Unsere Wohlfühloase – das neue Badezimmer

4. September 2016 | 7 Kommentare | Schlagwörter: , , , , ,

Wohlfühloase, Wellnesstempel oder einfach nur notwendige Nasszelle, so ein Bad muss sehr gut überlegt sein. In unserem Häuschen gab es zwei Badezimmer. Doch wie sollte(n) unser Bad bzw. unsere Bäder aussehen? Also ging die Planung los. Ein Haupt-, ein Gästebad? Zwei gleichwertige Bäder? Eins für ihn, eins für sie? Mit Badewanne oder ohne? Ebenerdige Dusche? Wie gefliest? Fragen über Fragen – und es mussten mal wieder ziemlich viele Entscheidungen getroffen werden!

Erst hatten wir überlegt, in unser „Hauptbad“, gleich neben dem Schlafzimmer, Dusche UND Badewanne einzubauen. Wir gehören zwar zur Duschfraktion, aber so ab und an gemütlich in der Badewanne plantschen und relaxen, ein Erkältungs- oder Rückenbad nehmen (man wird ja nicht jünger!) bzw. einfach die Option zu haben, in die Badewanne gehen zu können, war uns schon wichtig. Also ganz ohne Badewanne geht es dann doch nicht. Da wir aber am Grundriss der Bäder eigentlich nichts verändern wollten, wurde uns beides (Bad und Dusche) in einem Bad einfach zu eng. Und wenn wir schon Platz haben, müssen wir es uns ja nicht unnötig voll stellen bzw. bauen.
Zunächst haben wir natürlich erstmal die ganzen Abbrucharbeiten erledigt und den Raum wieder „auf null gesetzt“. Leitungen neu, Elektrik neu, Boden neu. Wobei der ein oder andere Liter Schweiß floss und es den ein oder anderen Nerv kostete. So ist Handwerk und so es macht ja auch Spaß.

altes Badezimmer

Renovierung

Sanierung des Bades

Sanierung des Bades

Wir entschieden uns für eine größere (1,20 x 0,90m) Dusche im „Hauptbad“, dazu ein größeres Waschbecken, das auch genug Ablagefläche bietet und das WC sollte auf jeden Fall so randlos wie möglich sein, weil hygienischer. Das waren die Wünsche. Aber wisst Ihr, wie verdammt schwer es ist, das „richtige“ auszusuchen? Es gibt ja unzählig viele Varianten!

Schnell sind wir bei Villeroy & Boch hängengeblieben. Das deutsche Traditionsunternehmen (das es schon seit 1748 gibt!) hat eine tolle Auswahl an schönen und gleichzeitig funktionalen Produkten und setzt dabei auf Qualität und Design. Besonders gut gefallen hat uns auf Anhieb die Subway 2.0 Kollektion. Klar, harmonisch geformt und ohne Schnörkel bzw. unnötiges Gedöns.
Wie fast alle Keramikprodukte bei Villeroy & Boch, gibt es auch den Subway 2.0 Waschtisch in der Version „CeramicPlus“. Dazu solltet Ihr wissen, dass das Wasser hier in Schweinfurt eher einer Kalkbrühe gleicht, als normalem Wasser. Härtegrad: „härter als Chuck Norris“. Genau deshalb kam für uns diese spezielle Keramik-Veredelung genau richtig. Natürlich erspart es leider nicht das Putzen, aber es ist trotzdem schon ein himmelweiter Unterschied zu „normaler“ Keramik, denn Wasser und andere Substanzen perlen an der Oberfläche ab, so dass Schmutz und Kalkreste nicht mehr so gut an der dieser haften können.

Villeroy & Boch Verpackung

Villeroy & Boch Duschwanne - Subway 2.0 Kollektion

Wichtig war – wie beim Waschbecken mit seinen 1000mm – auch bei der Dusche eine ausreichende Größe, denn es gibt einfach nichts Schlimmeres, als keinen Platz zu haben. Zu Beginn stellten wir uns eine ebenerdige Dusche vor, wollten aber nicht durchgehend fliesen. Nach ausgiebiger Beratung entschieden wir uns für eine ziemlich flache Duschwanne (18mm), die Squaro, Super Flat, aber nicht ganz ebenerdig. Da kann es wohl doch ab und an mal zu Problemen kommen und es war bei uns die einfachste Einbau-Variante, da wir den Fußboden ja nicht komplett – inkl. Estrich – neu machen wollten). Und ganz ehrlich, das Hauptbad ist im 3. OG. Falls wir also altersbedingt einmal die paar cm nicht mehr in die Dusche kommen sollten, sind wir vorher eh schon im Treppenhaus stecken geblieben. ;) Die Duschwanne ist übrigens, genau wie die Badewanne, aus Quaryl, einem speziell entwickelten Gemisch aus Quartz und Acrylharz. Stoß- und kratzfest und ziemlich pflegeleicht, wie sich jetzt im Alltag zeigt.

Abfluss mit CeramicPlus von Villeroy & Boch

Dusche mit CeramicPlus von Villeroy & Boch

Was fehlt noch? Richtig, die Toilette! Toilette ist natürlich auch nicht gleich Toilette. Wenn man sich einmal genauer mit der „Schüssel“ beschäftigt, kann man einige Unterschiede erkennen. Und ich meine jetzt keine beheizbaren Deckel oder programmierbare Spülfunktionen à la koreanischer oder japanischer Toiletten.
Unsere Wahl fiel auf eine moderne Hängetoilette aus der Subway Kollektion, mit CeramicPlus und DirectFlush. Heißt, es gibt einen offenen, vollständig glasierten Wasserrand für praktische Reinigung. Außerdem wurde der Spülvorgang bei DirectFlush optimiert, dabei wird das komplette Innenbecken bis direkt unter den offenen Wasserrand „bespült“ und es setzen sich weniger Verunreinigungen fest. Zusammenfassend: spülrandlos und wassersparend. Und im Abgang „waagerecht“, laut Beschreibung. :D
So und jetzt einmal alles zusammen, so ist unser Hauptbadezimmer geworden:

Bad gesamt von Villeroy & Boch

Bad Unterschrank von Villeroy & Boch

Bad Unter- und Spiegelschrank von Villeroy & Boch

Bad Dusche von Villeroy & Boch

Bad Dusche und Toilette von Villeroy & Boch

Kommen wir nun auch noch zu dem ein oder anderen Detail. Wichtig: eine stabile, feste Duschtür/-umrandung. Nichts ist schlimmer, als wackelige (am besten noch nicht 100%ig dicht schließende) Duschtüren oder – der Oberhorror – ein Duschvorhang, der irgendwo am Körper festklebt. Pfui! Also gab es eine fest eingebaute, schicke Duschtür/-wand aus Glas und als kleiner Extraluxus: die Duschstange an der Seitenwand befestigt, so dass man seine Handtücher gleich griffbereit hat.

Viel Stauraum gibt es auch mit den passenden Badmöbeln aus der Subway 2.0 Kollektion, dazu aber in Kürze mehr, wenn ich Euch Bad Nr. 2 vorstelle. Nun fehlt nur noch ein bisschen Deko und die passende Musik für den Gemütlichkeitsfaktor. So ist es fürs erste fertig, unser Badezimmer Nr. 1.

Wir sind drin! #Projekt2015

12. Mai 2016 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , , ,

Wir sind drin – im eigenen Haus! Richtig, nach einer Bauphase von gefühlt mindestens 10 Jahren, realistisch gesehen waren es dann doch „nur“ 12 Monate, sind wir letzte Woche eingezogen. Und wisst ihr was? Es fühlt sich saugut an!

Selbstverständlich ist noch einiges zu tun, wäre ja sonst noch schöner bzw. einfacher. Das untere Badezimmer und das Büro sehen quasi noch fast rohbaumäßig aus, welches sich in absehbarer Zukunft natürlich ändern wird. Rom ist schließlich auch nicht an einem Tag erbaut worden! In den restlichen Ebenen sieht es schon viel besser aus, jedenfalls wenn man die rumstehenden Umzugskartons ausblendet. Einiges an Möbeln soll noch neu angeschafft werden, anderes wartet noch auf die richtige Stelle. Aber lieber in Ruhe und mit Zeit, bis etwas ganz nach Geschmack gefunden ist, als nur auf die Schnelle irgendwas. Ein neues Sofa wurde jedenfalls schon geordert und dürfte auch irgendwann geliefert werden. Da fällt mir ein, dass das Wörtchen „irgendwann“ in der Bauphase ein ziemlich beliebtes Wort geworden ist.

Leere Schublade - Wir sind drin! #Projekt2015

Also das Sofa wartet dann noch auf den passenden Couchtisch (jemand einen schönen Tipp?). Und das ein oder andere Dekoelement wird sicherlich auch noch dazu kommen. Kommt Zeit, kommen passende Stücke. Irgendwann.
Was in der stressigen Bauphase immer geholfen hat, war gute Musik. Ist mir ja schon lange bewusst, mit Gute-Laune-Musik geht so einiges besser! Und es startet sich einfacher in den Tag. Ich höre ja gerne Musik unter der Dusche. Im alten Bad war das irgendwie schlecht möglich – klar, ein Radio reinstellen war eine Option. Aber wer möchte am frühen Morgen schon Radio hören? Erstens spielen sie selten gute Hits (zumindest nicht ohne Unterbrechung) und zweitens wird einfach viel zu viel geredet. Ist einfach so! Also musste im neuen Badezimmer gleich von Beginn an eine Lösung gefunden werden. Nach kurzer Rücksprache mit unserem Elektriker kam die Sprache auf „Gira“ und die Entscheidung war quasi schon gefallen. Denn Gira hat ein Unterputz-Radio im Angebot! Der Mensch, vor allem der olschi, ist bei Neuerungen ja zunächst immer etwas skeptisch. Und „nur“ ein Radio wollte ich ja nicht. Könnte ich mir ja gleich das stinknormale alte Ding wieder ins Bad stellen. So würde sich der Hund im Kreis drehen. Tja, bei Gira gibt es neben dem schicken Look aber auch gleich eine Dockingstation dazu. Zack, das musste es sein!

Gira Unterputz-Radio mit Dockingstation - Wir sind drin!

Gira Unterputz-Radio mit Dockingstation - Wir sind drin!

Mittlerweile ist das Radio mitsamt der Dockingstation eingebaut und läuft quasi jedes Mal, wenn ich im neuen Bad bin. Bei mir kommt aus dem Lautsprecher seltener Musik vom (Radio-)Band, sondern die Playlist von Spotify! Wisst ihr, wie genial das ist, wenn die eigene Playlist voller Guter-Laune-Songs bereits am frühen Morgen aus den Lautsprechern klingt?! Ich sag‘s Euch, da fängt selbst ein Montag gut an!

 

English:
We finally made it – we moved into our new house last week! After a construction period of about 12 months (which felt like about 10 years) we moved in and it feels damn good! Of course there is still a lot to do. The lower bathroom and the office still are work in progress, but that’s how it is. The other floors are kind of homelike already (if you fade out the moving boxes…). But Rome wasn’t built in a day either!
We have to look for a few new things, a new couch has been ordered and a new coffee table has to follow. Together with some other stuff. But rather slowly and completely our taste than in a hurry, just to have something.  During the construction period it’s been confirmed again: good music is a must have, perfect for your soul and mood! I love to start the day with good music in the bathroom. And therefore I found a very cool new feature. Gira has a radio with docking station for mobile phones, which can be built in in-wall. So now I can listen to my favorite Spotify playlists with good-mood-songs under the shower directly out of the new speakers. It’s awesome and a great start in the morning – even on Mondays!

Projekt Haus – Bau-Update – Das Parkett! #Projekt2015

12. April 2016 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Weiter im Text bzw. im Haus. Nun geht es Schlag auf Schlag! Der Parkettboden war an der Reihe und mein Schreinerherz blühte auf (quasi wie eine Blume, die sich immer weiter mit der Sonneneinstrahlung öffnet – also mit dem Boden, der langsam Formen annahm und nach und nach wie neu aussah → Achtung, dieser Text kann Spuren von Schwärmerei enthalten…)

Wie man schon bei Snapchat erkennen konnte, handelt es sich beim Boden um ein altes Würfelmuster-Parkett, das zwar super gepflegt wurde, aber nun doch schon über 60 Jahre auf dem Buckel hat. Im Lack sind einfach Mikrokratzer zu sehen – das ist ganz normal, schließlich wohnt man ja darin bzw. darauf! Da die Räume nun (noch) leer sind, haben wir uns entschlossen, das Parkett lieber gleich zu machen und nicht erst später. Macht ja auch Sinn, denn wir möchten die Möbel nur einmal hin- und herschleppen. Da der Boden aus massivem Eichenholz ist und nicht nur eine dünne Holzoberschicht hat, wie bei manch modernem Fertigparkett, lässt er sich super abschleifen, und das auch in Zukunft noch das ein oder andere Mal.

Parkett Würfelmuster

Einige haben mich schon gefragt „Warum machst Du es nicht selbst?“ – Gleich aus verschiedenen Gründen. Zum einen hat der Beruf des Schreiners nur bedingt etwas mit dem des Parkettlegers zu tun. Auch wenn zu beiden ein Gespür für das Material Holz gehört. Aber Parkettleger ist halt ein eigener Ausbildungsberuf. Außerdem fehlen mir die Maschinen, die Zeit und die Erfahrung. Und glaubt mir, man benötigt dazu Erfahrung, wenn man nicht sofort die ein oder andere Macke bzw. Unebenheit in seinem Fußboden haben möchte.

Wir haben uns für das Team rund um Andreas Warmuth entschieden. Das Angebot passte und schnell konnte es losgehen mit abschleifen und lackieren. Apropos, wir haben uns für einen 2K Polyurethan Parkettlack auf Wasserbasis entschieden „Egal ob Festhalle, Büro oder Wohnbereich dieser sehr emissionsarme Lack ist der Richtige.“ also quasi der Mercedes unter den Parkettlacken.
Anyway, der Boden soll schließlich noch viele Jahre halten! Herr Scheuplein (unser „Parketti“ vor Ort) ist sehr zu empfehlen, ein klasse Mann, bei dem die Chemie stimmte und der gleich begeistert war von Boden und Holztreppen. In der Vergangenheit war er übrigens 4. Platzierter bei der Parkettleger-Weltmeisterschaft (ich wusste gar nicht, dass es das gibt! Aber ok, es gibt ja auch eine Meisterschaft für Stukkateure, warum dann nicht auch für Parkettleger)
Abgeschliffen wurde das Parkett an einem Tag – für den Anfang sind es auch „nur“ 90,08 m² (der Rest – ja, wir haben noch das ein oder andere Stück mit gleichem Parkett) kommt später. Kleine Ausbesserungsarbeiten und dann gleich eine Schicht Lack drauf, nochmals (feiner) geschliffen und abschließend der finale Lack drüber.

Parkett abscheifen

Parkett Zwischenschliff

Parkett fertig lackiert

Schaut aus wie neu, gepaart mit dem alten Charme –ein Traum! Und das nicht nur für Holzwürmer. Es geht einfach nichts über einen Boden aus Massivholz! Gerade für mich, der im Sommer gerne barfuß läuft, ein Genuss und selbst im Winter bietet ein Parkettboden eine wohlige Wärme.

English:
Here’s the next post about the renovation of our house. Now everything is happening fast. Right after the plastering work and the painting the parquet could be done. We have beautiful old wooden floors (oak) in strip parquet-style. You can get one or the other glimpse on Snapchat, by the way. It has been really well-kept, but as it is 60 years old now, of course there are some scratches. We decided to leave the grinding and the varnishing to the experts, as it is not so easy to rework it without any bumps or bruises. We’ve found a really good team with Andreas Warmuth and his guys. Our on-site parquet recliner has been fourth-placed in the ranking of the parquet- world championship (I didn’t know that there’s something like that at all!).The first day everything has been ground, the next day the first layer of varnish has been put on. We are really happy with the result, it looks great and still has the old charm and I love to walk barefoot on a wooden floor!

Projekt Haus – Bau-Update: Verputzen #projekt2015

4. April 2016 | Keine Kommentare | Schlagwörter: , , , ,

Der Renovierungs- bzw. Umzugsendspurt läuft auf vollen Touren. Natürlich steht im Haus aber noch einiges an, wäre sonst ja noch schöner. Vom anfänglichen Gedanken, dass bis zum Einzug alles fast fertig und perfekt ist (jeder Bauherr wird an dieser Stelle laut lachen), haben wir uns in den letzten Monaten nach und nach verabschiedet. Aber es wird – Gut Ding will schließlich Weile haben (oder so)!

Was wir im Vorfeld unterschätzt hatten, war das Thema Verputzen. Die schön ordentlich gestemmten Schlitze mussten natürlich wieder genauso ordentlich „verschmiert“ werden. Und die gefühlt 5 Tonnen Schutt, die aktuell unseren Hinterhof zieren, wollten – zumindest teilweise- ja wieder hinzugefügt werden. Also nicht der alte Schutt, sondern ganz neues, frisches und gutaussehendes Material! Bei der Anzahl an Quadratmetern nichts, was man mal eben an einem Wochenende stemmt.
Mit David von der Firma Schoch GmbH aus Burkardroth haben wir einen super Verputzer erwischt, einer (von anscheinend leider wenigen) Handwerkern, die selbständig mitdenken und viele nützliche Tipps auf Lager haben.

Erste Stufe, der Grundputz. Mit diesem wurden die Wände quasi wieder verschlossen. Also die ersten 1,2 Tonnen Material, das wir holten und in den diversen Stockwerken unseres Hauses verteilten. So ein 30kg Sack wird proportional zu den Stockwerken übrigens (merkwürdigerweise) immer etwas schwerer – gefühlt sind es ganz oben dann ca. 50 kg. (Die Arme und Beine sind es aber mittlerweile gewohnt!)

Material zum Verputzen

Da in zwei Stockwerken beim Schlitze stemmen Doppel-T-Stahlträger auftauchten, mit denen im Vorfeld natürlich niemand gerechnet hatte, wurde es mit der Verlegung der Kabel und Rohre etwas kniffliger. Da wir weder eine Welle noch einen Kasten in der Wand haben wollten, um die Kabel zu verdecken, hatte zum Glück David die Idee, die Wand etwas schräg zulaufen zu lassen. Gesagt – getan. Was den ein oder anderen Sack Mineralputz zusätzlich ausmachte, aber im Nachhinein wiederum sehr gut aussieht.

Verputzen des Doppel T-Trägers

Theoretisch hätte man jetzt schon grundieren können, aber an manchen Stellen sollte man doch lieber nochmals drüber schleifen – also natürlich erst nach dem Trocknen des Grundputzes – versteht sich ja von selbst. Mit Abschleifen und der Grundierung des Grundputzes haben wir uns dann so einige Abende vergnügt. Auch hier werden die Arme ganz schön lang…besonders wenn es an die Decken geht. Diese Grundierung geht im trockenen Zustand nur noch schwer weg – egal ob auf Sockelleisten, Malervlies oder der Haut. Ganz schön hartnäckiges Zeug! Darauf kam der Endputz, für den wir uns anstelle von Tapeten entschieden haben. Haltbarer (also langfristig gesehen weniger Arbeit) und für unseren Geschmack moderner und auch schöner. Wer Tapeten mag, darf sie gerne nutzen, wir nicht. Die Wahl der Körnung hat allerdings eine Weile Überlegen in Anspruch genommen. Soll es ein feiner 0,8er Putz sein? Oder doch gröber? Mit extra Struktur aufgebracht? Fragen über Fragen! Auf den kleinen Beispielplatten in den verschiedenen Baumärkten kann man es nicht wirklich erfassen und zudem sieht komischerweise eine 2er Körnung von Hersteller A anders aus, als die von Hersteller B. Daher ein Tipp, wenn Ihr Euch sicher seid, dass es ein Endputz ganz nach Eurem Geschmack werden soll, lasst Euch beraten und dann probiert es an einer Wand aus. Erst so sieht man, wie es auf der Fläche wirkt.
Bei uns ist es ein 1,5mm Putz an der Wand geworden und ein 2mm Putz an der Decke, für den besseren Kontrast. Und wir sind mit der Wahl sehr zufrieden.

Grundieren

Putz schleifen

I love my new Grundputz

Nächster Schritt: Acryl in den Ecken, Kanten und Übergängen von Wand zu Wand oder Decke zu Wand aufbringen. Das alleine macht es gleich noch viel wohnlicher, aber als wir danach noch in einem Streichmarathon alles weiß gestrichen hatten, sah die Welt gleich noch viel besser aus!

Streichmarathon

Frisch gestrichen

Aktuell ist das Parkett an der Reihe, zwischendurch gibt es natürlich immer wieder „kleinere“ Dinge zu erledigen. Also dann, weiter geht’s…

 

English:
At the end of the month we want to move into our new house. When you start renovating, you think about how perfect everything will be at the time you are moving (every house-builder might be laughing at this point). From month to month it became clear, that of course not everything would be ready and perfectly renovated. That’s how it is, but we are making a really good progress.
One thing I have underrated in the run-up, was the plastering. The slots, we have made, had to be shut again. And therefore we needed tons of plaster and stuff. After priming plaster and grounding we decided not to go with wallpaper, but choose a fine and decorative plaster with 1,5 mm grain size. In our taste a bit fresher, more modern and easier to handle on the long run. It’s difficult to imagine how it could look like with the small samples in the building center, so if you want to go with a decorative plaster, try it on one wall and see, how it works for you. We are really happy with our decision and in a marathon we have painted everything white. Now it looks quite homelike already and in a next step the parquet floor is going to be refaced now. So let’s go on…

Es läuft… #projekt2015

18. Februar 2016 | Ein Kommentar | Schlagwörter: , , , ,

Nach viel Abriss und Abbau sind wir endlich in der (sichtbaren) Aufbauphase unserer Hausrenovierung. Nicht mehr nur Schutt, Dreck und Baustaub (den gibt es natürlich noch immer zur Genüge), sondern man sieht nun auch innen, in welche Richtung es geht. Merkwürdigerweise wächst der Schutthaufen im Innenhof trotzdem weiter an, wenn auch nur noch sehr langsam. Natürlich läuft der „Wiederaufbau“ schon eine ganze Weile, aber neue Kabel und Leitungen sind ästhetisch nur halb so schön, wie z. B. ein frisch gefliester Boden.

Kabelsalat im Haus

Fliesen ist das Stichwort. Rund um den Jahreswechsel wurden Küchenboden und Bäder neu gefliest. Die Auswahl unter tausenden von möglichen Fliesen ging doch erstaunlich schnell. Eine Grundidee hatten wir, haben uns in verschiedenen Fliesenfachgeschäften umgeschaut und informiert und sind – Frau Keller sei Dank – doch bei etwas ganz anderem gelandet. Der Boden sollte evtl. (dunkel-) grau werden, die Wände dazu weiß. Nach ein bisschen Erzählen vom Haus, dem geplanten Stil etc. bekamen wir schicke, italienische (!) Fliesen gezeigt, in einem changierenden Grauton und mit natürlichen Kanten. Da war gleich klar: Die werden es! Dazu matte, weiße Wandfliesen in den Bädern und der Drops ist gelutscht. Ja, denkste! Zusätzlich musste noch die Größe der Fliesen überlegt werden und im Verlauf die Verlegeart. Es wäre ja viel zu einfach, wenn man nur eine einzige Entscheidung fällen müsste.
Beim Boden haben wir uns für die Technik „wilder Versatz“ entschieden (statt gerader oder Zweidrittel-Technik). Macht die Räume optisch größer und hebt sich von den Wandfliesen (in gerader Verlegung) ab. Dank unserem Fliesenleger Olaf ging alles wie geplant vonstatten. Selbstverständlich hatte er zwischendurch zu fluchen, was aber ganz normal ist – schließlich ist ein älteres Haus nicht zu 100% rechtwinklig bzw. die Wände nicht komplett gerade. Natürlich wurden auch gleich Bade- und Duschwanne von Villeroy & Boch eingefliest. Warum wir uns gerade diese ausgesucht haben, erzähle ich Euch später in einem extra Post – immer eins nach dem anderen.

"Frisch gelegt" - Fliesen im Haus

Verlegearten von Fliesen

Baustelle des Fliesenlegers im Haus

Unverfugte Badewanne - Renovierung

Fertig verflieste Duschwanne - Unverfugte Badewanne - Renovierung

Bode -Fliesen in der Küche - Renovierung

Zwischen der ganzen Flieserei mussten noch ein paar Trockenbauwände eingezogen werden – nichts Großartiges, aber es kostete doch wieder Zeit und Nerven. Ja, die Nerven sind ein gutes Stichwort, denn diese wurden bei der Aktion mal wieder ziemlich beansprucht. Eigentlich sollte sich ein anderer Handwerker darum kümmern, was aber nicht geschehen ist. Findet dann mal spontan einen zuverlässigen Trockenbauer – da ist die Nadel im Hauhaufen leichter zu entdecken! Ein Dank geht hier an Olaf für seinen Tipp! Aber immer positiv denken und schließlich sind die Trockenbauwände, Fliesen und sonstiger Kram nun drin.

Aktuell ist der Elektriker dabei, den restlichen Kabelsalat soweit zu ordnen, dass der Verputzer die ganzen Löcher, Schlitze und was auch immer weiter zu machen kann. In den ersten Zimmern wurde bereits angefangen, die geschätzten drei bis vier Tonnen herausgeholter Schutt müssen ja schließlich zum Teil wieder mit frischem, neuem Material gefüllt werden. Zum Thema Kabelsalat kommen wir übrigens auch noch in einem der nächsten Haus-Blogpost.
So stay tuned und immer eine Handbreit Fliesenkleber über der Ausgleichsmasse!

English:
After a lot of demolition and tearing down in our new house, we are in the phase of reconstruction. Of course this phase has been going on for a while now, but new pipelines and wires are not that aesthetically appealing as e.g. a new tiled floor. At the beginning of the new year, the floors in the kitchen and the bathrooms have been tiled, just as parts of the walls in the bathrooms. It wasn’t that difficult to find our favorite tiles – Ceramic tiles from Italy – thanks to good information and the great help of Mrs. Keller. We have decided to go for a fresh version of laying the tiles, which makes the rooms optically bigger. Nonetheless Olaf, our floor tiler, had to curse one or the other time, but that’s quite normal, I think. The plumber built in the bath and shower tub by Villeroy & Boch as well; why we have decided to go with these models, I will tell you in one of the next blogposts. The electricity is nearly done, so that part has been almost finished and the plasterer has started to plaster the walls. It is making progress! So stay tuned for more information and ‘may there always be enough tile adhesive under the leveling compound’. ;)
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