ChocolART 2013 in Tübingen

12. Dezember 2013 | 3 Kommentare | Schlagwörter: , , ,

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Wenn die Schokolade, in diesem Fall die ChocolART, ruft, dann bin ich natürlich dabei und so ging es am letzten Wochenende in die hübsche, kleine Stadt Tübingen. Eigentlich hatte ich bereits letztes Jahr einen Besuch geplant, musste diesen aber kurzfristig absagen und freute mich umso mehr, dass es in diesem Jahr endlich soweit war – die ChocolART konnte kommen!

ChocolART 2013 - Schokozentrale - Blogger meets ChocolART in Tübingen 2013

ChocolART 2013

Tasse ChocolART 2013

Vorab ein paar Worte zur ChocolART: Es handelt sich dabei um das größte Schokoladenfestival in Deutschland, welches sich alternativ zum klassischen Weihnachtsmarkt ganz dem süßen Thema Schokolade widmet. Insgesamt waren zum mittlerweile 8. Mal über 100 Chocolatiers aus der ganzen Welt vor Ort und präsentierten ihre Produkte/Neuigkeiten und vieles mehr. Der kleine olschi mittendrin – ein Traum!

Dieses Mal lud die ChocolART insgesamt 20 Blogger, überwiegend aus dem Foodbereich, zu einem speziellen Bloggertreffen ein. (Foodblogger haben ja alle einen kleinen Knall – ticken bei einem normal schmeckenden Käsekuchen völlig aus, müssen immer alles fotografieren… Naja, so sind sie. ;)

Blogger auf der ChocolART 2013

Vor Ort war auch RitterSport, als quasi lokales Unternehmen seit der ersten Stunde dabei. In deren mobiler Schokowerkstatt war der Treffpunkt unserer Bloggerrunde und nach einer Einführung von Initiator Hans-Peter Schwarz durfte jeder seine eigene Schokolade kreieren. Für mich nichts Neues, aber doch immer wieder nett, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen.
Zwischendurch erfuhren wir viel über die ChocolART und tapperten im Anschluss, natürlich jeder mit seiner eigenen Schoki, weiter. Stellt Euch am besten eine Horde (Schoki-)Touris vor, die hinter ihrem Guide von Stand zu Stand läuft und begeistert alle Eindrücke aufsaugt. Zwischendurch stoppten wir an einem Stand, an dem Marzipan-Skulpturen mit Schokolade bemalt wurden und erhielten einen Einblick in die Produktion der „CHOCOlinos“ auf dem Markt. Der CHOCOlino ist sozusagen ein Tübinger Schokoschaumkuss, der allerdings noch per Hand aufgefüllt wird – eine Spezialität!

Ein weiteres Highlight war die „Anti-Stress-Praline“ von Madlon Confiserie – bitte mit allen (!) Sinnen genießen! Sehr lecker und es hilft!

Ritter Sport auf der ChocolART 2013

Impressionen auf der ChocolART 2013

CHOCOlinos auf der ChocolART 2013

Anti-Stress-Praline von Madlon Confiserie  auf der ChocolART 2013

Edelmond auf der ChocolART 2013

Nach den ganzen süßen Eindrücken schreit der Gaumen regelrecht nach einer deftigen Abwechslung und somit gab es im schicken Tübinger Stadtmuseum Wildschwein mit Spätzle, fairer Schokoladensoße und Salat. Sehr lecker – hier geht mein Dank an den Lions-Club, der das Ganze für einen guten Zweck anbot.

Zeit zur freien Verfügung – das hießt: Raus ins Getümmel, umschauen, den oben erwähnten Käsekuchen testen, Schokolade einkaufen und dann gegen 15 Uhr (die Zeit verging wie im Flug) dem fairen Schokoladentasting von und mit Jan Marcel Schubert beiwohnen.

ChocolART 2013

ChocolART 2013

ChocolART 2013

Zum Abschluss durfte ein Blick über die ChocolART nicht fehlen, denn mit etwas Abstand kam der illuminierte Markt noch besser zum Vorschein. Einfach nur herrlich!

Ein schöner Tag ging viel zu schnell zu Ende und es ist doch immer wieder schön mitzuerleben, was man mit viel Liebe und einer guten Gemeinschaft auf die Beine stellen kann. Toll auch, dass viele Aussteller mittlerweile Wert darauf legen, woher sie ihre Rohprodukte beziehen und es so eine große Auswahl an fairer – und Bioschoki gibt.

Herzlichen Dank an alle Beteiligten für dieses schöne Erlebnis und hoffentlich bis 2015.

P. S.: Mit dabei waren noch:

 

English:If chocolate is calling, I am going to react fast! ;) So I didn’t hesitate, when the invitation to the ‚chocolART‚ in beautiful Tübingen arrived. ChocolART is the biggest chocolate festival in Germany. More than 100 chocolatiers from around the world presented their products/news and much more.
Me and 19 other (food-)bloggers were invited to visit the festival and our day started at the mobile RitterSport workshop, where we could make our own chocolate. Hans-Peter Schwarz, the initiator, told us a lot about the festival and afterwards we went for a tour and visited some exhibitors, e. g. the production of the typical ‚CHOCOlinos‘ , watched painting with chocolate and tried an-anti-stress praline with all senses.
After all the sweet impressions we got a tasty local meal. (Special thanks to the Lions-Club!) We enjoyed free time to explore the festival, ate some cheesecake and at 3 PM we had our last ‚chocolate‘ date with Jan Marcel Schubert, who told us a lot about fair-trade and chocolate. Last but not least we had a great top view across the festival and saw the illuminated market – perfect!
A great day went past too fast and I hope to see all the guys next year again. Thanks a lot!

Erstes Lambertz Blogger-Event

27. Oktober 2013 | 5 Kommentare | Schlagwörter: , , , , ,

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Vor ein paar Tagen war es soweit, der bekannte Gebäckhersteller Lambertz, der in diesem Jahr übrigens seinen 325. Geburtstag feiert, lud zu seinem ersten Bloggertreffen nach Aachen ein. Selbstverständlich kam ich der Einladung gerne nach und freute mich auf das interessante Programm. (Im Zug erinnerte ich mich dann an meine letzte Fahrt von Aachen nach Düsseldorf zum Superbrands Germany Tribute Event, denn die Bahndurchsagen ertönen in der Gegend immer gleich in vier Sprachen. Ungewohnt! Lambertz erhielt damals übrigens auch einen Preis, aber das nur am Rande.)

Lambertz entrance in Aachen - Lambertz325

325 Jahre Lambertz

Lambertz Blogger-Event - Lambertz325

Anyway, die Meute versammelte sich um Punkt 11 Uhr und wir wurden sehr (!) herzlich empfangen. Nach ein paar Einführungsworten kam kurze Zeit später auch Herr Dr. Bühlbecker, alleiniger Inhaber von Lambertz, auf einen Augenblick vorbei und erzählte uns einige interessante Geschichten rund um das Unternehmen. Glaube ich könnte ihm einen ganzen Tag lang einfach nur zuhören – spannend und authentisch zugleich!

Mr. Dr. Hermann Bühlbecker - Lambertz325

Als nächstes stand der Besuch der „Hexenküche“ auf dem Programm, dem Ort, an dem die Lambertz-Produkte entwickelt werden. Auch hier wurden wir wieder sehr nett empfangen. Wir erfuhren von den Konditoren allerhand über Zubereitung und Zutaten der Lambertz Printen, verschiedene kleine Geheimnisse und durften selbst Hand anlegen: Einen Original-Printenteig backen, ausstechen und die Ergebnisse dann verzieren – das Probieren durfte natürlich bei mir auch nicht zu kurz kommen. ;) Echt unglaublich, wie toll alles vorbereitet war und was sich die Organisatoren haben einfallen lassen! An dieser Stelle ein ganz großes Lob ans Team!

Versuchsküche von Lambertz in Aachen - Lambertz325

Zutaten für Printenteig - Lambertz325

Versuchsküche von Lambertz in Aachen - Lambertz325

Versuchsküche von Lambertz in Aachen - Lambertz325

Versuchsküche von Lambertz in Aachen - Lambertz325

Anschließend wartete ein kleiner (herzhafter) Snack auf uns. O-Ton: „Es ist für jeden etwas dabei, sogar ohne Tomaten!“ – was mich etwas sprachlos machte, Ihr wisst, was ich mit toller Organisation meine?

Next step: Die Werksführung! Angefangen von der Teigproduktion – hey, der 300kg Behälter Mürbeteig ist gerne meiner – bis hin zur Dominostraße war alles dabei. Es werden übrigens in 24 Stunden ganze 24 Tonnen Dominosteine produziert und in die Welt verschickt. Feststellung: Die Produktion läuft schneller, als dass man eine Reihe Dominosteine futtern kann! Beeindruckend auch die Schnelligkeit der Mitarbeiterinnen, die die Produkte einpacken, unglaublich präzise!

Lambertz Werksführung - Lambertz325

Lambertz Werksführung - Lambertz325

Lambertz Werksführung - Lambertz325

Lambertz Werksführung - Lambertz325

Lambertz Werksführung - Doministeine - Lambertz325

Lambertz Werksführung - Lambertz325

Lambertz Werksführung - Spekulatius - Lambertz325

Im Werk selbst durften wir leider keine Bilder machen – wie in den meisten Unternehmen üblich. Wieder toll organisiert: Ein Fotograf begleitete uns auf unserer Runde und schoss Bilder für uns. Der Tag verging wie im Flug und den Abend ließen wir bei einem leckeren Essen ausklingen.

Fazit: Eines meiner besten Bloggertreffen – so viele Details, die den Tag einfach perfekt machten. Ein dickes Dankeschön an alle Beteiligten und hoffentlich bald wieder!

Lambertz Blogger - Lambertz325

P. S. Mit dabei waren übrigens: Katharina, Sonja, Björn, Stefanie und Torsten.

Photo (2,3, 5-17) Credit: Stephan-Rauh.com

 

English:
A few days ago one of the leading German manufacturers of gingerbread, biscuits, tartlets and other traditional confectionary products, Lambertz, invited a few Bloggers to come to Aachen. Of course I said ‚yes‘ to the invitation and was looking forward to the interesting program. By the way Lambertz is celebrating its 325th anniversary this year. After a very warm welcome Dr. Bühlbecker, owner of the company, told us a few interesting stories about the business. Fascinating and also authentic! After that we were going to the ‚kitchen‘, where new cookies are developed. We learned a lot about ingredients, preparation, some secrets and finally we could bake and decorate our own gingerbread cookies. Everything was prepared perfectly, big compliment to the team – you rock the house!
After this baking-experience a little snack came just right. Special food for special people – I even got something without tomatoes, which made me speechless.
So fortified we could start our factory tour and enter the ‘holy halls’. We got a good insight into the production of cookies, gingerbreads and domino dices. Do you know that in 24 hours 24 tons of these little things are produced? The day went by too fast and we finished it with a good dinner. For me it was one of the best blogger events, thanks a lot to all hard working people!

Ritter Sport Edel-Bitter ist (wieder) da

18. August 2013 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , ,

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Auf dem Ritter-Sport Blog konnte man bereits lesen, dass die Sorte Edel-Bitter wieder zurück in die Läden kommt. Gestern konnte ich mich davon im Fabrikverkauf in Waldenbuch überzeugen – es stimmt also tatsächlich! ;)

Vor ein paar Tagen kam hier allerdings auch schon ein Paket mit 10 Testtafeln dieser Sorte an und selbstverständlich „musste“ diese gleich probiert werden. Edel-Bitter ist halt Edel-Bitter. Wobei ich persönlich sie ja nicht „bitter“ nennen würde, denn reine Schokolade schmeckt einfach so. Eine schöne dunkle Schokoladensorte! Übrigens wird die neue Ritter-Sport Edel-Bitter mit einem 73%igen Kakaoanteil geliefert, dies sind nochmals 2% mehr als in der Variante, die es schon einmal gab.

New Ritter Sport fine extra dark chocolate

Etwas überrascht war ich allerdings von der Größe der einzelnen Stückchen. 100g sind 100g (und zwei Schwitz sind ein Schwimm – um einmal bei den Maßeinheiten zu bleiben), doch die Stückchen sind einfach viel kleiner, als die „normalen“ Ritter-Sport-Stückchen. Statt den gewöhnlichen 1,8 cm (an der Oberfläche gemessen) haben diese Stückchen nur eine Breite von 1,0cm.

New Ritter Sport fine extra dark chocolate

Insgesamt sind es somit 36 Stückchen statt der üblichen 16. Ich wurde bereits gefragt, wie ich diese Aufteilung finde und bin aktuell noch sehr unschlüssig. Angeblich eingeführt, um den Genuss noch zu verstärken, doch irgendwie überzeugt mich das nicht so ganz. Die „normalen“ Stücke sind ja auch nicht so groß, also warum noch kleiner!? „Never change a running system“ und da der kleine olschi ja auch nicht mehr der Jüngste ist, sind rapide Umstellungen nicht so sein Ding. ;)

Zurück zum Fabrikverkauf von Ritter Sport in Waldenbuch – warum gibt/gab es aktuell keine Nuss Nugat Creme im Topf? Da ist man einmal in der Nähe und dann sowas – Mensch, Mensch. ;) Nichtsdestotrotz fand die ein oder andere Sorte natürlich den Weg in meinen Einkaufskorb. Schokolade geht halt immer!

 

English:
A few days ago Ritter Sport announced the comeback of the ‚fine extra dark chocolate‘ on their Blog.  As I have been to the factory outlet in Waldenbuch yesterday I could already see it in the shelves. And I have also got a test-parcel with ten pieces of this chocolate last week, which I had to try immediately.
Fine extra dark chocolate is fine extra dark chocolate. A really tasteful kind of dark bitter chocolate. The new version has 73% cocoa content – 2% more than the older version. I was a little surprised about the size of the pieces. The normal pieces are 1,8cm small and the size of the new squares is just 1,0cm, so you have 36 pieces (instead of 16). I don’t think it is necessary to make them smaller than usual – never change a running sytem!

Schokosorten im Sommer

9. August 2013 | 3 Kommentare | Schlagwörter: , ,

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Es ist heiß! Das ist der Sommer und genau so soll er auch sein. Schokolade muss aber trotzdem sein, denn nur wer Schokolade isst, hat Geschmack. Ja, das ist übertrieben, weiß ich selbst – trotzdem… ;)

Anyway, eine etwas merkwürdige Entscheidung wurde letztens von meinem Körper getroffen: „Beim nächsten Einkauf nimmst Du bitte Nougat-Schokolade mit, haben wir uns verstanden?!“ Dies ist an sich ja keine Besonderheit, doch wenn man es genauer betrachtet, wird einem sofort klar werden, dass Nougat-Schokolade und Temperaturen um die 32 Grad nicht sonderlich gut zusammen passen.

Normalerweise bin ich im Sommer ja mehr der Joghurt- und/oder (meistens „und“ ;) ) Pfefferminz-Schoko-Typ. Bei Joghurt bevorzuge ich allerdings die Sorte „Natur“, also ohne China-Erdbeeren (oder was weiß ich, wo die Dinger so angebaut werden). Und Pfefferminz, natürlich frisch aus dem Kühlschrank, geht bei Temperaturen jenseits der 20 Grad ja auch immer.
Ja, das dachte ich so in meinem jugendlichen Leichtsinn! Bisher habe ich leider auch noch keine Idee, warum mein Körper nun beschlossen hat, auf die Nougat-Sorte zu bestehen. Keine Angst, ich habe mich selbstverständlich auch bei verschiedenen Experten umgehört, doch weder mein Zahnarzt, noch die Kassiererin an der Supermarktkasse konnten mir passende Antworten liefern. Angeblich leiten sie es intern weiter und werden sich dann wieder bei mir melden…ob sie das allerdings auch machen, ist fraglich.

Schokobrunnen

Wie sieht es bei euch aus? Habt Ihr eine „Standard-Sommer“-Sorte und ist es Euch schon mal passiert, dass Ihr aus heiterem Himmel Lust auf eine eher untypische Sorte bekommt, die dann den Rest verdrängt?

P. S. Sämtliche Kombinationen mit Kokos zählen nicht! ;)

 

English:

It`s hot! I really love this warm and sunny summer weather. But also in summer chocolate is a must have. Usually I prefer sorts like yoghurt chocolate or mint in summer, at best right out of the fridge. But these days strange things happened. Something inside me told me to buy praline chocolate next time in the supermarket. And of course I had to – cannot ignore the voices in my head! ;)
At the moment I don`t know why my body wants this quite unusual sort for this warm weather, I have no answer yet (but of course I will try to get more information from experts ;))
What about you? Do you have a ’standard-summer‘ variety or are you craving suddenly for completely other sorts?

PS All combinations with coconut do not count! ;)

Ein schokoladiges Wochenende in Baiersbronn im Schwarzwald – Teil 2

28. Juli 2013 | Ein Kommentar | Schlagwörter: , , ,

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Wie versprochen kommt hier Teil 2 des Baiersbronner Wochenendtrips mit den Details zum schokoladigen Programm. Wie bereits erwähnt war die Anfahrt durch den schönen Schwarzwald schon toll und dann wurden wir herzlich von Frau Haist im Parkhotel Ailwaldhof empfangen. In der großen Suite mit tollem Ausblick, Whirlpoolwanne etc. – bitte einen sprachlosen olschi vorstellen – lagen bereits frische Erd- und Himbeeren UND leckere Pralinen bereit. <3 Auf jeden Fall ein Hoteltipp, den man uneingeschränkt weiter geben kann!
Anschließend ging es mit der lieben Nicole von Touristik Baiersbronn weiter ins Cafe Erle, eine ehemalige Sägemühle, um einen kleinen Snack zu genießen. Die Zeit war zu knapp, was schade war, denn auf der Terrasse an der Murg konnte man es sehr gut aushalten. Doch die Herstellung eines Schoko-Eises im Eis-„Labor“ auf dem historischen Seidtenhof stand auf dem Programm.

Aussicht vom Seidtenhof in Baiersbronn

Mario, Eisexperte und Lehrmeister für diesen Nachmittag, war einfach nur klasse und man konnte sich bildlich vorstellen, wie die Idee zur Eisherstellung auf dem Bauernhof entstand – nämlich aus Lust und Leidenschaft (vielleicht inspiriert durch einen feucht-fröhlichen Abend ;)). Sein Motto „Die Eismacherei ist keine Kunst, wenn das Know-How vorhanden ist“. Pro Woche stellt der Seidtenhof ca. 200 Liter Eis her und die meisten Produkte stammen aus der Region. Außerdem wird viel Wert auf Qualität gelegt. So muss schon mal die ganze Familie – von Oma bis Enkelkind –mit ran, um z.B. die frischen Himbeeren für das Himbeereis zu sortieren. Gut, Kakaobohnen wachsen auch (noch) nicht in Baiersbronn, aber auch dabei kann man auf Qualität und Fairtrade achten, was Mario einfach wichtig ist. Wo ein Wille, da ist schließlich auch ein Weg! O-Ton während der Eisherstellung „Man benötigt nur Liebe und einen kleinen Knall!“. Dieser ist mit Sicherheit vorhanden, was sehr positiv ist, denn man merkt ihm die Leidenschaft für das, was er tut, einfach an! Eigentlich kann man fast jedes Eis herstellen, so Mario – ob es schmeckt ist wieder eine andere Frage. Die Sorten werden je nach Saison hergestellt, so gibt es im Frühsommer Rhababereis oder im Winter auch schon mal die Sorte „Lebkuchen“. Es kommt bei der Eisherstellung übrigens schon sehr genau auf das richtige Mengenverhältnis der Zutaten an, um das perfekte, cremige Ergebnis zu bekommen. Selbstverständlich hat unser eigenes Schokoeis super lecker geschmeckt – frisch aus der Eismaschine schmeckt es halt eh am besten!
Und neben selbst gemachtem Eis gibt es auf dem Seidtenhof auch einen kleinen Biergarten mit schönem Blick ins Tal, wo man selbst gemachten Kuchen und andere Leckereien genießen kann. Diese probieren wir beim nächsten Mal, das ist ein Versprechen! Wer übrigens einmal vor Ort ist, bitte unbedingt schöne Grüße ausrichten!

Eisherstellung mit dem Chef vom Seidtenhof / Baiersbronn

Frisches Eis vom Seidtenhof in Baiersbronn

Nach einem kleinen Fußweg zurück zum Ailwaldhof stand bereits der nächste Programmpunkt auf dem Orga-Zettel: Die Schokoladenmassage im hauseigenen Wellnessbereich. Wohltuend und einfach nur entspannend sage ich Euch – vor allem wenn man anschließend noch nach leckerer Schokolade duftet. ;)

Schokoladig ging es, nach einer kurzen Schwimm- und Aufhübschrunde mit dem „4-Gänge-Schokoladenmenü“ auf der Terrasse des Ailwaldhofs weiter. Kurz und knapp: Es war genial, verdammt lecker, immer mit einer Schokonote versehen und hat die Geschmacksnerven mehrfach befriedigt! …und das ist noch untertrieben!

Ailwaldhof / Baiersbronn Speisekarte

Hirschkalbsrücken in Schokoladenkruste vom Ailwaldhof in Baiersbronn

Nachspeise beim Ailwaldhof in Baiersbronn

Patrick (Tourismusdirektor von Baiersbronn) erzählte viele Details und spannende Geschichten rund um Baiersbronn und wir ließen den Abend auf der Terrasse mit einem Wein aus dem gut sortierten Weinkeller ausklingen. Danke an Herrn Haist für das tolle (!) Menü!

Der nächste Morgen kommt bestimmt, was bedauerlicherweise auch in Baiersbronn der Fall ist, denn die Koffer mussten wieder gepackt werden. Selbstverständlich nicht ohne vorher ein leckeres Frühstück auf der Terrasse zu genießen.
Allerdings ging es nicht sofort wieder nach Hause, denn der Punkt „Schwarzwälder-Kirsch-Backkurs“ beim Café am Eck stand auf dem Programm.
Klasse sage ich euch – erster Punkt, ab in die Backstube und einmal einen Blick hinter die Kulissen werfen. O-Ton von Georg Klumpp (Konditormeister und Besitzer): „Bei mir kann jeder in die Backstube schauen, ich habe keine Geheimnisse!“ Das ist Transparenz pur und gibt Vertrauen = I like! Los ging es mit der Schwarzwälder-Kirschtorte und den Insidertipps eines Konditormeisters. Ach, auch bei Familie Klumpp kommen die meisten Zutaten aus der Region und auf irgendwelche industriellen Backhilfsmittelchen wird gerne verzichtet. So entstehen im Café im Eck mindestens 30 Schwarzwälder-Kirschtorten in der Woche. Selbstverständlich durften wir selbst Hand anlegen und hatten eine Menge Spaß. Gut, manchmal musste Georg etwas nachhelfen, aber schlussendlich ist es doch eine tolle Torte geworden. Bei einer Tasse Kaffee und natürlich einem Stück unserer Torte verriet Georg noch ein paar weitere Ideen, welche in seinem Kopf herum schwirren. Definitiv auch jemand, der seine Sache mit viel Leidenschaft und Herzblut macht – toll!

Tortenbackkurs mit Georg Klumpp vom Café am Eck in Baiersbronn

Schwarzwälder-Kirsch-Backkurs vom Café am Eck in Baiersbronn

Schwarzwälder-Kirsch-Backkurs mit Georg Klumpp vom Café am Eck in Baiersbronn

Schwarzwälder-Kirsch-Torte vom Café am Eck in Baiersbronn

Übrigens noch etwas am Rande: In einen Käsekuchen gehören keine Rosinen – never, das habe ich jetzt von einem Konditormeister bestätigt!

Ihr könnt bestimmt schon erahnen, dass es ein wirklich wunderbares Wochenende war, ohne zu übertreiben. Zudem durfte ich ein paar sehr liebe und auch gleichzeitig verrückte Menschen kennenlernen, die mir einen Einblick in ihre Arbeit gewährt haben. DANKE!!!

P. S. Der nächste Wochenendtrip im August ist bereits gebucht!

Update vom 01. Februar 2014: Es gibt eine neue Gästekarte – die Schwarzwald Plus! < – klicken und sich freuen!

 

English:Today I tell you more about my weekend in Baiersbronn, as promised. We had a warm welcome by Mrs. Haist from the ‚Ailwaldhof‘, a hotel I can totally recommend to you! In the suite with lovely view and a whirlpool-bath – please imagine a speechless olschi – fresh fruits and pralines were waiting for us. <3
First we went to a small cafe called ‚Cafe Erle‘ and had a snack with Nicole (Baiersbronn tourism). As time was running we couldn’t enjoy the afternoon at their terrace and went to the next date of our schedule: self-made chocolate-ice-cream production at the historical ‚Seidtenhof”. Mario, our teacher for this afternoon, had the idea of making ice-cream for the visitors of the Seidtenhof and since the idea was born, he does it with a lot of passion and love. He prefers regional products and if this is not possible pays attention to high quality and fair trade. This way about 200 liters of ice cream are produced per week and the sorts depend on e.g. what fruits you can get at the moment. “For making ice cream you only need a little bit love and craziness”, said Mario, and I think both is true (in a very positive way!). Of course, our homemade chocolate ice cream tasted delicious – fresh out of the ice cream maker it was best. Besides ice-cream you can get home-made cakes and other things at the Seidtenhof, so we will definitely come back! After a short walk back to the Ailwaldhof the next stop was a chocolate massage at the hotel’s spa. Soothing and relaxing – especially if you smell of chocolate afterwards. ;) In the evening we had a 4-course chocolate menu on the terrace of Park Hotel Ailwaldhof. It was awesome, damn tasty and has satisfied our taste buds more than expected! Patrick, the tourism director of Baiersbronn, told us a few details and interesting stories about Baiersbronn and we could enjoy the great evening on the terrace with a glass of wine. Thanks to Mr. Haist for the great menu!
The next morning we had to say goodbye with a heavy heart. After a delicious breakfast we went to the ‚Café am Eck‘ before leaving Baiersbronn, to learn how to make a typical ‚Schwarzwälder Kirschtorte‘ by Georg Klumpp (pastry chef and the owner of the café). We had a lot of fun, Georg told us some of his tips and tricks and with his help a delicious cake was produced. For him it is also important to get ingredients out of the region and work transparent and without industrial additives.  A person, who loves what he does and works with passion and ideas. When our “Schwarzwälder Kirsch” was finished we had a cup of coffee and of course tried a piece of our cake.
You can probably already guess that it was an awesome weekend, without exaggeration! THANK YOU! PS: The next weekend in August is already booked!
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