steht, sind Hüte. Wie schon einmal geschrieben, ist Muntinelli mein Laden, wenn es um eine gute Hutauswahl geht. Auch Borsalino ist gleich mit zwei eigenen Läden in Mailand vertreten, einer davon an der Ecke der Galeria Vittorio Emanuele II. Italienische Schuhe gehen natürlich auch immer, die Auswahl an schönen Geschäften ist groß, z. B. das Belfiore, um nur eines zu nennen, aber am besten einfach umschauen und die Augen offen halten.

Muntinelli Hats

Borsalino window in Milano

Für die Männer unter uns ist noch der Herrenausstatter Boggi ein Tipp, der mit einigen Filialen in Mailand vertreten ist. Und natürlich DIE neue Straße für Herren mit gut gefülltem Geldbeutel, die Via dell‘ Uomo. Daneben lohnt es sich, einen Blick ins 10 Corso Como zu werfen, Café und Designstore in einem. Und die Jüngeren kaufen gern rund um die Via Torino und Porta Ticinese, aber dazu ein andermal mehr. Genauso wie die Shoppingtipps rund um leckere italienische Delikatessen und Schokolade – für heute muss es erstmal reichen.

10 Corso Como

Also liebe Fashionvictims und Shopoholics, falls Ihr in Milano seid (oder geplant habt, hin zu reisen), wünsche ich Euch ganz viel Spaß!

 

English:
I have been asked for some shopping tips from Milan quite a few times now and so I put some of them together (as I’ve done with New York City, if you remember the blogposts about my stay there).
Milan is a city, which deserves a second look; it has lots of beautiful palazzos, backyards and much more. And it is a paradise for shopping victims!
If you have a lot of money, please take the right way to Via Montenapoleone. The so called – ‘Quadrilatero della Moda’ is a place, where you can find the who’s who of the fashion world – Prada, Gucci, Dolce&Gabbana, Valentino or Chanel, window shopping is a must!
But there are cheaper options to find designer clothes, e. g. the outlets around Milan. Shuttle busses are going there several times a day, just ask in your hotel or at the local tourist information. One of them is the Serravalle Designer Outlet, one of the biggest outlets in Europe. And if you are looking for worldwide fashion brands, you can find them right at Corso Buenos Aires. Take the subway to ‘Lima’ and walk the way back to the city centre – in January and June, when there is Sale, it nearly looks as crowded as the 5th Avenue in NYC. The international fashion chain stores can be found in nearly every city, so let’s have a walk around the beautiful district Brera, where you can find individual small shops with nice designer objects ‘made in Italy’. By the way, there is also some delicious ice cream there! While strolling around have a look at ‘Galleria Vittorio Emanuele II’ one of the oldest shopping malls of the world (but with lots of tourists around).
On my list there is always looking for nice hats. ‘Muntinelli’ is a shop, which I can still recommend to you. Same as Borsalino, which has two stores in Milan. It is the same with beautiful Italian shoes, please keep your eyes open, there are many shops around the center of Milan, e. g. the Belfiore, just to name one. 10 Corso Como is a mix between design store and bar/cafe, a visit is always a good idea. And for men with a good filled purse, there is the new ‘Via dell‘ Uomo‘.
There is delicious chocolate and antipasti, interior design, arts and and and…another time more!
So if you are going to Milano, have a lot of fun!

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Hello Sweden – with Carrera Eyewear in Stockholm – Out there!

22. Mai 2015 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , ,

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Schweden ist immer eine Reise wert …und das durfte ich diese Woche wieder einmal erleben. Geladen hatte Carrera Eyewear, um in Stockholm und den umgebenden Schären ein paar Tage zu verbringen. Ja, Schweden ist einfach toll!

Ich erinnere mich gerne ein paar Jahre zurück (also quasi erst vor kurzem), als meine beiden besten Kumpels und ich einen Roadtrip durch halb Schweden machten. Vom Westen Schwedens ging es Richtung Norden, um später Halt in Ammarnäs (Lappland) zu machen und im Vindelfjäll Naturreservat zu wandern. Vier Tage lang waren keine Menschen zu sehen, einfach gar nichts und es war wunderschön. Gut, bis auf die ca. 4 Millionen Moskitos überall…aber hey, da muss man durch! Zurück ging es entlang der Ostsee wieder Richtung Süden. Selbstverständlich wurde damals auch auf einer der unzähligen Schären vor Stockholm gestoppt, dort futterten wir selbst geerntete Pfifferlinge (in Schweden gilt schließlich das Jedermannsrecht). Irgendwann ging es natürlich auch wieder zurück, nur einen Tag früher als ursprünglich gedacht, aber die Geschichte erzähle ich Euch lieber ein anderes Mal. Damals hatte ich mich schon in Schweden verliebt!

Nun, angekommen in Stockholm lief alles easy und relaxed. Zwischen Landung und Abendessen wollte ich nochmals kurz die Stadt besichtigen, aber es blieb bei „kurz“, denn der Regen war irgendwie durchsetzungsstärker. Nächstes Mal!
Anyway, das gemeinsame Abendessen war ein Traum mit typisch schwedischen Fischgerichten und Co. Dabei erfuhren wir einiges rund um die „Interchangeable“ – die neue Sonnenbrille von Carrera. Diese gibt es übrigens in zwei Formen (rund und etwas eckiger) und sie hat einen Trick: Die Fassung lässt sich nach Lust und Laune mit einem einfachen Klick austauschen und so kann man schnell von Schwarz zu Bunt oder Camouflage wechseln.

With CARRERA in Stockholm #outthere #carrerasun

CARRERA Interchangeable  #outthere #carrerasun

Menu of the CARRERA Dinner #outthere #carrerasun

Am nächsten Tag erwartete und noch einiges mehr und zum Glück auch wieder die Sonne! Action pur war angesagt und ganz nach dem Carrera-Motto „Out there“ machten wir uns auf den Weg raus aus Stockholm und rein in die RIB-Boote. Nach kurzer Einweisung und mit dem richtigen Outfit (Overall, Schwimmweste, Mütze und Skibrille) ging es auch schon los – selbstverständlich in der ersten Reihe, also Front Row! Yeah! Die insgesamt 600 PS setzten sich in Bewegung, um auf freier Fläche mal so richtig auf die Tube zu drücken! Mit teilweise 60 Knoten (= 110 km/h) ging es über das Wasser, dazu sehr steile Kurven und natürlich Springen über die Wellen. Weiter draußen, aber natürlich noch immer umgeben von Schären, tauchten ein paar Robben auf, die neugierig beobachtet wurden – also wir sie, aber auch umgekehrt.

Michelinmännchenselfie #outthere #carrerasun

RIB-Boat Front Row #outthere #carrerasun

Seals on a little archipelago near Stockholm #outthere #carrerasun

Nächster Halt: Schäre Nummer 1635 (so die Vermutung), dort wartete die Mittagspause auf uns. Hier ist nichts gewöhnlich, denn der Ausstieg führte über das zweite Boot direkt auf einen Felsen. Oben angekommen erwartete uns ein herrlicher Ausblick, den wir beim und nach dem Essen einfach nur genossen. Besser ging es nicht!
Irgendwann ging es dann (leider schon wieder) zurück. Also alle wieder rein in die Michelinmännchenkluft, Schwimmweste drüber und Action. Wie auf der Hinfahrt, so ging es natürlich auch zurück: Speed, Wellen und ein Mordsspaß waren garantiert. Ein paar Bilder und ein kleines Instagram-Video gibt es nach dem Klick.

RIB-Boat  #outthere #carrerasun

Getting off the RIB-Boat  #outthere #carrerasun

Team Germany #outthere #carrerasun

RIB-Boat Lunch on the archipelago #outthere #carrerasun

View  archipelago of the Swedish coast #outthere #carrerasun

View  archipelago of the Swedish coast #outthere #carrerasun

View  archipelago of the Swedish coast #outthere #carrerasun

View  archipelago of the Swedish coast #outthere #carrerasun

Houses near Stockholm #outthere #carrerasun

Ein richtig geniales Abenteuer und noch dazu mit garantiertem Muskelkater in den nächsten Tagen! Alte (Schweden-) Liebe neu entfacht – herzlichen Dank, Carrera! <3

 

English:
Sweden is always worth a visit! Carrera Eyewear invited us to this beautiful country, more precisely to its capital Stockholm for a few days and to the surrounding archipelago off the Swedish coast. I fell in love with Sweden during a road trip with my best friends in my younger years. We made a road trip from the south to the north and were hiking in the Vindelfjäll nature reserve near Ammarnäs (Lapland). Four days and not a single body! Ok, there were round about 4 Billion Mosquitos…but you have to handle this. ;) During this trip we also stopped by the archipelagos to eat self-harvested chanterelle (there is the right of public access to the wilderness in Sweden). A perfect trip.
So I was looking forward to visit Sweden again. Unfortunately the day of arrival was quite rainy, so the planned sightseeing-walk was only a short walk. But the dinner with typical Swedish seafood and all guests of Carrera compensated this! There the new Carrera sunglasses ‘Interchangeable’ were presented. The Interchangeable has two different shapes and a special trick: The frame can be exchanged and adapted to every look and outfit, so you can easily vary from black to colourful to camouflage. A nice evening ended, but the next day was waiting with lots of action!
True to the Carrera motto “Out there” some RIB-Boats were waiting for us. After a short instruction we jumped into our outfits (jump suit, life jacket, cap and googles) and then the 600 HP engine started to go out of Stockholm slowly. On the sea we speeded up to max. 60 knots (about 110 km/h). It was great to jump over the waves so fast! We also saw some cute seals on a little archipelago. Next stop was archipelago number 1635 (or something like that) to have lunch. We had a great view and some time to relax. And then the same procedure as before – jumping into the suits and life jackets again, putting on the caps and googles on and have a lot of fun.
A brilliant adventure and some muscle ache guaranteed in the following days! Old (Sweden-) love has been rekindled – Thank you so much, Carrera! <3

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Leander Riedl Portefeuilles-Fabrique

18. Mai 2015 | Ein Kommentar | Schlagwörter: , , , ,

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Im Schwarzwald ist es einfach schön! Gerne verweise ich da auf meinen Aufenthalt in Baiersbronn hier oder hier. Tolle Landschaft, leckeres Essen und traditionelles Handwerk. Und um Handwerkskunst geht es auch im heutigen Blogpost  – nämlich um Leander Riedl Portefeuilles-Fabrique. Wie jetzt? Leander Riedl ist im Schwarzwald aufgewachsen und hat in diesem Jahr seine erste Kollektion auf den Markt gebracht. Schwarz wie der Schwarzwald. Das geübte Auge wird es schon erkannt haben, es geht um schicke, hochwertige Taschen aus Leder. Ganz nach dem Motto: „Nur die schönsten und allerfeinsten Materialien sind uns gut genug!“ So stammt das Außenleder ausschließlich von süddeutschen Bullen oder Rothirschen und auch das Innenleder wird genauso wie schon vor über 300 Jahren in einer kleinen Weißgerberwalk (übrigens die einzige in ganz Deutschland) produziert. Gerben ist nämlich nicht gleich gerben! Mehr als 300 Mal muss das Leder dabei in die Hand genommen werden und so dauert es ca. ein ganzes Jahr, bis es weiterverarbeitet werden kann.

In seiner ersten Kollektion hat Leander hochwertige Taschen, Börsen oder Etuis sowohl für Damen als auch für Herren gefertigt. Eine kleine Auswahl gibt es hier, wer mehr Infos möchte, einfach klicken und staunen.

Leander Riedl - men`s big wallet

Leander Riedl - men`s classic wallet

Leander Riedl - Shopper

Leander Riedl - women's key box

Leander Riedl - women's wallet classic

Leander Riedl - women's wallet

So entsteht quasi eine Liebesgeschichte: Von der Idee im Kopf bis zum endgültigen Produkt. Wem das noch nicht genug ist, Leander ist zu (fast) allen Schandtaten bereit und verwirklicht (fast) jeden Wunsch, wie z. B. eine persönliche Prägung oder die eigene Auswahl des Leders.
Ich selbst durfte Leander Riedl bereits kennenlernen und mich hat er ziemlich beeindruckt mit seiner Liebe zur alten Handwerkskunst und hochwertigen Verarbeitung. I like… also beides, die Taschen und die Liebe zum Detail!

 

English:
Do you know the Black Forest? It`s a lovely spot, you can read about my last stay here or here – a beautiful landscape, delicious food and traditional craftsmanship. And that’s what todays blogpost is all about, cause it`s about Leander Riedl Portefeuilles-Fabrique. Leander Riedl has grown up in the Black Forest and this year he has created his first collection of high-quality leather goods. Black like the black forest. ’Only the most beautiful and finest materials are good enough for us.’ The leather comes exclusively from bulls and red deer of Southern Germany and was produced in a small tawery (the only one in Germany with more than 300 years of tradition). It will take about a year until the leather can be processed further after hundreds of hand movements. In his first collection Leander produced high-end bags, wallets, and cases for him and her.
So it`s a love story from the beginning to the end. And if you have some extra wishes, don`t hesitate to contact him. I have already met Leander in person and was impressed by his sense of quality and craftsmanship. I like!

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Wie ich meine Gene überliste und warum ich keine Schokolade mehr esse…

12. Mai 2015 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , ,

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Aber fangen wir doch einmal ganz von vorne an. Zur Schokolade kam ich (vermutlich) über die Muttermilch – das liegt einfach bei uns in den Genen. Naja, irgendwie kann ich es zumindest so erklären, denn wenn ich meine Oma (94) erlebe, kann es nur so gewesen sein. Ihr müsst wissen, dass meine Oma (eine recht zierliche Dame) noch recht fit auf den Beinen ist, aber was das Essen angeht, nur noch kleine Portionen verzehren mag. Sie beschwert sich auch (fast) immer, dass es zu viel auf ihrem Teller ist. ABER erwähnt man nur kurz das Wort „Nachtisch“, „Eis“ oder „Süßes“, zaubert man ihr sofort ein Lächeln ins Gesicht. Da ist sie auf keinen Fall abgeneigt, egal wie satt sie ist! Süßes geht einfach immer! Es muss etwas dran sein, nicht umsonst ist meine Oma schließlich 94 Jahre jung!

Oma - olschis

Lange Zeit hielt ich mich an mein einprogrammiertes Inneres, ohne mit der Wimper zu zucken. Früher wurde viel Sport getrieben, manchmal sogar 5x Handball-Training in der Woche, und Schokolade ging immer! Dann kam eine Phase mit weniger Sport, aber gleichbleibendem Schokoladenkonsum, dem Körper war es (noch) schnuppe – heißt, es hatte keine Auswirkungen auf diesen.

Salon Du Chocolat in Cologne

<Zeitprung> 2010 führte Ritter Sport seine Botschafter ein und da ich einer von ihnen war, kam die Schokoverkostung natürlich nicht zu kurz, versteht sich ja von selbst. Da es sich um ein zeitlich begrenztes Projekt handelte, wurden die Botschafter quasi in Rente geschickt, aber der Schokoladenkonsum blieb. Tja, unsereins wird auch nicht jünger und somit musste so langsam die Reißleine gezogen werden. Disziplin ist bekanntlich viel wert und somit verzichte ich nun seit Ende letzten Jahres auf Schokolade. Nein, das stimmt so natürlich nicht.

Denn ganz auf Schokolade zu verzichten geht einfach nicht… also vielleicht schon, macht aber natürlich gar keinen Sinn. Wie überall im Leben spielt das richtige Maß eine wichtige Rolle. Somit wurde erstens die tägliche Schokomenge auf ein Minimum reduziert und zweitens wird nur hochwertige, dunkle Schokolade gekauft (der Blutdruck wird es danken). Laut meiner eigenen persönlichen Studie ist es nun besser für mich, meinen Bauch, für den Platz im Schrank und die Umwelt. Ja, mittlerweile schmeckt mir die dunkle Schokolade auch viel besser, als zuvor gedacht. Es war also gar nicht so schwer!

Apropos Geschmack….darüber lässt sich bekanntlich immer streiten. Eines ist dennoch sicher: die Auswahl der Bohne spielt für den Geschmack der Schokolade eine wichtige Rolle. Eine Übersicht über die Kakaosorten bietet Kristian von chocojunky – Danke dafür! Des Weiteren nimmt uns Alyssa mit in die Welt des Kakaos – aber nicht irgendwelchen Kakaos, sondern in die Welt von Kakaoliebe und Nachhaltigkeit.

Die aktuelle Ernte wurde übrigens gerade getätigt und wird in ca. einem Monat erhältlich sein. Mit Sicherheit werden daraus wieder klasse Produkte, Traum eines jeden Schokoladenliebhabers und natürlich auch für die Geschmackszellen. Dafür mag ich Alyssa!

Apropos Alyssa, bzw. Blyss. Sie hat immer wieder super Ideen und deshalb muss ich auf ihr aktuelles Projekt, die „Kakao Akademy“ aufmerksam machen. Alyssa schüttet ihr ganzes Wissen aus und vielleicht sogar noch etwas mehr. ;) Jep, die verschiedenen Module können natürlich einzeln gebucht werden, klickt Euch einfach mal durch.

Ihr seht, ganz ohne Schokolade geht einfach nicht (schon alleine wegen der Gene und meiner Oma), aber wenigstens auf die „gesündere“ Variante umsteigen ist meine Alternative. Wer kann schließlich schon ohne Schoki leben?!

 

English:

Chocolate craving is all in the genes. That’s what I can prove by looking at my grandma (94), who loves to eat chocolate. She is great, still quite fit and something sweet can always put a smile on her face. I am eating chocolate for a long time now, in my youth I played handball and had training five times a week. So my chocolate consumption didn’t matter.
<leap in time> In 2010 my time as Ritter Sport ambassador started and with it a lot of chocolate tasting, of course. But as I´m getting older, I had to think about my high chocolate consumption and had to pull the plug. No chocolate anymore since the end last year. Ok, that is way too extreme, of course. I reduced the daily amount of chocolate and eat only dark chocolates of good quality. It`s better for my blood pressure, my figure, the space in the store and the environment. And I like dark chocolate much more than previously thought.
The choice of cocoa beans is very important for a good taste. You can find a good overview of the different varieties of cocoa by Kristian from chocojunky (German only). Thanks a lot!
Alyssa also takes us into the world of beans and chocolate.
The current harvest is just in the making and will be available approximately in a month. Perfect products, I am sure! You can always feel the love to nature and good quality – that`s why I love Alyssa! In her new project ‘Cacao Academy’ you can participate in her experiences, just click through the site, you can find information about the different modules.
So living without chocolate isn`t possible for me, but at least I changed to a ‘healthier’ option. Who can finally live without chocolate?!

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Our house… in the middle of the street #projekt2015

7. Mai 2015 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , ,

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Weiter geht es im Text – heute mal wieder mit einem Blick hinter die Kulissen des neuen Hauses. Im letzten Post hatte ich ja schon von der Entdeckung berichtet. Wenn man sich dann soweit entschlossen hat, geht es erstmal ums liebe Geld, den Zaster, die Kohle oder Knete. Ja, ein sehr aufregender Teil! Vorab sei gesagt, von Interessensbekundung über Bankentermine, dem Einholen aller Genehmigungen bis zum Notartermin vergeht schon so einiges an Zeit. Was aber gar nicht sooo tragisch ist, denn in der Ruhe liegt ja bekanntlich die Kraft.

Die wenigsten von uns werden ein Haus mal so eben aus der Portokasse zahlen können. Diejenigen, die es können – Glückwunsch! ;) Also kommt die Bank bzw. Banken ins Spiel! Als kleiner Tipp an alle zukünftigen Hauskäufer: Beschränkt Euch nicht nur auf die Hausbank. Wie? „Da bin ich doch schon immer und außerdem ist Herr Müller (frei erfundener Name der Redaktion) doch sehr nett“. Ja, „nett“ ist ja bekanntlich die kleine Schwester…Ihr wisst schon!
Also, am besten einmal über den Tellerrand hinaus schauen und auch zu einer anderen Bank gehen. Zwar sieht so eine kleine prozentuale Abweichung gar nicht so richtig viel aus, aber auf Dauer und bei einer höheren Summe kann da schon eine ganze Menge zusammen kommen, die man bei den unterschiedlichen Konditionen der Banken sparen kann. Aber bitte auch nicht gleich zu 15 verschiedenen Banken rennen und Angebote einfordern. Erstens ist das sehr zeitaufwendig und zweitens soll es angeblich auch wieder Auswirkungen auf den Schufa-Eintrag haben. Anyway, irgendwann ist es dann soweit, die Finanzierung steht und ein weiterer Schritt ist erledigt!

Kleingeld - House #olschihouse

Nach den Banken darf man sich dann mit Juristendeutsch beschäftigen. Der Entwurf vom Kaufvertrag wimmelt von Begriffen, von denen man wahrscheinlich noch nie gehört hat. Auflassungen, Grundschuld etc. – also ist gut informieren angesagt – dank diverser Sendungen im Privatfernsehen, weiß man ja, was beim uninformierten Hauskauf so alles schief gehen kann! ;) An dieser Stelle auch ein dickes „Danke“ an die liebe EundM für ihre Tipps!

Wenn das soweit steht und alle Genehmigungen eingegangen sind, ist man bestens gewappnet für den abschließenden Notartermin, eine doch recht aufregende Angelegenheit, auch wenn es eigentlich „nur noch“ die abschließende Formalie ist. Und wenn es nicht so spannend wäre, eigentlich eine lustige Veranstaltung (wenn der Notar in überschlagendem Tempo zig Seiten Vertrag herunterbetet).

Urkunde - house #olschishouse

Tja, und in unserem Fall schließt sich wieder ein Kreis. Der Notar kannte den Erbauer des Hauses („Ach, da im Hof habe ich im Sommer auch schon mal gesessen!“) und verpflichtete uns – bzw. die Dame des Hauses gleich – Stichwort „Die Vorbesitzer hatten immer soooo schöne Geranien, die wünsche ich mir auch wieder!“
Irgendwann kommt die finale Urkunde und die Schlüssel werden übergeben. Zack, schon ist man Hausbesitzer. Und dann beginnt die eigentliche Arbeit…

 

English:
Next step to our new house. In the last posting I wrote about how we found this great house. But after that the work actually starts. Before you get the key to your new house, you have to go through a lot of administration, you have to speak to your bank – but compare another bank offer, too, as there might be better conditions. You have to get permissions and do an appointment with the notary to sign the contract. A really exciting time! After the official part, the notary told us, that he knew the builder of the house and told us some stories about that time (‘Oh, I have already been sitting in the courtyard in summer’). Thus we have come full circle. Ok, that implied, that he wanted to commit us to go on with some traditions: ‘the previous owners had always soooo beautiful geraniums I hope to see those again’, but we’ll see! ;)
A few days (or weeks) later we got the official document and the keys….now the big renovating can begin…

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