Wie ich meine Gene überliste und warum ich keine Schokolade mehr esse…

12. Mai 2015 | Schlagwörter: , ,

(For a short English version please scroll down)

Aber fangen wir doch einmal ganz von vorne an. Zur Schokolade kam ich (vermutlich) über die Muttermilch – das liegt einfach bei uns in den Genen. Naja, irgendwie kann ich es zumindest so erklären, denn wenn ich meine Oma (94) erlebe, kann es nur so gewesen sein. Ihr müsst wissen, dass meine Oma (eine recht zierliche Dame) noch recht fit auf den Beinen ist, aber was das Essen angeht, nur noch kleine Portionen verzehren mag. Sie beschwert sich auch (fast) immer, dass es zu viel auf ihrem Teller ist. ABER erwähnt man nur kurz das Wort „Nachtisch“, „Eis“ oder „Süßes“, zaubert man ihr sofort ein Lächeln ins Gesicht. Da ist sie auf keinen Fall abgeneigt, egal wie satt sie ist! Süßes geht einfach immer! Es muss etwas dran sein, nicht umsonst ist meine Oma schließlich 94 Jahre jung!

Oma - olschis

Lange Zeit hielt ich mich an mein einprogrammiertes Inneres, ohne mit der Wimper zu zucken. Früher wurde viel Sport getrieben, manchmal sogar 5x Handball-Training in der Woche, und Schokolade ging immer! Dann kam eine Phase mit weniger Sport, aber gleichbleibendem Schokoladenkonsum, dem Körper war es (noch) schnuppe – heißt, es hatte keine Auswirkungen auf diesen.

Salon Du Chocolat in Cologne

<Zeitprung> 2010 führte Ritter Sport seine Botschafter ein und da ich einer von ihnen war, kam die Schokoverkostung natürlich nicht zu kurz, versteht sich ja von selbst. Da es sich um ein zeitlich begrenztes Projekt handelte, wurden die Botschafter quasi in Rente geschickt, aber der Schokoladenkonsum blieb. Tja, unsereins wird auch nicht jünger und somit musste so langsam die Reißleine gezogen werden. Disziplin ist bekanntlich viel wert und somit verzichte ich nun seit Ende letzten Jahres auf Schokolade. Nein, das stimmt so natürlich nicht.

Denn ganz auf Schokolade zu verzichten geht einfach nicht… also vielleicht schon, macht aber natürlich gar keinen Sinn. Wie überall im Leben spielt das richtige Maß eine wichtige Rolle. Somit wurde erstens die tägliche Schokomenge auf ein Minimum reduziert und zweitens wird nur hochwertige, dunkle Schokolade gekauft (der Blutdruck wird es danken). Laut meiner eigenen persönlichen Studie ist es nun besser für mich, meinen Bauch, für den Platz im Schrank und die Umwelt. Ja, mittlerweile schmeckt mir die dunkle Schokolade auch viel besser, als zuvor gedacht. Es war also gar nicht so schwer!

Apropos Geschmack….darüber lässt sich bekanntlich immer streiten. Eines ist dennoch sicher: die Auswahl der Bohne spielt für den Geschmack der Schokolade eine wichtige Rolle. Eine Übersicht über die Kakaosorten bietet Kristian von chocojunky – Danke dafür! Des Weiteren nimmt uns Alyssa mit in die Welt des Kakaos – aber nicht irgendwelchen Kakaos, sondern in die Welt von Kakaoliebe und Nachhaltigkeit.

Die aktuelle Ernte wurde übrigens gerade getätigt und wird in ca. einem Monat erhältlich sein. Mit Sicherheit werden daraus wieder klasse Produkte, Traum eines jeden Schokoladenliebhabers und natürlich auch für die Geschmackszellen. Dafür mag ich Alyssa!

Apropos Alyssa, bzw. Blyss. Sie hat immer wieder super Ideen und deshalb muss ich auf ihr aktuelles Projekt, die „Kakao Akademy“ aufmerksam machen. Alyssa schüttet ihr ganzes Wissen aus und vielleicht sogar noch etwas mehr. ;) Jep, die verschiedenen Module können natürlich einzeln gebucht werden, klickt Euch einfach mal durch.

Ihr seht, ganz ohne Schokolade geht einfach nicht (schon alleine wegen der Gene und meiner Oma), aber wenigstens auf die „gesündere“ Variante umsteigen ist meine Alternative. Wer kann schließlich schon ohne Schoki leben?!

 

English:

Chocolate craving is all in the genes. That’s what I can prove by looking at my grandma (94), who loves to eat chocolate. She is great, still quite fit and something sweet can always put a smile on her face. I am eating chocolate for a long time now, in my youth I played handball and had training five times a week. So my chocolate consumption didn’t matter.
<leap in time> In 2010 my time as Ritter Sport ambassador started and with it a lot of chocolate tasting, of course. But as I´m getting older, I had to think about my high chocolate consumption and had to pull the plug. No chocolate anymore since the end last year. Ok, that is way too extreme, of course. I reduced the daily amount of chocolate and eat only dark chocolates of good quality. It`s better for my blood pressure, my figure, the space in the store and the environment. And I like dark chocolate much more than previously thought.
The choice of cocoa beans is very important for a good taste. You can find a good overview of the different varieties of cocoa by Kristian from chocojunky (German only). Thanks a lot!
Alyssa also takes us into the world of beans and chocolate.
The current harvest is just in the making and will be available approximately in a month. Perfect products, I am sure! You can always feel the love to nature and good quality – that`s why I love Alyssa! In her new project ‘Cacao Academy’ you can participate in her experiences, just click through the site, you can find information about the different modules.
So living without chocolate isn`t possible for me, but at least I changed to a ‘healthier’ option. Who can finally live without chocolate?!

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