Schokolade aus aller Herren Länder – Part 3

27. Oktober 2014 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

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Ach ja, gefühlt schon wieder viel zu lange her ist der Kurztrip an die holländische Küste. Das Telefon bzw. Internet wurde (fast) zu Hause gelassen – der Kopf sagte „Danke“ für ein bisschen Ruhe. Allerdings durfte eine klitzekleine Kleinigkeit nicht fehlen…

Für mich gehört zu einem Urlaub nämlich immer ein Bummel über den örtlichen Markt und/oder an den Regalen der Supermärkte entlang. Neue Lebensmittel zu entdecken ist Faszination pur! Und als Schokoblogger MUSS ich natürlich die regionalen Schokoladenspezialitäten verkosten. Ganz uneigennützig, versteht sich, schließlich will ich Euch ja aktuell berichten und muss berufsbedingt einfach auf dem Laufenden sein. Ja, es ist schon ein hartes Leben… aber für Euch ist mir (fast) kein Weg zu weit und überhaupt…. ;)

So kam ich in Nordwijks Fußgängerzone schon gleich am ersten Tag an einer süßen kleinen Chocolaterie vorbei, dem Huize van Wely. Den schicken Schokoladenladen gibt es schon seit 1922, seitdem werden handgemachte Pralinen in mehr als 30 Variationen gefertigt, ganz ohne Farb- Aroma- oder sonstige unnötige Zusatzstoffe. „Bouchées“ heißen sie, weil sie wohl etwas größer sind als durchschnittliche Pralinen. Aber nicht nur diese, auch Törtchen und viele leckere Schokoladensorten gibt es im Huize van Wely.

Huize van Wely - Shop in Nordwijk

Huize van Wely - Chocolate

Eine kleine Auswahl durfte mit nach Hause wandern und ich kann nur sagen: Sehr zu empfehlen! Mein Favorit ist die „Volle Melk Chocolade“ Mittlerweile gibt es übrigens noch ein paar Filialen, u.a. in Amsterdam, falls es jemanden von Euch beim nächsten Städtetrip dorthin verschlägt, und auch der Webshop ist ganz gut gefüllt.

 

Eine weitere Sorte, die allein schon wegen ihrer coolen Packung mit musste, ist „Tony’s Chocolonely“. Bei Toney’s Chocolonely steht der faire Handel im Fokus, „crazy about chocolate, serious about people“ ist das Motto. Der Kakao wird direkt von Kakaofarmern in Westafrika eingekauft zu fairen Bedingungen, dazu eine umweltfreundliche Papierhülle und viele Biozutaten, fertig ist eine tolle Schokolade. Ein Clou sind die ungleichgroßen Stücke. Warum das? Nun, hiermit wollen Teun, Gründer der Marke, und sein Team ein Statement abgeben zur Ungleichheit im internationalen (Kakao-) Handel. Wer übrigens genau hinschaut, kann die Umrisse von Westafrika erkennen.

Tony’s Chocolonely

Tony’s Chocolonely

Tony’s Chocolonely

Zuletzt war ich noch bei Hema, vor allem den Einrichtungs- und Schreibwarenfans unter uns wahrscheinlich ein Begriff. Nun ja, mir sagte es vor dem Urlaub ehrlich gesagt gar nichts, aber ich ließ mich überreden, einen Blick hineinzuwerfen. Eine bunte Mischung aus allerlei (viel unnützem) Zeug, ein paar Schokis wanderten natürlich in den Einkaufskorb. Probiert habe ich sie bisher noch nicht, aber das wird alsbald nachgeholt und dann gibt es mehr Infos – versprochen!

Hema chocolate

Herrlich, was für tolle Schokoladensorten man so entdecken kann und mit wie viel Herzblut viele Hersteller produzieren! Schauen wir mal, wo es mich als nächstes hin verschlägt. Habt Ihr einen Tipp? Motto: Alles für die Schokolade!

 

English:
My short trip to the Netherlands is unfortunately quite a while ago and I could already go on holiday again, *sigh*, but it was good just to switch off the phone and relax. But what I can’t switch off during holiday is my interest in different foods and especially chocolate! So I have to stroll around foreign markets and supermarket shelves and have a look at new products. In Nordwijk I found a sweet little chocolaterie, the Huize van Wely, which is right in the city center. They sell handmade pralines, cakes and mouth-watering chocolate (they have a well-stocked webshop as well!). Another chocolate brand I found is Tony Chocolonely. I had to put it in my basket, because of the great package design, but it is also great chocolate made from pure cocoa, which is bought directly by West African farmers. ‘Crazy about chocolate, serious about people’ is the motto of the brand, focused on fair trade. Honest, transparent and scrumptious! Last but not least I was ‘forced’ to go to a Hema store (I didn’t know them before), they have a lot of stuff and some of you might know their stationery or interior things. I got some chocolate there as well, but I didn’t taste it until now, so I will tell you about it another time. Let’s see where to go next, do you have a (chocolate) tip for me?

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HAARE 2014 inklusive Barber-Forum

24. Oktober 2014 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , , ,

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Am letzten Wochenende war es wieder soweit, die „HAARE 2014“ in Nürnberg standen auf dem Programm. Ein Besuch der Fachmesse für Friseure plus der Bayerischen Meisterschaften der Friseure ist mittlerweile Tradition. Auch wenn es mein etwas spärliches Haupthaar nicht unbedingt erwarten lässt, freue ich mich immer auf diese Veranstaltung und auch darauf, bekannte Gesichter wiederzutreffen. Laut Blog liegt mein erster Besuch der Messe bereits 4 Jahre zurück, damals noch im alten Blogdesign… wie die Zeit vergeht!

Was gab es zu sehen? Natürlich alles rund um das Thema Haare – neue Techniken, neue Farben, neue Arbeitsmaterialien wie Scheren und Glätteisen, Saloneinrichtungen und vieles mehr.

HAARE 2014

HAARE 2014

HAARE 2014

HAARE 2014

Sicher sind manches eher Frauenthemen. Zum Beispiel hielt man mir an einem Stand  ein Haarfärbemittel unter die Nase und wollte meine Meinung zum Geruch.  Nun ja, „riecht etwas streng“, fand ich. Der freundliche Herr war davon aber nicht so begeistert und schnell wieder verschwunden. Schließlich handelte es sich bei seinem Produkt um eine Färbung auf Joghurtbasis, der der typische Geruch der üblichen Färbemittel fehlt (ich lasse mich ja gern aufklären!). Mir persönlich fehlte einfach der Vergleichsgeruch, daher konnte ich es nicht beurteilen. Sorry! ;)

Anyway, was mich diesmal total begeisterte, war etwas für die Männer unter uns – das Barber-Forum! Alles rund um das Thema Nassrasur, Bartpflege und sich (auch als Mann) einmal verwöhnen lassen. Das Thema nimmt immer mehr Fahrt auf, denn auch wir Männer wollen doch gepflegt sein – hübsch sind wir so oder so schon! ;)
Neben passendem Barbierwerkzeug und Tipps und Trends zum Bartstyling konnte man sich am Stand vom Können der Experten überzeugen. Und zack, sind wir doch gleich wieder im schönen Unterfranken bzw. direkt in Schweinfurt, nämlich bei Groha. Joachim Groha (el Cheffe) zeigte auf der Messebühne sein Können, Besucher konnten sich eine klassische Nassrasur gönnen oder den Bart in Form bringen lassen. Das schreit ja quasi nach einem Vor-Ort Termin, wenn man den Experten schon einmal direkt vor der eigenen Haustür findet!

HAARE 2014 - Groha

Im Rahmenprogramm gab es noch einige interessante Vorträge, unter anderem zum Thema Social Media und deren Nutzungsmöglichkeiten, z. B. zur Mitarbeitergewinnung. Der freundliche Herr Lange gab dazu einen  spannenden und sehr unterhaltsamen Überblick.
Und wer nun noch die Ergebnisse der Bayerischen Meisterschaften in den verschiedenen Kategorien nachlesen möchte, findet die Ergebnisse hier und hier.

Es war wieder einmal sehr schön auf der „HAARE 2014“, danke an den Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks und die NürnbergMesse GmbH. Ich freue mich schon auf das nächste Mal!

 

English

Last weekend I have visited the Bavarian hair craft fair ‘Hair 2014’ in Nuremberg once again. It was my fourth time and I always like to go there, meet friends and watch the Bavarian championships of the hairdressers. Of course you find everything about hair, new trends, equipment and much more. This time I was really impressed by the new Barber forum, where you could find everything about wet shaving, styling of beards and the required utensils. Joachim Groha, who has a beautiful salon in Schweinfurt, showed his skills live on stage. I think I have to pay a visit to his salon, as it is right around the corner! Besides the shows and performances there were also interesting speeches, e.g. about Social Media and its options for recruiting. Thanks to Matthias Lange for a very entertaining talk! Altogether a nice and informative day, see you next year in Nuremberg!

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Die schwarze Jeans

21. Oktober 2014 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

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Eigentlich ist eine schwarze Jeans ja nicht unbedingt einen eigenen Blogbeitrag wert, aber erstens lassen wir die ganzen PR-Mails heut einfach mal links liegen und zweitens war es mit meiner Suche fast so ein Drama wie damals mit dem Rollkragenpulli.

Anyway, ich war schon lange auf der Suche nach einer ganz normalen, schlichten, schwarzen Jeans ohne viel Schnick-Schnack und bei der der Preis einigermaßen in Ordnung ist. Gut, ich suchte nicht gezielt nach genau dieser Jeans, doch irgendwie kam mir sprichwörtlich auch nichts zufällig vor die Linse. Ist es denn sooo schwer, eine ganz normale, schwarze Jeans zu produzieren?

Immer wenn ich unterwegs war bzw. an das Thema dachte schraubte ich bereits mein Budget etwas nach oben… aber nichts zu machen – man findet einfach nichts! Denkste, hier ist nun meine neue – ganz normale – schwarze Jeans:

Black Jeans

(M)eine ganz normale, schwarze Jeans. ;)

Ja, unglaublich! Da tapperste nichts ahnend einfach mal so freitags offline und mit beiden Beinen in ein lokales Geschäft und was ist – man findet spontan DIE schwarze Jeans. Gut, die Verkäuferin (von der aufdringlichen Beratersorte) bewegte mich fast wieder zum Gehen, indem sie mich quasi „dick“ nannte – O-Ton “Ja, die passt sogar am Bauch!”
Aber so richtig interessierte mich das in meinem Shoppingglück nicht, denn ruhig bleiben (und lächeln) geht (fast) immer “Ich bin doch nicht dick.” – ICH HABE JA MEINE JEANS! So!

Zusammenfassung der positiven Punkte: Schwarze Jeans gekauft, lokalen Handel unterstützt, Glückshormone, Blogpost…alles ist gut! :)

 

English:
Black jeans are not a very extraordinary issue for a blog post, but t was nearly as difficult to find the perfect pair, as it was with the turtleneck pullover.
Anyway I was looking for a normal, simple, not too expensive black pair of jeans without a lot of details, just a normal one. But it was quite difficult. Whenever I went shopping, I already screwed my budget up a little … but it didn’t help! And now I was strolling around offline without looking for something special, and there it was! Hell yeah – I found a normal black denim jeans!!! So many positive things come together: bought black jeans, supported a local store, released some endorphins and wrote a blog post … perfect!

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Mission Henkeltasche: Zugriff!

14. Oktober 2014 | Ein Kommentar | Schlagwörter: , ,

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Heute mal wieder ein Blogpost für die Damen. Meine lieben Leserinnen, kommt gerne näher und schaut Euch in Ruhe um. Nein, es geht heute nicht um Schuhe – diese könnt Ihr sehr gerne bei einem Kunden von mir erwerben – richtig, ein bisschen Werbung darf auch einmal erlaubt sein. ;) Und Transparenz ist schließlich alles, außerdem arbeiten wir schon sehr lange zusammen und ich mag das Team! Sodala, zurück zum Thema: Keine Schuhe, dafür aber Taschen! Ist doch quasi genauso zwingend notwendig, oder? Für Euch entdeckt habe ich aktuelle Henkeltaschen aus dem Hause Aigner. Hier ein paar Bilder:

Aigner Bag

Aigner Bag

Aigner Bag

Aigner Bag

Pictures by Aigner

Ladylike, elegant und feminin – genau das richtige für meine tollen Leserinnen. Und Henkeltaschen liegen gerade voll im Trend! Habt Ihr schon einen Favoriten oder doch lieber gleich bei mehr als einer Tasche zugreifen?
Wer von Aigner noch nicht genug hat, der kann sich übrigens auch gerne nochmals die aktuelle Kollektion für den Herbst/Winter 2014 hier anschauen.
Viel Spaß und einen wunderschönen Tag! :)

 

English:
Today I have some news for the ladies. Sorry, it’s not about shoes this time (if you want shoes, you can find them at one of my clients right here). It’s all about bags – I’ve found some beautiful bags at the current Aigner collection. Ladylike, elegant and feminine – just perfect for my lovely readers! Do you have a favorite one?
If you want more fashion of Aigner, you can find the fall/winter 2014 collection here. Have fun and a very nice day! :)

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Anhalt. Der Digestif. und der Red Dot Award 2014

10. Oktober 2014 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , ,

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Wie Ihr mittlerweile wisst, bin ich ein großer Freund schöner Handwerkskunst. Egal ob es um Mode geht, um Schokolade oder um ganz andere Produkte, clever durchdachte Details, Perfektionismus in der Herstellung, Hintergrundgeschichten zur Entstehung und schönes Design find ich einfach klasse. Mag vielleicht daran liegen, dass ich selbst einen handwerklichen Background besitze und daher die Arbeit, aber auch die Freude daran sehr gut nachvollziehen kann.

So war ich gleich interessiert, als ich vom Digestif Anhalt gelesen habe. Von was? Ja richtig, „Anhalt. Der Digestif.“ ist ein Digestif auf Birnenbasis. Was mich daran fasziniert hat, ist, dass mehr als 43.848 Stunden brauen und brennen, schmecken und riechen, nachdenken, überdenken, neu denken, zugeben, weglassen, ausprobieren und perfektionieren dahinter stecken. Handwerkskunst par excellence! Und er passt sicherlich sehr gut zu einer leckeren dunklen Schokolade!
Was aber mindestens genauso genial ist, ist die Flasche. Das Glas ist mundgeblasen und der Rahmen in Walnuss gefasst, schaut sehr schick aus und passt dazu, dass der Obstbrand nach dem Brennen in einem Walnussfass reift. Die Edelstahlklammer aus Chromnickel  wird ohne eine einzige Schraube oder einen Tropfen Klebstoff in das Holz eingelassen und öffnet bzw. schließt sich präzise mit einer 1/3-Umdrehung. Details, die die Handwerksfreunde unter uns lieben!

Anhalt. Der Digestif.

Anhalt. Der Digestif.

Pictures PR

Genau deshalb – vermute ich zumindest – wird „Anhalt. Der Digestif“ in diesem Jahr mit dem internationalen Red Dot Award für sein Verpackungs- und Produktdesign ausgezeichnet – und das zu Recht!
Unter den Gewinnern des Red Dot Award findet man diesmal übrigens noch so einige Highlights! So z.B. der Can-Am Outlander 6×6 (Geländefahrzeug) aus Kanada, die MULTiCargo (Spezialverpackung für Stoßstangen) oder auch das Inuit (Kettenfahrzeug für Rollstuhlfahrer) aus Deutschland. Beim Inuit handelt es sich allerdings um eine Design-Studie, wer etwas Adäquates sucht, der ist beim ScoutCrawler genau richtig – dies nur am Rande. ;) Coole Designs, was meint Ihr? Der Can-Am wär’ ja was für mich!

 

English:
You might already know, that I am a big fan of traditional craftsmanship, mechanical skills, thought-out-details and behind-the-scenes stories. Might be up to my own background in craftsmanship. So this is why the story about the exclusive digestif “Anhalt” caught my eye. It is made of pears in more than 43.848 hours of brewing, tasting, improving, aging and many more individual steps. But I also like the design of the bottle. The glass is hand-blown and the frame is made of walnut wood. The stainless steel bracket – numbered, engraved and individualized – is ingested without a single screw or a drop of glue and opens or closes precisely with a 1/3 turn.
Therefore it gets the international Red Dot Award 2014 for product design. Congratulations!
Of course you can find many more interesting winners of the Red Dot Award: The Can-Am Outlander 6×6 (cross-country vehicle) from Canada, the MULTiCargo (special packaging for bumpers) or the Inuit (track vehicle for wheelchair users) from Germany. The Inuit is a design study; if you are interested in something similar have a look at the ScoutCrawler. Great designs, don’t you think? Personally I would love to use the Can-Am! ;)

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